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Dampfbremse flächig verkleben?

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  1. #1

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    Dampfbremse flächig verkleben?

    Ich stehe vor dem Problem (bin mir aber nicht sicher obs überhaupt eins ist) die Dampfbremse direkt unter dem Gipskarton verlegen möchte.
    Dadurch wird aber die Dampfbremse etliche male von den Schrauben durchbohrt werden.

    Nun dachte ich mir, das könnte man lösen, indem ich die Holzlatten der Unterlattung flächig (luftdicht) mit der Dampfbremse verklebe. Somit wären die Löcher kein Problem da die Dampfbremse rund ums Loch ja noch mit dem Holz dicht verklebt ist.

    Nur mit was mache ich das am geschicktesten?
    - Bitumen-Masse? (Hab Sorge wegen Gerüchen innerhalb des Wohnraums)
    - Dem Kleber den man für die Dampfbremsen bekommt? (Teuer)
    - Dieses 'Elastogum' das man normalerweise fürs Bad nimmt?
    - ?

    Hat jemand die zündende Idee für mich? Hab über die Suche kein vergleichbares Problem gefunden.

    (Ich weiss noch ne Schicht Latten wäre besser, will ich aber vermeiden da für mich jeder cm Wohnraum zählt).

    Danke schonmal für Tipps :-)
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  2. Dampfbremse flächig verkleben?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Solange die Schrauben drinbleiben, stellen sie kein Problem dar.
    Weitere Maßnahmen also unnötig.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Danke für den Hinweis!
    Okay, das machts wieder ein bisschen einfacher :-)
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  5. #4

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    Warum keine doppelte Unterkonstruktion mit Mineralwolle mit einer sich ergebenden Installationsebene und deutlich weniger Schrauben-Durchdringungen?

    Die Probleme bestehen jedoch insbesondere bei alle Durchdringungen und Anschlüssen zu flankierenden Bauteilen!

    KPS.EF
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  6. #5
    Gast943916
    Gast
    Die Probleme bestehen jedoch insbesondere bei alle Durchdringungen und Anschlüssen zu flankierenden Bauteilen!
    genau da seh ich auch die größeren Probleme, wie willst das denn dicht bekommen?


    Gipser
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Gipser Beitrag anzeigen
    genau da seh ich auch die größeren Probleme, wie willst das denn dicht bekommen?


    Gipser
    Also prinzipiell macht es bei mir von der Schwierigkeit der weiteren Anschlüssen keinen Unterschied ob ich nochmal Latten drauf mache oder nicht. Installationsebene brauch ich in den Schrägen auch nicht, Bilder werd ich da auch nicht aufhängen (weil is ja eh schräg).
    Mit Latten verlier ich halt nochmal den mir wichtigen Wohnraum. Auch wenn es nur knapp 3 cm pro Seite sind...
    Würde ich halt gern vermeiden (wenn nicht unbedingt nötig), da durch einige ärgerliche Geschichten ohne hin schon der Boden höher wurde, die Decke niedriger und wenn jetzt noch die Wände noch weiter nach innen kommen, dann kann ichs bald ganz sein lassen ;-)

    Grüße
    Sven
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  9. #7

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    Hallo Sven,

    die "punktförmigen" Schraubendurchdringungen selbst werden vordergründig wohl keine Probleme für die Luftdichtheit der Dachschrägenebene bereiten.

    Wenn auch die äußere Winddichtheitsebene fachgerecht montiert ist, wird die innere Luftdichtfolie an den Schraubverbindungen auch nicht unkontrolliert aufreißen.
    Erfahrungsgemäß verursachen nicht spannungsfrei ausgeführte Anschlüsse und Durchdringungen weitaus größere Leckstellen, insbesondere dann, wenn ungeeignete (weil "zu teure") Klebematerialien verwendet und die für das dauerhafte Funktionieren von Klebeverbindungen erforderlichen Montagevoraussetzungen (Temperatur, Feuchte, Staub, Materialverträglichkeit etc.) ungenügend beachtet werden.

    Eine zusätzliche Lage in der Unterkonstruktion löst diese Problematiken zwar auch nicht, könnte jedoch (gegebenenfalls in Verbindung mit einem pfiffigen Leerverrohrungssystem) dann hilfreich sein, wenn spätere Veränderungen an der Installation vorgenommen werden sollen.

    Auch die DIN 4108, Teil 7 verweist darauf, die Installationsebene raumseitig der luftdicht ausgeführten wärmetauschenden Hülle anzuordnen.

    Nicht selten konnte ich bei Luftdichtheitsprüfungen feststellen, dass einzelne unsachgemäß ausgeführte Kabeldurchdringung ein weitaus höheres Gefahrenpotential aufweisen, als die Summe aller Schraulöcher der Gipskartonebene.

    Das Argument des Wohnraumverlustes durch eine doppelte Unterkonstruktion halte ich für zu schwach gegenüber den Vorteilen, die zugegebener Maßen erst später wichtig werden könnten ... denn ... fachgerechte Änderungen an der wärmetauschenden Hülle betragen ein Vielfaches gegenüber den jetzt vorsorglich aufzuwendeten Kosten.

    MfG aus Erfurt
    KPS.EF
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