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Thema: Pufferspeicher oder Brauchwasser WP??

  1. #1

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    Pufferspeicher oder Brauchwasser WP??

    Hallo Leute,

    ich bin derzeit etwas überfordert für was ich mich entscheiden soll.

    Kombination Luftwasser Wärme Pumpe mit Pufferspeicher für Heizung und Brauchwasser

    oder

    reiner Betrieb der Fussbodenheizung mit WP und Brauchwasser getrennt über Brauchwasserwärmepumpe.

    Was sind eure Erfahrungswerte bezüglich Stromverbrauch. Anschaffungskosten sind fast gleich.
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  2. #2
    Avatar von MoRüBe
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    Fangen wir diesmal gleich von vorne an...

    ... was steht im ENEV-Nachweis?
    Ich hasse Schleimerei, aufm Bau wird Tacheles geredet
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  3. #3
    Avatar von fmw6502
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    Bei eigener Warmwasser-WP kann diese besser auf diesen Temperaturhub optimiert werden, die Anlagensteuerung/hydraulik ist einfacher und die Heizungs-WP macht im Sommer Urlaub.
    Wir haben getrennte WP, aber zu kurz in Betrieb um solide Meßwerte zu haben.

    Sind die Preise wirklich gleich?

    Gruß
    Frank Martin
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  4. #4
    Avatar von alex2008
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    bei uns betrug der Aufpreis der BWP gegenüber einem für WP geeigneten Speicher grad mal 400€

    Je nach Anlage benötigt ihr aber einen kleinen Puffer bei der WP sonst wird diese in der Übergangszeit die Wärme nicht los wg. zu kurzer Laufzeit und geht evtl. auf Störung. Und manche benötigen den Puffer zum abtauen.

    Einen kombinierten Speicher für Puffer und WW würde ich aber nicht nehmen.
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  5. #5
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    @Alex:
    Alpha Innotec bietet einen Puffer an der in einem Gehäuse 2 Kammern hat. Einen für Brauch und einen für Heizungswasser. Dieser wäre dann auch genau auf die LWP abgestimmt für die wir uns interessieren.

    @fmw:
    Das mit der Sommerpause für die LWP ist auch eines unserer Hauptargumente. Jedoch sagen viele Heizungsbauer. Wenn die LWP nur fürs Brauchwasser läuft im Sommer braucht sie genauso wenig Strom wie die Brauchwasserwärmepumpe auf Grund der hohen Aussentemp.
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  6. #6
    Avatar von fmw6502
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    die spezialisierte WW-Wp kann (muß aber nicht) bzgl. Kältemittel und Wärmetauscher (DK-Prinzip) optimiert sein und somit das ganze Jahr besseren Wirkungsgrad haben,

    Den Puffer für die Heizungs-WP solltest Du aus Effizienzgründen vermeiden, leider ist aber er i.allg. vorgeschrieben.

    Gruß
    Frank Martin
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  7. #7
    Themenstarter

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    Das mit der Heizung ohne Puffer habe ich schon mehrmals gehört. Was ich aber nicht verstehe ist wie das effektiver sein soll, da die WP ohne Puffer ja ständig laufen muss.
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  8. #8
    Bauexpertenforum Avatar von R.B.
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    Zitat Zitat von POLow6N Beitrag anzeigen
    Das mit der Heizung ohne Puffer habe ich schon mehrmals gehört. Was ich aber nicht verstehe ist wie das effektiver sein soll, da die WP ohne Puffer ja ständig laufen muss.
    Ein Puffer bedeutet:

    a.) Höhere Verluste
    b.) Höheres Temperaturniveau -> schlechtere Leistungszahl
    c.) Mehr Aufwand/Kosten

    a.) und b.) kann man durch entsprechende Dämmung und Anlagenhydraulik in den Griff kriegen.

    Ach ja, jede ordentliche WP macht das bischen WW so nebenbei mit. Daher ist eine zusätzliche BW-WP Unsinn. Ein TW-Speicher mit Umschaltventil kostet nur einen Bruchteil im Vergleich zu einer BW-WP.
    Die BW-WP hat ihre Daseinsberechtigung, keine Frage, aber nicht wenn ich schon eine WP am Laufen habe.

    Gruß
    Ralf
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  9. #9
    Avatar von alex2008
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    der Puffer ist bei LWP eben ein oft notwendiges Übel.

    Zu Beginn der Heizsaison gibts wenig Heizlast und die LWP bringt da eben einiges an Leistung. Bei 10° gerne mal das doppelte wie bei -7° und den Bivalenzpunkt wenn man nicht gar alles mit der WP bis zur Auslegungstemp. heizen will liegt doch im Bereich von -7° (paar Grad hin oder her)
    Und diese Leistung muß die Pumpe loswerden. Dabei noch auf eine Mindestlaufzeit kommen. Macht die FBH dank hoher Wärmegewinne durch Sonnenschein oder per ERR dicht. WP --> Überströmventil -->WP und schwupps kanns zur Störung kommen.
    Und wenn die WP mit Kreislaufumkehr abtaut muß sie die Wärme irgendwoher ziehen. Deswegen wird von diesen Herstellern auch immer ein Puffer empfohlen!

    Richtig dimensioniert und in die Anlage eingeplant halten sich die Leistungseinbußen doch sehr in Grenzen. Auch dass haben die Schweizer wie so vieles gründlich untersucht. In den Erläuterungen zu STASCH kann mans nachlesen wann und in welcher Größe ein Pufffer notwendig ist.


    Wir haben eine Inverterbasierte LWP und eine BWP. Warum?
    Mit WW-Zuschlag wäre die gewählte WP etwas zu knapp geworden.
    Die nächstgrößere wäre mit Speicher teurer geworden und den Nebennutzen der Entfeuchtung des Hauswirtschaftsraumes hätte es auch nicht gegeben.
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  10. #10
    Avatar von fmw6502
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    oft genug hat der Estrich genügend Pufferwirkung aber der Wasserpuffer wird trotzdem gefordert...

    Gruß
    Frank Martin
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  11. #11
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    @Alex 2008:
    Deine Lösung war auch lange Zeit mein Favorit. Inverter WP von Sanyo Easyterm vertrieben durch Fa. Kaut ohne Pufferspeicher oder nur 30L im Innengerät. Dazu dann GS Warion Brauchwasser WP. Vorteil auf jeden Fall der Anschaffungspreis und das im Vergleich zu allen anderen LWP das kleine Aussengerät.

    Jedoch wie oben bereits beschrieben hätte ich gerne nur 1 WP. Da wir ohne Keller bauen befürchte ich das der Raum in dem die BWP steht zu tief runter kühlt und ich mir dann eine Kältebrücke ins Haus hole die dann zur Schimmelfalle wird.

    Hätte noch einen Nebenraum der Garage als Standort. Aber dieser dient als Durchgang für ins Haus. Könnte dann die Luft aus dem HWR absaugen aber die kalte Luft nicht in diesen wieder hinein. Dann entsteht aber ein Unterdruck im Haus. Also das Thema Heizung ohne Keller ist echt komplex.

    Welchen Hersteller der Inverter WP hast du mal interesse halber?
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