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  1. #1

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    Stehe vor Steinentscheidung

    Hallo,

    also ich habe mich für 3 Steine entschieden.

    Den T8 / T9 36,5

    Nun meine Frage ist dieser Stein mit einer Wärmepumpe und Belüftungssystem der optimale Stein für mein Vorhaben?

    Ist ein 42,5 Stein besser oder ist ein 36,5 Stein ausreichend? Ich möchte keine Aussendämmung, da der Stein ja ausreichend Dämmun bietet - oder?

    Wo sind eigentlich die Unterschiede zwischen T8 und T9? Das ist mir noch nicht ganz klar.

    Ist die Verarbeitung schwieriger als ein "normaler Poroton" Stein?

    Ich persönlicjh tendiere zum T8 mit 36,5...

    Welchen Stein würdet ihr zum heutigen Tage verbauen?

    Viele Grüße

    PS. Es gibt Leute die Schwören auf ausgegossene Betonwände... Was haltet ihr davon?
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  2. Stehe vor Steinentscheidung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Shai Hulud
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    Zitat Zitat von FRAD Beitrag anzeigen
    da der Stein ja ausreichend Dämmung bietet - oder?
    Wofür ausreichend?
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  4. #3
    Themenstarter

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    damit meine ich, dass ich keinen hohen Wärmeverlust habe. Ich möchte in die Richtung KFW60 kommen.

    ZUSÄTZLICHE FRAGE ZU OBEN

    Welche Nachteile hat der T9? Ist dieser gleich zu behandeln wie ein "normaler" Poroton Szein hinsichtlich Putz und Verklebung?
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  5. #4

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    Dann solltest Du ein Gesamtkonzept erstellen lassen.

    Ein Haus ist (bzw. kann und sollte) deutlich mehr sein als die Summe irgendwelcher zusammengewürfelter Einzelkomponenten...!
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  6. #5
    Themenstarter

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    Da gebe ich dir Recht!

    Konzept in Kurzform:

    T9 Außenwände
    Fußbodenheizung
    Wärmepunpe, aktive Be- und Entlüftung
    Dachdämmung mit SteicoCell Holzfasern
    Innen und außen verputzt
    wenn das Geld langt noch Solarkolletoren (Vorrichtung wird beim Bau vorgsehen)

    Ist das in deinen Augen ein grobes Baukonzept? Was fehlt dir dabei noch?

    Viele Grüße
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  7. #6
    wasweissich
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    so ziemlich alles , vor allem
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  8. #7
    Themenstarter

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    ??? worauf willst du hinaus?

    Da ich Bauanfänger bin möchte ich mich in diesem Forum nur vergewissern, dass die empfohlene Bauweise auch die richtige ist.
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  9. #8

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    Für KFW 60 ( neu 70) reicht der 36er Stein vermutlich aus. Abhängig von den anderen Berechnungsfaktoren natürlich. Ich empfehle den 42,5 er. Es kommen noch genug Schlitze rein, da ist man froh dahinter noch etwas Fleisch zu haben. Für die Statik ist auch besser. Wir haben mit dem T8 42,5er gebaut und bereuen bis jetzt noch nichts
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  10. #9

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    Hallo Frad,

    ob Du die KFW 60 oder 40 erreichst ist nicht pauschal zu beantworten.
    Habe selber ein Haus vor 1 Jahr gebaut und habe den Coriso 0,08 in 49cm vom Ziegelwerk Leipfinger + Bader hergenommen. (www.leipfinger-bader.de)Die Bautechnik von L+B hat mir auch die nötige ENEV Berechnung gemacht.(ca. 50 €) Top Stein zum Selberbauen, absolut empfehlenswert.
    - kein V-Plus Gewebe nötig
    - kein feilen bei Maueranschlußbänder
    - kein herausfallen der Perlitte mehr (beim Schneiden)
    - gleichmäßige Lastabtragung über gesamten Stein
    - Senkrecht und Waagerecht schlitzbar
    - und inzwischen glaub ich als 49cm Stein in 0,07 lieferbar(U-Wert unter 0,15)
    - Trocknet genauso schnell wie ein Unverfüllter Ziegel aus. (Mineralgranulat)
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
    Avatar von fmw6502
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    dann gebe ich als Bauherr/laie (EFH mit T7) noch einen Kommentar dazu:

    - mit v-plus gibt es ein bewehrtes Mauerwerk, ist besser, siehe u.a. auch threads von Westfalenland
    - Perlite sind bei uns mit sachgerechter Behandlung und passendem Werkzeug nicht herausgefallen, Beweisphoto siehe u.a http://www.bauexpertenforum.de/pictu...&pictureid=298
    - gleichmäßige Lastabtragung war nicht notwendig, sonst gäbe es auch keine Häuser aus 17.5cm Stein mit WDVS - TWPs wissen das aber besser als ich
    - geschlitzt haben wir auch ohne Probleme und im Rahmen der Vorgaben
    - Perlite sind auch mineralisch...

    Dazu kommt aber noch:
    - T7/T8/T9 haben dickere Außenstege, daher kein besonderer Putz notwendig - Josef hat sich da schon die Finger wundgeschrieben
    - stabile Innenstege, mE ist es leichter darin Schrauben zu befestigen

    Bzgl. der Eingangsfrage hat Julius schon den richtigen Hinweis gegeben.

    Gruß
    Frank Martin
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  13. #11

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    Lieber Herr Frank Martin,

    Bezüglich Putz muß ich ein paar kleine Einwände bringen:

    Die Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel (AMz-Bericht 004/2007) sagt ganz klar, dass ab einer Druckfestigkeitklasse von 6 oder Rohdichteklasse 0,6 ein Leichtputz Typ I u. Typ II besonders geeignet ist.
    (Dicke Außenstege hin oder her!!)und nur das zählt vor Gericht!!!

    Ziegelmauerwerk ist nach wie vor ein unproblematischer Putzgrund. In den neuen "Leitlinien für das Verputzen von Mauerwerk und Beton" werden die aktuellen Erkenntnisse zur Thematik für alle Mauerwerksarten zusammengefasst.
    Für wärmedämmendes Ziegelmauerwerk wird die Anwendung von Leichtputzen empfohlen. Besonders geeignet sind hier die neu entwickelten Leichtputze Typ II. Das Aufbringen eines zusätzlichen Armierungsputzes mit Gewebeeinlage ist im Regelfall nicht erforderlich. Unter besonderen Randbedingungen (Westseite kein Vordach,Höchenlage,...) kann es allerdings eine sinnvolle Zusatzmaßnahme sein,die dann gesondert zu vergüten ist.

    DIN EN 998-1 Ausgabe: 2003-09 Deutsche Fassung:EN 998-1:2003
    DIN V 18550 Ausgabe: 2005-04

    alles unter AMz - Bericht 004/2007 zu finden.
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