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  1. #1

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    Frage Streifenfundament nachträglich dämmen?

    Hallo Bauexperten,

    leider habe ich zu meinem Problem noch keine richtige Lösung gefunden und hoffe von Euch ein paar Ratschläge, Gedanken oder Überlegungen zu bekommen.

    Zur Zeit bauen wir noch an unserem neuen EFH (KFW 60 ist soweit vom Ing. berechnet und wurde von uns auch so umgesetzt - kann sie aber z. Z. nicht erreichen). Leider habe ich mich mit dem Thema Wärmebrücken auch erst zu spät beschäftigt. Dazu habe ich mir einen Wärmebrückenkatalog besorgt und mich vorrangig mit den Bauteilen beschäftigt, die anstanden. Ich weiß, man hätte da bei der Planung schon daran denken sollen. So ist das nun mal. Da wir aber Selbstbauer sind, kann/konnte ich noch einige Wärmebrücken selbst minimieren (z. B. Fenster, Ringanker, Fußfette). Unser EFH steht auf einem Streifenfundament mit Sockeldämmung. Die Wände sind aus Porenbeton (Wärmeleitfähigkeit 0,090) und sind direkt auf die Bodenplatte (16 cm) gemörtelt . Als Fußbodendämmung werden wir 10 cm Resolhartschaum von Kingspan (Wärmeleitfähigkeit 0,021) einbringen.

    Jetzt habe ich in meinem Wärmebrückenkatalog gesehen, dass die Streifenfundamente eine Wärmebrücke darstellen. Man hätte die Bodenplatte unterhalb und die Streifen von beiden Seiten dämmen können/sollen. Da ich aber mein Haus schlecht wieder ausbuddeln kann, überlege ich jetzt, ob es sinnvoll die vollen Streifen wenigstens von der Außenseite zu dämmen. Da wir eh den Erdwärmetauscher noch eingraben müssen, werden die Streifen dabei völlig frei werden. In diesem Zusammenhang könnte ich eine Dämmung (z. B. Styrodur/Styropur) anbringen. Eine 6 cm-Dämmung würde mich ca. 300 EUR kosten. Im Wärmbrückenkatalog sind aber 16 cm vorgesehen. Wenn die Sache sinnvoll ist, würde ich das machen. Welche Dicke würdet Ihr nehmen? Was meint Ihr dazu? Es geht mir lediglich um die zusätzliche Minimierung der von mir erkannten Wärmebrücken (wenn es sich hier überhaupt um eine handelt - wg. Wärmeleitfähigkeit vom Porenbeton). Ich hoffe, Ihr könnt mir als Laie mit ein paar Überlegungen weiterhelfen.

    Vielen Dank und viele Grüße

    Fello’w.
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  2. Streifenfundament nachträglich dämmen?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    ..........das mit den geometrischen wärmebrücke ist schon fatal.........aber nun mal passiert.ich habe bauchschmerzen beim freilegen von fundamenten, was passiert bei anhaltendem regenguss???? unterspülungen----absackungen----
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  4. #3

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    Welcher WB-Katalog, welches Detail?
    Steht da vielleicht auch etwas zum lambda der Wand?

    Innengedämmte Bopla und Wand mit lambda 0,09 ist eigentlich kein Problem!
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  5. #4
    Themenstarter

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    Pfeil

    Hallo Ihr zwei,

    vielen Dank für Eure Antworten. Der Wärmebrückenkatalog ist von den Ziegelwerken Leipfinger. Leider kann man diesen sich nur per Mail zusenden lassen. Daher habe ich die beiden wichtigen Seiten mal rauskopiert. Da stehen dann auch die Lambda-Werte drin.

    Außenwand auf Bodenplatte mit Streifenfundament
    Innenwand auf Bodenplatte

    Da an den Streifen nur der Sockel mit 6 cm gedämmt ist (Lambda 0,035), bleiben immernoch die Streifen, welche ca 80 cm tief sind. Unsere Außenwand ist 36,5cm Porenbeton. Unter der Bodenplatte befindet sich verdichteter Betonrecycling, da unser Untergrund sehr sandig ist. Da ich für den Erdaushaub für den Erdwärmetauscher wenig Platz habe, werde ich wohl Seite für Seite ausbaggern müssen, wo die Streifen frei gelegt werden. Dann möchte ich den Erdwärmetauscher verlegen und die Erde darauf lageweise verdichten. Wenn es nicht regnet, würde da auch die Gefahr des Absackens bestehen? Fals ja, würde es auch was bringen, wenn man z. B. nur 60 cm tief am Streifen dämmt?

    Mir geht es nur um eine Wärme-/Kältebrückenminimierung.

    Vielen Dank und viele Grüße

    Fello'w.
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  6. #5

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    Wärmebrücke!

    In diesen Details ist die Bopla auch unterseitig gedämmt. Das ist vom Prinzip her schon mal was völlig anderes.
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  7. #6
    Avatar von jhd
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    Was man aus den spärlichen Erklärungen ablesen kann, so handelt es sich def. nicht um eine WB.
    Was sagt denn Ihr Ing. dazu - immerhin kann man bei einer KfW-60-Berechnung schon einmal leise über die WB nachdenken.

    Gruss Jörn
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  8. #7

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    Da kann man auch laut nachdenken. U.U spart das dem Bauherren richtig Geld, mehr als der detaillierte Nachweis kostet. Wenn ich mir vorstelle mit welchen technischem Aufwand die KFW Hürde manchmal genommen wird...

    Hier die Details so wie ich sie verstanden habe.
    Fazit: Zusätzliche Dämmung bringt minimal was, ist nicht wirklich notwendig bzw. Verhältnis zum Aufwand, den Kosten und dem Nutzen steht in keiner Relation.
    Anders argumentiert, das was an Energie eingespart werden kann ist für die Herstellung der Platten auf lange Sicht schon verbraucht.
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8
    Avatar von jhd
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    Yepp
    -
    vereinfacht ausgedrückt, da ist keine WB und (wieder leise) der Planer sollte mal die Details machen und nicht selber rumwurschteln!
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  11. #9
    Themenstarter

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    Cool Vielen Dank

    Hallo

    vielen herzlichen Dank für Eure sehr ausführlichen Beiträge. Ich werde die Sache auf alle Fälle nochmal mit meinem Planer besprechen. Ich denke aber, daß ich keine Perimeterdämmung nachträglich anbringen werde.

    Viele Grüße

    Fello'w.
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