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  1. #1

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    Sonnensegel Wandbefestigung

    Hallo Zusammen,

    ich möchte ein Sonnensegel 5 x 4 m über der Terasse anbringen.
    Auf der einen Seite also an der Wand befestigen und 5m weiter durch 2 einbetonierte Hülsen mit 50mm Stahlrohren.

    Meine Frage:

    Ich habe einen belgischen rauhen Klinker.
    Reichen große Dübel im Ziegel oder muss ich bis in den Poroton mit Spreizdübeln o.ä. ?

    Nicht das mir beim Spannen der Verblender entgegen kommst !

    Besten Dank für Eure Hilfe!

    MfG
    Jordy
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  2. Sonnensegel Wandbefestigung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von jordy Beitrag anzeigen
    Hallo Zusammen,

    ich möchte ein Sonnensegel 5 x 4 m über der Terasse anbringen.
    Auf der einen Seite also an der Wand befestigen und 5m weiter durch 2 einbetonierte Hülsen mit 50mm Stahlrohren.

    Meine Frage:

    Ich habe einen belgischen rauhen Klinker.
    Reichen große Dübel im Ziegel oder muss ich bis in den Poroton mit Spreizdübeln o.ä. ?

    Nicht das mir beim Spannen der Verblender entgegen kommst !

    Besten Dank für Eure Hilfe!

    MfG
    Jordy
    ... es ist aber auch nicht ausgeschlossen, dass es im Porenbeton mit Spreizdübel nicht hält.....Wie dick ist denn die PB Wand, etc?

    gruss
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  4. #3

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    Öhhmmmm - bernix

    Poroton steht da, nicht Porenbeton.

    Ich hätte weniger Angst vorm Spannen als vor den Schlägen bei Windböen. 20 m² Segelfläche knallen ganz schön, wenns da reinbläst.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Ja genau ... Poroton

    Es ist ein luftdurchlässiges Sonnensegel. Dieses sollte ja nicht ganz so heftig schlagen, oder!?

    Also was meint Ihr?
    Muss ich lange Dübel und Schrauben kaufen (bis in den Poroton) oder reicht es im Klinker?
    So was in der Art:
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  6. #5
    Avatar von applegg
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    Befestigung

    Ich hatte letzte Woche ein ähnliches Problem. Ein "zertifizierter Würth-Befestigungstechniker" (jaja!!) meinte, der Lastfall kann schon heftig werden. Eigentlich müsste man da mit Injektionverfahren im Ziegel verkleben. Aber das wäre für Laien nicht so einfach und auch sauteuer. Alternativ sollte ich es mit "normalen" 10x180 Dübeln für Ziegel festbringen, die sollten halten. Wichtig ist, ohne Schlag bohren (wg. der Stege). Wenn man nach einige Zeit merkt, dass es locker wird, dann kann man immer noch kleben. Aber er war zuversichtlich, dass es auch mit dem Standard hält.

    Ach ja, manchmal hat es Vorteile, ein ungeddämmtes Altbauhaus zu haben. Wärmebrücke, welche Wärmebrücke ?
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  7. #6
    Avatar von optikus
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    Hey appleg!
    Dein Spruch ist gut!

    Ach ja, manchmal hat es Vorteile, ein ungedämmtes Altbauhaus zu haben. Wärmebrücke, welche Wärmebrücke ?

    Ich krieg bei mir schon Verfolgungswahn!!!
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  8. #7

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    Zitat Zitat von jordy Beitrag anzeigen
    Ja genau ... Poroton

    Es ist ein luftdurchlässiges Sonnensegel. Dieses sollte ja nicht ganz so heftig schlagen, oder!?

    Also was meint Ihr?
    Muss ich lange Dübel und Schrauben kaufen (bis in den Poroton) oder reicht es im Klinker?
    So was in der Art:
    http://tbn1.google.com/images?q=tbn:...nkerplatte.jpg
    Poroton, sorry....macht mE wenig Unterschied ....

    jordy....du standest warscheinlich noch nie auf einem Surfbrett?

    ....und weisst daher nicht wie weit ein 85kg Surfer fliegt bei einem sagen wir 4qm Segel wenn er nicht rechtzeitig aus dem Masthaken herauskommt

    gruss
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  9. #8
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    Zitat Zitat von bernix Beitrag anzeigen
    ....du standest warscheinlich noch nie auf einem Surfbrett?

    .... wenn er nicht rechtzeitig aus dem Masthaken herauskommt
    ääh, Bernix, als Uralt-Windsurfer (seit 79) mal die Frage, was ein Masthaken ist. Obwohl ich weiß, was du meinst.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Manfred Abt Beitrag anzeigen
    ääh, Bernix, als Uralt-Windsurfer (seit 79) mal die Frage, was ein Masthaken ist. Obwohl ich weiß, was du meinst.
    Da du ja weisst was ich meine....
    Da bin davon ausgegangen das auch ein Laie vielleicht mitbekommen hat, dass die Surfer irgendwie "am Mast hängen". Die Fachbegriffe hätten hier vielleicht für mehr Verwirrung gesorgt...
    gruss
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  11. #10

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    Hallo,

    Wir haben per Injektionsverfahren kleben lassen, sowohl an der Wand mit WDVS als auch an den Terrasenmauern d.h. 4 Befestigungspunkte, Sonnensegelgröße ca. 12qm. Das haben wir von einem Rolladen- Markisenbauer machen lassen. Hat uns insgeasmat 100€ gekostet (incl. Material + Arbeitszeit). Der hat kurz vier Löcher gebohrt, Gewindestangen (M10) eingeklebt und fertig - war nach ca. 30 min. mit allem fertig. Das Sonnensegel steht schon seit über einem Jahr (imr Herbst natürlich abgenommen und im Frühjahr wieder drauf!).

    Wenn Du vor hast das Sonnensegel nur als Zwischenlösung aufzubauen dann würde ich vielleicht nicht kleben.
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    Ich würde eher Kleben (Injektionsanker) als mit Spreizdübeln zu arbeiten. Von den üblichen Herstellern (Fischer, Würth, etc.) gibt es hierzu entsprechendes Zubehör, von Fischer sogar komplette Sets im Baumarkt. Klebeanker haben keinen Spreizdruck, der die Stege im Poroton beschädigen könnte.

    Kompliziert ist daran eigentlich nichts, man muss eben die Anleitung lesen und beachten. Ich habe es jedenfalls auch ohne zertifizierten Fachberater geschafft.

    Es ist sicher hilfreich, wenn Du die entsprechende bauaufsichtlichen Zulassungsdokumente zu den verschiedenen Systemen mal anschaust. Die gibt es auf den Webseiten der Hersteller, oder google hilft.

    Da siehst Du z.B. dass die von Dir gezeigte Platte gar nichts taugt - zwei Dübellöcher, die so nah beieinander sind, nehmen nicht mehr Zug auf als ein einzelnes, wenn nicht sogar beim Bohren die Stege im Poroton zwischen den Löchern ausbrechen. Sinnvoller ist eine größere Platte, bevorzugt eine, die den Zug auf verschiedene Steine verteilt. Außerdem sollte man dringend von Ecken wegbleiben, die reißen sonst aus.

    In den Zulassungsdokumenten sind auch die maximal erlaubten Kräfte genannt - die sind in Poroton erstaunlich gering, daher ist eine Verteilung der Last sinnvoll.

    Du musst ja bedenken, dass ein Segel dieser Größe geeignet ist, eine mehrere Tonnen schwere Yacht zu ziehen - einige hundert Kilogramm Zug auf eine Ecke können im schlimmsten Fall schon zu Stande kommen.

    Eventuell findest Du noch einen anderen Ankerpunkt - gibt es einen Ringbalken in der Nähe, oder kannst Du seitlich in die Geschoßdecke bohren? In Betonelemente kann man deutlich höhere Lasten einleiten.

    Zu der Frage "Klinker oder Wand dahinter" musst Du einen Fachmann fragen - mein Laiengefühl wäre, dass zuerst der Dübel ausreist, und zwar schneller im Poroton als im Klinker.
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  14. #12
    Themenstarter

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    Danke für die vielen Hinweise!

    Ich habe nun einen Tipp bekommen eine lange Schraube von unten in den Dachsparren zu setzen.
    Der Dachüberstand beträgt ca. einen 3/4 Meter, ich würde dann mal die Verblendung abnehmen und schauen ob das gehts.

    Was meint Ihr dazu?
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