Werbepartner

Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1

    Registriert seit
    05.2009
    Ort
    München
    Beruf
    E-Technik
    Beiträge
    18

    tragende Poroton Wand horizontal geschlitzt

    Hallo liebe Experten,

    heute musste ich die Hiobsbotschaft vernehmen, dass der Horizontalschlitz vom Elektriker in einer tragenden Porotonwand die Wand so schwächt, dass der Statiker zu folgender Aussage kommt:
    "Diese Wand ist zu 100 % ausgelastet.
    Eine Methode die Schlitze kraftschlüssig zu schließen ist mir nicht bekannt.
    Aus meiner Sicht muss die Wand erneuert werden."

    Die Wand ist 2,2m breit und 2,68m hoch. Der Ziegel ist ein Poroton Planziegel-T1,0 mit den Maßen: Länge x Breite x Höhe 498 x 145 x 249.
    Der Schlitz 1.3m breit und 6cm hoch für 3 Leerrohre übereinander und dann noch mal 60cm breit mit 2cm Höhe. Also insgesamt 1,9m breit und ca. 3cm tief.

    Nun meine Frage:
    Packt das der Quellmörtel nicht?
    Wird der vielleicht aus dem Mauerwerk herausgedrückt?


    Grüße
    Stefan
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. tragende Poroton Wand horizontal geschlitzt

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
    Registriert seit
    01.2006
    Ort
    63110 Rodgau
    Beruf
    Architekt
    Benutzertitelzusatz
    Architekt . Nachweisberechtigter für Wärmeschutz
    Beiträge
    6,966

    Wenn ...

    ... der Statiker sagt die Wand muss neu, dann muss sie erneuert werden .

    Wer hat denn die waagerechten Schlitze angeordnet/zugelassen?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    03.2004
    Ort
    Franken
    Beruf
    Kabelaffe
    Benutzertitelzusatz
    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Beiträge
    23,214
    Ist ne tragende 14,5er Wand aus Hochlochziegeln schon nicht sehr reichlich...
    Aber die dann auch noch horizontal zu schlitzen, ist ME nur noch Dummheit.

    Und Du warst es nicht zufällig selber...?

    Das mit dem Quellmörtel ist auch Unsinn.
    Oder wie hoch ist die Druckfestigkeit der Installationsrohre???

    Davon abgesehen:
    3 Rohre in nur 6cm Schlitz zu quetschen bürgt für schlechten Halt des Verputzes!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Themenstarter

    Registriert seit
    05.2009
    Ort
    München
    Beruf
    E-Technik
    Beiträge
    18
    Es stand ausdrücklich in den Plänen nur nach Rücksprache mit der Bauleitung und der Architekt hat ihm dies auch im Vergabegespräch erläutert.
    Der Elektriker wusste es halt besser und hat die Leerrohre in der Betondecke vielleicht vergessen und dann ohne Rücksprache die Schlitze gemacht.

    Heute hat der Elektriker einen befreundeten Statiker das mal anschauen lassen und der meinte aus seiner langjährigen Berufserfahrung heraus, dass wir ruhig schlafen können. Nun gut, jetzt will es der Architekt noch schriftlich von diesem anderen Statiker haben. Ich vermute aber, dass dieser sich auch nicht so weit aus dem Fenster lehnen wird.

    Bzgl. Quellmörtel: Die Leerrohre würden dann durch Stegleitungen auf den Stein genagelt ersetzt werden.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5

    Registriert seit
    08.2005
    Beruf
    Dipl.Ing.
    Beiträge
    11,181
    Ahhhh...ja....

    Der eine Statiker sagt: Wand zu 100% ausgereizt, Abbruch, neu machen.
    Der andere sagt: Paßt scho', kein Problem.

    Interessant...na...dann sucht Euch am besten das raus, was Euch besser gefällt.

    Thomas
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6

    Registriert seit
    05.2007
    Ort
    Frankfurt
    Beruf
    Hausfrau
    Benutzertitelzusatz
    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
    Beiträge
    1,813
    Also ich kenne Bilder aus KS-Vorträgen, da wurde eine ebenfalls geschlitzte 11,5-er Wand wieder mit reinem Zementmörtel egalisiert. Ohne Abriss.

    Also die Wahrheit liegt möglicherweise in der Mitte.

    Wenn allerdings die Wand vorher schon an der Grenze belastet war, kann ich die Abrissforderung des Statikers verstehen. Er muß schließlich seinen Kopf hinhalten und nur er weiß, wie stark die Wand schon vorher belastet war. Das kann der andere garnicht beurteilen.

    Also Abriss!!! was sonst?

    pauline
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  9. #7
    Themenstarter

    Registriert seit
    05.2009
    Ort
    München
    Beruf
    E-Technik
    Beiträge
    18
    Ja, ihr habt recht, auch unser Architekt, will es jetzt so.
    Der Elektriker sieht seinen Schaden noch nicht wirklich ein. Er möchte das dies nur in Stücken getan werden soll und nur die beschädigten Ziegel ausgetauscht werden. Die beschädigten Ziegel liegen in der zweiten Reihe von unten. Das kommt ja einem kompletten abtragen gleich. Vielleicht meint er, dass man die unbeschädigten Ziegel wieder verwenden kann.
    Geht sowas?
    Oder wie soll man die von unten rauskriegen ohne die ganze Wand abzutragen?
    Die Ziegel sind geklebt ohne V-Plus.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #8
    Avatar von optikus
    Registriert seit
    07.2008
    Ort
    Brühl in der sonnigen Kurpfalz
    Beruf
    Handwerker
    Benutzertitelzusatz
    Brillenklempner ;)
    Beiträge
    491
    Er sieht es nicht ein?
    Nun zumindest hat er jetzt was dazugelernt.
    Wände in der Stärke oder schmäler darf man nicht horizontal schlitzen,lernt man schon in der Berufsschule.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen