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Tipps / Anregungen zum Baugrund?

Diskutiere Tipps / Anregungen zum Baugrund? im Forum Holzrahmenbau / Holztafelbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Tipps / Anregungen zum Baugrund?

    Hallo liebe Experten,
    haben gerade ein grundstück "am wickel", auf welchem sich einer der Bohrungen für das Bodengutachten der Gemeinde befindet. Nun wollen wir mal die voraussichtlichen Kosten kalkulieren und ggf. kaufentscheidung zu treffen.

    Spricht aus eurer Sicht irgendwas gegen diesem Boden als Baugrund für ein ca. 9m hohes 2geschossiges Haus ohne Keller? Der Mutterboden (0,5m?) soll ausgekoffert und bis zur Gründungssohle soll hoch zu verdichtender Kiessande aufgebracht werden.
    Was meinen die Gartenbauexperten - muss ich bei diesem Boden eine Drainage legen lassen?

    GOK
    0,50 Muterboden, stark feinsandig, mittelsandig, schwach schluffig, schwach humos, kalkfrei
    1,40 Geschiebelehm, Schluff; sandig, schwach kiesig, schwach tonig, einz. wasserf. Sandbänder, kalkfrei (steif)
    2,00 Geschiebemergel, Schluff; stark sandig; schwach kiesig; schwach tonig; kalkhaltig (Weich bis steif)
    3,50 Geschiebemergel, Schluff; strak kiesig, sandig, schwach tonig; kalkhaltig (steif)
    6,00 Geschiebemergel, Schluff; sandig, schwach kiesig, schwach tonig, kalkhaltig (fest)

    Vielen Dank schonmal!
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  2. Tipps / Anregungen zum Baugrund?

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  3. #2
    Avatar von Hansal
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    Es gibt ein Bodengutachten.
    Dann gibt es sicher einen Aufsteller des Bodengutachten.

    Mein Rat: Ruf den Bodengutachter an und frage dort.
    Die Auskunft wird wird sicher ebenfalls unverbindlich sein aber immer noch besser als einen Beratungsleistung aus dem Internet.
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  4. #3

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    hallo gwen
    da fehlen noch ein paar angaben aus dem `bodengutachten`z.b
    zulässige bodenpressung, bettungsziffer, gründungsempfehlung des bodengutachters, grundwasserstand.........

    gruss aus de pfalz
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  5. #4
    Themenstarter

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    Die Telefonnummer des Gutachters hab ich, den ruf ich auf jeden Fall mal an.

    Nur, falls der nur "fachchinesisch" kann, wollte ich vorher schon mal "verständliche" Meinungen - und wenn notig auch Fragen, die ich ihm stellen kann!

    hmhhmh - also, ich versuch mal, die fehlenden Infos zu liefern:

    Grundwasserspiegel in "meinem" Bohrloch war "GWS in Ruhe 1,80m, GWS 1,80m, schwach feucht bis feucht"´.

    ähm - was heisst eigentlich: dem unterzeichner standen 48 gestörte Bodenproben der Güteklasse 3-4 zur Verfügung." ? ist 3-4 gut oder schlecht?

    ok, aber weiter im Text:

    hmh: "..ein wenigstens 1m mächtiges lastverteilungspolster aus hoch verdichtetem Kiessande" soll man machen...
    ...zulässige mittlere Bodenpressung und zu erwartende Setzungsbeträge können in Nachtrag angegeben werden ....
    ..dezentrale Versickerungs von niederschlag ist im vorliegenden Fall nicht möglich (die verkaufende Gemeinde hat da aber Gullis auf die Grundstücke gelegt und auch einen offenen Entwässerungsgraben (oder so) angelegt, muss ich nochmal genauer nachfragen.)
    ...zur trockenhaltung nicht unterkellerte Gebäude sind keine massnahmen erforderlich, ide über DIN 18195 Teil 4 hinausgehen...
    .... der vorgefundene Baugrund kann, abgesehen von den oberflächennah stehenden Mutterboden und lediglich weich bis steifplatischen Geschiebeböden als ausreichend tragfähig angesehen werden.

    Und genau dieser Satz machte mich stutzig (Bohrloch ist direkt an Ecke des zukünftigen. Hauses) -> ich habe doch anscheinend in der 2. Schicht unter dem Mutterboden "steifen" Boden, dann bis 2 mTiefe aber "weich bis Steif". Muss ich jetzt 2 m tief auskoffern? das muss ich ja auch kostenmässig kalkulieren, ich denke mal, dass bei knapp 100m² 1 m einen grossen unterschied machen, oder?

    über "bettungsziffer" hab ich nix gefunden, was ist das denn?

    lieben Dank schonmal!
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  6. #5
    Themenstarter

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    P.S. es stehen auch schon 3 Häuser auf dem Baugrund, aber die Schichten in den Bohrlöchern varieren, daher nutzen mir die Tiefen der anderen nicht so viel..... Aber zumindest ist noch kein Haus eingesunken oder eingestürzt
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  7. #6

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    Bei so einem Boden braucht Ihr eh eine EIGENES Bodengutachten.
    Und einen Statiker, der sein Handwerk versteht (Hier gern TWP genannt)
    Und einen Planer, der Bodenaustasch vs. Keller in Planungsalternativen rechnet!!!

    Vor allem aber braucht Ihr eine Setzungsprognose für verschiedene Gründungen.

    Aktuelle Preise für den Raum Lüneburg (also nicht SO weit weg)
    3 Rammkernbohrungen + 2 Rammsonden + Gutachten um 1.000 € brutto

    Das ist nix im Vergleich zum Risiko
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  8. #7

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    hallo
    leider iss der terra ( mist name vergessen ) in urlaub.
    gwen die bodenqualität bei dem beschriebenen bodenarten kann in stärke und zusammensetzung stark streuen.
    deshalb 100 % konform mit ralf.

    gruss aus de pfalz
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  9. #8
    Themenstarter

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    Moin Moin - vielen Dank schonmal für die Antworten! ich werde dann mal mit dem Gutachter telefonieren und - sofern wir uns für das grundstück entscheiden - ihn dann nochmal für ein einzelgutachten beauftragen.

    Schönes wochenende,
    Gwen
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von Gwen Beitrag anzeigen
    .. Nun wollen wir mal die voraussichtlichen Kosten kalkulieren ..
    und? welchen einfluss hat der baugrund darauf?
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  11. #10
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von mls Beitrag anzeigen
    und? welchen einfluss hat der baugrund darauf?
    ähm - erdarbeiten, oder? ich denke mal, es wird preislich einen unterschied machen, ob ich 1m tief auskoffern und mit kies auffüllen/verdichten lassen muss oder 2 m tief......
    Immerhin weiss ich jetzt schonmal, dass ich rund 1000.- Euro für ein EXTRAgutachten planen muss.
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    aha.
    und was ist mit den 21378,- euro für e. tiefgründung?
    oder 43755,- abzgl. 21378,- für keller (noch ohne abdichtung)?
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  13. #12
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    keller gibts nicht - was ist eine tiefgründung????
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  14. #13
    Themenstarter

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    aha, hab wieder was gelernt...: "Bei der Fundation gibt es zwei verschiedene Arten, die je nach Tiefe der Gründung unterschieden werden. Man unterscheidet hier zwischen Flach- und Tiefgründungen. Der Unterschied ist, dass bei der Flachgründung das Gewicht auf den oberen Bodenschichten liegt, während es bei einer Tiefgründung mittel Pfählen, Schlitzwänden oder Brunnen die Lasten in tiefere Bodenschichten abgeleitet werden."

    schlussendlich war das ja genau der hintergrund meiner Frage: aus "meinen" boden soll ein Haus OHNE Keller ---- brauche ich dazu eine Tiefgründung? oder nur wie die anderen Bauherren auf dem Bauabschnitt eine auskofferung mit kies"bett" (oder wie das heisst). das kann doch nicht 20.000 euro kosten.... oder?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    die erfolgreiche sensibilisierung freut mich - war doch klar, dass
    kauffrau 20000 argumente versteht
    wie´s weitergeht? so, wie zuletzt: google hilft (flach ./. tiefgründung)
    gegen awg-hormone: lesen, lesen, lesen - und verinnerlichen, dass
    ohne eigenen (externen, zugekauften) sachverstand alles nur halb so
    lustig ist
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  17. #15
    MoRüBe
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    @mls...

    ... hört sich das:

    Der Mutterboden (0,5m?) soll ausgekoffert und bis zur Gründungssohle soll hoch zu verdichtender Kiessande aufgebracht werden.


    nicht schon irgendwie na GU/GÜ-Beschreibung an?
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