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  1. #1

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    Fand diese Leitung vor was ist zu tun?

    Hallo
    Fand diese Leitung für die Heizungsversorgung vor.
    http://www.imagehoster24.de/preview....5250efc867.jpg
    Kupfer kommt von Kessel und geht dann per Eisenrohre zu den Heizkörpern.
    Diese Leitung ist vermutlich mehr als 15 Jahre alt. Ein konkreten Druckverlust bzw. Wasserverlust ist mir bisher nicht aufgefallen.
    Sind das alte Wasserstellen?
    Heizung ist zur Zeit aus. Reicht es im kaltem Zustand den Kesseldruck auf 2 Bar zu fahren, um zu prüfen, ob es heute noch leckt oder muss der Kessel an sein?
    Normal fahre ich einen Kesseldruck von ca. 1.4 - 1.6.
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  2. Fand diese Leitung vor was ist zu tun?

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  3. #2

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    Kufer sollte doch hinter den eisenrohren kommen. Wenn kupfer vor der eisenleitung liegt ensteht Elektrolyse, die unweigerlich zur
    Korrosion der Eisenrohre führt. Soweit habe ich dies noch im Kopf von meinem Heizi, glaube ich!
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  4. #3
    Avatar von OldBo
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    Naja, wenn das Trinkwasserleitungen wären, dann stimmt das mit der Fließregel. Bei einer Heizung sollte das keine Probleme geben, denn sonst dürfte man keine Heizkörper mit Kupferleitungen anschließen. Und wenn eine Anlage richtig aufbereitet ist, dann gibt es sowieso keine Probleme.

    Gruß

    Bruno
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  5. #4
    SarahSK
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    Das mit der Fließrichtung ist nur bei Wasserleitungen Kupfer/verz. Rohrleitungen wichtig. Bei Heizung ist das Schnuppe!

    Ich kann das nicht genau erkennen, aber sind das zwei Verschraubungen, die nach unten weggehen ?
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  6. #5

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    Sorry - liebe Leute - aber das mit der Fliessregel ist sowas von Schwachsinn - das gibts nicht noch mal.
    Oder fliesst bei Euch ständig das Wasser, damit die Ionen immer nur in der "richtigen" Richtung voran kommen???
    Wenn Euer Wasser stagniert, glaubt Ihr ernsthaft, das sich die Ionen um Eure Fliessregel scheren?
    Oder klebt Ihr Einbahnstrassenschilder in die Rohre, bevor Ihr Kupfer und Eisen verzinkt zusammenschraubt???

    Ich habe zu oft die nassen Folgen solchen Irrglauben erleben müssen/dürfen. Bezahlt haben es letztlich alle Hausbesitzer als Teil der Solidargemeinschaft Gebäudeversicherung Wasser
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  7. #6
    Avatar von OldBo
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    Naja, da gibt es schlimmere Baumängel. Dann sagen wir nicht Fließregel, sondern richtige Materialanordnung. Und wenn da extremes Stagnationswasser auftritt, dann ist das wieder eine andere Baustelle.

    Gruß

    Bruno
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  8. #7

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    Mein Namensvetter erschüttert die Fundamente der SHK Ausbildung.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8
    Avatar von optikus
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    Ich dachte nur die deutsche Wirtschaft stagniert,jetzt auch noch das Leitungswasser,wird ja immer doller.

    Gruß ,noch ein Ralf
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  10. #9

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    @ Ralf

    Ja und? Wenn Mist gelehrt wird, dann muss das gesagt werden.

    Die Fließ(odersonstwie)regel hat nämlich einige Tücken.
    Der DVGW sagt - Kupfer NACH dem unedleren Metall. Und nur dann, wenn kein Rückfluß zu erwarten ist.
    So weit die Theorie.

    Praxis:
    90%+ aller WW-Anlagen werden mit Zirkulation gebaut. Also würde hier IMMER Kupfer VOR unedlerem Metall sitzen. Daher sagt dafür auch der/die/das DVGW - NJET
    Ähnliches gilt für WW ohne Zirk., aber MIT (zugelassenem) Ausgleichsgefäß. Auch da "schwappt" das Wasser in der Leitung hin und her - Rückfluß - NJET
    Ich bin frech und sage - über 50% der Lehrlinge (und somit späteren Gesellen) kriegen das schon nicht auf die Reihe. Wieso gehts mal und mal nicht.

    Bei KW sagt DVGW - zulässig, wenn Rückfluß verhindert wird. Ah ja.
    Theoretisch möglich.
    Praktisch sind 90 % aller KFR-Ventile nicht 100% dicht und selbst wenn, sind die meist zu träge, um auf Druckschwankungen zu reagieren.
    Die reichen aber, um Wasser aus den Kupferleitungen gegen die eigentliche Fließrichtung in die unedleren Metalle zu befördern.

    Ergo müsste die DVGW auch hier NJET sagen. Macht sie aber (leider) nicht ausdrücklich.

    *****

    Ich akzeptiere Kupfer in KW hinter Eisen, wenn dazwischen mehr als 2 m Edelstahlleitung sitzen .

    An sonsten nenn ich das MIST.

    Auch wenn ich damit zum Revoluzzer werde.
    Viva la revolucion
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  11. #10
    Avatar von optikus
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    Hey Ralf!
    Kann,s verstehen!
    Elektrochemische Korrosion ist nicht zu unterschätzen,man baut sich ungewollt die schönsten Galvaniken
    Hab mit sowas im Randbereich auch beruflich zu tun.

    Apropos Viva und Revolution!
    Ich will mal wieder nach Kuba,laaaach

    Gruß Ralf
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  12. #11
    Avatar von OldBo
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    Und ich halte es manchmal hiermit > Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu lernen und fünfzig, um schweigen zu lernen

    Gruß

    Bruno
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  13. #12
    Themenstarter

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    Hallo
    Habe mittlerweile eine Fachfirma hier gehabt und den Sachverhalt gezeigt.
    Grundmeinung: So, wie das ist, kann man das machen, auch wenn man das wohl nur im Notfall macht. Vielleicht wollte man damals nicht den restlichen Eisenrohrstrang tauschen.
    Die Fachfirma meinte, dass es Eisen mit Messingverschraubung auf Kupfer verbunden ist.
    Nun will ich alles auf Kupfer umstellen lassen und gut.
    Und freu, endlich werden diese dicken Rohre gegen dünnere getauscht.
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  14. #13
    Avatar von OldBo
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    Moin,

    wir reden hier von Heizungsrohren. Wenn es wirklich ein Problem geben sollte, dann stimmt etwas mit dem Heizungswasser nicht, denn sonst dürfte man in Kupferrohranlagen keine Stahlheizkörper einbauen.

    Und wenn die Anlage richtig aufbereitet ist, sollte es erst Recht keine Probleme geben.

    Gruß

    Bruno
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
    Und ich halte es manchmal hiermit > Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu lernen und fünfzig, um schweigen zu lernen
    Falls Du mich meinst, Bruno.
    Ich spreche hier nicht aus Theorie, sondern aus der Erfahrung vieler für Versicherungen besichtigter Rohrbrüche durch Materialmischung.
    Das es in Heizungen anders ist, sollte bekannt sein!!!
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  17. #15
    Avatar von OldBo
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    Nee Ralf,

    ich meinte mich. Dass die Praxis immer mal wieder mit der Theorie nicht übereinstimmt, ist mir auch bekannt. Oft wird aber auch nicht nachgeprüft, welche Ursachen bei Wasserschäden aus Rohrleitungen wirklich vorliegen. Korrosion kann viele Ursachen haben.

    Gruß

    Bruno
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