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KfW40-Haus bis 300k€: Pflicht und Kür

Diskutiere KfW40-Haus bis 300k€: Pflicht und Kür im Forum Baupreise auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    KfW40-Haus bis 300k€: Pflicht und Kür

    Ich brauche eine unabhängige Meinung, was bei einem Budget von 300000 € möglich ist zu bauen. Wir haben ein Grundstück am Ostrand von Köln. Der Bebauungsplan schreibt vor, dass dort ein freistehendes, 1,5-geschossiges KfW40-Haus mit Satteldach errichtet werden muss. Das Grundstück ist ein Eckgrundstück mit Straße am Süd- und Westrand, d.h. der Garten wird wahrscheinlich nach Norden ausgerichtet.

    Obwohl die Finanzierung auch darüber hinaus grundsätzlich möglich wäre, möchten wir beim Endpreis für das Haus unter 300000 € bleiben, also mit Anschlüssen, Bad und Küche. Bei den Erstgesprächen mit Architekten erschien das möglich, aber nicht ganz einfach. Was uns doch stutzen ließ, weil 300k€ eine Menge Geld sind.

    Wir planen mit insgesamt 3 Kindern (wobei erst 1 da ist), deshalb brauchen wir als Pflicht:
    -3 Kinderzimmer
    -1 Elternzimmer
    -1 Badezimmer
    -1 weiteres kleines Badezimmer mit Dusche und WC
    -1 Küche
    -1 offenes Ess- und Wohnzimmer
    zusammen vielleicht 140 m2

    - Dazu ein Keller mit einem kleinen Zimmer für Büro oder Gast, ein Lagerraum und, mein großer Wunsch, ein Medienzimmer, wo man auch mal lauter Musik hören oder machen kann. Oder alternativ Kinder spielen.

    Beim Ess/Wohnzimmer wäre ein vielleicht 6 m2 großer Wintergarten toll, aber nicht Pflicht.
    Für das Auto reicht ein Carport. Ob Massiv- oder Holzhaus sehen wir pragmatisch, d.h. das bessere Preis/Leistungsverhältnis gewinnt.

    Als Eigenleistung können wir die Wände tapezieren und streichen, sowie im Keller den Fußboden machen. (Der wird ja erst später wirklich gebraucht, wenn alle Kinder da sind.)

    Wo lauern die größten Kostenfallen bei dem Unternehmen? (Vermutlich der Spruch "Man baut ja nur einmal"?) Was muss bei dem Budget auf jeden Fall drin sein? Wir werden durchaus unserem Architekten vertrauen, aber wir wollen schon gerne vorher wissen, was möglich ist und was nicht.
    Wir sind für jede Einschätzung sehr dankbar!
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  2. KfW40-Haus bis 300k€: Pflicht und Kür

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Wie meist:

    Im Baugrund und in den Nachträgen vermeintlich günstiger Angebote...
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  4. #3

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    KFW 40 ist vorgeschrieben ?
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  5. #4
    Themenstarter

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    KfW40 (oder besser) ist vorgeschrieben. Im Kaufvertrag für das Grundstück ist extra noch einmal erläutert, was das bedeutet, weil es inzwischen ja "Effizienzhaus 55" heißt.
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  6. #5
    Avatar von Andreas1705
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    Hi Jens,

    Ich denke, daß hängt sehr von den örtlichen Gegebenheit ab, was für 300k drin ist, oder auch nicht. Ich würde das dem Architekten überlassen. Wenn ihr 300k als Baukostenobergrenze habt, würde ich dem Achi sagen, er soll ein Haus auf 250k planen. Mit den üblichen Nachträgen (der Appetit kommt bekanntlich beim Essen) kommt das dann schon hin...

    So haben wir es zumindest gemacht und sind damit ganz gut gefahren. Auch psychologisch von Vorteil, weil man sich nicht jeden Wunsch, der während der Planungs- und Bauphase entsteht (und das werden viele sein), wegen Budgetmangels verkneifen muss.

    Bei dem knappen Budget und der geplanten Familiengröße würde ich auch darüber nachdenken, auf einen Keller zu verzichten und das gesparte Geld lieber in 'echten' Wohnraum investieren. So haben wir es gemacht uns sind derzeit bei 310k für 190qm Wfl. (KfW-60 Standard).

    Gruß - Andreas
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  7. #6
    MoRüBe
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    problemlos...

    ...:d
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    du musst´n grosses "D" schreiben.
    geht sogar auf meiner tastatur

    kfw40 hinzulügen traut sich fast jeder zu - ein dauerhaft funktionierendes
    gebilde, das ohne nervenbelastung funktioniert, braucht
    • e. günstige ausrichtung
    • gute wärmedämmung
    • la/wrg
    • gute luftdichtigkeit
    • e. passende heizung/warmwassererzeugung

    letztere sollte auch in der praxis glücklicher machen als manche heizungsplacebos

    kfw40 ist technisch eher ein gebremstes passivhaus als ein besseres
    kfw60-haus. daraus resultieren durchaus gediegene anforderungen an
    planungs- und ausführungsqualität, die sowieso geld kosten - und
    manchmal auch noch teure nachträge generieren.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von MoRüBe Beitrag anzeigen
    ...:d
    Hi MöRüBe,

    kriegst wohl heute morgen die Zähne nicht auseinander? . Wäre Dir sehr verbunden, wenn Du etwas weiter ausholen könntest. Begründung wäre prima!

    "Passt schon" reicht nicht.

    Gruß

    windtalker
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  10. #9
    Themenstarter

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    Erstmal vielen Dank für die Kommentare! Weil hier noch keinem der Kiefer runtergefallen ist, gehe ich mal davon aus, dass die angegebenen Kosten nicht völlig illusorisch sind. Das ist schonmal beruhigend.

    Auf einen Keller wollen wir nicht verzichten, zumindest nicht auf den Lagerraum. Das zusätzliche Zimmer für Gast oder Büro könnte natürlich auch oberirdisch sein und auf das Medienzimmer könnte man prinzipiell auch verzichten. Aber wenn dann mal das Familienklavier im Wohnzimmer gespielt wird, störts halt gleich überall. Deshalb würde ich das lieber auch in den Keller auslagern.
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  11. #10

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    Man muss sich das mal vorstellen: ein Haus mit 140 m²,wahrlich kein Palast, ohne Grundstück, für 300000 €. Das sind 600000 DM Wenn noch das Grundstück, dazu käme, noch dazu in der Kölner Gegend, dann denke ich, ist derselbe Betrag nochmal fällig. Das sind dann 600000€ gleich 1.2Mio DM
    Das ist doch irre.....Wo sind wir eigentlich hingekommen und wer kann sich so etwas noch leisten als Normalo......


    windtalker
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  12. #11

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    ..Ja...ja....ist schon teuer. Aber: Unglaublicherweise sind die Gewinne, die die Handwerksbetriebe "einsacken" extrem gering. "Mein" rohbauer klagt auch immer, daß eigentlich bei dem überharten Preiskampf kaum noch was verdient wird, daß er bei einigen baustellen sogar bewußt Miese macht, nur um Personal nicht entlassen zu müssen. Dennoch hast Du Recht: welcher "Normalo" kann sich so etwas eigentlich noch leisten? Fragt sich nur, wo das ganze Geld bleibt, wenn den Handwerksbetrieben gar nicht mehr sooo viel bleibt.....

    Grüßla

    Thomas
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    Fragt sich nur, wo das ganze Geld bleibt, wenn den Handwerksbetrieben gar nicht mehr sooo viel bleibt.....

    Grüßla

    Thomas
    ja, genau. Würde mich wirklich sehr interessieren....

    windtalker
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  14. #13

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    Woher hat der Bund wohl die (trotz allen Jammerns) ständig steigenden Steuereinnahmen...?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    bist du so naiv, oder tust du nur so?

    @jens: zwischen den zeilen steht auch noch was.
    grün ist zwar die farbe der hoffnung - aber bedingungslos
    "ja" sagen zu der relation zwischen deinen ansprüchen und deinem budget
    halte ich für kühn - obwohl .. den ja-sagern gehört die welt, die rechnung zahlen
    die anderen. in diesem fall du.

    nochmal gaaanz deutlich:
    140 m2 wfl (!), kfw40, keller - ich unterstell mal in guter qualität - das
    wird eng. ich kenn die kosten in gummersbach und glaub nicht, dass köln
    billiger ist.
    das budget gehört bereits bei der ersten besprechung mit dem architekten auf den
    tisch (und in den vertrag).
    bei der planung wird man mehrfach triathlon machen:
    bauweise - heizung - kosten .. variante 1 .. viel zu teuer
    bauweise - andere heizung - kosten .. variante 2 .. zu teuer
    baukörper kleiner - heizung - kosten .. variante 2a .. teuer
    ...
    und so weiter ..
    ich sag nicht, das geht nicht .. aber das wird spannend.
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  17. #15

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    Wenn die 300.000 EUR rein Baukosten sind, warum sollte das denn nicht gehen?

    Wenn ich mal Baukosten 300 EUR/kbm ansetzte, dann bekommt er dafür eine 1.000 kbm Hütte. Da sollte sein Raumprogramm leicht reinpassen.

    Und 300 EUR/kbm sind als Orientierung mit Sicherheit nicht zu niedrig.
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