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Terrasse aus WPC - Erfahrungen?

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  1. #1

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    Terrasse aus WPC - Erfahrungen?

    Hallo,

    wir planen unsere Terrasse neu mit Dielen zu belegen.

    Hat jemand von Euch Erfahrung mit den Terrassendielen der verschiendenen WPC Herstellern? Aktuell sind mir Kovalex, Megawood, Rettenmeier und Otto Wolf bekannt.

    Wir tendieren aktuell zu den Artwood Dielen von Rettenmeier im Farbton marone.

    Gibt es Erfahrungen oder Meinungen zu den einzelnen Herstellern?


    Dann noch eine Frage. Von unserer bisherigen Terrasse steht noch die Unterkonstruktion und macht einen soliden Eindruck; Abstand der Balken zueinander ca. 40cm. Hat bereits jemand WPC Dielen auf eine Holzunterkonstruktion aufgebracht? Dies würde die gesamte Arbeit deutlich vereinfachen.


    Vielen Dank + Grüße
    Alex
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  2. Terrasse aus WPC - Erfahrungen?

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  3. #2
    Avatar von applegg
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    Wpc

    Habe eine WPC Terrasse von Rettenmeier (gabs mal bei OBI für Kampfpreis). Allerdings erst dieses Jahr. Bisher super zufrieden. Warten wir mal den ersten Winter ab... Diese Dielen werden mit speziellen "Clipsen" angeschraubrt, man sieht also keine Schraube oben (nur im Zwischenraum zwischen den Dielen). Ich habe auch auf eine KVHolz-Konstuktion geschraubt. Habe vorher wegen evtl. unterschiedlicher Ausdehungsverhalten beim Hersteller angefragt, die haben grünes Licht gegeben. Wichtig seien nur die korrekten Abstände zum Haus (2 cm). Die unterschiedliche Bewegung der Ausdehung kann dann durch die Clipse abgefangen werden, da die Dielen längs Bewegungsmöglichkeit haben. Ansonsten gibt ja der Hersteller die maximalen Abstände zwischen den Auflagen vor, meist sind das 40 cm. Weniger ist immer besser :-)


    Ich habe mir damals auch von allen möglichen Herstellern (Verzalit, Grojadeck, Rehau, etc.) Proben senden lassen. Das machen die meisten problem- und kostenlos.

    Interessant war noch Verzalit, die haben eine Nutz-und Feder Verbindung, so dass die Terrasse vollkommen dicht ist. Kann nix dazwischen runterfallen. Muss man aber auch auch sehr aufpassen wegen Randabständen und Neigung, weil es sonst schnell schüsselt. War aber mehr als doppelt so teuer, daher auch dagegen entschieden.


    Viele Grüße
    Stefan
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  4. #3

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    Falls Do googelst..... es heißt natürlich Werzalit.

    Diese Dielen sind mit Nut- und Feder -raffinierter Weise sogar mit zwei geschlossenen Fugenmaßen- verlegbar. Somit also ganz ohne sichtbare Schraubenverbindung, auch nicht durch die Fuge.

    Falls die geschlossene Fuge ein Thema sein sollte, Megawood bietet eine sogenannte Nutleiste aus Gummi an, die als Fugenfüller dient.

    Dieses System haben wir für eine offene Balkonkonstruktion gewählt, dann aber als Massivdiele (hat glaube ich auch nur Megawood). Echte Wasserdichtheit ist damit aber auch nicht zu erzielen.

    Im Grunde ist die Entscheidung Pro und Kontra WPC eine Glaubensfrage. Hauptargument PRO ist halt die Wartungs- und Pflegefreiheit. Eine Produktentscheidung aber würde ich immer auch von der Farbechtheit abhängig machen, d.h. unbedingt auch Musterflächen besichtigen, die schon alle Jahreszeiten erlebt haben. Nicht auszudenken, wenn das Zeug nach 2 Wintern wirklich nur nach Plastik aussähe.
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  5. #4
    Avatar von DMpire
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    Hab mich mental auch pro WPC entschieden und etliche Muster vorliegen. Ich tendiere zum Produkt von GroJa, und zwar GroJaDeck im Farbton "dark garden". Kann jemand von euch etwas zur Qualität von GroJaDeck berichten? Vielleicht auch speziell zu dem doch etwas dunklen Farbton - kann man den bei Sonneneinstrahlung auch noch barfuss begehen, oder wird der aufgrund der Farbe zu heiß?

    Ciao, Dirk
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  6. #5

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    Hallo,
    ich habe letzte Woche eine Megawood-Terrasse verbaut. Als Farbe haben wir Basaltgrau gewählt, das sieht sehr schick aus. Die Holztöne fand ich zu gleichmäßig und plastikähnlich und hätte mich wohl dagegen entschieden und Echtholz genommen.
    Die Qualität der Dielen fand ich sehr gut, doch die Plastikclips waren etwas billig. Mit meinem kleinen Akkuschrauber hab ich am Anfang einige zerstört, man musste erst Gefühl dafür bekommen. Das Verlegen ging recht schnell und war sehr einfach, man musste jedoch vorbohren.
    Bei unseren jetzigen Temperaturen (<30°) wird die Terrasse schon recht warm, bleibt aber auch Barfuß begehbar.
    Viele Grüße,
    T.
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  7. #6

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    ich mache aktuell mein Pooldeck mit den Profilen von Rehau. Angesehen hab ich mir diverse Baumarkprofile mit den Plastikklipsen, das Werzalitprofil, das Rehau und ein Profil von Reinü-fefa.
    Das Werzalit und Rehau erschien mir am solidesten. Die anderen waren schwächer (nur 2 bis 2,5 cm stark) und sahen von der Oberfläche nicht so "wertig" aus.
    Ich bin auf das Rehau gegangen, weil ich grau wollte und die Werzalit Farben mir nicht zugesagt haben.
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  8. #7
    Avatar von operis
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    Ich habe vor 3 Jahren einem Bekannten geholfen, seine Plastikterrasse zu verlegen.

    Das Teil hat sich nach 3 Jahren herrlich verfärbt, sieht aus wie ein KG Rohr mit Sonnenbrand.


    operis
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  9. #8

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    Das Teil hat sich nach 3 Jahren herrlich verfärbt, sieht aus wie ein KG Rohr mit Sonnenbrand.
    der ist echt gut !!

    Ich hatte mir auch meine Gedanken hierzu gemacht. Doch empfand ich die Optik von solch einem Deck ganz gruselig. Jede Planke einzeln betrachtet sieht einigermaßen nach Holz aus, aber wenn Du die Gesamtheit der Terrasse betrachtest, sieht diese schon sehr nach Kunstprodukt aus (keine Lebendigkeit, keine Maserung, keine unterschiedliche Verfärbung). Auch die Kosten hierfür sind nicht zu unterschätzen. Der scheinbar günstige Plankenpreis zieht heftige Kosten nach sich, wenn Du Dich an die Verlegehinweise des Herstellers hältst (Befestigungsmaterial, Unterkonstruktion,...)

    Ich würde echt davon abraten.

    Grüße
    Sid
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  10. #9

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    Hallo,

    auch wir stehen vor der großen Entscheidung, WPC-Dielen zu verlegen.

    Allerdings haben wir zwei Angebote über unterschiedliche Materialzusammensetzung, Bafußdielen von:

    1. Megawood (75% natürliche Holzfasern + 25% hochwertige Polymere und Additive UND

    2. Astech bzw. 123mygarden, wo das Mischungsverhältnis andersrum ist, also das Material ca. 3/4 aus hoch schlagzähem,
    Witterungs- und UV-beständigem Kunststoff besteht, gemischt mit Holzfasern. Genaue Zusammensetzung weiß ich jetzt leider nicht.

    Was ist nun besser in bezug auf Langlebigkeit? Ich habe da leider wenig gefunden über Vergleiche. Wisst Ihr mehr?
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  11. #10

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    Ob es wohl auch Hersteller gibt, die mit der Verwendung von minderwertigen Polymeren werben...?
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  12. #11

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    ...hilft mir jetzt nicht wirklich weiter... lese evtl. heraus, dass sich deine Äußerung auf Angebot 2) bezieht?? Hauptbestandteil ist wohl PVC.
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  13. #12

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    ...oder "unnatürliche Holzfasern" verwenden?

    Aber wenn man in "irgendwo" wohnt, passt so eine Plaste-Terasse auch vom regionalen Flair her ganz hervorragend...
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Bauwahn Beitrag anzeigen
    ...oder "unnatürliche Holzfasern" verwenden?
    Ich habe lediglich die Produktbeschreibung zitiert. Kann auch nichts dafür, dass es so deklariert wird...

    Zitat Zitat von Bauwahn Beitrag anzeigen
    ...Aber wenn man in "irgendwo" wohnt, passt so eine Plaste-Terasse auch vom regionalen Flair her ganz hervorragend...
    Was nun unser Wohnort damit zu tun hat, ob man Stein, Holz oder Plastik/Holz als Terrassenboden wählt, ist mir ein absolutes Rätsel, zeigt aber leider, das man hier keine detaillierten Antworten auf seine Fragen bekommt...Schade! Warum so von oben herab? Ich dachte, da wäre hier ein Forum, wo man genau diese (meine) Fragen stellen könnte...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat:
    Was nun unser Wohnort damit zu tun hat, ob man Stein, Holz oder Plastik/Holz als Terrassenboden wählt, ist mir ein absolutes Rätsel
    Es böte sich eben an, regionaltypische Materialien zu verwenden, um dem Haus den gebührenden Platz in der Landschaft zu ermöglichen. Aber sei's drum, die Entscheidung scheint eh gefallen zu sein.


    keine detaillierten Antworten
    Mal abgesehen von der etwas fragwürdigen Anspruchshaltung, das Problem ist, dass kaum jemand über langjährige Erfahrungen mit genau DEN verwendeten Materialien haben wird, einfach deshalb, weil dieses "Zeugs" noch nicht sehr lange auf dem Markt ist und die Marken und Modelle ständig wechseln.

    Ich würde versuchen, einen Hersteller zu finden, der einem 5 oder 10 Jahre Garantie auf sein Produkt (inkl. UV-Beständigkeit) gibt. Das hilft zwar immer noch nicht, wenn die Firma dann nicht mehr existiert, aber könnte ja ein Hinweis sein, dass der Hersteller seinem Material traut.

    Gruß

    Thomas
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  17. #15

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    An alle preissensiblen WPC-Freunde:
    Der teuerste Bestandteil an der WPC Rezeptur ist nicht das Polymer oder der Füllstof Holz sondern die UV Stabilisierung.
    -Womit wir wieder beim KG mis Sonnebrand wären -
    Somit höchste Vorsicht bei "Kampfpreisen" aus dem Baumarkt!!

    Gruss
    Martl
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