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  1. #1

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    Frage FritzBox 7170 WLAN Fon: wo hinstellen, wie verkabeln?

    Wir bauen grade ein Haus. 1,5 Geschosse plus Keller. Ich frage mich jetzt, wo ich am besten meine Fritzbox hinstellen kann, so dass ich die integrierte WLAN-Funktion, aber auch den integrierten Switch und die VoIP-Telefonie optimal (d.h. ohne überflüssige Zusatzgeräte) nutzen kann.

    Fritzbox im Keller wäre einfach zu installieren, nutzt aber wenig. WLAN kommt oben (auf der Terrasse oder im Schlafzimmmer) wohl nicht besonders gut an. Einen zusätzlichen Access Point oder Repeater in einem der Zimmer hinzustellen, verbraucht noch mal Strom.

    Fritzbox im Treppenhaus wäre eine gute Alternative. Dann muss man jedoch auch das Patchfeld irgendwo daneben haben, von wo die Ethernet-Kabel in die Zimmer laufen. Das kommt mir irgendwie nicht besonders zukunftssicher vor. Wer weiß, welche Anlage anstelle der Fritbox in 5 Jahren kommen soll. Das könnte auch der Optik im Treppenhaus ziemlich schaden.

    Am besten finde ich die Idee mit der Fritzbox auf dem (ungenutzten) Spitzboden. Da kann sie ihre WLAN-Strahlen gut entfalten. Die Ethernet-Kabel kann man bei einigen Zimmern evtl. mit TV-Kabeln von der Sat-Anlage in einem Leerrohr bündeln. Auch zur Telefonbasis kann man dann ein CAT-Kabel ziehen. Im Spitzboden stört auch das Patchfeld keinen.

    Was würdet ihr empfehlen?
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  2. FritzBox 7170 WLAN Fon: wo hinstellen, wie verkabeln?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Vezicht auf WLAN.
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  4. #3

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    Gibt es vielleicht einen Hauswirtschaftsraum (z.B. im Erdgeschoss)? Wo auch immer du sie hinstellst, ich würde auf alle Fälle dort alle Leitungen zusammenlaufen lassen und nicht wo anders auf einen Switch, der dann mit der FB verbunden ist.
    Egal ob LAN, Tel oder ISDN, immer Cat6 oder höher verwenden. Ich würde auch nur noch RJ45-Dosen verwenden, da gibts passende Adapter für alles, aber wer will kann natürlich auch noch TAE verbauen, nur dann die Adern lang genug lassen, dass man später umrüsten kann.

    Bei uns steht die FB im Erdgeschoss, im 1. OG habe ich neben dem Laptop-Standort am Schreibtisch einen alten Router stehen, der als Accesspoint dient. Wenn ich mit dem Laptop mal nicht am Schreibtisch bin, dient mir im EG die FB, im OG der zweite Router als W-Lan-Station. Dieser Router hat einen Netzschalter, so dass er kaum Strom verbraucht (vom Netzteil mal abgesehen, aber das hängt an einer schaltbaren Steckdosenleiste).


    Tel, LAN, ISDN, SAT, TV etc auf jeden Fall in Rohren verlegen, aber nicht in geimeinsame. DAs erleichtert es später, z.B. neue Netzwerkleitungen zu verlegen, außerdem weiß ich nicht, inwieweit sich SAT und LAN stören.
    Wo wir gerade dabei sind: Potentialausgleich zum Multischalter (ich nehme mal an, es wird auf SAT-TV gesetzt) und zum Router/Patchpanel/Switch legen!

    Nochmal zur Standortwahl: Ich würde, wenn ein Hauswitschaftsraum vorhanden (etwa EG) dort erste TAE setzen lassen und dann Router, Switch, Patchpanel etc. Flur oder Wohnzimmer würde ich vermeiden.
    Wobei es mich persönlich auch nicht stören würde, die ganze Hardware im Büro zu haben, besonders wenn man noch Geld für einen Netzwerkschrank übrig hat.
    Auch wenn es heißt Netzwerkleitungen bis 100m seien machbar, würde ICH darauf achten, dass sie möglichst kurz sind, und natürlich nicht direkt neben Stromleitungen liegen.

    Gruß
    Baumeister70

    Edit: Wo ich gerade die Antwort von Julius lese:
    W-Lan ist nur eine Notlösung, wenn man mal auf der Terrasse oder so ins Internet möchte, ansonsten hab ich W-Lan immer off und nutze Lan.
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  5. #4

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    Die Frage ist pauschal ohne die genauen Gegebenheiten des Gebäudes (Wände, Decken usw) zu kennen schwer zu beantworten.

    Wo soll denn das WLAN-Signal hauptsächlich genutzt werden? Terasse und Schlafzimmer? Terasse auf EG-Niveau? Wo ist das Schlafzimmer?

    Wie wäre es mit folgender Alternative:
    - Sternförmige Cat6 oder Cat7 Verkabelung mit Patchpanel vom Spitzboden aus in alle Räume
    - Zuleitung Telefonkabel vom Hausanschluss zum Spitzboden
    - Splitter auf den Spitzboden

    Nun kannst Du zum einen z.B. das DSL-Signal auf eine LAN-Dose im EG patchen und dort die Fritzbox hinstellen, um die WLAN-Ausleuchtung zu gewährleisten. Den Telefonie-Ausgang der Fritzbox kannst Du dann über die zweite Buchse der LAN-Dose zurück auf das Patchpanel führen und von dort aus auf die entsprechende LAN-Dose patchen, wo das Telefon gewünscht wird. Auch das Festnetz-Telefonsignal kannst Du direkt vom Splitter bei Bedarf auf eine LAN-Dose patchen.
    Zum Anschluss der Telefone an eine LAN-Dose musst Du dann nur entweder einen Adapter von TAE auf RJ45-Stecker basteln oder noch besser einen RJ45-Stecker direkt auf die Anschlußschnur vom Telefon crimpen.

    So bleibst Du auf jeden Fall flexibel.

    Nur wenn Du mehrere Telefone an die Fritzbox anschliessen willst, müsstest Du an der Stelle, wo die Fritzbox hinkommt, entsprechend viele LAN-Buchsen einplanen, um eben alle Telefonports für die weitere Verteilung auf das Patchpanel zurückführen zu können.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Julius
    Vezicht auf WLAN.
    Mit Begründung würde diese Aussage sogar helfen.

    Prinzipiell hat Julius nicht ganz unrecht. WLAN sollte man nur bei folgenden zwei Scenarien benutzen:
    1. Eine Verlegung von Kabeln ist nur mit hohem Aufwand möglich. Das trifft eigentlich aber nur auf vorhandene Häuser zu. Bei Neubauten ist die Verlegung von LAN-Kabeln kein Problem
    2. Surfen an Stellen, wo LAN-Kabel kein Sinn macht. Z.B. im Garten oder eben auf der Terasse.

    Ansonsten ist eine kabelgebundene Anbindung der Funkverbindung immer vorzuziehen, da die Verbindung per Kabel schneller (im LAN), stabiler und sicherer ist. Ein WLAN-Netz ist trotz immer besser werdender Verschlüsselunstechniken mit entsprechendem Aufwand zu knacken.

    Also nicht von vorn herein beim Hausbau nur auf WLAN setzen, sondern WLAN als zusätzlichen Komfort bei Bedarf ansehen und ansonsten auf ein kabelgebundenes Netzwerk setzen.
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  7. #6

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    Ich nochmal.

    Habe mir den Eröffnungspost noch mal durchgelesen. Scheint wohl doch so zu sein, dass xelax LAN und WLAN nutzen möchte. Dann ist mein Vorschlag aus #4 so natürlich nicht vernünftig zu realisieren, da für jeden Port des Switches der Fritzbox ja auch noch eine Leitung zum Patchfeld auf den Spitzboden führen müsste.

    Dann würde ich meinen Vorschlag doch in die Richtung ändern, dass die Fritzbox mit abgeschalteter WLAN-Funktion als Router und Switch auf den Spitzboden kommt und im Erdgeschoss dann per LAN angebunden ein Accesspoint installiert wird. Dadurch erreichst Du nicht nur die gewünschte Ausleuchtung, sondern hast auch noch den Vorteil, den WLAN-Sender bei Nichtbenutzung einfach durch Ziehen des Stromkabels abzuschalten, ohne dadurch den Internetverkehr über LAN oder die Telefonie zu beeinflussen.
    Die Stromkosten dürften sich dann auch sehr in Grenzen halten, wenn der Accesspoint nur eingeschaltet wird, wenn er auch wirklich gebraucht wird.
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  8. #7
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    Danke für die Tipps. Das Schlafzimmer ist im DG. Außerdem kann WLAN gelegentlich vom Sofa im EG oder auf der Terrasse genutzt werden. Es gibt ja so nützliche Sachen wie iPhone und Netbooks heutzutage. So geht ohne WLAN nichts.

    Eine Notwendigkeit für den zusätzlichen Access Point habe jedoch noch nicht begriffen. Wenn WLAN nicht genutzt wird, fährt FritzBox die WLAN-Leistung automatisch runter. Nachts kann man es zeitgesteuert ganz abschalten lassen. FritzBox WLAN kann man auch manuell ein- und ausschalten übers Telefon. Ich schätze, das wäre insgesamt sparsamer als noch ein Access Point.
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  9. #8

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    Ist ja schön und gut. Nur wenn Du eben die Fritzbox wie von mir zuerst überlegt ins EG oder evtl. ins OG (da Schlafzimmer im DG) baust, dann baust Du damit ja auch Deinen Switch dahin, bräuchtest also entsprechend viele Leitungen und Dosen, um die LAN-Ports des Switches auf das Patchpanel im Spitzboden zu bekommen. Nicht schön.
    Wenn unbedingt ohne Accesspoint (obwohl ich die Argumente persönlich nicht wirklich verstehen kann), dann so wie zuerst beschrieben und einen LAN-Port des Fritzbox-Switches zurück in den Spitzboden führen und dort einen weiteren Switch für das eigentliche LAN installieren. Bleibt aber irgendwo Jacke wie Hose, denn dann hast Du strommäßg anstelle des Accesspoints als zusätzlichen Verbraucher eben den weiteren Switch.

    Evtl. solltest Du Dir generell erstmal darüber klar werden, dass ein EFH keine drei-Zimmer Mietwohnung ist. Wenn man in einem EFH eine moderne Verkabelung und Technik für den alltäglichen Komfort haben möchte, dann braucht man dazu eben auch entsprechend Equipement, welches auch Strom verbraucht.
    Entweder auf der Schiene bleiben, dass zusätzliche Geräte nicht in Frage kommen und alles mit der vorhandenen Technik realisiert werden muss (also das Haus an die vorhandene Technik anpassen) oder einmal tabula rasa und von Grund auf vorbehaltlos planen und die Technik dem neuen Haus anpassen. Die Entscheidung kannst nur Du selber treffen.

    Edit:
    Falls ich Dich falsch verstanden habe: Den zusätzlichen Access-Point habe ich deshalb vorgeschlagen, da ich nicht denke, dass Du vom Spitzboden aus noch ein ausreichend gutes Signal zur Terasse haben wirst, mit dem Du dann Freude am Surfen hast.
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  10. #9

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    Was ich noch ergänzen wollte (die eingeschränkte Edit-Funktion hier ist echt nervig!):

    Wo Du Dein ganzes Geraffel (Router, Patchpanel, Switch) im Endeffekt hinbaust, ist eigentlich zweitrangig. Hauptsache, es ist alles zentral an einer Stelle. Ob nun im Technik-/Hauswirtschaftsraum oder Spitzboden hängt eigentlich nur von den Überlegungen ab, wie zugänglich das Ganze sein soll, wie die klimatischen Bedingungen auf dem Spitzboden sind oder was für die vernünftige Kabelverlegung im Haus sinnvoller ist. Die 100m max. Segmentlänge im LAN wirst Du in einem EFH bei vernünftiger Planung der Kabelwege nicht erreichen.
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  11. #10

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    Für mich gäbe es nur die drei Möglichkeiten Keller, Spitzboden (wenn der nicht gerade zu einem Wohn- oder Schalfzimmer ausgebaut ist) oder HWR/Technikraum.

    Alles andere (irgendwo im Flur, dort Tel-Anschluss mit Splitter, LAN und Tel zu einem Knotenpunkt weiteführen und von dort dann mit Switch verteilen...) ist nicht zu empfehlen und auch später nur schwer zu erweitern.
    Es sollte alles an einer Stelle zusammenlaufen, da das dann einige Leitungen sind, sollte man wegen der Optik auf Wohnzimmer, Flur etc verzichten.

    Also dann in den Raum einfach Telefonanschluss-Splitter-Fritz-Box (evtl. Switch wenn mehr als 4 Anschlüsse gebraucht werden (es müssen ja nicht alle am Patchpanel aufgelegten Anschlüsse gleichzeitig angeschlossen sein (dies spart auch wieder Strom für den Lan-Switch)))-Patchpanel-Netzwerkdosen im Haus. Wenn man dann überall hin Cat6 (am besten doppelt) legt, ist man flexibel für analoge Telefonie Festnetz, analoge Telefonie übers Internet, ISDN über Festnetz/Internet oder gleich VoIP-Telefone mit Lan-Anschluss.

    Je nachdem, für welchen Raum du dich entscheidest und wo du dann auch noch W-Lan haben möchtest, einen Netzwerkanschluss für einen Accesspoint einplanen. Da tuts auch ein alter Router den man entsprechend einrichtet. Man könnte für den AP eine eigene Steckdose einplanen mit Relais in der UV, das man dann per Schalter/Taster schalten kann. Somit kannst du auch komfortabel Strom sparen.

    Wenn ich mit dem Laptop an Orten ohne Netzwerkanschluss bin, nutze ich im EG die W-Lan-Funktion der FB und im EG habe ich einen alten Sinus 1054DSL als Accesspoint eingerichtet. Funktioniert super!

    Gruß
    Baumeister70
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  13. #11

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    En 50173 !

    Das Grundlegende Thema nennt sich strukturierte Verkabelung und dafür gibt es z.B. die DIN EN 50173. Ob man jetzt speziell den Teil 4 berücksichtigt oder das Ganze als Büroverkabelung sieht, ist erst einmal zweitrangig.
    Ich perönlich habe alle Leitung in CAT 6 (ausser SAT) unter der Kellertreppe enden lassen und dort steht ein 19" Schrank der Patchpanel, Switch, TK-Anlage, SAT-Switch, UPS, Server ... enthält. Von dort ist jedes Zimmer mit LAN und SAT versorgt (o.k. ich gebe zu, WC und Bad habe ich ausgenommen). Und wenn ich wirklich mal WLAN benötige, kommt ein DEVOLO Wireless Extender in die Steckdose auf der Terasse und wird von einem passenden Gegenstück (DEVOLO Homeplug 85MBit) gespeist. Brauch ich kein WLAN, erfolgt der Griff zur Steckdose und WLAN ist OFF.

    Falk
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  14. #12
    Avatar von fmw6502
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    bei WLAN sollte man auch noch bedenken, daß nicht überall wo noch Empfang ist, sich auch eine brauchbare Datenrate ergibt
    Je nach Baustoffen kann sich da sehr schnell Ernüchterung einstellen. Meine Fritzbox 7170/Nokia 800 Testkombination hat es definitiv nicht durch 2 Stahlbetondecken durchgeschafft.
    Auf der sicheren Seite ist man nur mit genügenden LAN-Kabeln in Rohren.

    Gruß
    Frank Martin
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