Hallo,
gehe ich richtig in der Annahme, dass die Dämmwirkung von 10 cm WLG 040 identisch ist mit 20 cm 0,080 W/(mK)?
Ist es ratsam, das Dach besser als die Außenwände zu dämmen, da die Wärme ja nach oben steigt?
Viele Grüße
Johannes
Der EnEV ists scheitegal, wo die Dämmung sitzt.
Und auch wenn es physikalisch richtig ist, das Wärme aufsteigt, so sind die Temperaturunterschiede zwischen Fb und Decke doch gering und nicht relevant, um DAMIT die Dämmdicken zu begründen.
Sonst müssten wir ja Aussenwände oben dicker als unten dämmen![]()
Kostenlosen Käse gibt es nur in der Mausefalle
Mit dem Fachmann baut man besser
Hallo Ralf,
ich habe gefragt weil ich wissen wollte, wie viel Dämmung ich unter dem Dach brauche wenn die Dämmung mindestens so gut wie die Außenwände (Poroton T8 49 cm).
Da ich aber auch gerne "besser" als EnEV dämmen würde wäre es wiederum natürlich interessant zu wissen, wie dick die Dämmung beim Dach sein sollte.
Da ich den Dachboden nicht beheizen möchte, er aber als Abstell / Freizeit-Raum dienen soll, müsste die Dämmung ja entsprechend dick ausgelegt sein.
Das Dach und die Dachsparren sind noch nicht fertig geplant, aber wie man mir sagte wird die Dachsparrendicke eher von der Dämmung (z.B. 24er Isover mit WLG 035?) als von der Statik bestimmt? Wobei sich da doch wiederum auch eine Dämmung unter dem Sparren anbietet?
Vom Gefühl heraus - und unabhängig davon, dass die Wärme nach oben steigt - dürfte doch die Dachsparrendämmung im Vergleich zur Dämmung der Häuserwände und des Kellers am preiswertesten zu realisieren sein.
Viele Grüße
Johannes
Hallo,
darf ich mein Thema noch mal aufwärmen?
Ich baue ja mit dem Proton T8, 49 cm ein Haus mit 2 Vollgeschossen, ausschließlich Betondecken, Grundfläche 13 x 13 Meter und ein 30 Grad Satteldach.
Wenn ich jetzt das Dach und die Bodenplatte in Relation zu den Wänden optimal und sinnvoll dämmen möchte, welche U-Werte sollte ich hierfür am Besten nehmen?
Oder anders gefragt, wenn die Außenwände den Faktor 1 in der Dämmung haben, über welchen Faktor sollten dann das Dach und die Bodenplatte verfügen? Dach und BP gleich gut gedämmt, besser, schlechter?
Viele Grüße
Johannes
beim Dach wäre eine ähnliche Größenordnung schon gut.
Im Dach spielt ja auch die Statik noch etwas mit. Den größten Teil der Dämmwirkung kommt von der Zwischensparrendämmung (wenn so gedämmt wird)
Jetzt was sagt die Statik bezüglich notwendigem Querschnitt für die Sparren?
Mehr Querschnittshöhe bekommt man z. Bsp. mit vorgefertigten Dachelementen welche mit Stegträgern gefertigt werden.
Das kann auch preislich noch interessant sein.
Die Einspareffekte werden aber mit zunehmender Dämmstärke immer geringer, dafür steigen die Kosten
Bei Verbesserung von U 0.20 auf U 0.10 halbiert man zwar den Wärmeverlust
aber absolut gesehen ists nur wenig
Rechenexempel:
U x KF x Fläche x GT = kWh
0.20 x 1 x 100m2 x 84 = 1.680kWh/a
0.10 x 1 x 100m2 x 84 =840kWh/a
Bei den erdberührten Teilen kommt dann noch ein Reduktionsfaktor dazu mit welchem man den U-Wert multipliziert der ist bei der EnEV 0.6 bei PHVP/PHPP 0.5
0.30 x 0.5 x 100m2 x 84 =1.260kWh/a
0.20 x 0.5 x 100m2 x 84 = 840kWh/a
0.10 x 0.5 x 100m2 x 84 =420kWh/a
Im Dach lässt sich eine bessere Dämmung U < 0.16 noch einigermaßen wirtschaftlich darstellen.
Bei der Bodenplatte eigentlich nur wenns ein Passivhaus wird.
Rechen mal mit den notwendigen Dämmstoffdicken
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