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Flachdach / Terasse undicht. Wie sanieren?

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  1. #1

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    Frage Flachdach / Terasse undicht. Wie sanieren?

    Hallo Zusammen,

    ich bin der neue - habe zwar gesucht, aber keine konkreten Antworten zu meinem Thema gefunden. Bin ich zu doof zum Suchen oder gibt es keine?!

    Ich fang mal an.

    An meinem Elternhaus gibt es eine Terasse im ersten OG. Grösse ca 25-30qm. Darunter befindet sich ein Abstellraum. Das ganze ist folgendermassen aufgebaut. Stahlträger im Abstand von ca 50-60cm, dazwischen Betonplatten, darüber Estrich und dann Fliesen. Und wie es diese doofen Dächer so an sich haben, es sifft Wasser durch.
    Habe nun mit mehrern Handwerken Kontakt aufgenommen. Jeder erzählte mir am Telefon was anderes, der eine will ne Folie legen, der nächste Kunstofff auftragen der übernächste Splitt

    Die Jungs schlagen alle in den nächsten Tagen bei uns auf - und ich würde gerne etwas besser vorbereitet in die Gespräche gehen.

    Nun würde mich mal eure Meinung interessieren. Was sollte man am besten nehemen?

    Vielen Dank und viele Grüße aus der Pfalz
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  2. Flachdach / Terasse undicht. Wie sanieren?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Wenn das vorhandene Dach wirklich so aufgebaut wäre, dann müßte es längst ziemlich kräftig durchsiffen...
    Denn in Deiner Aufzählung gibts ja keine wasserdichte Schicht!

    Nun soll also saniert werden.
    Entweder etwas drauf, was dann dicht ist. Oder den Belag runter und neu aufbauen.
    Soll denn die Fläche zukünftig genutzt werden? Ggf. wie?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Wie oben schon geschrieben, ist das ganze eine Terasse und soll auch wieder so genutzt werden. Wegen mir kann das alte Zeug gerne runter.
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  5. #4

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    hallo
    abstellraum beheizt?????


    gruss aus de pfalz
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  6. #5
    Avatar von optikus
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    Hey Pfälzer!
    Gibt viele Möglichkeiten.
    Am besten die chemischen Eigenschaften der Materialien miteinander vergleichen!
    Eine Möglichkeit!
    Auch bei Sanierung dran denken das die geltenden Dämmungsnormen eingehalten werden,was bedingt das dein künftiges Flachdach wahrscheinlich höher werden wird.
    Bei konventionellem Dach kann man mit PUR-Dämmung arbeiten(dünner),bei Umkehrdach nur XPS-Dämmung.
    Man kann auch das Dach sanieren indem man auf die alte Konstruktion ein Umkehrdach aufbringt,falls der Untergrund dafür geeignet ist,spart man sich die Abrisskosten und vollflächig aus einem Stück EPDM-Plane drüber macht, sowas lässt sich regelrecht als Massanzug herstellen,auch mit Durchdringungen,wie Schornstein,Lichtkuppel, etc.,das unter Umweltbedingungen haltbarste Material und einfach in der Verarbeitung,weil vor Ort kein verbinden einzelner Bahnen.
    Und man kann es egal ob als konventionelles Flach oder als Umkehrdach ungeschützt legen.Sie ist absolut temperaturunempfindlich ,UV und Ozonresistent,wurzeldicht......,keine Versprödung,starke Dehnbarkeit etc.
    Haltbarkeit nach Studien zwischen 35 bis 100+ Jahre.
    Vielleicht der Grund warum es viele Dachdecker nicht gern verarbeiten.
    Ein Schalk der Böses dabei denkt.

    Gruß optikus

    P.S. Ergoogels dirs einfach!
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  7. #6
    Avatar von optikus
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    Ach ja,Ergänzung,falls als Umkehrdach , Terrassenplatten auf Stelzlagern so ist im Falle eines Falles Reparatur jederzeit problemlos möglich,oder bekiesen,bzw.begrünen.
    (Falls Flugzeugteile,Satellitenreste oder ein Meteor aufs Dach fliegen sollten)

    Ich hab auch gerade ne Flachdachsanierung.
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  8. #7
    Gast360547
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    universaldilletanten :(

    Moin,

    warum nur EPDM? Und wenn schon saniert werden soll, dann den alten Mist runter und nicht auf dem Krempel weiter aufbauen. Wenn da Restfeuchtigkeit enthalten ist, wirds luschtig.

    Vorsicht! angelerntes "Wissen" kann furchtbar teuer werden. Das haben erfahrende Staubsaugerpiloten bewiesen.

    Grüße

    si
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  9. #8
    Avatar von optikus
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    Hallo Stefan!
    Immer langsammmmmmmmmmm...........
    1. Ich schrieb ja "eine" der Möglichkeiten.
    2. Ich schrieb auch "falls der Untergrund dafür geeignet ist"!
    3. Das die Fliesen und der Estrich runter müssen ist eh klar,wie sonst sollte man an die Abdichtungsebene.

    Gruß optikus
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  10. #9
    Avatar von optikus
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    Warum EPDM mein Material der Wahl ist?
    Physikalisch und chemisch hat es als Dichtstoff die besten Eigenschaften,nicht umsonst wird EPDM auch bei hochwertigen Dichtungen in der Industrie eingesetzt in Form von Dichtringen etc.
    DAS wird ja wohl niemand bestreiten können.

    Gruß optikus
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  11. #10
    Avatar von optikus
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    Nochmal!
    Ganz abgesehen von Flachdächern,Dachterrassenkonstruktionen sollten eh sorgfältig geplant sein sein,da sie sicher eine echte "Achillesverse" bei einem Haus darstellen.
    Kein Fliesenbelag ist wirklich dicht,schon gar nicht auf Dauer.

    Hab hier auch ne Dachterrasse mit Estrich und Fliesen und ich bin mir sicher,muß mir nur die Fliesen anschauen,(wachsen stellenweise Pflanzen aus den Fugen raus)
    das die darunter befindliche Konstruktion 100% in der Zinkwanne schwimmt.
    Der Grund warum ich da ja auch jetzt einen Wintergarten draufbauen lassen will (Kosten dann auch nicht viel teurer wie Komplettsanierung der Dachterrasse als solche) und selbstverständlich wird vorher alles abgerissen und nicht einfach draufgebaut.(Bin ja nicht bescheuert).
    Wo kein Wasser hinkommt kann es auch keine Feuchtigkeitsprobleme geben.

    Gruß optikus

    P.S. Einzigste über das ich mir noch Gedanken mache ist ob ich nicht mein Sparrendach rausziehen lasse um mir das Glasdach zu sparen,das alleine schon über 10000 Euronen kosten soll,für den Preis kann ein Dachdecker7Zimmermann schon viel machen.
    Aber die Woche kommt ja noch einer,der mir das durchrechnet und ob das technisch gut machbar ist.(Sparrenverlängerung,Statik,Firsterhöhung wg. Mindesthöhe Traufseite 2,20 um noch ne Terrasentür reinzubekommen.)
    Von anderen Faktoren wie Dachneigung,Eignung der vorhandenenZiegel etc. ganz abgesehen.

    ICH mach mir über solche Dinge GENAU Gedanken.

    Gruß optikus
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  12. #11
    Avatar von operis
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    Zitat Zitat von optikus Beitrag anzeigen
    P.S. Einzigste über das ich mir noch Gedanken mache ist ob ich nicht mein Sparrendach rausziehen lasse um mir das Glasdach zu sparen,das alleine schon über 10000 Euronen kosten soll,für den Preis kann ein Dachdecker7Zimmermann schon viel machen.
    Aber die Woche kommt ja noch einer,der mir das durchrechnet und ob das technisch gut machbar ist.(Sparrenverlängerung,Statik,Firsterhöhung wg. Mindesthöhe Traufseite 2,20 um noch ne Terrasentür reinzubekommen.)
    Von anderen Faktoren wie Dachneigung,Eignung der vorhandenenZiegel etc. ganz abgesehen.

    ICH mach mir über solche Dinge GENAU Gedanken.

    Gruß optikus
    Wintergärten mit Glasdächern sind nichts weiter als teure Gewächshäuser, also den Planer mal richtig ranlassen.

    operis
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  13. #12

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    Hallo,

    na, da würde ich erstmal alles abräumen, bis man auf das Tragsystem
    (Stahlträger mit Betonplatten) kommt.

    Getreu der Devise, jedem Baustoff (jeder Ebene) seine Aufgabe zuweisen,
    käme darauf ein "Estrich", darauf eine Abdichtung, und darauf die
    Schicht für den mechanischen Schutz.

    Natürlich müßte die Tragfähigkeit geprüft werden.

    So eine ähnliche Bauaufgabe realisiere ich gerade, weil man auf der
    Decke einer Tiefgarage beim Neubau in 2005/2006 die Abdichtung
    eingespart hat:

    - Alte Oberfläche (3 Jahre alt) abräumen.
    - Estrich auftragen
    - Epoxid Haftbrücke
    - PUR Abdichtung
    - Trennlage
    - 16 cm Betonschale (räumlich gekrümmt)
    - 8 mm Dekosand in Kunstharzbindung

    Allerdings sind das 14.000 m² und das Bauvolumen sind etwa 6 Mio. EUR.
    In der 27. KW 2009 kommte die BE, und dann geht's los (Phaeno WOB direkt
    neben dem Bahnhof).

    Im vorliegenden Fall wären die 16 cm Beton sicher übertrieben, aber
    der mechanische Schutz der Abdichtung mit bewehrten Einzelplatten
    in 6 cm Dicke wären wahrscheinlich möglich.

    ---
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  14. #13
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    Hallo und danke an alle die geantwortet haben.

    habe mich nach Angebotsmarathon und Gespräch mit nem Architekten für ne recht einfache Lösung entschieden, da der Raum darunter nur als Abstellkammer dient.
    Die alten Fliesen bleiben druff, darüber kommt ne Kunstoffmasse in die ein Gitternetz gelegt wird, darüber Estrich, Fliesen und gut ist.
    Habe mich auch schon mit einigen unterhalten, welche diese Methode gewählt haben und bei denen ist alles Dicht.
    Hoffe bei mir´dann auch
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  16. #14
    Avatar von susannede
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    Seufz...

    Von Pfälzerin zu Pfälzer,

    hört sich alles ganz einfach an, kann aber genauso in die Hose gehen.

    Bitte folgende Punkte klären:

    - Tragfähigkeit des alten Aufbaus, welche Schäden hat das Wasser dort (Eis im Winter) schon angerichtet, ist etwas mürbe?

    Wie Stefan schon schreibt, so dubiosen Altbestand schmeißt man lieber raus, weil, wenn unter deiner wunderbaren Verkunststoffung es an zu bröckeln fängt, reißt es aus den Neuauftrag.

    - Du baust das Problem ein zweites Mal auf, mit dem einzigen Unterschied, dass es die nächsten Jahre NICHT in den Abstellraum dröpselt, weil die neue Dichtschicht das hält.

    Bedenke auch, mit dem neuen Aufbau reduzieren sich die Anschlüsse an Fenstertüren usw.

    - Bedenke, das durch die Fliesen und deren Fugen Wasser in den neuen Estrich sinkt und dieses dort im Winter zu Eis gefriert, was ja bekanntermaßen ein größeres Volumen hat, als Wasser in flüssiger Form - es zersprengt dir also nach und nach den Estrich. Und dies sogar mehr als früher, wo ein Teil des Wasser unten abdröpseln, bzw. ablüften konnte.

    - Am wichtigsten sind als die Aspekte - wie immer! - der Wasserwegführung von den Fliesen und unter der FFliesen+Estrichkonstruktion, damit diese trocken bleibt.

    Zur Vermehrung des Halbwissens, als Vorschlag/Beispiel:

    http://www.gutjahr-gmbh.de/index.php?id=30&L=

    und wenn man dann halbe Ahnung hat, beschäftigt man sich mit den Rand- und Wand-Anschlüssen.

    Grüße!
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  17. #15
    Avatar von susannede
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    Schullingung, habe während des Schreibens telefoniert...konnte nicht mehr alle Fehlers ausmerzen...
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