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  1. #1

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    Raum-Preis-Verhältnis?

    Liebe Experten,

    wir möchten bauen. Zu diesem Zweck haben wir uns bereits mehrere Grundstücke angesehen und nun eines in näherer Begutachtung. Unsere Vorgaben sind wie folgt:

    2-geschossig + Keller und ausgebautem Spitzboden, 160qm Wohnfläche, KfW40.

    Wir haben nun von ein und dem selben Architekten folgende zwei Vorschläge bekommen:

    1.
    Außenmaße: 7,60 x 12m
    Wohnfläche: 166qm
    Preisschätzung: EUR 245.000

    2.
    Außenmaße: 9,60 x 9,60m
    Wohnfläche: 166qm
    Preisschätzung: EUR 275.000

    Beide Häuser haben gemäß unseren Vorgaben eine identische Ausstattung. Beide haben ein Satteldach, naturgemäß mit etwas anderer Neigung.

    Wir fragen uns nun, wo der Unterschied von mehr als 10% bei den geschätzten Baukosten herkommt. Natürlich werden wir das auch unseren Architekten fragen. Da dieser aber ab sofort für zwei Wochen im wohlverdienten Urlaub ist, dachte ich mir, ich frage mal hier.

    Ich denke mir, dass der Unterschied aus einem besseren Raum-Preis-Verhältnis bei 1. resultiert. Aber woraus ergibt sich dieses günstigere Verhältnis? Eigentlich meinte ich, dieses Verhältnis sei gerade bei quadratischem Bau günstig.

    Vielen Dank bereits jetzt!
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  2. Raum-Preis-Verhältnis?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von parcus
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    KfW40

    welchen Sinn sollte das machen, wenn nicht mehr gefördert wird ?
    http://www.energieeffizient-sanieren...php?topic=99.0

    Zum sollte schon jetzt nach der kommenden EnEV2009 geplant werden. Sonst kannst du im Oktober alles in den Papierkorb werfen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Energieeinsparverordnung

    Kann es sein, das ihr Variante 2. den Vorzug gebt ?

    Oder ändert sich das Bauvolumen merklich ?
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  4. #3

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    Zitat Zitat von parcus Beitrag anzeigen
    Zum sollte schon jetzt nach der kommenden EnEV2009 geplant werden. Sonst kannst du im Oktober alles in den Papierkorb werfen.
    Ähhh - wieso im Oktober in die Tonne werfen. Wenn bis ahin der Bauantrag eingereicht ist, ist er nach EnEV 07 zu behandeln.
    Pasta
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  5. #4
    Themenstarter

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    Unsere Anforderung ist natürlich Energieeffizienz 55; ich hatte lediglich das alte Vokabular noch im Kopf. Die Anforderungen der EE 55 werden in beiden Entwürfen eingehalten.
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  6. #5
    Avatar von parcus
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    @Ralf Dühlmeyer

    wenn ich als Bauherr ein KfW-55 anstrebe, dann würde ich mich nach dem Nutzen fragen und mir nicht schon vor Baugeginn nachsagen lassen wollen, ich baute nach veraltetem Standard und baue eigentlich gar kein KfW-55.
    Die EnEV2009 ist ja nur ein Zwischenschritt zur EnEV2012, welche aber den zukünftigen Wert der "Investition Haus" wesentlich beeinflussen wird.

    Aber ich bin halt auch BWL'er und plane auch nicht auf die aktuelle Situation hin, sondern für die Zukünftige.
    Insofern mögen sich hier auch Philosophien unterscheiden.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Douglas Beitrag anzeigen
    Wir fragen uns nun, wo der Unterschied von mehr als 10% bei den geschätzten Baukosten herkommt.
    So weit ich weiß kann bei Hausbreiten < 8m ein relativ kostengünstiges Sparrendach konstruiert werden, während bei größeren Dachspannweiten aufwändigere Dachkonstruktionen benötigt werden (z.B. zusätzliche Kehlbalkenlage erforderlich etc.). Kann mir aber nicht vorstellen, dass das gleich 30.000 EUR ausmachen soll.

    Achtung, angelesenes Laienwissen! Vielleicht kann das ja ein Experte bestätigen...
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  8. #7
    Avatar von fmw6502
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    wenn hier Rätselraten wäre, welches Haus günstiger sein würde, hätte ich darauf getippt daß es das quadratische ist, da man dort i.allg. leichter KfW-tralala erreichen kann

    Sofern wirklich signifikante Eigenschaften wie (gedämmter) Keller gleich sind, würde ich mal einen möglichen einfachen Rechenfehler auch nicht ausschließen wollen

    Gruß
    Frank Martin - Bauherr
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  9. #8

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    ganz einfach!
    eine längliche lösung ist günstiger als eine quadratische.
    war schon immer so und wirds auch bleiben.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von sepp Beitrag anzeigen
    eine längliche lösung ist günstiger als eine quadratische. war schon immer so und wirds auch bleiben.
    Ein klein wenig ausführlicher wäre wirklich super. Zur Not tuns auch Stichworte!
    Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Wahl eines länglichen Baukörpers unter sonst gleichen Bedingungen eine Differenz von 30.000 EUR ausmacht.
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  11. #10
    Baufuchs
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    Erklär mal

    Zitat Zitat von sepp
    eine längliche lösung ist günstiger als eine quadratische.
    100 m² überbaute Fläche kann ich 10x10m bauen = 40 lfdm Außenwand

    geht aber auch mit 1x 100m = 202 lfdm Außenwand

    Irgendwie ist da die längliche Lösung ungünstiger.

    (Komm jetzt keiner mit Eckenabzug)
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  12. #11
    MoRüBe
    Gast

    geht auch mit...

    ... 8 * 12,5 = 41 lfdm
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  13. #12
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    statische gründe.
    aber vielleicht ist es auch das schmerzensgeld für den architekten, das die quadratische version teurer macht...
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  14. #13
    Avatar von fmw6502
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    @Douglas

    vielleicht kannst Du beim Rätsellösen helfen, in dem Du ein paar Details (oder Plane) der beiden Varianten bekannt gibst...

    Gruß
    Frank Martin
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Naja, wenn hier schon alle am Rätselraten sind.....

    Zum einen könnte es an der/den Geschossdecken liegen, wie weit die lichte Weite ist (7,60m billiger als 9,60m).
    Aber dazu kenne ich die Raumaufteilung nicht.

    Für den Dachstuhl wird geringfügig mehr Holz gebraucht (subjektive Meinung aus Multimomentaufnahmen).

    Fundamente/Bodenplatte wären bei Var. 2 eigentlich etwas günstiger (was ldm angeht).
    Bei mir um die Ecke hatte auch jemand gebaut. Als PLantechnisch alles stand, hat der BH mit dem Archi gefachsimpelt...wenn der Bau um 65cm kürzer würde, hätte er eine Ersparniss von etwa 35-40 T€. Als er das hörte, wurde der Plan dahingehend geändert. Soweit alles so gut, allerdings hatte er dann übersehen, das sich im Spitzboden der Winkel vom Dach so ungünstig auswirkte, das er nur mit geknicktem Kopf durch die angeschrägte Türe kann.
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  17. #15
    Themenstarter

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    Danke für das Brainstorming.

    Die Raumaufteilung ist bei beiden Entwürfen identisch. Beim nicht quadratischen eben etwas langgezogen, die Verhältnis sind aber gleich, ebenso die Anzahl der Innenwände und Fenster.

    Der einzige Unterschied, der mir auffällt, ist in der Tat das Dach.

    Was die Wände angeht, so komme ich auf folgende Werte:

    1.
    Außenmaße: 7,60 x 12m
    lfm Wände: 39,2

    2.
    Außenmaße: 9,60 x 9,60m
    lfm Wände: 38,4

    Also hier ein leichter (vernachlässigbarer) Vorteil für Variante 2.

    Da es gefragt wurde: wir finden Variante Nr. 2 schöner, da der erste Bau ob seiner Länge etwas an eine DHH erinnert. Der Architekt hat uns ein Kundenhaus mit exakt diesen Maßen gezeigt.
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