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Neubau: Wasserschaden auf neuem Estrich...

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  1. #1

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    Neubau: Wasserschaden auf neuem Estrich...

    Hallo Gemeinde,

    ich brauche Euren Rat! Wir bauen ein Haus und seit drei Wochen liegt der unbeheizte Zementestrich.
    Heute kam ein Bohrunternehemen die unsere Tiefenbohrung für unsere Erdwärmepumpe vollziehen wollten.
    Sie legten einen Gardenaschlauch im EG durchs Haus nach aussen und schwupp ist es passiert. ca. 1 Stunde lang spritzte der kaputte Schlauch unbemerkt umher. Das komplette EG war geflutet. Jetzt sieht man, das es an den Randstreifen zum Teil abgelaufen ist. Meine Angst: Wasser zwischen Estrich, Dämmung, Fussbodenheizung und Bodenplatte.

    Die Heizungsfirma, die das Bohrunternehmen beauftragt hat, will gleich morgen sich um eine Spezialtrocknungsfirma kümmern und hat schon heute einen Bautrockner hereingestellt.

    HIIILFE! Was muss ich beachten? Was muss ich tun? An wen kann ich mich wenden?
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  2. Neubau: Wasserschaden auf neuem Estrich...

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  3. #2
    Avatar von operis
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    Lies mal hier, hättest Du mit der Suchfunktion ruck zuck heraus bekommen.

    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=35479



    Grüße operis
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  4. #3
    Themenstarter

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    nun ja

    ..stimmt der Link war hilfreich.

    Trotzdem kommen bei mir noch ein paar Fragen auf.

    Wir haben jetzt eine Trocknungsfirma im Haus. Sie haben 5 Geräte aufgestellt und Bohren noch ein paar Löcher in den Estrich um getrocknete Luft unter den Estrich zu pusten. Jetzt ist die Frage aufgekommen wie weit der Estrich aufgemacht werden muss. Ich bin der Meinung bis zur Bodenplatten.

    Sie verewenden das Überdruck-Verfahren mit zusätzlichen Trocknern:
    Durch spezielle Öffnungen wird trockene erwärmte Luft in die Dämmschicht eingeflutet. Im Verlauf der Durchflutphase reichert sich die trockene Luft mit der Feuchtigkeit aus dem Dämmaterial an, entweicht über die Randfuge in den geschlossenen Raum und wird eine Austrocknung bis zur materialspezifischen Ausgleichsfeuchte erreicht.

    Wir haben folgenden Aufbau: Insgesamt 16 Cm von OFF bis zur Bodenplatte

    5-6 cm Estrich, Fussbodenheizung, erste beschichtete Dämmplatte und zweite beschichtete Dämmplatte, danach gleich die Bodenplatte. Beim Bohren hat die Firma alle Bereiche durchdrungen, bis auf die letzte Folie der untersten Dämmplatte. Hier meinen die Jungs das sie da nicht durch dürfen, ansonsten könnte später Wasser durch die WU Platte in den Estrich kommen...rümpf die Nase!? Die Dämmplatten sind nicht verschweißt und m. E. könnte auch Wasser direkt auf der Bodenplatte liegen. Was meint Ihr, auch die letzte Schicht durchlöchern und Luft hereinblasen lassen?

    Anbei mal zwei kleine Zeichnungen.
    http://picasaweb.google.de/poganatz/...ODtKOB7vPyrgE#

    Was sollte noch beachtet werden? Eine Biologische Probe nach dem trocknen? Um Keime, Pilze, Bakterien oder so auszuschließen?

    Danke für Eure Unterstützung
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  5. #4
    Avatar von Berni
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    Tach tauchrobby,

    Beim Bohren hat die Firma alle Bereiche durchdrungen, bis auf die letzte Folie der untersten Dämmplatte. Hier meinen die Jungs das sie da nicht durch dürfen, ansonsten könnte später Wasser durch die WU Platte in den Estrich kommen...rümpf die Nase!?
    wenn dort eine Diffusionsbremse/Sperre liegt, wird die nicht mit durchbohrt.

    Was sollte noch beachtet werden? Eine Biologische Probe nach dem trocknen? Um Keime, Pilze, Bakterien oder so auszuschließen?
    Beim Überdruckverfahren würde ich vorsichthalber auch eine Raumluftmessung auf Schimmelpilzbelastung durchführen lassen. Auch wenn der Schaden sehr jung ist und sofort reagiert wurde.
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  6. #5
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    hi

    Hi Berni,

    danke für die Info.
    Frage: Gibt es Isolierplatten die als eine Diffusionsbremse/Sperre funktionieren, auch wenn die einzelnen Platten nicht verschweißt sind?

    Achja, wo kann ich so eine Raumluftmessung beauftragen? Eine Idee?

    Grüße und danke,
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  7. #6
    Avatar von Berni
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    Frage: Gibt es Isolierplatten die als eine Diffusionsbremse/Sperre funktionieren, auch wenn die einzelnen Platten nicht verschweißt sind?
    Nein. Was hast Du denn für Platten? PUR, beidseitig Alu-beschichtet?


    Achja, wo kann ich so eine Raumluftmessung beauftragen? Eine Idee?
    Einfach mal nach Raumluftmessung googeln.
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  8. #7
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    googlen...mönsch das ist wirklich eine ERfindung ;-)

    Ja, von beiden Seiten sind die Platten mit ALU beschichtet.



    Zitat Zitat von Berni Beitrag anzeigen
    Nein. Was hast Du denn für Platten? PUR, beidseitig Alu-beschichtet?




    Einfach mal nach Raumluftmessung googeln.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Kleines Update gefällig?
    Nach Euren Empfehlungen haben wir eine Bautrocknungsfirma beauftragen lassen. Nachnunmehr knapp 6 Wochen ist alles trocken. Freu

    ABER:
    Heute kam die Analyse der Abstrichprobe vom Biologischen Institut. Alles voller Schimmel mit sehr hohen werten. (Das erklärt auch den strengriechenden Geruch im Haus....)

    Was nun?
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  10. #9
    Avatar von Berni
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    Dekontaminieren.?

    Mit der Versicherung sprechen. Eventuell eigenen Gutachter einschalten.
    Und mal die Frage stellen, warum nicht im Unterdruckverfahren mit Mikrofilterung getrocknet wurde.
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  11. #10
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    und Fragen warum:
    - nicht die Randstreifen herausgenommen wurden
    - nicht komplett bis zur Bodenplatte aufgemacht wurde....

    microfilter? och mannoh!

    Zitat Zitat von Berni Beitrag anzeigen
    Dekontaminieren.?

    Mit der Versicherung sprechen. Eventuell eigenen Gutachter einschalten.
    Und mal die Frage stellen, warum nicht im Unterdruckverfahren mit Mikrofilterung getrocknet wurde.
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  12. #11
    Themenstarter

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    Gut jetzt wurde der ganze Estrich "rausgerissen" auf Grund von Schimmelbildung und das komplette Haus dekontaminiert und Estrich mit Unterbau neu eingebracht. Dieser Estrich ist ein Schnellzementestrich mit Faserbewährung.

    Nun eine Frage, wisst Ihr ob so ein Estrich das komplette Heizprogramm durchlaufen muss?
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12
    Avatar von Berni
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    Es muss auf jeden Fall ein Funktionsheizen stattfinden.

    Wann Du damit beginnen kannst, muss Dir der Hersteller, bzw. der Estrichleger sagen. Das ist bei den verschiedenen Schnellzementen von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich.

    Und Restfeuchtemessung muss auch gemacht werden. Hierbei gibt es auch Unterschiede bei den Restfeuchtewerten.
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  15. #13
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    Hi Berni,

    bedeutet:

    Anheizen, Estrichleger in die "Zange" nehmen und vom Fliesenleger die Restfeuchte bestimmen lassen.

    Ich dachte so an mindestens eine Woche heizen...

    danke und Grüße, der Pechvogel

    Zitat Zitat von Berni Beitrag anzeigen
    Es muss auf jeden Fall ein Funktionsheizen stattfinden.

    Wann Du damit beginnen kannst, muss Dir der Hersteller, bzw. der Estrichleger sagen. Das ist bei den verschiedenen Schnellzementen von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich.

    Und Restfeuchtemessung muss auch gemacht werden. Hierbei gibt es auch Unterschiede bei den Restfeuchtewerten.
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