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  1. #1

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    Balkonabdichtung verhindert das bündige Verlegen an die Wand. Was tun, reklamieren?

    Hallo Leute,

    mein Balkon wurde mit EVALON neu abgedichtet und nach ewigen Streiterein und Nachbesserungen besteht nun auch noch das Problem, das am Hausanschluss der Belag gewissermaßen so spannt, so das man die Platten nicht bündig vor die Wand schieben kann. Dies bedeutet eine Fuge zur Hauswand von teilweise 3,5cm. Schiebt man die Platten zu dicht dran besteht außerdem Gefahr, dass die Platten das Gummi stark spannt und ev. durchscheuert/beschädigt und sich an den Ecken reinbohren.

    Im Grunde müsste man alles einmal im Knick einschneiden und das Gummi verlängern, doch wird das vernüftig bzw. vernüftig dicht? Als 2.Alternative könnte ich bei allen Bodenplatten (40x40x3,8cm) am Rand unten was wegflexen um sich der Rundung anzupassen. Stelzlager kann ich jedoch dann vergessen.....

    Was sagt ihr zu dem Problem, sollte man reklamieren/nachbessern lassen. Wird dadurch alles ev. noch schlechter oder sollte man sich auf einen Kompromiss durch die Mehrarbeit oder optischen Einbußen einlassen? Was ist generell zulässig oder üblich?

    Gruß
    Christian
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  2. Balkonabdichtung verhindert das bündige Verlegen an die Wand. Was tun, reklamieren?

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    ... Problem, das am Hausanschluss der Belag gewissermaßen so spannt, so das man die Platten nicht bündig vor die Wand schieben kann. Dies bedeutet eine Fuge zur Hauswand von teilweise 3,5cm. Schiebt man die Platten zu dicht dran besteht außerdem Gefahr, dass die Platten das Gummi stark spannt und ev. durchscheuert/beschädigt und sich an den Ecken reinbohren.
    Bahnhof !

    Können wir Fotos von dem " Problem " sehen?
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  4. #3
    Themenstarter

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    konnte leider vorhin kein bild hochladen. hier findet ihr die abbildung vom problem und der "rutsche" die das ranschieben der platte an die wand verhindert.....

    http://foto.homepage24.de/
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    wunderbar... Abdichtungen sind zu schützen Kehlen sind normal und gehören zur Naht und Fügetechnik.

    Das Bild bitte mal als größere Übersicht einstellen für die Gesamtsituation
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Robby Beitrag anzeigen
    wunderbar... Abdichtungen sind zu schützen Kehlen sind normal und gehören zur Naht und Fügetechnik.

    Das Bild bitte mal als größere Übersicht einstellen für die Gesamtsituation
    habe nochmals ein paar bessere fotos reingestellt. http://foto.homepage24.de/

    was heißt wunderbar und schutz der kehlen.

    insbesondere im bereich der eingangstreppe ist die gummischicht sehr stark gespannt. wie soll ich die platten da vernüftig an die wandschieben können? ist die abdichtung so in dem bereich i.o.? was haltet ihr u.a. von der stangenabdichtung?

    gruß
    chris
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  7. #6
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    DAs Problem ist schlicht und ergreifend das die Abdichtung nicht ausreichend min. 15 cm über Belag hochgeführt wurde
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Robby Beitrag anzeigen
    DAs Problem ist schlicht und ergreifend das die Abdichtung nicht ausreichend min. 15 cm über Belag hochgeführt wurde
    was bringen mir 15cm, wenn meine wohnung durch den eingangsbereich nach 10cm anfängt. ja 15cm ist nach VOB...... optisch jedoch nicht vertretbar daher haben wir die variante gewählt. im link habe ich ein foto nach VOB angefügt wie es vorher umgestetzt wurde und aussah!

    mir geht es um das problem, dass ich die platten nicht drangeschoben bekomme bzw. um die realisierung wie ich dies lösen kann.....
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  9. #8
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    Wie VOB? Die hat doch damit gar nix zu tuen!! Die Abdichtung ist nicht hochgeführt was zu Feuchteschäden führt! PUNKT! Es gibt zudem Sprit- und Schmelwasser das sich nicht an die 10 cm Anschlagtiefe hält! Was heißt optisch nicht vertretbar? Hier wir eine Abdichtungsrelevante Ausführung aufgrund optischer Aspekte vernachlässigt?

    Ich hoffe der daraus resultierene Mangel an der Abdichtung mit Gefahr des Wassereintritts wird bei Veräußerung Vermietung offenbart?

    Das Ding ist vorne und hinten falsch!
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  10. #9

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    Hallo,

    ich würde sagen, dass Sie den der die Arbeiten ausgeführt hat noch einmal vorbeikommen lassen und ihm die Möglichkeit geben den Anschlussbereich zu überarbeiten, z. B. mit einem Verbundblech. Dann sollte er auch die Bahn in den Laibungen mit einer Schiene sichern, oder mit Verbundblechen ausführen. Die Anschlusshöhen können natürlich auf Ihren ausdrücklichen Wunsch ( ich hoffe für den Dachdecker schriftlich festgehalten ) verringert werden. Ob das sinnvoll ist, ist eine andere Frage.


    Gruß
    Andreas Schulte
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  11. #10

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    Plattenanschluss an aufgehender Wand

    Moin Moin,

    was war denn geplant - Zeichnung M = 1 : 5 oder M = 1 : 1 ? Sieht ganz nach Arbeiten ohne Plan aus, vor allen Dingen wenn bewusst der aufgehende Dichtungsanschluss von 150 mm auf 100 mm reduziert wird. Wenn der AG dies so gewünscht hat - was wollen sie denn hier reklamieren? Die Klemmschiene kann nur den Toleranzen des Untergrunds folgen - muss sie auch sonst funktioniert es nicht. Für mich ist die sache klar - falsch geplant oder gar nicht geplant - die Ausführung folgt dann dem Zufallsprinzip.

    Freundliche Grüße aus Berlin
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  12. #11
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    Des Bauherrn Wunsch ist höher einzustufen als eine Norm, sofern diese nicht bauaufsichtlich eingeführt wurde.
    Die 18195 gehört hier nicht dazu.
    So was?

    PS: Die Bilder habe ich mir nicht angeschaut.
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  13. #12
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    Des Bauherrn Wunsch ist höher einzustufen als eine Norm, sofern diese nicht bauaufsichtlich eingeführt wurde.
    Wenn der AG dies so gewünscht hat - was wollen sie denn hier reklamieren?
    Was soll das? Des Bauhern Wunsch ist auf der Baustelle Befehl und gibt dem Unternehmer das Recht, den Verstand abzuschalten?

    Der Jurist fragt zunächst nur, ob das vom Unternehmer abgelieferte Ergebnis einen Mangel hat. Das ist hier der Fall, da hier gegen die aRdT in Gestalt der DIN 18 195 verstoßen wurde.

    Daher ist jetzt der Handwerker an der Reihe: Er muß sich nach § 4 Nr.3 VOB/B beim VOB/B-Bauvertrag bzw. analog beim BGB-Bauvertrag entlasten, d.h. darlegen und beweisen, daß er den Bauherren über den Verstoß unterrichtet hat und der Bauher nach Belehrung immer noch seine mangelhafte " Wunschvorstellung " realisiert haben wollte.

    Hat er belehrt und - wenn ja - kann er das im Streitfall auch beweisen ??
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  14. #13
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    Zitat Zitat von Eric Beitrag anzeigen
    Was soll das? Des Bauhern Wunsch ist auf der Baustelle Befehl und gibt dem Unternehmer das Recht, den Verstand abzuschalten?
    Vorschrift hin oder her, der Balkon auf dem Vorbau ist im Wandbereich überdacht und seht auch bitte mal die Fotos an wie die Lösung am Anfang aussah. Was soll bei den 5 cm passieren, wenn selbst meine Jacke zum Lüften beim Regen an der Wand aufgehängt nicht nass wird !?

    Mir geht es darum, dass die Kehle zu sehr spannt und ob das sachlich richtig ist und wie ich Platten am besten an die Wand bekommen kann oder ob die Abdichtung wieder angeflickt/verlängert werden muss damit genug material für den knick da ist.......

    bitte seht euch nochmals die bilder an. http://foto.homepage24.de/

    Danke
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Bauexpertenforum
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    ob die Abdichtung wieder angeflickt/verlängert werden muss damit genug material für den knick da ist.......
    OK, meine es verstanden zu haben. Randkeil unter der Evalon am Anschluß zu Wand fehlt offenbar auch noch und die Folie ist am Anschluß zur Wand nicht fest verklebt, steht vom Untergrund ab und ist auf Spannung.

    Mit Anflicken an die angenagelte (?) Anpreßschiene ist da nichts.

    Die 15 cm sind Übrigens auch als Spritzschutz gedacht und den verhindert der Dachüberstand nicht. Die Jacke wird wohl kaum im Spritzwasserbereich an der Wand hängen.

    Türeindichtung ist auch Murks.

    Vorschrift hin oder her
    Ach so. Dann bist Du hier allerdings im falschen Forum. Weiterführende Infos gibt es in solchen Fällen bei:

    www.superbilligbau.de
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  17. #15
    Themenstarter

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    .... nein murks will ich nicht und billig war das sicherlich nicht, die abdichtung lag bei 3000eur. guckt euch bei den bilder die erste realisierung an, ich bin auch nur leihe! da wurde die leiste eingesägt und das evalon darunter eingeschnitten ich dacht mich trifft der schlag, als ich das gesehen hatte....

    die verkürzte schiene von 15 auf 10 war u.a. zwar mein optischer wunsch und letzlich auch der lösungsvorschlag vom dachdecker. Er sagte das ist zwar nicht 100% vorschrift, würde aber öfter so gemacht und er hätte noch nie probleme damit gehabt. die türstufe soll später mit einem abgewinkelten blech verkleidet werden. mir ist auch nicht so richtig klar, was die 5cm letzlich deutlich an mehrwert bringen....

    was für ein keil fehlt da bzw. was wurde im knick falsch gemacht bzw. wie kann man es ausbessern? wie hätte der türbereich richtig abgedichtet werden müssen/können?


    Vielen Dank für die Hilfe

    Gruß
    Chris
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