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Verputzen oder abghängte Decke unter Spanbeton wg möglicher Rissbildung ?

Diskutiere Verputzen oder abghängte Decke unter Spanbeton wg möglicher Rissbildung ? im Forum Beton- und Stahlbetonarbeiten auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage Verputzen oder abghängte Decke unter Spanbeton wg möglicher Rissbildung ?

    Hallo,

    Wir sind noch in Planugsphase und können die Aussage zu möglicher Rissbildung vom Architekten nicht selbst einordnen.

    Spanhohlbetondecke 18 cm, 1,20m Plattenbreite, 6,4m Länge (spannweite), davon 10 stück werden unsere neue Decke bilden (Nutzung WozI unten, oben KiZi). Die Decke wird auf der einen Seite auf einem bestehender Wand aufliegen auf der anderen Seite wird eine neue Mauer auf ein Rähm entsehen, wodrauf dann die neue Decke liegt.

    Eigentlich wollten wir die Decke direkt verputzen, nun wurde uns aber angetragen eine abgehängte Decke zu überlegen, da eine Rissbildung zwischen den Platten trotz Gewebeband durchaus möglich sind.

    Frage: Ist die Rissbildung zu erwarten?

    Vielen DAnk !

    MfG
    Martin

    PS: Zudem planen wir ca 18 Spots in der Decke versenken, d.h. Lage/Größe müsste dem Hersteller bei Verputzvariante mitgeteilt werden ...
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  2. Verputzen oder abghängte Decke unter Spanbeton wg möglicher Rissbildung ?

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  3. #2
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    Guter Architekt , Glückwunsch so gibt es nachher keine Enttäuschungen. Frage wäre warum man nicht anstatt Fertigteildecken/Hohlkörperdielen auf Ortbeton oder Teilfertigdecken umschwenkt? Da kann man die Dosen schon zuvor einbauen (lassen).
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  4. #3

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    hallo
    antwort einfach:
    1.mehrgewicht
    2. spannweite 6,4m einfeld bedeutet 27,3 cm statische höhe
    bei der spannbetondecke reicht max 8 cm abhängehöhe und für die spots können aussparungen vorgesehen werden. beim bohren muss die lage der spannglieder beachtet werden. niemals im spanngliedbereich bohren.

    gruss aus de pfalz
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  5. #4

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    Putz oder Abhangdecke

    Zitat:

    bei der spannbetondecke reicht max 8 cm abhängehöhe und für die spots können aussparungen vorgesehen werden. beim bohren muss die lage der spannglieder beachtet werden. niemals im spanngliedbereich bohren.

    Hoffentlich bleibt auch noch eine Raumhöhe von mindestens 2,50 m, oder werden es 2,42 m, das wäre dann ärgerlich.

    @ Robby - Filigranplatten reissen doch auch, gerade bei diesen Spannweiten.

    Freundliche Grüße aus Berlin
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  6. #5
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    Warum sollten die? Müssen die? Lässt sich planerisch Regeln, Durchbiegung Planmäßif über FEM modellieren... Wäre ja eine Lachnummer wenn Betondecken keine 6 m packen
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  7. #6

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    hallo
    fem und plattendecke ?????

    gruss aus de pfalz
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  8. #7
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    Zitat Zitat von Robby Beitrag anzeigen
    Warum sollten die? Müssen die? Lässt sich planerisch Regeln, Durchbiegung Planmäßif über FEM modellieren... Wäre ja eine Lachnummer wenn Betondecken keine 6 m packen
    Ohoh
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  9. #8
    Themenstarter

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    Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

    @Robby now known as FEMRobby?
    VorOrt Beton kommt nicht in Frage, da unter uns noch eine Mietpartei wohnt und die neue Decke dann über zwei Etagen während der Erstellung abgefangen werden müssten, was wir der Mietpartei unter uns nicht zumuten können. Option Teilfertigdecken/Filigrandecke werde ich mal durchdiskutieren.
    Rissgefahr also real?
    FEM ist ja vermutlich eh nichtlinear und Näherung, da traue ich doch eher auf Eure Praxiserfahrung ...

    @gunther1948
    d.h. wenn wir nicht mehr Gewicht nehmen, sollten wir 8 cm abgehängte Decke machen und sollten weniger/keine Rissgefahr (innerhalb der Deckenfläche) haben ? Bei 8cm kann ich die Strahler ja dann direkt dadrin verlegen und brauche das Gewerk Rohbau nicht mit meinen Lampenposition belästigen ...

    @rolf ia b
    Nein, wir sind deutlich drüber, ca. 2,70 minus 8 = 2,62 ... aber ohne Not würde ich ja nicht abhängen wollen (passt für Decke und andere Lebenslagen) ...
    d.h. bei 6,4 und 18 cm würden sie bei Spanhohlbeton als auch filigranelementen durch eine Rissgefahr sehen?

    MfG
    Martin
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  11. #9

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    Filigran- oder Hohldielendecke

    Moin Moin,

    alles was nicht homogen hergestellt ist, neigt zu größerer Rissbildung.

    Bei Filigrandecken und Hohldielendecken ist dies besonders so. In der Raummitte neigen Decken zu größerer Durchbiegung als an den Rändern, also haben die Deckenelemente in der Mitte unter Lasteinfluss ein größeres Verformungsmaß als die Elemente in der Randzone. Diese Verformung kann keine Spachtelmasse in den Fugen ausgleichen. Bei l/200 und einer Spannweite von 6,40 m kann das max. Verformungsmaß 32 mm betragen.

    Mit welchem Verformungsmaß wurde denn die neue Decke berechnet?

    Eine Abhangdecke ist aus meiner Sicht die vernünftige Alternative. Raumhöhe ist ausreichend vorhanden.

    Freundliche Grüße aus Berlin
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  12. #10

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    hallo
    alles wie rolf nur filigran bei 6,4 m stützweite und 18 cm deckenhöhe geht nicht siehe nr.3.
    verformung bei spannbetondecken deutlich geringer sind aber meistens etwas überhöht.
    bei bohrungen unbedingt auf die lage der spannlitzen achten. verschiedene firmen giessen auch schraubkörper in der decke ein.

    gruss aus de pfalz
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