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  1. #1

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    Kanalanschluß in Offenbach

    Hallo zusammen,

    ich habe mal erstmal hier im Forum gelesen, aber leider nichts passendes gefunden. Daher versuche ich es mal mit einem eigenen Thema.

    Meine Frau und ich überlegen den Kauf eines Grundstückes und Bau eines EFHs. Das in Frage kommende Grundstück war ursprünglich für ein Reihen- bzw. Kettenhaus geplant und wurde geteilt. Unsere Hälfte hat jetzt leider noch keinen Kanalanschluß inkl. Revisionsschacht.

    Die ESO (Entsorgungsbetriebe der Stadt Offenbach) besteht für das Anlegen eines solchen Kanalanschlusses auf Firmen, die das "Gütezeichen Kanalbau" besitzen. Ich bekam eine Webadresse (www.kanalbau.com) und eine Liste der zugelassenen Unternehmen, von denen ich jetzt etwas über 10 Firmen angemailt habe.

    Einige waren wenig bis gar nicht interessiert, ein Angebot abzugeben, aber allen bisherigen Angeboten gemein ist der Umstand, daß zertifizierte Kanalbauer offensichtlich mit dem "Goldenen Löffel" graben. Wir haben parallel zum Kanalanschluß verschiedene Angebote für Tiefbauarbeiten AUF dem Grundstück vorliegen (Bodenplatte, Teilkeller, Vollkeller), und vergleichbare Arbeiten (Erdaushub und Lagern, Verfüllen etc.) kosten bei den Kanalbauern gleich ein Vielfaches.

    Warum ???

    Der Versuch, bei z.B. "********" ein billiges Angebot zu bekommen, war wenig erfolgreich. Scheint nicht die Plattform für Kanalbauer zu sein :-)

    -> Hat hier jemand irgendeine Idee, wie man einen seriösen und preislich angemessenen Kanalbauer (im Rhein Main Gebiet) findet?

    -> Oder eine Alternative: Kleinkläranlage.
    - Kann die Gemeinde einem sowas verbieten?

    Wenn das Sinn macht / gewünscht ist, kann ich gerne zusätzliche Infos (Baugrundgutachten, Lageplan der öffentlichen Kanäle/Leitungen etc.) als PDF anhängen oder zusenden.

    Vielen Dank im Voraus,
    Michael
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  2. Kanalanschluß in Offenbach

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von MichaelOF Beitrag anzeigen
    -> Oder eine Alternative: Kleinkläranlage.
    - Kann die Gemeinde einem sowas verbieten?
    Ja. Es gibt keine Alternative, da Anschlußzwang bestehen dürfte.

    Die Abwasserentsorger wissen aus Erfahrung, warum sie auf solchen Unternehmen bestehen.
    Und das kostet eben.
    Punktum.

    Vielleicht kann ein örtlicher Architekt weiterhelfen.

    Auf private Direktanfragen werde auch schon mal gerne bewußt hohe Angebote abgegeben...
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  4. #3
    MoRüBe
    Gast

    Wenn man auf die Preise schielt...

    ... werden auch gerne mal Äpfel mit Birnen verglichen. Das beginnt schon mit der Druckprobe. Allein die kostet schon. (nicht wie bei ??? hab den namen jetzt vergessen).
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  5. #4
    Avatar von meisterLars
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    Gute Arbeit kostet halt gutes Geld...
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  6. #5

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    Auch wenn ich das Anfragen bei Behäämrt nicht mag und Billichheimer ebenso wenig, so finde ich es doch bedenklich (sehr vorsichtig formuliert), dass eine öffentliche Institution solche Wettbewerbebeschränkungen ausspricht, nur um Personalkosten bei der Überwachung einsparen zu können.

    Es gibt Fach- und sonstige Regeln, die ALLE einzuhalten haben (ja- ich weiß). Ob mit oder ohne Bapperl.
    Die Nachweise sind zu bringen, die Arbeiten ggf. durch die Komune zu kontrollieren.
    Alleine ein Nachlass der Prüfung vor Ort samt deren Gebühren bei Beauftragung eines zertifizierten Betriebs KÖNNTEN i.O. sein.

    ICH halte das für etwas, was auch unter Korruptionsaspekten zu sehen ist.

    MfG
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  7. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von meisterLars Beitrag anzeigen
    Gute Arbeit kostet halt gutes Geld...
    ... und "übliche" Tiefbauer leisten keine "Gute Arbeit"?? Bzw. graben schlechtere Löcher??
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von MoRüBe Beitrag anzeigen
    ... werden auch gerne mal Äpfel mit Birnen verglichen. Das beginnt schon mit der Druckprobe. Allein die kostet schon. (nicht wie bei ??? hab den namen jetzt vergessen).
    Falls die "Druckprobe" die Dichtheitsprüfung meint: Die kostet je nach Angebot zwischen 350.- und 450.- EUR zzgl. Steuer. Und geht im Gesamtpreis nahezu unter :-(
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  9. #8
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    Mit hoher Wahrscheinlichkeit geht es hier um Bauleistungen im öffentlichen Straßenland. D.h. man arbeitet auf seine Rechnung in fremden Grund und Boden. Da ist es verständlich, dass der Eigentümer ein Wörtchen mitzureden hat, wer da in seinem Grund und Boden herumwühlen darf. Zumal er kaum eine Gewährleistungssicherheit bekommen dürfte, für den Fall, dass drei Jahre später die Straße absackt.

    Hinzu kommt das Thema Verkehrssicherungspflicht.

    Und ja, die Qualität der Arbeiten ist oftmals sehr unterschiedlich von der Qualität der Arbeiten, die im privaten Tiefbau üblich ist.
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  10. #9
    MoRüBe
    Gast

    Öhöm...

    ... kann sein, kann nicht sein. Da Abwasser, damit der Straftatbestand der Gewässerverunreinigung aber wie ein Damokles-Schwert darüber schwebt, aber ein mittlerweile "empfindliches" Gewerk ist, habe ich irgendwo Verständnis für die Stadt. Es haben ganz einfach zu viele zuviel Scheiße gebaut.

    Aber das ist ja kein Einzelfall, da gibts viele andere Beispiele: RAL-Montage, Passivhaus, Trinkwasser in Hamburg...
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Manfred Abt Beitrag anzeigen
    Mit hoher Wahrscheinlichkeit geht es hier um Bauleistungen im öffentlichen Straßenland. D.h. man arbeitet auf seine Rechnung in fremden Grund und Boden. Da ist es verständlich, dass der Eigentümer ein Wörtchen mitzureden hat, wer da in seinem Grund und Boden herumwühlen darf. Zumal er kaum eine Gewährleistungssicherheit bekommen dürfte, für den Fall, dass drei Jahre später die Straße absackt.

    Hinzu kommt das Thema Verkehrssicherungspflicht.

    Und ja, die Qualität der Arbeiten ist oftmals sehr unterschiedlich von der Qualität der Arbeiten, die im privaten Tiefbau üblich ist.
    Vollkommen richtig, der Kanalanschluß muß vom Kanal in der Straßenmitte (Baustraße) bis zu einem Revisionsschacht auf dem Grundstück gelegt werden. Vorgeschrieben ist auch eine 5 jährige Garantie des ausführenden Unternehmens.

    Spannend finde ich nun aber wiederum folgendes:

    Seit der Liberalisierung des Strommarktes sind Versorger zur öffentlichen Darlegung ihrer Stromanschlußpreise verpflichtet. Für Kaltwasseranschlüsse sind sie es nicht.

    Ein Schelm, wer nun Böses dabei denkt, daß in Offenbach ein Stromanschluß relativ preiswert und ein Kaltwasseranschluß wahnsinnig teuer ist.

    Und "netterweise" kann alles nicht zusammen (inkl. Abwasseranschluß) von einem Unternehmen gemacht werden, da keines der lediglich vier vom Versorger beauftragten Unternehmen eine Kanalbau Zertifizierung hat..... also zweimal Baustrasse aufschneiden, absichern, zumachen etc. und alles auf unsere Kosten. Es ist zum davonlaufen.

    Liegt das speziell an Offenbach??
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  13. #11
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    Nö, aber das kann man geregelt bekommen - nur 1x mal auf und zu.
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