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  1. #1

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    Flüssigkeit für Tiefenbohrung

    Hallo liebes Forum,

    wir haben eine Bohrung mit 2 x 80 Metern bei unserem Hauskauf im Vertrag für unsere Vaillant WP vertraglich vereinbart. Jetzt habe ich gehört, dass sie nur auf 2 x 63 Metern bohren wollen, weil sie eine bessere Flüssigkeit für die Bohrlöcher zum verfüllen nehmen. Jetzt hat der GÜ gemeint, er bohrt die 80 meter, aber nimmt dann die günstiger Flüssigkeit. Kann mir jemand sagen ob es verschiedene Flüssigkeiten gibt und wenn ja für was ich mich entscheiden soll?

    Bohren wird die Tochterfirma der o.g. Heizungsbaufirma.

    Die Berechnung habe ich druch Vaillant damals checken lassen und die meinten 63 meter würden ausreichen, tiefer ist aber bei der 8kw Heizung immer besser.....

    grüßi
    tauchrobby
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  2. Flüssigkeit für Tiefenbohrung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von lordbauer
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    Hallo,

    keine Flüssigkeit kann die Physik überlisten. Also 2*80m bohren!!

    So weit ich weiß gibt es Flüssigkeiten die eine bessere Wärmeleitung haben und somit etwas schneller die zu Verfügung stehende Wärme transportieren können.

    Wenn weniger gebohrt wird steht auch wenige Wärme zur Verfügung.

    Gruß
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  4. #3

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    Zitat Zitat von lordbauer Beitrag anzeigen
    Hallo,

    keine Flüssigkeit kann die Physik überlisten. Also 2*80m bohren!!
    Er meint wohl besseres Verfüll-/Verpressmaterial.

    Ist aber egal. 2 *80m wäre auch mein Favorit. Der Vorteil der längeren Sonde überwiegt. Soviel kann man durch besseres Verpressmaterial nicht gut machen.
    Um genaueres sagen zu können, müssten mehr Details her. Welches Verpressmaterial steht zur Auswahl? Wie wurde die Sondenlänge geplant? usw. usw.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
    Avatar von denkedran
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    Es gibt verschiedenes Verpress-Material dafür.


    Schau unter www.stuewa.de mal nach.

    Gruß Denkedran
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  6. #5

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    Hallo!

    Was steht denn im Bohrantrag / in der Bohrgenehmigung für ein Verpressmaterial und wwelche Tiefe?

    Daran hat sich der Ausführende zu halten.

    Gruß,
    Rene'

    PS:

    Kleiner Tipp: Wenn der Bohrtermin feststeht dann nimm Dir einen Tag Urlaub und schau das Du vor Ort bist um zu sehen ob die Bohrungen wirklich die erforderliche Tiefe haben. +- 1 Meter sollte tolerierbar sein.
    Es ist anscheinend in letzter Zeit in Mode gekommen das z.B. bei 80 Metern nur 75 gebohrt aber 80 abgerechnet werden.
    Schneller kann man das Geld nicht verdienen bei 50-100€/m.
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  7. #6

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    Hallo,
    lassen Sie sich die Berechnungen vorlegen. Für beide Varianten, nebst dem dazugehörigen Verfüllmaterial. Dann kann man informiert nachfragen.

    In der gegebenen Form sind die Aussagen zu pauschal und nicht akzeptabel.

    Falls es keine genauen und nachvollziehbaren Berechnungen der Entzugsleistung gibt, dann auf keinen Fall der Verminderung der Tiefe zustimmen.
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7

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    Zitat Zitat von Galathee Beitrag anzeigen
    Hallo,
    lassen Sie sich die Berechnungen vorlegen. Für beide Varianten, nebst dem dazugehörigen Verfüllmaterial. Dann kann man informiert nachfragen.

    In der gegebenen Form sind die Aussagen zu pauschal und nicht akzeptabel.

    Falls es keine genauen und nachvollziehbaren Berechnungen der Entzugsleistung gibt, dann auf keinen Fall der Verminderung der Tiefe zustimmen.
    Nachtrag: auch bei mir wollte man sich eine verminderte Bohrleistung schönrechnen. Ein klares NEIN und die Frage nach Fakten und nachvollziehbaren Daten.... Sache erledigt, es wurde mehr (i.e. mehr Bohrmeter) gebohrt.
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  10. #8

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Also wenn die WP 8 kW abgeben soll ist wohl etwas faul bei dieser Planung.

    Ich habe bei meiner 30 Jahre alten "Hütte" (freistehend mit ca. 1400 m³) vor etlichen Jahren bei tagelangen -25 grad Außentemperatur eine Leistung von 7 kW für alles gebraucht.

    Wenn man vernünftig dämmen würde, könnte man heute auf so eine tiefe Bohrung verzichten, und die Wäreme aus dem Vorgarten beziehen.

    Dazu kommt , daß eine vernünftige Dämmung auch in den folgenden Jahrzehnten wartungsfrei ist. Das würde ich bei so einer Bohrung nicht unbedingt annnehmen.

    pauline
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