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Trockenbau und Akustik

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  1. #1

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    Frage Trockenbau und Akustik

    Hallo Forum User,

    ich bin gerade bei der Entrümpelung vom Dachboden und ich habe mir in den Kopf gesetzt das da ja ein wunderschönes großzuügiges Wohnzimmer samt meinem Heimkino entstehen könnte.



    Der Dachboden misst etwa 11,20m x 9,30m, eben die gesamte Grundfläche des Hauses.

    Zwei Schornsteine stehen mittem im Raum. Diese werde aber rückgebaut. Als vor 9 Jahren etwa das Dach neu gedeckt wurde, wurde diese bis unter die Dachsparren bereits abgebaut. Man müsste sie also nurnoch bis zum boden abbauen und eine geeignete Abdeckung drüber machen.

    Der Dachboden misst etwa 11,20m x 9,30m, eben die gesamte Grundfläche des Hauses. Die Dachneigung beträgt 45°.

    Ein kleines Problem ist das die Dachschräge direkt mit dem Boden anfängt. Dafür habe ich aber schon eine für mich optimale Lösung gefunden.

    Ein großes Problem gibt es allerdings. Wir wollen den Dachboden in zwei Zimmer Teilen (2/3 Wohntimmer und 1/3 wissen wir noch nicht)und der Statiker von einem Freund (selbstständiger Maurermeister) hat gesagt, dass die Errichtung einer massiver Mauer nicht möglich ist. Es würde nur Trockenbau gehen und jetzt kommt ihr zum Einsatz...

    Ist es möglich trotz Trockenbauwand und/oder ausgebautem Dachboden eine vernünftige Akustik in den Raum zu bekommen ohne das es klingt wie eine Blechbüchse.

    Wenn ja, wer hat Erfahrung damit und wie habt ihr eure Trockenbauwände gebaut. Denn das einfache Metallgerüst mit Gipskarton und Dämmung im Sandwich klingt bestimmt wie Schuhkarton.

    lg Pio

    PS: Ich hoffe ich bin hier im richtigen Bereich für mein Problem Ich wusste ich ob ich bei Dach oder Trockenbau rein sollten.
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  2. Trockenbau und Akustik

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  3. #2
    Gast943916
    Gast
    da kann ich dir nur raten, mal in ein Bürogebäude, eine Arztpraxis, ein Krankenhaus oder wasweissich für ein Gebäude, das in den letzten 20 Jahren, gebaut wurde zu gehen, die wurden zu 90 - 95% mit
    einfache Metallgerüst mit Gipskarton und Dämmung im Sandwich
    gebaut und in keinem fühlst du dich wie im Schuhkarton, warum auch?
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  4. #3

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    Problem dürfte eher im tieffrequenten Bereich zu erwarten sein ... als Störgeräusch im Nachbarraum sowie den darunter liegenden Wohneinheiten.

    Ggf. werden sich auch die Nachbarn freuen, aber die könnte man ja notfalls zu den Kinoabenden einladen !

    Lautstärke und "Klangfarbe" lassen sich im Notfall auch nach Einbau der Trockenbauwand noch beeinflussen, besser wäre es jedoch, auch die Raumakustik vor der Baumaßnahme planen zu lassen.

    Die im Internet frei verfügbaren Raumakustikrechner sind auf Grund der räumlichen Gegebenheiten Dachschrägen) kaum dafür geeignet, diese Planung selbst vor zu nehmen, jedoch gibt es z.B. auch Dienstleister, die derartige Probleme lösen helfen ... auch in Abhängigkeit der angedachten Sitz-/Hörposition und der daraus resultierenden optimalen Positionierung der Lautsprecherboxen ... damit's nicht klingt, wie im Schuhkarton.

    KPS.EF
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  5. #4
    Themenstarter

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    Ganz so eng nehm ich das nun nicht!

    Nur ich kenne jemanden der sein Wohnzimmer von einer Firma hat teilen lassen damit er Ess und Wohnzimmer hat.

    Die Firma hat so eine Gipskarton/Metall Wand hingestellt und seit dem klingt das wenn man vor der wand steht wie man gegen einen parabolspiegel spricht oder als ob die Jungs die Dämmung vergessen hätten. Jedemänge Frequenzen aus dem Mittel und Tieftonbereich sind einfach weg...oder kaum noch vorhanden...

    dieses ergebnis wollte ich eben nicht.

    aber wenn ihr sagt das geht bei richtiger verarbeitung, werde ich es so probieren...

    lg Pio
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  6. #5

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    Der in solchen Räumen vorherrschende akustische Gesamteindruck ist nicht unbedingt auf fachlich richtige Montage zurück zu führen, sondern wird in erster Linie durch die Materialart der raumbegrenzenden Bauteile (Wände, Decke, Fußboden, Fensteranteile), deren Masse und Oberflächenbeschaffenheit, die Lage dieser Bauteile zueinander, dem Raumvolumen der Raumausstattung (Möbel etc.), dem Absorptionsgrad aller vom Schall erreichten festen Hindernisse, die alle auftreffenden frequenzbezogen unterschiedlichen Schallwellen, absorbieren, reflektieren bzw. selbst zu schwingen beginnen und dabei die Schallenergie abbauen (in Wärmeenergie verwandeln), geprägt.

    Das sich ausbildende diffuse Schallfeld ist somit hauptsächlich von den frequenzbezogen unterschiedlichen Nachhallzeiten bzw. dem Verhältnis zwischen Direktschall und Nachhall abhängig.

    KPS.EF
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