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Dachdämmung Zwischensparren

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  1. #1

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    Dachdämmung Zwischensparren

    Hallo,

    ich würde gerne eure Meinung hören:
    Weil die Ziegel eines Bj. 1965 Hauses noch gut sind, würde der Dachdecker ohne Gerüst von Außen eine Zwischensparrendämmung mit Dampfspärre anbringen. Er braucht dazu kein Gerüst, würde Fläche für Fläche abdecken und die Arbeiten durchführen. In diesem Zuge würde er auch die neuen Dachflächenfenster einbauen.

    Was haltet ihr davon? Und welcher Baustoff sollte zum Dämmen benutzt werden? Weil ja die Sparren nicht erhöhen werden, ist es mir wichtig, das ultimative Material zu verwenden, das gute Dämmeigenschaften hat, trotz geringerer Dicke.

    Ich bin für jeden Tipp sehr dankbar!

    Grüße, Glady
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  2. Dachdämmung Zwischensparren

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  3. #2
    MoRüBe
    Gast

    Red Bull-Dachdecker...

    Zitat Zitat von glady Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ..., würde der Dachdecker ohne Gerüst ...

    Grüße, Glady
    ...
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  4. #3

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    Was befindet sich vor dem Gebäude? Vermutlich ist zumindest ein Fanggerüst nötig.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Dach hat Neigung von 28 Grad.
    Vor dem Gebäude ist der Garten.

    Hat mich auch etwas gewundert (ohne Gerüst). Aber er wird sich zusätzlich mit einem Seil absichern.
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  6. #5
    Avatar von Anfauglir
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    Ich habe früher in einem Betrieb als Alpintechniker gearbeitet, wir haben oft Dächer repariert, meist Kirchendächer. Die nötigen Vor- und Nacharbeiten sind recht zeitaufwändig. Selbst wenn nicht im Seil gearbeitet wird, sondern nur eine Absturzsicherung benötigt wird hemmt das die Arbeitseffektivität deutlich(Kabel und Strippen...).Bei so einer umfangreichen Maßnahme an einem normalen Wohnhaus ist das absolut unwirtschaftlich. Und ziemlich

    Und ob das Blumenbeet nun vom Gerüst oder herabplumsenden Dachdeckern plattgemacht wird ist doch egal
    Geändert von Anfauglir (07.06.2009 um 16:00 Uhr) Grund: Layout
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  7. #6

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    Dämmung von aussen ist ja noch ok, aber wie will er die Folie dauerhaft luftdicht machen, z.B. die Anschlüße????
    Gipser
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  8. #7
    MoRüBe
    Gast

    So, nu mal die Praxis...

    ... und nicht auf das Geld geschiele :

    Das Dach ist 44 Jahre alt. Nu fängt Jüngelchen also an und will quasi eine Breite Dachziegel aufnehmen und irgendwo hinpacken, Gerüst hat er ja nich. Und dann will er sie wieder zurückpacken, von woher auch immer.

    Dümmer gehts nimmer. Äh das reimt sich ja sogar

    Was schätzt Du, wie viele Dachziegel dabei kapeister gehen? Ne ganze Menge. Und Dachideckus kommt so in den Genuß auch das Dach gleich neu zu machen, wenn er ja schon mal dabei ist. Oder Du hast genügend Reservepfannen. Wobei der Lohnanteil hierbei absolut hirnrissig ist.

    Sorry, aber dieses Vorhaben in dieser Form ist Mumpitz. Von den vielen anderen Problemen mal ganz abgesehen.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Leute, diese Aktion wird ein Dachdecker ausführen und war sein Vorschlag. Die Ziegel sind erstaunlich gut, Reservere stehen auf dem Dachspitz auch rum.
    Das Dach ist ist nicht so steil, er ist von der Dachterasse aus auf's Dach, hat 8-10 Ziegel angemacht, sich das genau angeschaut und wieder ran gemacht.
    Die Ziegel hat er einfach auf dem Dach zur Seite gelegt, die sind nicht abgerutscht, weil das Dach nicht so steil ist (28 Grad).
    Er sagt, er könnte auch mit Gerüst gleich die komplett alles machen, mit Zwischen- und Aufsparrendämmung. Aber die Ziegel halten noch locker 10-15 Jahre -wenn nicht länger. Das Letztere hatte mir ein Sachverständiger auch bei der früheren Besichtigung gesagt.
    Ist das ein "Schwätzer", wenn er sagt, dafür benötigt er kein Gerüst? Ich habe keine Ahnung davon, deshalb frage ich hier im Forum nach.
    Wie gesagt, er wird Fläche für Fläche abdecken, die Dampfsperre (oder -folie?) anbringen, danach die Zwischensparren dämmen, anschließend wieder zudecken.
    Ist das völlig unrealistisch? Ich denke, wenn das klappt, habe ich erst einmal eine Dämmung für das bereits ausgebauten Dachgeschoss. Und in 10 Jahren oder so, wenn neue Ziegel fällig werden, kann ich in diesem Zuge zusätzlich eine Aufsparrendämmung anbringen lassen, ggf. mit Erhöhung der Sparren (mit vorhergiger Abstimmung mit dem Bauamt und Nachbarn).

    Unabhängig davon, gibt es nun das "ultimative" Dämmmaterial für's Dach oder nicht?

    Danke und Grüße
    Glady
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  10. #9

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    Hallo Glady,
    neben der schon o.g. Anschluss-/bzw. Dichtheitsproblematik jetzt (Dampfbremse) hättest Du dann in einigen Jahren die nächste an den Fenstern, wenn die Aufsparrendämmung draufkommen soll.

    Das klingt schwer nach teurer Bastelei mit ungewissem Ausgang. Meiner (Laien)Meinung nach solltest Du das Geld lieber verheizen und zu gegebener Zeit das Dach richtig und komplett sanieren lassen.

    Falls derzeit Probleme anstehen sollten, sieht es natürlich anders aus, aber auch dann würde ich den bisher "geplanten" Ablauf in Frage stellen.

    Gruß Budenzauber
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  12. #10
    Themenstarter

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    Es ist so, weil wir das (bereits ausgebaute) DG bewohnen werden, würde ich zumindest die Dämmung verbessern wollen. Ein paar Jahre mehr Heizen, damit hätte ich nicht einmal ein Problem. Aber wenn im Sommer Zustände wie in der Sauna herrschen, das möchte ich vermeiden. Der Dachspitz ist gar nicht isoliert oder gedämmt, man sieht die Ziegel von hinten. Die Schrägen in den Zimmern sind mit einer schwarzen Matte (in der Mitte wohl Styropor), wie heißen die doch gleich, "hero..." (fällt mir nicht mehr ein) gedämmt.

    Ich habe keine Erfahrung mit "Leben im DG". Nur von Sagenhören weiß ich, dass es im Sommer eine Qual sein soll, ohne Dämmung.
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  13. #11

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    Hallo glady,
    Deine Befürchtungen kann ich aus eigener Erfahrung gut nachvollziehen, es ist (je nach Sommer) eine ziemliche Quälerei.

    Ein bisschen helfen dürfte noch die Möglichkeit der Querlüftung, letztlich wirst Du um eine richtige Dämmmaßnahme aber nicht herumkommen.
    Wenn es finanziell drin ist, gleich alles komplett angehen. Andernfalls lassen sich vielleicht auch Teilschritte sinnvoll umsetzen, ohne dass man alles doppelt und dreifach angehen muss.
    Daher am besten das ganze Projekt richtig planen lassen und dann gucken,
    wie und wo was zu tun ist.

    Gruß Budenzauber

    die "schwarzen Platten" dürfte Heraklit sein. Wahrscheinlich satte 5 cm?
    Geändert von Budenzauber (08.06.2009 um 15:24 Uhr) Grund: Ergänzung
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