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Abrisskosten schätzen?

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  1. #1
    Avatar von Schnabelkerf
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    Abrisskosten schätzen?

    Wir haben in Hamburg ein schönes Grundstück gefunden dessen "Haken" wohl die Altbausubstanz zu sein scheint. Wir würden davon nur 1/4 kaufen aber die Kosten für das herrichten des Grundstückes werden gleichmäßig aufgeteilt...

    http://www.immobilienmarkt.de/dl/obj/2829027

    Auf dem Grundstück befindet sich ein älterer 145 m² Bungalow, ein kleiner Schwimmingpool ca. 3x8m und diverse Bäume die weg müßten. Das mit dem Pool steht "natürlich" nicht in der Anzeige .-)

    Der Makler hat erst mit harmlosen 15.000 - 20.000 € / 4 gelockt. Danach habe ich mit dem Bauunternehmer gesprochen den mir der Makler empfohlen hatte und der meinte schon was von "nicht unter 40.000 €" da der Pool aus Stahlbeton wäre...

    Ich will nicht die Katze im Sack kaufen und brauche daher eine genaue Schätzung was das herrichten des Grundstückes in einen bebaubaren Zustand kosten würde.

    Wie macht man das am besten? Einfach ein paar Bauunternehmen aus den gelben Seiten um eine Kostenschätzung bitten? Sind diese Kostenschätzungen grundsätzlich für mich kostenlos? Wie verbindlich wären die dann?

    Das Grundstück ist unbewohnt, frei zugänglich und ich habe die Erlaubnis des Maklers das die Firmen für Kostenschätzung und Baugrundgutachten da ohne Anmeldung drauf dürfen.

    Achja dazu würde mich natürlich eine Schätzung interessieren was die Zu- und Ableitungen kosten würde da mein Teil des Grundstückes ca. 75m von der Straße entfernt wäre. Da sollten zwar alte Leitungen für den Bungalow vorhanden sein aber die kann man doch wahrscheinlich nicht für 4 Doppelhaushälften verwenden oder?

    Freue mich über jeden Tipp.
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  2. Abrisskosten schätzen?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Der einzig sinnige Tipp ist, daß Du Dir vor Ort nen eigenen Fachmann (Archi) holst!
    Da lauern noch weit mehr Fußangeln, von Wege- und Leitungsrecht bis evtl. nicht geplanter Realteilung...
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  4. #3

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    hmm

    Also ein EFH 1890 mit viel Holz bekommen Sie mit 20000€ abgerissen.
    da ist dann der Erdaushub für den Keller auch dabei.

    Selber abreisen ?? Das ist übrigens gar nicht sooo schwer... dauert eben lanf

    Ich würde auch lieber nen Archi nehmen..
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  5. #4

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    Herrichten Grundstück

    Moin Moin,

    Sie wollen doch das Grundstück in einen baubaren Zustand herrichten. Wenn Sie bauen wollen, brauchen Sie diverse Fachleute, schalten Sie einen Architekten rechtzeitig ein. Ohne dass jemand das Grundstück, Zuwegung und den Altbestand gesehen hat, kann sowieso niemand einen Preis abgeben oder bestätigen, dass die vorliegenden Preise OK sind.

    Der Architekt kann z. B. den Abbruch und das Herrichten des Grundstücks ausschreiben, dann haben Sie exakt vergleichbare Angebote!

    Freundliche Grüße aus Berlin
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  6. #5
    Themenstarter
    Avatar von Schnabelkerf
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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    Der Architekt kann z. B. den Abbruch und das Herrichten des Grundstücks ausschreiben, dann haben Sie exakt vergleichbare Angebote!

    Freundliche Grüße aus Berlin
    Aber ich brauche diese Informationen ja VOR dem Grundstückskauf. Und vor dem Grundstückskauf kann man doch keine Ausschreibung veranstalten oder?
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  7. #6
    Gast943916
    Gast
    da drängst sich mir erst mal die Frage auf:
    Wem gehört das Grundstück?
    Wer baut die 4 DHH?
    Bauträger?
    Ihr selbst, mit Archi?
    Makler = BT?
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  8. #7
    gast3
    Gast

    Also ..

    m.E. kannst du dir "genaue" Kostenschätzungen im Vorfeld ohne fachlichen Rat so richtig vollkommen knicken.

    Allein die Unwägbarkeit belasteter Bausubstanz (Asbest, PCB, PAK etc.- wichtig dabei wäre das Baujahr des Bestandsgebäudes) ist nicht kalkulierbar. Klar geht: wir kloppen alles zusammen und staunen weil plötzlich das gesamte Abrissmaterial Sondermüll ist - suppi - geht immer, man muss es sich nur leisten können - aber viel zu oft kommen Leute damit sogar durch.

    Und dieser Schwachsinn "den Abriss kannste auch selber machen" zeugt von einem hohen Maß an Dämlichkeit ...


    Helge
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  9. #8
    Themenstarter
    Avatar von Schnabelkerf
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    Zitat Zitat von Gipser Beitrag anzeigen
    da drängst sich mir erst mal die Frage auf:
    Wem gehört das Grundstück?
    Wer baut die 4 DHH?
    Bauträger?
    Ihr selbst, mit Archi?
    Makler = BT?
    Der Makler will nur das Grundstück loswerden. Gedacht ist daran die 2400 m² in zwei Hälfte a. 1200 m² zu teilen. Für den einen Teil gibt es bereits einen Interessenten der dort eine Doppelhaushälfte für sich und eine für seine Tochter errichten will, wohl mit einem Fertighaushersteller zusammen.

    An der zweiten Hälfte habe ich und ein befreundetes Ehepaar Interesse. Wir würden dann dort auch ein Doppelhaus bauen wollen. Mit Architekt/Bauträger etc. ist noch völlig unklar.

    Klar ist nur das die Kosten für die Beseitigung der Altlasten auf alle Käufer umgelegt werden sollen. Der Makler will jetzt eine Kostenschätzung für die den Abriss des Hauses/Pool bis Ende der Woche besorgen. Ob man sich darauf verlassen sollte....
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  10. #9
    gast3
    Gast

    darauf ..

    Zitat Zitat von Schnabelkerf Beitrag anzeigen
    Der Makler will jetzt eine Kostenschätzung für die den Abriss des Hauses/Pool bis Ende der Woche besorgen. Ob man sich darauf verlassen sollte....
    willst du nicht wirklich eine Antwort oder

    aber es kann zumindest eine Grundlage sein, mit der man jemanden der sich auskennt, mal Fragen kann

    Gruß

    Helge
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  11. #10

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    Abbruchkosten...

    Zitat Zitat von Schnabelkerf Beitrag anzeigen
    Aber ich brauche diese Informationen ja VOR dem Grundstückskauf. Und vor dem Grundstückskauf kann man doch keine Ausschreibung veranstalten oder?
    Ja, dann muss der Fachmann oder die Fachfrau gefragt werden - dafür muss man ein Stück Geld = Honorar in die Hand nehmen, hier ist das nur Rätselraten mit falschem Ausgang.

    Freundliche Grüße aus Berlin
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  12. #11

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    Hallo,

    wir wollen ebenfalls ein Grundstück in HH-Poppenbüttel erwerben, auf dem sich

    a) 72qm Altsubstanz Flachbungalow 50er Jahre
    und
    b) ein Stehkeller mit ca. 12qm

    befindet.
    Der Keller müsste, wenn zugeschüttet wird, laut Makler perphoriert werden, um einen festen Grund für ein 125qm Neubau mit EG + OG zu bauen!
    Was heisst perphoriert?

    Wie teuer käme der Abriss gem. a) und zuschütten von b)?

    Gibt es Alternativen?

    Danke und Grüße audipower19
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  13. #12

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    Makler - mehr fällt mir dazu nicht ein.

    Einen Keller perphoriert man nicht (perphorieren = Löcher reinmachen). Den bricht man ab und schüttet dann DAS LOCH zu!!!!
    Oder macht nen neuen Keller rein.

    Kosten = ????
    Sondermüll, Volumen, Anfahrtmöglichkeiten usw usw usw
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  14. #13

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    Zufahrt ist über eine bestehende Baustraße möglich (3,50 m breit).

    Kein Sondermüll o. ä.

    EG-Bungalow mit 72qm + fast flachem Krüppelwalmdach; Stein-auf-Stein-Bau der 50er Jahre.

    Grüße audipower19
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Habe mal gelesen, dass der durchschn. Abriss bei normaler Bausubstanz bei 35,- Euro/qm liegt.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von audipower19 Beitrag anzeigen
    Kein Sondermüll o. ä.
    Sagt wer? Der o.a. Makler

    50er Jahre, da fällt mir ein:
    Bodenbeläge asbesthaltig
    Kleber von Bodenbelägen asbest- und PAK-haltig
    Abwasserrohre asbesthaltig
    Dachgebälk mit hochgiftigen Holzschutzmitteln
    usw usw

    Muss alles nicht, aber 50er-Jahre VÖLLIG Sondermüllfrei wäre schon sehr selten.
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