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Dachüberstände Imprägnierung, Lasur

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  1. #1

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    Dachüberstände Imprägnierung, Lasur

    Hallo,

    ich möchte die (hoffentlich trockenen) Pfingsttage nutzen, die Dachüberstände meines neuen Dachstuhls fertigzustellen.

    Die Dachdecker sagten zu mir, dass ich 2x mit einer Imprägnierung streichen soll, dann 1-2x mit einer Holzlasur in der gewünschten Farbrichtung drüber, je nach Intensität der gewünschten Färbung. Ich stelle mir eine Lasur in Kalkweiß vor, wobei Maserung etc. noch erahnbar bleiben soll.

    Ich soll mich nun entscheiden, ob ich eine Imprägnierung auf Wasser- (KULBA Fungizidgrund WS) oder auf Lösemittelbasis (KULBANOL Imprägniergrund L) haben möchte. Darauf soll dann die Lasur (KULBA Compactlasur WS) kommen.

    Was empfiehlt sich hier? Fungizid- und Bläueschutz sei bei beiden Produkten gegeben. Ich würde eher zur Wasserbasis tendieren, weil hier vermutlich weniger "Gefahrstoffe" enthalten sind.

    Oder habt ihr evtl. völlig andere (Produkt-)Vorschläge?

    Vielen Dank.

    Gruß
    netzmeister
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  2. Dachüberstände Imprägnierung, Lasur

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  3. #2
    Avatar von Anfauglir
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    Wasserlösliche Grundierungen haben bei trockenen Hölzern nur ein sehr geringes Eindringvermögen, beim Streichen dringen sie eigentlich nur oberflächlich in die angeschnittenen Zellen ein.
    Ihre Wirksamkeit ist nur bei Einhaltung der vorgeschriebenen Mindestauftragsmenge gegeben. Durch die hohen Tropfverluste ist diese in einem Arbeitsgang oft nicht zu erreichen.

    Die angegebenen Mittel kenne ich nicht. Wir verwenden für Bläueschutzgrundierungen stets lösemittelhaltige Produkte, das Eindringvermögen bei trockenem Holz ist einfach deutlich besser.

    Und wegen der Gefahrstoffe: Giftig sind beide Mittel.
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  4. #3

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    Wir sind grade auch dran, die Schalungsbretter zu streichen. Als Imprägnierstoff haben wir Sadolin Aqua Base (wasserlöslich) ausgewählt. Die Bretter (sie liegen noch unten) haben wir von beiden Seiten einmal mit dem Stoff grundiert.

    Jetzt stellt sich für uns jedoch die Frage, ob wir die Lasur von beiden Seiten oder nur von der Außenseite der Bretter auftragen sollen. Wie sind hier die Erfahrungen? Nützt die Lasur auf der Innenseite was?
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  5. #4
    Avatar von Meister_Hans
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    Kulba ist (war mal) eine (eigenständige) Marke bei mir in Ansbach. Mittlerweile werden - nachdem der Hersteller insolvent wurde - die Kulba-Holzschutzmittel jedoch von einer anderen Firma in Ansbach hergestellt und unter dem Namen Kulba vertrieben. Qualitativ sind diese Produkte meiner Erfahrung nach hochwertig.

    Ich würde bei Hölzern im Aussenbereich nur Lösungsmittelhaltige Produkte einsetzen, sowohl bei der Grundierung wie beim Deckanstrich (Bei Dir also den Kulbanol Profigrund und die Lasur 2000). Den Deckanstrich würde ich nur auf den Sichtseiten anbringen, Wirkstoffe (sofern im Imprägniergrund überhaupt Wirkstoffe Iv enthalten sind, bei den WS-Produkten sowie bei dem Imprägniergrund L ist außer Bläueschutz nix drin) sind normalerweise ausreichend im Imprägniergrund enthalten...

    Aber Dein Aufbau ist so eigentlich okay, ich persönlich ziehe nur die Lösemittelhaltigen Produkte vor...

    Was m. W. problematisch werden kann: Lösemittelhaltigen Grund und Wasserlösliche Deckanstriche zu kombinieren. Kann hier aber auch sein, daß mein letzter Wissensstand einfach veraltet ist...
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