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  1. #1

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    Sind unsere Vorstellungen realistisch?

    Hallo,

    mein Lebensgefährte und ich wollen Bauen. Nachdem wir jetzt bei der Grundstückssuche zwei Objekte im Blick haben, stellt sich uns aktuell die Frage, ob unsere finanziellen Vorstellungen realistisch sind.

    Beide Grundstücke liegen finanziell im Bereich zw. 70.000 und 80.000 Euro.
    (Grundstück I. 533m²/ Grundstück II. 547m²)
    Für meinen Mann ist klar, dass er auf gar keinen Fall mehr als 250.000 Euro investieren möchte. Dabei ist zu sagen, dass ca. 140.000 Euro an Eigenkapital vorhanden sind.
    Für das reine Bauvorhaben bleiben also noch ca. 170.000€, ist das eurer Meinung nach mit unseren Vorstellungen vereinbar?

    Erläuterung unserer Vorstellungen:
    -Wohnraum ca. 120-140m², es müssen Nutzflächen mit eingeplant werden, da wir uns wg. des hohen Grundwasserspiegels bereits gegen einen Keller entschieden haben
    (3 Schlafzimmer, Wohn-/Esszimmer, Küche, Hauswirtschafts/Heizungsraum, 2 Bäder, div. Abstellräume/Vorratsraum)
    - Doppelgarage, bzw. Abstellplatz im Außenbereich (Fahrräder, Gartengeräte, 2 Autos vorhanden usw.) zum Teil auch als Kellerersatz gedacht
    -Zwei Vollgeschoße, Dachboden (als Stauraum, bzw. evtl. später zusätzlicher Wohnraum)
    -Heizung unabhängig von Gas und Öl, was ja dann auch wahrscheinlich etwas mehr Anschaffungskosten verursacht (wir denken an Wärmepumpe/Solartherme oder Pellets)

    Grundsätzlich planen wir das Vorhaben nur für uns zwei, Kinder sind also nicht geplant, was wir schon länger für uns entschieden haben. Aber andererseits wollen wir uns die Möglichkeit Kinder zu bekommen auch nicht „verbauen“, daher haben wir eben jetzt mit 3 Schlafzimmern und einem ausbaubaren Dachboden geplant. Denn ein „Unfall“ kann ja immer passieren und dann wollen wir nicht das Haus verkaufen müssen, weil zu wenig Platz ist.

    Ob wir eine Architektenplanung, einen Bauträger oder ein Fertighaus wählen steht übrigens noch absolut in den Sternen.

    Ich hoffe es gibt Meinungen die uns weiterhelfen.
    Herzlichen Dank

    Elisabeth und Andi
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  2. Sind unsere Vorstellungen realistisch?

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  3. #2

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    Geht aus 2 Gründen nicht:

    1. mit der angegebenen Wohnfläche lassen sich die gewünschten Räume nicht vernünftig modellieren.
    2. Doppelgarage, 2 Bäder, 3 Schlafzimmer und Heizung in "NichtGas" ist mit dem Budget nicht drin.

    Nur so als Zwischenruf, falls der Gedanke rumgeistert, hier Einsparungspotential zu wittern: Fertighäuser sind nicht zwangsweise minderwertig, wenn sie aber wertig ausfallen, sind sie auch nicht günstiger als Massivhäuser.
    Mal die SUCHE anwerfen!
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  4. #3

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    Ich befürchte, dass es sich für 180.000 Euro nicht ausgehen wird ein akzeptables Häuschen (incl. Nebenkosten etc.) zu erstehen!

    Auf den ersten Blick mag es Anbieter geben, die ein passendes Angebot stellen könnten - aber im Detail wird dann entweder die Qualität extrem bescheiden sein, oder ihr steht in einem "halberfertigen" Haus.

    Für diese Summe könnte man aber evtl. bereits schöne EFH's finden, die 10 oder 15 Jahren auf dem Buckel haben.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von acensai Beitrag anzeigen
    Für diese Summe könnte man aber evtl. bereits schöne EFH's finden, die 10 oder 15 Jahren auf dem Buckel haben.
    Jepp, ruhig die WW-Krise für sich nutzen, ist ein guter Zeitpunkt für eine gebrauchte Immobilie.
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  6. #5
    MoRüBe
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    Mit den üblichen Eigenleistungen...

    ...(Maler und Bodenbeläge) gehts. Sogar in einem erngietechnisch guten Standard
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  7. #6
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    Hallo,
    danke für die prompten Antworten.

    Wir haben jetzt auch schon einige Überlegungen angestellt.
    Wahrscheinlich müssen wir einen anderen Standort wählen. Ein paar Kilometer weiter (in Österreich) ist der qm Preis ca. 40 Euro geringer, das wäre evtl. ne Option. Ein Grundstück gleicher Größe wäre dann für ca. 55.000 Euro realistisch.

    Auch Kaufen habe ich wieder ins Gespräch gebracht. Dagegen sprach für mich eigentlich immer, dass das heiztechnisch wohl nicht meinen Vorstellungen entsprechen wird...:-(

    Wenn man jetzt die Grundstückskosten runter schraub, wären wir bei Baukosten von ca. 190.000€. Sieht es da schon besser aus, oder ist das immer noch unrealistisch?
    Auch in Sachen Wohn-/Nutzraum gibt es noch verhandelbares. Zum Beispiel muss die Garage auch nicht sofort stehen, im Moment haben wir ja auch keine, das zweite Bad kann auch nur n Gäste WC werden usw....
    Und grundsätzlich ist es nicht so, dass wir nur 250.000 Euro ausgeben können. Mein Freund ist nur überhaupt nicht bereit mehr auszugeben. Das heißt also für mich, dass wir schon ein Polster nach oben von 20.000/30.000 Euro hätten, wenn wir es wirklich brauchen würden.

    Herzlichen Dank

    Elisabeth
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Laienspiel Beitrag anzeigen
    Ein paar Kilometer weiter (in Österreich) ist der qm Preis ca. 40 Euro geringer, das wäre evtl. ne Option.

    ... dass das heiztechnisch wohl nicht meinen Vorstellungen entsprechen wird ...
    ooooh, Österreich.

    In Österreich werden junge Familien teilweise SEHR stark gefördert, wenn sie energetisch optimal bauen! Die Förderungen sind in den Bundesländern unterschiedlich hoch - aber: Die Hilfe ist bei Passivhaus-nahen EFH's teilweise ERHEBLICH besser als in Deutschland. (z.B. je Kind 20.000 Euro Steuervorteil in Öberösterreich - wenn ich richtig informiert bin)

    Da müsstet ihr im Detail mal nachschau'n, ob und welche Förderungen es unter welchen Voraussetzungen gibt ...
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  9. #8
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    Hallo,

    erstmal danke für den Tipp mit den Förderungen in Österreich. Vielleicht lohnst sich da ja wirklich was.

    Grundsätzlich schlafen unsere Planungen momentan etwas....Letzte Woche dachte ich noch wir kaufen ganz bald das Grundstück. Naja so ändern sich Situationen...

    Nochmal vielen Dank

    Liebe Grüße

    Elisabeth
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  10. #9

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    Also generell halte ich bei 140´€ Eigenkapital eine Gesamtausgabe von 250´ für nicht sinnvoll. Ihr baut nur einmal im Leben und anscheinend habt ihr ja genug Möglichkeiten Geld anzusparen, wieso dann nicht ein bischen besser und angenehmer bauen.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Hallo,

    ja, dass wäre meine Meinung auch....nur mein Mann lässt im Moment den Sparfuchs raushängen.

    Todschlagargument hierbei: 250.000 Euro ist schon soooooo ne hohe Summe...blablabla.

    Das Problem bei der Sache ist, dass das Bauvorhaben sehr von seinen Eltern angetrieben wird und der Gedanke quasi nicht von uns selbst entwickelt worden ist. D.h. er is im Kopf eigentlich noch gar nicht so weit. Seine Mutter und ich sind immer schon drei Gedankengänge weiter. Ich hoffe ja immer noch, dass er sich zu einer höheren Bausumme hinreisen lässt. Denn anfangs wollte er z.B. auch immer unbedingt einen Keller, seit aber sein Onkel und sein Cousin da ein Wörtchen mitgeredet haben, ist der Keller plötzlich nicht mehr so wichtig, weil der ja so teuer ist. Als ich das vor einigen Wochen noch eingebracht habe, lies er sich auch nicht abbringen.

    Ich hoffe immer noch, dass irgendwo her die Inspiration kommt, dass er endlich einsieht, dass eine höhere Bausumme durchaus leistbar ist (naja und halt auch notwendig).

    Nächste Woche haben wir einen Termin in nem Planungsbüro. Das uns wärmstens von einer Freundin empfohlen wurde. Vielleicht findet man da die richtigen Worte um ihn zu überzeugen.

    Vielen Dank für die vielen Meinungen. Könnte noch jemand ne Schätzung abgeben, wie viel Geld man denn rein fürs Haus investieren muss um so in etwa an das hinzukommen was wir uns vorstellen. Denn mir fehlt da immer noch jegliche Vorstellungskraft.

    Liebe Grüße

    Elisabeth
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von Laienspiel Beitrag anzeigen
    ..Ich hoffe ja immer noch, dass er sich zu einer höheren Bausumme hinreisen lässt..
    keine sorge, die bausumme wird von selbst höher
    egal, in welcher konstellation.
    i glab, dei oida is goaned so bled - der woass des scho, wia des tiritari fortrennt
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  14. #12
    Themenstarter

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    Hallo,

    naja, ganz dumm bin i ja auch net...

    Die Geschichte ist nur, dass ich diesen Aspekt bereits akzeptiert habe. Soll heißen, diese 250.000 Euro Grenze ist auch in meinem Kopf. Nur ich bin schon bereit für bessere/umweltschonendere/im alltäglichen Verbrauch günstigere Heizmöglichkeit auch mehr auszugeben, bzw. die Baunebenkosten auch extra einzuplanen....

    Wie gesagt ich hoffe diese Erläuchtung kommt auch bei ihm bald. Sonst heißts wohl weiter in Miete wohnen oder was älteres kaufen...

    Liebe Grüße
    Elisabeth
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