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  1. #1

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    Estrichprogramm über Heizstab?

    Unsere Vaillant Geotherm ist ab Freitag betriebsbereit, aber die Erdwärmebohrung kommt erst in ca. zwei Wochen.

    Wahrscheinlich würde es reichen, das 28 Tage lange Estrichprogramm dann zu starten, aber die genaue Terminplanung für Fliesen und Parkett haben wir noch nicht.

    Wenn man jetzt über Heizstab startet, muß man wohl so weitermachen.

    Was wäre bei momentanen Sommertemperaturen (immer 25 - 30° im Haus) und 170 m² Estrich mit maximal 40° Vorlauf / 35° Rücklauf der Energieverbrauch?
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  2. Estrichprogramm über Heizstab?

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  3. #2

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    Hallol,
    die Geotherm hat doch dafür ein extra Programm?! Mit 40 Grad kommst Du da nicht hin, außerdem wird die Temperatur in Schritten hochgefahren, gehalten und dann wieder runtergefahren. Wir haben auch eine Geotherm (vermutlich das Vorgängermodell) und da lief der Heizstab mit meißt 9kW mit.
    Wenn ein Physiker von "Energie verbrauchen" spricht,

    Grüße
    Klaus
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  4. #3

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    Was ist der Unterschied zwischen einem Logiker und einem Logistiker? Der erste liest die Frage vielleicht so, wie sie gemeint war?

    Inwieweit das mit dem Gerät nur mit Heizstab geht, weiß ich nicht, aber umbringen sollte Dich das finanziell nicht bei Aussentemperaturen um die 25 Grad. Ich würde mal schätzen, ein Hunni vielleicht. (Nein, ich zahle den Rest nicht!)
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  5. #4
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    Ein Physiker sollte doch das kleine 1x1 grade noch hinbekommen ...

    Leistung Heizstab x 24 Std/Tag x Preis/kWh x 28 Tage = Ergebnis in Cent oder Euro

    .... und wenn du die Betriebsanleitung der WP liest steht dort, dass man das Funktionsheizen nicht mit der Erdwärmesonde gemacht werden soll um eine Überlastung der Sonde zu vermeiden.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  6. #5
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    Energieverbrauch:
    Wenn ich jetzt "Umsetzung von elektrischer in Wärmeenergie" geschrieben hätte, hätten sich doch alle an den Kopf getippt. So war es nur Klaus.

    Wärmemenge:
    Die Heizung läuft ja nicht die ganze Zeit auf Vollgas, sondern thermostatgesteuert entsprechend der vorprogrammierten Rampe (drei Wochen langsam steigend, dann Auskühlen, dann noch einmal kurz hochheizen). Der Heizstab mit 6 kW ist immer nur so lange an, bis die Solltemperatur wieder erreicht ist.

    Nach Achims Formel kämen 4032 kWh oder ca. 750 € raus. Das würde aber nur im tiefsten Winter mit offenen Fenstern gelten.

    Die Anleitung habe ich noch nicht, daher weiß ich noch nichts von der Maximaltemperatur. Und davon, daß man die Bohrung nicht nutzen darf, wußte der Installateur nichts. Die Frage war nämlich genau, ob er das Programm jetzt oder in zwei Wochen starten soll.

    Bei den aktuellen Temperaturen sind 1000 kWh wahrscheinlich schon viel, und die sollte eine 128 m lange Bohrung in Stein und mit Thermocem wohl abkönnen, oder?
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  7. #6
    Themenstarter

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    Habe mal gegoogelt. In der Bedienungsanleitung steht nichts, in der Installationsanleitung steht das Programm, aber nichts von Vereisung der Bohrung.

    Tag 1-4 auf 40° in 5°-Schritten
    Tag 5 - 12 bei 45° (ist das gleichzeitig ein Funktionsheizen?)
    Tag 13 - 16 in 5°-Schritten auf 25°
    Tag 17-23 10° (mit Text "Frostschutzfunktion, Pumpe in Betrieb")
    Tag 24-27 von 30 auf 45° in 5°-Schritten
    Tag 28 35°
    Tag 29 25°
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  8. #7

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    10°C dürfte in diesen Tagen schwierig werden. Rest klingt gut.
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  9. #8
    Avatar von skydiver75
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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen

    Ein Physiker sollte doch das kleine 1x1 grade noch hinbekommen ...

    Leistung Heizstab x 24 Std/Tag x Preis/kWh x 28 Tage = Ergebnis in Cent oder Euro


    Gruß
    Achim Kaiser
    Ich glaube das stimmt so nicht ganz.

    Nach obiger Rechnung läuft Heizstab 24h in Volllast. Das glaube ich nicht. Einfach aus Gründen der Energiebilanz. Das würde bedeuten, dass man sehr große Verluste hat. Sprich die 24 Std/Tag können nicht stimmen....Aus meinem physikalischen Verständnis heraus....
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  10. #9

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    Zitat Zitat von capslock Beitrag anzeigen
    Tag 5 - 12 bei 45° (ist das gleichzeitig ein Funktionsheizen?)
    Das ganze Programm ist "Funktionsheizen".
    Details finden sich auch hier:

    http://www.flaechenheizung.de/Planer...06_Monitor.pdf

    Dort ist auch das Trockenheizen (Belegreifheizen) beschrieben.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10
    Themenstarter

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    Wobei es wenn ich mich recht erinnere, in der Installationsanleitung unter Estrichtrocknung lief. Der Parkettleger war auch damit zufrieden. Maximaler Vorlauf laut Auslegung ist 40°.

    Macht es Sinn, jetzt im Sommer die KWL mitlaufen zu lassen? Vorteil: Wärme bleibt noch besser im Haus als mit Kipplüftung und Wasserdampf wird trotzdem gut abgeführt.

    Vielleicht sollte ich bunte Lampen aufhängen und an der Straße ein Schild: Großraum-Biosauna, Eintritt 2 €, zur Finanzierung der Stromkosten
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  12. #11
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    @skydiver
    natürlich stimmt ne *worst-case*-Annahme in den seltensten Fällen

    Ausserdem gehts nicht um Verluste sondern um einen Stresstest der Estrichkonstruktion und diese Prüfung ist belastungsorientiert und nicht verlustorientiert steuerbar.

    Ich habe schon oft genug beim Funktionsheizen 500 - 1000 m³ Gas - je nach Gebäudegröße *verplompt* ... so what ? Da gabs auch min das Doppelte an verfügbarer Heizleistung im Vergleich zu dem schwächlichen 6 kW Heizstäbchen ...

    Zudem stellt sich regelmäßig das Problem dass nach dem Funktionsheizen auch noch Belegreifheizen angesagt ist ... da der Fußbodenbelag noch nicht verlegt werden kann, da die Restfeuchte zu hoch ist aber der Bauherr schon mit seiner Schrankwand vor der Türe steht und mit den Hufen scharrt ....

    Dann dreht sich das Zählerrädchen eben noch einige Tage/Wochen mit Höchstdrehzahl ....

    Der ganz *normale* Bauablauf .... und dann kommt ihr ums Eck und wollt im voraus Erbsen zähen ... nur zu.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  13. #12

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    Zitat Zitat von capslock Beitrag anzeigen
    .....Maximaler Vorlauf laut Auslegung ist 40°.
    ...
    Laut Auslegung der FBH? des Wärmeerzeugers? Gibt es einen Temp.begrenzer?

    Gruß
    Ralf
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  14. #13

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    Rechnen kann man sich IMHO sparen. Das hängt von so vielen Faktoren ab, da ist jedwede Rechnung auch nur ein "Pi x dicker Daumen / Schuhgröße des Installateurs" selbst wenn da viele schöne Zahlen stehen.
    Ich würde mit den Heizen anfangen, denn Verzögerungen wird es eh genug geben und 2 Wochen Verzögerung am Ende kosten dich mehr als 500€. Und innerhalb von 4 Wochen sollte der Fliesenleger einen Termin finden können. Falls du noch belegreif heizen mußt hast du so 2 Wochen "Luft".

    KWL anschmeißen damit die Hitze im Bau bleibt und die Feuchte raus kann, beim E- Werk die goldene Kundenkarte beantragen und ab gehts.
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  16. #14
    Themenstarter

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    Ralf: 40° laut Auslegung der gesamten Heizanlage, soweit ich weiß. Die Begrenzung müßte ja in der Geotherm programmiert sein, muß ich fragen.

    Sven: der Installateur hat gesagt, Fensterlüftung sei besser, hat mich auch gewundert.

    Achim: von den vier Wochen ist ja eine Woche Stillstand und eine weitere Abkühphase bzw. 25-30°. Allein deshalb kann der worst case ja nicht stimmen. Außerdem regelt die Heizung ja auf die jeweilige Soll-Vorlauftemperatur, d.h. der Heizstab schaltet ab, wenn die erreicht ist.

    Wenn ich dann nach dem Programm nochmal Vollgas geben muß, habe ich ja längst die Bohrung.
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  17. #15
    Avatar von skydiver75
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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    @skydiver
    natürlich stimmt ne *worst-case*-Annahme in den seltensten Fällen

    Ausserdem gehts nicht um Verluste sondern um einen Stresstest der Estrichkonstruktion und diese Prüfung ist belastungsorientiert und nicht verlustorientiert steuerbar.

    Ich habe schon oft genug beim Funktionsheizen 500 - 1000 m³ Gas - je nach Gebäudegröße *verplompt* ... so what ? Da gabs auch min das Doppelte an verfügbarer Heizleistung im Vergleich zu dem schwächlichen 6 kW Heizstäbchen ...

    Zudem stellt sich regelmäßig das Problem dass nach dem Funktionsheizen auch noch Belegreifheizen angesagt ist ... da der Fußbodenbelag noch nicht verlegt werden kann, da die Restfeuchte zu hoch ist aber der Bauherr schon mit seiner Schrankwand vor der Türe steht und mit den Hufen scharrt ....

    Dann dreht sich das Zählerrädchen eben noch einige Tage/Wochen mit Höchstdrehzahl ....

    Der ganz *normale* Bauablauf .... und dann kommt ihr ums Eck und wollt im voraus Erbsen zähen ... nur zu.

    Gruß
    Achim Kaiser
    Nach Deiner Rechnung hätten wir 520€ zu bezahlen gehabt, haben jedoch "nur" 200 Euro bezahlt.....insofern hat das überhaupt nichts mit worst case und mit Erbsen zählen zu tun, denn die Gleichung stimmt unter den angegebenen Bedingungen einfach nicht.
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