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Keller trockenlegen

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  1. #1

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    Keller trockenlegen

    Hallo.


    Ich habe mir coriges Jahr ein Mehrfamilienhaus Baujahr 1900 gekauft. Es ist ein Fachwerkbau welches mit Ziegeln gebaut ist.
    Seit letztem Jahr bin ich auch daran die Mauern Seite um Seite auszuschachten, neu zu verputzen und abzudichten. Aber ich denke mir das die Feuchtigkeit die im Keller in den Wänden ist von unten aufsteigen tut, da das Fundament nur aus Natursteinen besteht. Also wollte ich jetzt daran gehen und eine neue Horzontalsperre einbringen. Dabei habe ich mir schon mehrere Systeme angeschaut. Unter anderem Rajasil und Porofin. Porofin verspricht das ein Bohrlochabstand von 25 cm ausreicht. Bei anderen Systemen benötigt man 10-12cm und eine Doppelreihe Bohrlöcher. Welches ist nun ein geeignetes System. Meine Wandstärke beträgt übrigen ca 30cm.




    mfg Ralf Hankel
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  2. Keller trockenlegen

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  3. #2
    Avatar von optikus
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    Hey Haenkmann!
    Bekommst du die Dichtflüssigkeit dann billig im Tankwagen?
    Hast du ne Vorstellung wieviel da reingeht?????????????
    Wird ein mehr als teures Vergnügen und ob es funktioniert kann dir wahrscheinlich keiner garantieren.

    Gruß optikus
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  4. #3
    Bauexpertenforum
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    Schonmal beobachtet wie hoch Feuchtigkeit kapillar aufsteigt? Nach bestenfalls 60 cm ist Schluß!

    Eine nachträgliche Horizontalsperre macht nur Sinn wenn Kapillare vorhanden sind! Denn wo keine sind kann man auch nichts injizieren wo man nichts injizieren kann, kann auch nichts kapillar aufsteigen. Eigentlich Logisch oder?

    Denkt man weiter stellt man fest das vielleicht die Kapillare sooo nass sind das ebenfalls nichts injiziert werden kann. Die können entweder voll Wasser sein oder voller Salze. Wo nichts reingeht kann nichts abdichten.

    Fazit? Ohne Bauwerksanalyse nix zu zu sagen.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Bauwerksanalyse

    Ja habe ich mir auch schon alles überlegt. Ich dachte das 20 Li reichen werden. Habe ca mit 500 € gerechnet. Und das die Wand schon so nass ist das nix mehr rein passt habe ich auch schon überlegt. Aber in vielein Beschreibungen steht das das Wasser rausgedrückt wird was ich auch sehr stark bezweifel. Was wird denn so eine Bauwerksanalyse kosten und wer macht so etwas?

    haenkmann
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  6. #5
    Themenstarter

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    Ach ja, wie bemerke ich denn wann eine Wand zu nass ist um Feuchtigkeit aufzunehmen?
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  7. #6
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    Wennsie so nass ist das sie nichts mehr aufnimmt ist sie gesättigt
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  8. #7
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    Ja. Das ist mir ja auch klar. Wenn ich voll bin wie ein Ofen bekomme ich auch nix mehr rein. Das merke ich ja dann auch selber und meine Mitmenschen auch aber bei Mauerwerk....... das sieht man ja schlecht. Das kotzt mir auch nicht auf den Fussboden. Wenn du weist was ich meine. Es gibt da ja Messgeräte um Feuchtigkeit im Mauerwerk zu messen. Bringt mir das etwas? Ich meine, ist so etwas aussagekräftig, ob sich eine solche Maßnahme lohnt?
    Oder kann man das pauschal nicht sagen wie z. B. Ab 50% Feuchtigkeit in bestimmten Mauerwerksbereichen kann so eine injektion nicht durchgeführt werden?

    mfg haenkmann
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8
    Avatar von susannede
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    Fragt sich, welche Raumhöhe dein Keller hat, Baujahr 1900? 2,00 m?

    (Hört sich erstmal an, wie Geld versenken.)

    Wenn die Fundamente aus Naturstein sind, nutzt Injektion da nischt.
    Wenn die Kellerwände aus Ziegel sind, sollte die Horizontalsperre eben da angeordnet werden. (Blech eintreiben? Injektion ?) Und muss dann innenseitig nach unten auf den Kellerboden runter geführt werden.

    Dein nächstes Problem is ja, dass du unterm Kellerboden auch keine Sperrschicht hast, also mußste den ganzen Boden auch sperren. Kann man alles machen. Wände dann nach und nach von innen austrocknen (Kondensattrockner, Gebläse usw. usf.)

    Mal grob so, bloß ohne unten Betonfundament / - Bodenplatte.
    http://www.deitermann.de/pdf/ds/D1401.PDF

    Soweit meine Gedanken zur Nacht.

    Grüße

    Susanne
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  11. #9

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    Ich möchte mal wissen, welcher Mathematiker oder Physiker irgendwann einmal etwas von 60 cm als Begrenzung für kapillar aufsteigende Feuchtigkeit von sich gegeben hat!
    Auf jeden Fall hat sich diese Person noch nie im Wald aufgehalten, sonst hätte er/sie festgestellt, dass Bäume ihre Nährstoffe (u.a. Wasser) auch nur über kapillaren in die äußersten Blätter transportieren!
    Grundsätzlich liegt es natürlich auf der Hand, dass die kapillare Steighöhe von einigen Faktoren abhängig ist.
    Als Beispiel, das Kellermauerwerk aus Ziegel:
    Ist das Mauerwerk innen mit einem sperrenden Putz verkleidet und außen liegt das Erdreich an, steigt die kapillare Feuchtigkeit natürlich auch bis in das Erdgeschoss.
    Ist ein atmungsaktiver Putz aufgebracht, oder kein Putz vorhanden, wird die kapillare Feuchtigkeit höchstwahrscheinlich nur ein Teil der Wandfläche benetzen, da die Feuchtigkeit die gesamte Fläche zum ausdunsten hat! Hierbei ist es natürlich wichtig, dass man lüftet und der Luft die Möglichkeit gibt, wieder Feuchtigkeit aufzunehmen (relative Luftfeuchtigkeit)!

    Gruß Thorsten
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