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Lautstärke beim Fallstrang?

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  1. #1

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    Lautstärke beim Fallstrang?

    In meinem Dachbodenausbau verläuft in der Wand zwischen Arbeits- und Wohnzimmer ein Fallstrang, der immer dann ein lautes Poltern von sich gibt wenn oben jemand die WC-Spülung betätigt (hört sich im Prinzip an als würden Steine herunterpoltern). Weiß vielleicht jemand wie man feststellen kann ob man das Installationsunternehmen deswegen belangen kann (fehlende Schalldämmung o.ä.)? Vermute mal da gibt es Normen, dass im Wohnbereich eine bestimmte Lautstärke nicht überschritten werden darf, aber an wen wendet man sich da, und mit was für Kosten muss man rechnen?

    Danke im Voraus!
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  2. Lautstärke beim Fallstrang?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    ...da stellt sich mir dir Frage ob es nicht kostengünstiger ist, die Rohre auf eigen Kosten gegen schallgedämmte auszutauschen...
    gruss
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  4. #3

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    Und wie immer im Angebot der Woche die entscheidende Frage: Wer hats geplant?
    Zusatzfrage: Wurde es auch so ausgeführt?
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  5. #4
    Themenstarter

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    @bernix: Stellt sich die Frage tatsächlich? Du scheinst mehr zu wissen als ich - erstmal gehst du davon aus dass die Rohre nicht schallgedämmt sind, zweitens deutest du an dass die Schallmessung unverhältnismäßig teuer ist. Wenn's nach mir geht, keine falsche Bescheidenheit - nur heraus mit dem Wissen und nicht hinter dem Berg halten damit.

    @Julius: Geplant wurde von der Baufirma, die sich verpflichtet hat normgerecht und nach Stand der Technik zu bauen. Planender und Ausführender sitzen im selben Boot, der Bauherr (meine Wenigkeit) in einem anderen.
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  6. #5
    Avatar von susannede
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    Planender und Ausführender sitzen im selben Boot, der Bauherr (meine Wenigkeit) in einem ander
    Meine Wenigkeit versteht nicht, wieso Du mit dieser Frage nicht zuerst an die erstgenannten herantrittst....wäre das jetzt zu einfach?

    Ob das Rohr gedämmt oder nicht ist, kann man vorab ja schon mal klären: Wand öffnen.

    Natürlich gibt es hier Normen zum Schallschutz, allerdings helfen die an sich auch nix - und in Innsbruck, weiß nich...?

    Weiß vielleicht jemand wie man feststellen kann ob man das Installationsunternehmen deswegen belangen kann
    bernix deutet weder das eine noch das andere an, die Frage läßt nur unsererseits die Frage offen, was Deine eigentliche Zielsetzung ist?

    Lärm weg oder Kohle?



    And by the weg: was ist ein Webmeister?
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  7. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von susannede Beitrag anzeigen
    Meine Wenigkeit versteht nicht, wieso Du mit dieser Frage nicht zuerst an die erstgenannten herantrittst....wäre das jetzt zu einfach?
    Ja, ist leider zu einfach. Wollte zu dem Thema meines Dachbodenausbaus kein Buch schreiben, und obwohl ich ernsthaft überlege das noch zu tun, würde ich es in diesem Fall jedenfalls nicht in einen Forumpost quetschen.

    Kurz gesagt: Das ist sinnlos. Weil: Hab ich schon probiert.

    Ob das Rohr gedämmt oder nicht ist, kann man vorab ja schon mal klären: Wand öffnen.
    Schon klar, ob das Bein gebrochen ist kann man ja auch klären indem man das Bein aufschneidet.

    Fragt sich halt ob es auch eine Diagnosemethode gibt bei der ich nicht gleich den Parkettboden und die Beamerwand ruinier.

    Natürlich gibt es hier Normen zum Schallschutz, allerdings helfen die an sich auch nix - und in Innsbruck, weiß nich...?
    Hier drüben schreiben wir die Normen auch nur ab und nennen sie ÖNORM. Die kommen dann in einen fetten Tresor und werden nur gegen ein ebenso fettes Lösegeld wieder rausgelassen, weshalb sich jeder drauf berufen kann aber nur eine Handvoll Auserwählter weiß was drinnensteht weil es sich der Rest nicht leisten kann. So jedenfalls mein Wissensstand.

    bernix deutet weder das eine noch das andere an, die Frage läßt nur unsererseits die Frage offen, was Deine eigentliche Zielsetzung ist?

    Lärm weg oder Kohle?



    And by the weg: was ist ein Webmeister?
    Ich bin derzeit in einen Gerichtsprozess verstrickt bei dem es um zigtausende Euros geht. Der Prozessgegner (große Firma die mit einem Bein im Kriminal steht) versucht erklärtermaßen die Gerichtskosten in die Höhe zu treiben indem sie grundsätzlich alles negiert und es auf Gutachten ankommen lässt. Das Gericht macht bei dieser Operette mit und holt jetzt u.a. ein Gutachten ein zu der Frage ob es sich bei einem Blower Door Test tatsächlich um eine zeitgemäße Untersuchung handelt (wobei eine erste Expertenaussage die diese Tatsache bejat hat bereits ignoriert wurde). Thermographien werden auch wiederholt, weil die alten könnten ja gefälscht sein.

    Womit wir im Prinzip wieder beim Thema wären: Was macht man wenn man einen Abfluss hat von dem man weiß dass er viel zu laut ist weil die Kinderlein unten aus dem Bett fallen wenn man oben aufs Klo geht? Bezwecken will ich eigentlich nur dass der der's verbockt hat das auch wieder in Ordnung bringt, als lernfähiger Mensch sickert bei mir allerdings allmählich durch dass man auf Mangelbehebung de facto nur dann einen Anspruch hat wenn man sich auch den Mangelnachweis leisten kann. Und meines Wissens nach kann ein polternder Abfluss alle möglichen Ursachen haben - Dämmungsmangel ist nur einer davon. Wenn ich jetzt davon ausgehen muss dass eine verlässliche Diagnose zehntausend Euro kostet werd ich mir den Teil wohl eher abschminken müssen. Infos genug?
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  8. #7

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    Zitat Zitat von yosmc Beitrag anzeigen
    Was macht man wenn man einen Abfluss hat von dem man weiß dass er viel zu laut ist weil die Kinderlein unten aus dem Bett fallen wenn man oben aufs Klo geht?
    Die Meinung der Kinderlein wird hier nicht weiterhelfen. Man muss den Geräuschpegel messen.
    Eine fachgerechte Ursachenforschung wird aber ohne Öffnung der Mauer nicht funktionieren.

    Zitat Zitat von yosmc Beitrag anzeigen
    Und meines Wissens nach kann ein polternder Abfluss alle möglichen Ursachen haben -
    Jepp. Wer weiß schon was die Bewohner da oben gegessen haben.
    Denkbar wäre aber auch eine mangelhafte Montage, Bsp.: fehlende Rohrdämmung, Abstand der Befestigungspunkte usw. usw. usw.
    Das alles wirst Du aber durch Handauflegen nicht feststellen können.

    Zitat Zitat von yosmc Beitrag anzeigen
    Wenn ich jetzt davon ausgehen muss dass eine verlässliche Diagnose zehntausend Euro kostet werd ich mir den Teil wohl eher abschminken müssen. Infos genug?
    Eine Schallmessung kostet keine zehntausend Euro. Dafür genügen ein paar Hunderter. Aber sobald es an die Ursachenforschung geht, wird´s teuer. Die Rechnung zahlt aber derjenige der das verbockt hat (sofern o.g. Schallmessung überhaupt Grenzwertüberschreitungen ergibt).....und wenn schon Gerichte bemüht werden, haben die auch noch ein Wort mitzureden.

    Gerade wenn Du mit den Handwerkern (oder wem auch immer) im Streit liegst, dann würde ich nur noch Nägel mit Köpfen machen. Ohne verlässliche Zahlen kannst Du Dir den Aufwand auch gleich sparen, denn jeder Jurastudent im 1. Semester zerpflückt Deine Argumentation innerhalb von Minuten.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8
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    Wobei .... es gibt keine DIN die Schallschutzanforderungen an die *eigenen* Räumlichkeiten stellt ... das geht immer an *fremde* Räume (anderer Nutzer, der die Lebensgewohnheiten nicht beeinflussen kann).

    Hier irgendwelche Ansprüche geltend machen zu wollen kann schwierig werden vor allem wenn vertraglich keine Anforderungen definiert sind.

    Es kann nur zu einem erfahrenen RA für Baurecht geraten werden bevor man großen Bahnhof mit entsprechendem Kostenaufwand anzettelt, ansonsten läuft man meistens Gefahr auf den Kosten sitzen zu bleiben.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  10. #9
    Avatar von OldBo
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    ..... und deswegen muss sich der "Planer" auskennen und entsprechendes als besondere Leistungen ausschreiben bzw. beauftragen

    Gruß

    Bruno
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  11. #10

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    Daher die entscheidende Frage:

    Ist das ein EFH?

    Wenn ja, kannst Du den ganzen Zirkus gleich abbestellen, sofern Du nicht nachweisen kannst, einen bestimmten (über die - hier eben vermutlich gar nicht bestehenden - Mindestanforderungen hinausgehenden) Schallschutz bestellt (und bezahlt) zu haben!
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  12. #11
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    Zunächst mal danke für die zahlreichen Wortmeldungen (auch wenn sie sich m.E. teilweise widersprechen).

    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Eine Schallmessung kostet keine zehntausend Euro. Dafür genügen ein paar Hunderter. Aber sobald es an die Ursachenforschung geht, wird´s teuer. Die Rechnung zahlt aber derjenige der das verbockt hat (sofern o.g. Schallmessung überhaupt Grenzwertüberschreitungen ergibt).....und wenn schon Gerichte bemüht werden, haben die auch noch ein Wort mitzureden.
    Das ist im Prinzip genau das worum es geht. Weißt du da vielleicht auch noch Details, wie eine solche Schallmessung erfolgt und wer sowas macht? Vieleicht kann ich mir ja auch irgendwo für ein paar Euro so ein Gerät ausborgen, dann kann ich mir nämlich schon vor dem Gutachter eine Meinung bilden, falls ich selber zu dem Schluss komm dass der Grenzwert nicht überschritten wird kann das doch einiges an Kosten sparen (und umgekehrt kann es Nerven sparen zu wissen dass ich das Gepolter zu Recht reklamiere).

    Meinen Recherchen zufolge gibt es übrigens eine DIN 4109 in der diese Dinge (genau?) geregelt sind. Weiterführende Infos:
    http://www.hausbautipps24.de/online-...allschutz.html
    http://www.traumbad.de/nxs/1441///tr...-im-Badezimmer

    @OldBo: Ah ja, danke für den zusätzlichen Link. Nachdem eine Ausführung nach DIN/ÖNORM zugesichert ist sollte dass ja alles auf meinen Fall zutreffen.

    Ist übrigens kein EFH, aber Lautstärkeverursacher und -leidtragender liegen im selben Wohnungsverband. Sollte aber letztlich egal sein, weil die ausführende Firma hat das ja nicht in ihrer eigenen Wohnung installiert sondern in meiner.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von yosmc Beitrag anzeigen
    ....Weißt du da vielleicht auch noch Details, wie eine solche Schallmessung erfolgt und wer sowas macht? Vieleicht kann ich mir ja auch irgendwo für ein paar Euro so ein Gerät ausborgen, dann kann ich mir nämlich schon vor dem Gutachter eine Meinung bilden, .....
    Ja, ich könnte Dir sagen wie die Messungen durchzführen sind, aber einfach ein Gerät ausleihen und munter drauflos messen, das wird nichts. Da gibt es einiges zu beachten, sonst sind die Messergebnisse für die Mülltonne. Besser keine Messwerte als "schlechte Messwerte".

    Viele Sachverständige führen Schallmessungen durch oder kennen jemanden der sie durchführen kann. Einfach mal dort anrufen und nachfragen.

    Gruß
    Ralf
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13
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    aber Lautstärkeverursacher und -leidtragender liegen im selben Wohnungsverband. Sollte aber letztlich egal sein,
    Denkfehler ...
    Nicht nur das lesen, was einem in den Kram passt

    Gruß
    Achim Kaiser
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  16. #14
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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Denkfehler ...
    Nicht nur das lesen, was einem in den Kram passt
    Danke für den Hinweis. Heißt jetzt auf mein Problem bezogen was genau?
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