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  1. #1

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    L-Steine oder Pflanzsteine ?

    Hallo,

    unsere Terrasse soll im Endzustand ca. 60cm über dem Gartenniveau liegen und die Höhendifferenz durch schräges Anschütten überwunden werden, damit wir Sichtschutz planzen können. Muss die Terrasse trotzdem durch L-Steine oder Pflanzsteine (die dann unsichtbar unter der Oberfläche wären) eingefasst werden ? Wenn ja: würdet Ihr eher L-Steine oder Pflanzsteine (z.B. 25x60x25) nehmen ?

    Vielen Dank für Eure Kommentare

    Christian
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  2. L-Steine oder Pflanzsteine ?

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  3. #2
    Avatar von meisterLars
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    Muss die Terrasse trotzdem durch L-Steine oder Pflanzsteine (die dann unsichtbar unter der Oberfläche wären) eingefasst werden ?
    Nö.

    Man sollte nur für eine passende Randeinfassung des Terassenbelages sorgen.
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  4. #3
    Avatar von alex2008
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    wenn die Schüttung für die Terasse ordentlich ausgeführt wird geht das auch ohne solche Steine. Ihr dürft dann die Böschung eben nur nicht zu steil machen.
    Das andere Thema wäre dann die Randbefestigung für den Terassenbelag. Je nach Art des Belages gäbs da verschiedene mögliche Varianten. Der Belag sollte aber ca. 50cm von der Böschungskante zurückbleiben.

    Als Randbefestigung wären dann Pflanzsteine durchaus denkbar. NUr wenn die bodeneben eingebaut werden wären alternativ Betonschalungssteine erheblich preiswerter und genauso funktional
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  5. #4

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    [Das andere Thema wäre dann die Randbefestigung für den Terassenbelag. Je nach Art des Belages gäbs da verschiedene mögliche Varianten. Der Belag sollte aber ca. 50cm von der Böschungskante zurückbleiben.
    ... das hatte ich bei mir leider nicht beachtet (besser gesagt: Mein GaLa-Bauer!). Was zu nacharbeiten geführt hat. Ansonsten wäre es auch ohne Steine gegangen.
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  6. #5
    Avatar von marcvv
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    Ich wollte mein Grundstück an einer Seite (25m) um 1,2m aufschütten. Der aufgeschüttete Bereich würde dann später gepflastert und auch von Autos befahren werden (auch am Rand der Stützmauer).

    Wenn ich L-Steine nehme muss ich damit wohl eine Firma beauftragen.

    Oder kann ich Schalungssteine (42cm breit) nehmen ?
    Würden die reichen von der Stabilität ? Sind ja nunmal keine Winkel.

    Zu beiden Varianten:
    wie hoch muss die Wand sein ?
    Das Fundament soll ja frostsicher sein (ca. 80cm)
    aber die Stützmauer sollte sicher auch ein wenig tiefer sein als das Nachbargrundstück, richtig ?
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  7. #6

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    Tach auch,

    Wenn ich L-Steine nehme muss ich damit wohl eine Firma beauftragen.
    ...und außerdem kriegst Du eine Typenstatik dazu, da klar aussagt, unter welchen Einbaubedingungen welche Verkehrslasten zulässig sind.

    Eine monolithische Mauer sollte ein Statiker rechnen (die baut man in 5 Jahren nicht gerne neu und sollte "möglichst" auch niemandem auf den Kopf oder die Füße fallen) - deine 1,20m auf 80cm Fundament werden vermutlich nicht reichen und billiger wird das sicher auch net...

    ...für 1,20m sollten 130cm Mauerscheiben (bewehrte "L-Steine") reichen, wenn sie 10cm im Erdreich eingelassen werden; falls auch noch Oberflächenwasser zurückgehalten/abgeleitet werden soll und evtl. eine "Schwelle" gebraucht wird, damit die Autos nicht runterfallen, wäre die nächste Stufe 150cm - die Maße können aber je nach Hersteller unterschiedlich sein.

    Gruss
    Sven
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  8. #7
    Avatar von alex2008
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    Du wirst wohl für beide Ausführungen einen Unternehmer brauchen.

    Für die Stützmauer aus Schalungssteinen dann noch einen statischen Nachweis
    senkrecht und einfach nur mit Beton verfüllt wird bei dem Lastfall wohl kaum ohne Bewehrung gehen.
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  9. #8
    Avatar von marcvv
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    ich hab grad L-Steine aus Kunststoff gefunden die für den Lastfall 1 geeignet sind, die sind zwar noch 105cm hoch, aber damit könnte ich vielleicht auch noch auskommen.
    Der Vorteil ist das die nur 42 Kilo wiegen statt 210.

    http://www.hahnkunststoffe.de/sitead...kategorienr=59

    Ein Winkel liegt bei 40 Euro, also genauso teuer wie Beton, nur das man die Kunststoffsteine fast alleine verbauen könnte.

    Ich nehme nicht an das damit jemand hier Erfahrung hat ?
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  10. #9

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    Tach auch,

    die Frage ist: Was ist mit "Lastfall 1" gemeint?

    Scheinbar sehen das die Hersteller der Beton-Mauerscheiben auch unterschiedlich - bei dem Einen sind's 1,5 kN/m², also "Hochbeet", bei dem Anderen sind 5kN/m², also mit PKW befahrbar...

    ..da die Plastedinger mit ziemlicher Sicherheit unbewehrt sind, würde ich da mal von max. 1,5 kN/m² ausgehen - für Dich also ungeeignet.
    Zudem scheint mir (Laienmeinung) die geringe Masse der Dinger für die Standfestigkeit eher von Nachteil zu sein.

    200kg kann man übrigens noch gut mit dem Minibagger versetzen - vorausgesetzt man hat ein bisserl mehr Platz und kann mit dem Ding auch umgehen...
    ..wir haben hier sogar ein 500kg-Element mit dem Radlader reingesetzt, weil der Kran schon weg war, als Ersatz für ein defektes Teil geliefert wurde.
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  12. #10
    Avatar von marcvv
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    mit Lastfall 1 meinen die den von Seite 3 aus diesem Dokument - also 5kN/m²

    http://www.mall.info/fileadmin/Gewer...erscheiben.pdf
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  13. #11

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    mit Lastfall 1 meinen die den von Seite 3 aus diesem Dokument - also 5kN/m²
    Geben die DIr das auch schriftlich? Bei Lithonplus ist z.b: Lastfall 1 als 1,5kN/m² angegeben: http://www.lithonplus-steinmanufaktu...erscheiben.pdf Seite 5.

    Bei den Plastedingern steht ja auch nix von "Mauerscheiben", sondern "L-Steine / Winkelsteine" - würde ich erstmal "ohne Verkehrslast" unterstellen....

    Ergänzung: Bei "Kann" ist Lastfall 1 sogar nur 1 kN/m²: http://www.kann.de/files/downloads/k...289_0b66b9.pdf Seite 4
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