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  1. #1

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    Einrohrsystem (Einrohrheizung) das nicht funktioniert

    Hallo zusammen,

    unser Haus ist 22 Jahre alt, als wir es vor einigen Jahren kauften, wussten wir noch nicht einmal was ein Einrohrsystem ist. Das war auch nicht entscheidend. Wir wunderten uns allerdings, dass einige Heizkörper nicht richtig heiß wurden und der Kreislauf nur funktionierte, wenn die letzte angeschlossene Heizung immer aufgedreht war. Später erfuhren wir, dass mit 15´er Durchmesser bei den Heizungsrohren, das Problem schon vorprogrammiert wäre . Vor 2 Jahren kamen beim Ausbau 2 weitere Heizkörper in den Kreislauf hinzu (WFL nun 140 qm). Die 24 KW Heiztherme (Flüssiggas) sollte angeblich damit kein Problem bekommen (konnte ich logisch nachvollziehen). Ein Installateur hatte die Vermutung, dass die fehlende Heizleistung eventl. an der fehlerhaften Verlegung der Rohre läge, so dass ein zu großer Wiederstand (durch Luft im Knick -beim Überkreuzen der Leitungen), den Kreislauf behindere und so die Heizleistung gemindert (lauwarm) bei den letztden beiden Heizkörpern ankommt. Eine genaue Diagnose konnte er aber nicht stellen und war mit dem Einrohrsystem völlig überfordert. Auch weitere Installateure winkten ab und empfahlen, das gesamte Rohrsystem durch ein "normales" 2-Rohrsystem zu ersetzen. Die Kosten und der Aufwand hielten uns davon ab und wir haben gesehen, dass es funktionieren kann. Dank des Kachelofens hatten wir es zwar immer warm im Wohnzimmer, allerdings möchten wir auch eine funktionsfähige Heizung. Aus diesem Grund und weil unsere Therme in die Jahre kam, haben wir uns von einer Brennwert-Heiztherme überzeugen lassen (Wolf, erneut mit 24 KW). Bedauerlicherweise hatte ich zu diesem Zeitpunkt mich noch nicht ausreichend informiert (u.a. im Forum) und wusste nicht, dass eine Brennwert-Heiztherme beim Einrohrsystem nicht optimal ist. Die 2 Handwerksbetriebe vor Ort hatten diesen Aspekt auch nicht berücksichtigt. Jetzt sind wir genau so weit wie vorher ;-(( und frustriert. An allen Heizkörpern wurden die Thermostatventile bereits ausgetauscht. Fast alle Heizkörper haben einen Ventil mit Einstellmöglichkeit (By-pass Taucherrohrventil). Durch Justierung dieser Ventile an den einzelnen Heizkörpern haben wir zwar eine Verbesserung erreicht, aber es reicht nicht, um die unteren Räume und das Wo-Zi (letzter Heizkörper) zu erwärmen (140 WFL teilen sich in 3 Stockwerke). Es ist mein erster Beitrag in so einem Forum, daher sorry, wenn Text zu lang, zu unpräsize und nicht verständlich ist. Ich würde mich freuen, wenn jemand eine Idee hätte, die wir ausprobieren können. Würde z.B. die Installation einer zusätzlichen Pumbe im unteren Stockwerk helfen? Oder das Ersetzen eines Teilstücks, in dem wir den Knick in der Leitung vermuten (Aufgrund von Bildern)? Austausch der By-pass Ventile ? Existiert eine kostengünstige Möglichkeit aus einem Einrohrsystem ein Zweirohrsystem zu machen? Würde ein Hydraulischer Abgleich helfen (wobei ich dazu bereits den Beitrag von Herrn Kaiser gelesen habe)?
    Vielen Dank vorab.
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  2. Einrohrsystem (Einrohrheizung) das nicht funktioniert

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  3. #2
    Avatar von OldBo
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    Ein solcher Text ist ein Anschlag auf die Augen

    Gruß

    Bruno
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  4. #3

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    Och, immerhin verwendet er Großbuchstaben und Satzzeichen!
    Das mit den Absätzen lernt er dann auch noch...

    Also:
    Soll das bedeuten, das Brennwertgerät wurde schon eingebaut? Und dann eines mit unverändert 24kW? Somit wären noch viel mehr wesentliche Punkte unberücksichtigt geblieben...

    Knifflig!
    Gibt es denn eine Skizze mit dem tatsächlichen Rohrverlauf über die Etagen?
    Vielleicht kann man mit wenigen Metern zusätzlichen Rohrs die Anlage in zumindest mehrere kleinere "Einrohrschleifen" aufteilen?
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  5. #4
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    Sorry für die fehlenden Absätze und für den langen Text.

    Das Brennwertgerät wurde letztes Jahr eingebaut mit 24 KW. Eine Skizze haben wir leider nicht erhalten. Im oberen Stockwerk (Therme hängt im Bad) sind es inkl. Bad 3 Heizkörper (2 SZ). EG: 4 Heizkörper von denen 2 am By-pass Ventil komplett zugedreht wurden bzw. nicht verwendet werden. UG: 2 Heizkörper die später angeschlossen wurden.

    Heute habe ich von einem Installateur die Information erhalten, dass eine Hydraulische Entkopplung (mit einer Pumpe die mind. 6 m. Förderhöhe packt) zwingend notwendig wäre (unabhängig einer eventl. Umstellung auf ein Zweirohrsystem). Wir das genau so gesehen bzw. mit welchen Kosten muss ich dabei rechnen?
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  6. #5
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    Mal wieder ne Klasse Vorstellung ...

    Wenn ich an ner Einrohrheizungs an den Bypässen rumschraube dann muss ich schon verdammt genau wissen was ich tue .... und keine solchen Blindflüge veranstalten.
    Ansonsten ists wie beim Onkel Dr ... wenn da Fußpilz diagnostiziert wird hilft kein Hustensaft ... und ob Kopf abhacken dann die Lösung ist ---> ?

    Gibts für die einzelen Stockwerke eigene Kreise mit Absperr- und Regulierarmaturen oder ist das einfach zusammengehängt ?

    Ansonsten ... früher dusselig ausgelegte Einrohrsysteme brauchen Temperatur ... 80 bis 90 Grad Vorlauftemperatur im Auslegungsfall ist keine Seltenheit ... mit den heutigen (Werks-)Einstellungen ist da oftmals kein Blumentopf zu gewinnen ...

    Das 24 kW Gerät macht auch als Durchlauferhitzer das WW oder weshalb wirde diese Leistung gewählt ?

    Gruß
    Achim Kaiser
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  7. #6

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    Immerhin kann man also sagen: Der Aufpreis für ein Brennwertgerät war völlig für die Katz!

    Wer einem da trotzdem sowas empfiehlt und verkauft (im Personalunion), bewegt sich ME schon sehr an der Grenze zur Unseriösität...

    Daher die Frage: Wer hat Euch von der Brennwerterei "überzeugt"???
    Und nicht zu sagen, diese gegen die technischen Gegebenheiten aufgeschwatzt.
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  8. #7
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    Immerhin kann man also sagen: Der Aufpreis für ein Brennwertgerät war völlig für die Katz!
    Seh ich nicht so ...

    Ich hab Anlagen im Einrohrsystem da liegt der Verbrauch 30 bis 35 % günstiger als mit dem alten athmosphärischen Gusseimer der zuvor eingebaut war und das über Jahre gemessen und vom Betreiber dokumentiert !.

    Nachdem Brennwertkessel zur 08/15 Anwendung wurden, muss man aufpassen, dass die alten Heizwertkisten nicht teurer sind.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  10. #8

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    Das mag ja stimmen, ist aber keinerlei Beleg dafür, daß exakt diese Ersparnis mit nem modernen Heizwertgerät nicht genauso eingetreten wäre! Dafür fehlt eben der Vergleich.

    Kommt halt auf den Einzelfall an. Wenn die Rücklauftemperatur oft genug niedrig genug ist, kann der Brennwerter seine Vorteile ja ausspielen. Aber wenn nicht, eben nicht...


    Mit Punkt zwei muß man allerdings langsam aufpassen. Aber noch sind - was ich so mitkriege - meist die Brennwerter teurer. Ganz abgesehen von den dabei oft nötigen Zusatzkosten (in Sachen Anpassung Abgasanlage).
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  11. #9
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    Zu meiner Entschuldigung muss ich sagen, dass zunächst wir das Experimentieren den Installateuren überlassen haben, die zum Teil sich anschl. gar nicht mehr gemeldet haben bzw. alle Bypass Ventile komplett aufgedreht haben (mit der Folge, dass gar nichts mehr ging). Ich wurde das Gefühl nicht los, dass sich keiner mit Einrohrsystemen auskannte.

    Die einzelnen HK sind einfach zusammengehängt (aus den vorhandenen Bildern zu entnehmen), eigene Kreise sind nicht vorhanden.
    Julius hatte auch geschrieben: Vielleicht kann man mit wenigen Metern zusätzlichen Rohrs die Anlage in zumindest mehrere kleinere "Einrohrschleifen" aufteilen? Geht dieser Vorschlag in die gleiche Richtung? Eventl. wäre das eine Lösung, da die HK im oberen Stockwerk alle heiß werden (bzw. oben heiß unten kalt in Abhängigkeit vom Zustand des Ventils). Können 2 voneinander unabhängige Kreisläufe / Schleifen angeschlossen werden?

    Vorlauftemperatur wurde vom Fachmann (Wolf-Techniker) auf die max. (inkl. Pumpenleistung ebenfalls max.) eingestellt, allerdings ist es Witterungsbedingt gesteuert mit Außenfühler.

    24 KW wurden von Installateur empfohlen (ich glaube, er hoffte auf die Lösung des Problems durch die neue Pumpe).

    Auch die Taktungsintervalle wurden verkürzt, trotzdem wurde die Leitung beim letzten Heizkörper nur lauwarm.

    Empfohlen und angeboten haben ein Brennwertgerät mehrere Handwerksunternehmen, die vor Ort waren und über das Einrohrsystem informiert wurden. Keiner machte auf ein eventl. Problem aufmerksam.

    Die Rücklauftemperatur muss noch hoch genug sein um den letzten HK in der Kette mit ausreichend Wärme zu versorgen daher kommt es lauwarm wieder zurück (so wurde es mir zumindest erklärt). Ist das richtig?

    Können die Bypass-Ventile im Lauf der Jahre verstopft sein, würde es Sinn machen auch diese auszutauschen?
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