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Kosten für Bodenaushub...

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  1. #1

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    Kosten für Bodenaushub...

    Hallo zusammen,

    wir wollen in Kürze einen Bauplatz kaufen und haben im Vorfeld ein Bodengutachten (vom Nachbargrundstück) erhalten. In diesem Gutachten wurde folgendes genannt:

    - Baugrund: ausreichend tragfähig
    - Wasserstand: 2,10m
    - bis 1,30m mächtige Mutterbodenschicht/Auffüllung und Auffüllung mitteldicht gelagerter Sand
    - Mutterbodenschicht/Auffüllung muss entfernt werden
    - 0,00 - 0,50 m = Mutterboden
    - 0,50 - 1,30 m = Auffüllung (Feinsand, schluffig, mittelsandig, kalkfrei, feucht, schwarz, braun (organische Lagen)
    - 1,30 - 2,30 m = Feinsand
    - 2,30 - 6,00 m = Feinsand

    Was bedeutet die fettmarkierte "Auffüllung"?

    Mit welchen Kosten müssen wir für den etwaigen Aushub (...) rechnen, wenn wir ein EFH in der Größe 9,50 x 11,00 m bauen möchten?

    Vielen Dank für eure Tipps!

    Grüße
    Thomas
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  2. Kosten für Bodenaushub...

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    D.h. mit oder ohne keller wird es nicht billig. Grundwasser liegt bei 2,10m und bis -1.30m ist von allen etwas der ausgetauscht werden muß.
    Mfg.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Was heißt das genau? Gibt es Anhaltspunkte in welcher Höhe sich die Kosten belaufen?

    ==> Der Bauträger übernimmt die ersten 40cm - den Rest müssten wir bezahlen...
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  5. #4

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  6. #5

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    Zitat Zitat von studthomas Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen, wir wollen in Kürze einen Bauplatz kaufen ...
    Zitat Zitat von studthomas Beitrag anzeigen
    ==> Der Bauträger übernimmt die ersten 40cm - den Rest müssten wir bezahlen...
    Kein Bauträger. Bestenfalls ein GÜ.

    Siehe -> Baubegriffe -> Beitrag "Wer baut mit wem"

    Zu einem Architekten gehen, mit dem einen Vertrag über die ersten Leistungsphasen machen, eine Planung erstellen (lassen) und dann gibts Kostenermittlungen.
    Ausserdem beudetet das Gutachten des Nachbarn nicht, dass es bei Ihnen genauso aussieht.
    Das kann besser, aber auch schlimmer sein.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Kostensatz je m³?

    Danke für den Link!

    Nun habe ich eine weitere Frage:

    Kann ich den m³-Menge einfach wie folgt berechnen:
    Länge x Breite x Höhe

    Bezogen auf das Bauvorhaben (absolut ebene Fläche) wären es also:
    11 x 9,50 x 1,30 = 136 m³ (aufgerundet mit Puffer = 160 m³)

    bzw. wenn der Bauträger die ersten 0,40m übernimmt (ohne Entsorgung des Mutterbodens):
    11 x 9,50 x 0,90 = 94 m³ (aufgerundet mit Puffer = 120 m²)

    Kann ungefähr mit einen Kostenansatz (Erdarbeiten, Entsorgung und Wiederauffüllung) von rd. 30,- € / m³ gerechnet werden?

    Gruß
    Thomas
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Kein Bauträger. Bestenfalls ein GÜ.
    Ja, es wäre ggf. ein GÜ


    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Ausserdem beudetet das Gutachten des Nachbarn nicht, dass es bei Ihnen genauso aussieht. Das kann besser, aber auch schlimmer sein.
    Habe ich verstanden - wir wollen lediglich ein Gefühl für die etwaigen Nebenkosten bekommen. Wichtig wäre von uns nur, ob wir uns im Bereich von 10.000,-€ + oder evtl. nur bis 5.000,- € bewegen
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  9. #8

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    1. Brauchst Du ein eigenes Gutachten.

    2. Angebote vergleichen. Preise sind regional unterschiedlich, Budget ist aber ziemlich knapp, wird eher nicht ausreichen leider.
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  10. #9
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    Oh man, immer diese...

    ... Theoretiker. Mein Haus ist 9*11, also schachtet er genau am Lineal gezogen auch so aus. Und wenn man mit der Baggerschaufel reingreift, gibts ne schnurgerade Linie

    Mindestens 0,50 m drüber, besser, 1m. Nen Gerüst muß ja auch irgendwo stehen, und Streifenfundamente wollen auch ausgehoben werden, dat kannste ja nicht mal eben an der Mutterbodenkante machen... Und wenn, ist es Murks hoch 8

    Also: 10,5*12*1,3 = 163.8 m³ Plus Auflockerung *1,3 = 212 m³ die weggefahren müssen. = 22 Dreiachser. Und bevor Du fragst, warum Auflockerung? Ganz einfach, dein Boden ist kein Tortenstück was man in einem Stück rausnimmst und auflädst.

    Zum Preis: da frag mal Deinen GÜ
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  11. #10
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von studthomas Beitrag anzeigen
    .. Der [..] übernimmt die ersten 40cm - den Rest müssten wir bezahlen...
    ach - ihr bekommt 40cm geschenkt?
    nöö - ihr müsst alles bezahlen.

    eine "normal-einfache" gründung würde bis in frostsichere 1m tiefe gehen.
    schön, wenn von anfang an "specials" (40cm) zugrundeliegen...

    wenn das hier vorgetragene dem kompletten relevanten informationsstand
    entspricht - na klasse. das wird bestimmt noch lustig.
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  12. #11
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    Keller?
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  13. #12

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    ...genau, Keller würde ich empfehlen, Hochkeller bauen, dann braucht´s beim Bau der WW keine Wasserhaltung, oder ?

    gruß wolf
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  14. #13
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    Zitat Zitat von WolfB Beitrag anzeigen
    Hochkeller bauen, dann braucht´s beim Bau der WW keine Wasserhaltung, oder ?
    müssen wir jetzt nicht verstehen, oder?

    Jedenfalls wäre mir eine Angabe "Grundwasser bei -2,10 m" zu knapp. Es sei denn, dies ist nur die fürs Forum gekürzte Fassung für einen korrekt definierten und ermittelten Bemessungswasserstand.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Lieber Bauingenieur, unser Grundwasserstand liegt bei ca. -2m, unsere Nachbarn haben den Boden ausgetauscht, wir haben einen Hochkeller bauen lassen, der eben 1,4 m aus dem Boden schaut. Darum mußte beim Ausheben der Baugrube keine Wasserhaltung (permanentes Abpumpen) durchgeführt werden und den Bodenaustausch konnten wir uns schenken.

    Lernt man sowas nicht als Bauingenieuer ???

    Aber es ist nie zu spät, zu fragen und zu verstehen, oder

    gruß wolf
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  17. #15

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    @MoRüBe
    ich glaube Sie haben die Böschung vergessen
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