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Spalt unter Türanlage. hinnehmen? anflicken?

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  1. #1

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    Spalt unter Türanlage. hinnehmen? anflicken?

    Hallo,

    wir haben ein 50 Jahre altes Haus umbauen und energetisch sanieren lassen, geplant vom Architekten, begleitet vom Architekten.
    Jetzt nach Fertigstellung - auch der Böden - zeigt sich, daß die Türanlage (nach unserer Einschätzung) zu kurz ist. Der Spalt zwischen Oberboden und Türunterkante ist annähernd 2 cm hoch. Der eingebaute Kältefeind schließt ihn nur knapp zur Hälfte. Der Architekt räumt zwar widerwillig ein, daß es wohl sein Berechnungsfehler ist, macht aber nur Vorschläge wie: lassen Sie doch eine Alu-Schiene aufsetzen, dann ist der Spalt dicht. Oder: Sie können auch einfach noch eine Lage Fliesen aufbringen lassen (Es handelt sich um den Antritt einer Treppe, der dann eine andere Höhe hat als die Stufen).
    Der Rahmen endet aber auch über dem Boden. Und irgendwie will ich nicht einsehen, daß wir mit kostspieligen Dämmmaßnahmen das Haus auf Neubauniveau trimmen und eine Aluleiste als Kältebrücke einbauen.
    Ich versuche mal ein paar Fotos einzustellen und wäre sehr dankbar für die Information, ob das "hinzunehmende Toleranz" oder Murcks ist.

    Vielen Dank vorab

    H. Ellenberger
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  2. Spalt unter Türanlage. hinnehmen? anflicken?

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  3. #2

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    Hochwassertüren ....

    Moin Moin,

    .... sind nicht hinzunehmen.

    Was sagt denn der Unternehmer - Hersteller und Montage - der Türanlage dazu? Wie lauten denn seine Vorschläge zur Mängelbeseitigung? Hier hätte der Auftragnehmer von sich aus die Tür doch bei der Montage tiefer setzen müssen.

    Die Vorschläge zur Mangelbeseitigung muss mann nicht akzeptieren, wenn für den Bauherrn technische und optische Nachteile bleiben.

    Freundliche Grüße aus Berlin
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  4. #3

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    Hm, soweit die Fotos eine Beurteilung zulassen, steht die Tür ganz klar auf OkFF innen auf, also, genau so, wie es sein sollte. Das sich zwischen Niveau innen aund aussen eine Differenz ergiebt, liegt nun nicht am Türeinbau, der wäre technisch schon nicht anders möglich. Ob der Kältefeind, und überhaupt, warum keine Schwelle?, noch nachzustellen ist, wird wohl so sein. Pauschal ergeben sich die Spaltmasse unter dem Türstock, und einzig der ist für mich zunächst mal massgebend, nur aus dem Höhenversatz von innen nach aussen, welches wohl so geplant war?

    Ich behaupte, der Türeinbau ist ok. Technisch finde ich, das aussen tiefer denn innen liegt, gut. Aber die Tür, die im Stock/Zarge den Höhenunterschied ausgleicht, will, glaub ich, keiner bezahlen. Daher ist das mit der Aluleiste schon mal kein schlechter Vorschlag.
    Grundsätzlich gild: die Unterkante des Türelemets bezieht sich auf den Oberboden in Drehrichtung, also hier innen. Und da ist doch sicher alles ok, gelle?
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  5. #4
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    Fotos nicht ganz deutlich

    Die Fotos sind offenbar nicht deutlich:
    Der Kältefeind ist komplett rausgefahren. Dennoch kann man problemlos einen Bleistift drunterdurchstecken. Zwischen Unterkante Kältefeind und Oberboden ist gut 1 cm Luft.
    Und: die Tür öffnet nach außen.

    An den Hersteller der Türen haben wir uns noch nicht gewandt, da der nach Maßen des Architekten die Türen gefertigt hat. Zum Herstellungszeitpunkt existierte der Türdurchbruch nur auf dem Papier.

    Grüße

    H. Ellenberger
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  6. #5

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    Oh ja! Hatte ich nicht beachtet, hab nur den Spalt unter der Tür betrachtet. Das die Tür nach aussen dreht geht auch daraus hervor...Asche auf mein Haupt.
    Trotzdem liegt doch eher ein Planungsfehler vor, entweder, der innere Belag muss nach der Tür eingebracht werden, oder die Höhe innen und aussen muss gleich sein. Wirklich gut funtioniert ein Kältefeind in dieser Einbausituation nur, wenn alle Beläge gleich hoch sind. Ansonsten muss von innen her der Belag gegen die Tür gelegt werden, erst dann kann man das Element auf OkFF aussen absenken/neu einbauen lassen. Laut Fotos steht aber das Element auf den Fliesen innen auf, und kann so nicht tiefer eingebaut werden. Ein Kältefeind macht nur Sinn, wenn eine schwellenlose Lösung gewollt war. Das giebt die Situation aber so nicht her. Zumindest die Fliesenkante wird bleiben, ob mit oder ohne Übergangsschiene.

    Weiterhin gild: Den Vorwurf, die Tür nicht tief genug eingebaut zu haben, kann ich so nicht gelten lassen, weil die Situation die Vorgwerke das nicht anders hergiebt.
    Ich denke, da müssen sich mal der Türeinbauer, der Flisör und der Archi treffen, um eine Strategie zu entwickeln.

    Zusatz: eine wirklich befriedigende Lösung auf dem Riffelblech aussen wird der Kältefeind nie werden, zumindest was die Standzeit betrifft.
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  8. #6

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    Zitat Zitat von hheexx Beitrag anzeigen
    Zum Herstellungszeitpunkt existierte der Türdurchbruch nur auf dem Papier.
    Und warum mac ht man so einen Sch.... ?
    Warum läßt man die Löcher nicht VOR ORT messen??

    MfG
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  9. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Und warum mac ht man so einen Sch.... ?
    Warum läßt man die Löcher nicht VOR ORT messen??
    Das muß man wohl den Architekten fragen...

    Vielen Dank!
    Ich komme anhand der Reaktionen zu dem Schluß, daß die Türanlage so nicht hinzunehmen ist. Jetzt muß ich wohl mal mit dem Architekten "in den Ring steigen".

    MfG

    H. Ellenberger
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