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  1. #1

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    echte Klinker mit dämmung oder doch WDVS

    Hallo,
    wie im Titel erklärt, wollen wir unser EFH endlich (vernünftig) dämmen. Ich hatte mich selbst eigentlich schon auf ein Laier- WDVS-System mit Feldhaus Klinkerriemchen eingestellt (Dämmstärke 14 cm), zumal die auch eine Garantie auf dieses System geben.
    Dazu habe ich auch schon Preise, Infos und Garantien eingeholt. Dies sollte eine Malerfirma durchführen.
    Jetzt hat mir aber ein bekannter kleiner Bauträger den Hinweis gegeben, warum ich das ganze nicht mit echten KLinkern (7cm) und ca 10 cm Steinwolle Dämmung mache? Das könnte auf unsere KS-Fassade mit Putz- direkt draufmontiert werden? Gute Frage, da wir ein freistehendes EFH haben, wäre das bautechnisch kein Problem. Er hat mir aktuelle 2 Neue Objekte gezeigt, die genauso gebaut wurden. Er meinte auch, daß das kostenmäßig sogar günstiger käme, weil man eben beim WDVS mehrere ARbeitsschritte hat, die auch richtig durchgeführt werden müssen.
    Was würde denn überhaupt dagegen sprechen - Energiewerte oder KOsten oder andere Dinge?
    UNser Haus ist BJ 62, KS-Ziegel, ca. 32cm Wandstärke, Flachdach.
    Fenster haben wir schon letztes Jahr komplett erneuert, das Dach ist auch OK.
    Vor allem der ernergetische Hintergrund ist für mich wichtig.
    Ich wäre wirklich sehr dankbar für Infos, weil wir nun endlich starten wollen.
    Gruß aus Köln
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  2. echte Klinker mit dämmung oder doch WDVS

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  3. #2

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    Für eine vorgesetzte Klinkerschale mit Kerndämmung bräuchtest Du ein Auflager.
    Ob man das im Nachhinein so locker hinbekommt bezweifel ich.
    Ich kenne zumindest keinen Altbau, bei dem nachträglich eine Klinkervorsatzschale mit Kerndämmung angebracht worden ist.
    Ich denke, dass ein WDVS die bessere Alternative ist.
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  4. #3
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    Ich kenne etliche und das ist idR gar kein Problem (meist Entwässerung des Schalenzwischenraumes unter GOK mit Konsolauflager). Hier ist es im übrigen kein Mauerwerk sondern eine Bekleidung bei der ein nachträgliches Verfugen und Auskratzen nicht zulässig ist.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Robby Beitrag anzeigen
    Ich kenne etliche und das ist idR gar kein Problem (meist Entwässerung des Schalenzwischenraumes unter GOK mit Konsolauflager). Hier ist es im übrigen kein Mauerwerk sondern eine Bekleidung bei der ein nachträgliches Verfugen und Auskratzen nicht zulässig ist.
    Danke für die Infos!!
    Ich habe eben auch gehört, dass das mit de nachträglich Schalung im Altbau nicht soo problematisch ist.
    Das Konsolauflager dienst doch dazu das Gewicht der Verblender (werden 6-7 cm dick sein) aufzunehmen - oder??
    Wie sieht denn so ein Teil aus, gibt es da irgendwo Bilder dazu?
    Werden die Klinkersteine eigentlich noch irgendiwe mit der Alten Fassade "verbunden" - oder stehen die quasi alleine?
    Gerade die Kosten bei einem Verbelndersystem sollen (spürbar) geringer ausfallen als beim WDVS, wo man recht viele ARbeitsschritte durchführen muss.
    Nochmals wirklich! netten Dank für Ihre Antworten.
    Gruß
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  6. #5
    wasweissich
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    robby , du kommst ja aus der klinkergegend , da weiss man , wie das geht..
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  7. #6
    Bauexpertenforum
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    1, Auflage = Konsolauflager, separates Fundament alles eine Frage der Planung, aber warum dann Sparblender? (Mauerdicke?)

    2. Wie siehts mit den Laibungen an den Fenstern aus?

    3. Spürbar geringer denke ich wiederum nicht

    4. Die Schale muss natürlich befestigt sein
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Robby Beitrag anzeigen
    1, Auflage = Konsolauflager, separates Fundament alles eine Frage der Planung, aber warum dann Sparblender? (Mauerdicke?)

    2. Wie siehts mit den Laibungen an den Fenstern aus?

    3. Spürbar geringer denke ich wiederum nicht

    4. Die Schale muss natürlich befestigt sein
    zu1. Die Sparverblender haben weniger Gewicht und sind billiger, dachte ich?
    2. Laibungen ist echt (auch bei mir)ein Problem. Ich weiss nicht so recht wie man das am besten machen soll.
    DIe Fenster sind letztes Jahr erneuert worden , sitzen nun natürlich mittig in der Wand.
    Links und rechts kann man am Rahmen zwischen 2 und 5 cm etwas machen an Dämmung - ABER WAS ??.
    Da passt doch kein Klinker mehr drauf - ist zu wenig ...
    3. Ist aber vom Arbeitsaufwand (nicht das Material) geringer, oder?
    4. Womit genau wird dann die Klinkerschale an der alten Wand befestigt?
    Nochmals danke wegen der Infos hier ! :-)
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  9. #8
    Bauexpertenforum
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    1. Gewicht ja, billiger nein

    2. Wie man sieht? Nicht so einfach und zu planen

    3. Arbeitsaufwand ist eher größer

    4. mal bei z.B. HAlfen gucken
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  10. #9
    Themenstarter

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    Hallo nochmal,

    es geht nun bei mir weiter, dank der informationen hier.
    Jetzt geht es allerdings um das Geld.
    Es sollen ca 150 qm mit 7 cm KLinkern gemauert werden.
    Gehen wir davon aus, dass die Vorarbeiten soweit stehen (fundament , Träger unten usw.) und man praktisch losmauern kann.
    Man hat mir einen Preis von 50.- eur/qm +Mwst genannt, in dem das anbringen der Mineralwolle-Platten (also die Kerndämmung) , das aufstemmen der Fensterlaibungen rechts und links (10 Fenster) um ca 10 cm ,natürlich das anbringen der Klinkerschale ,Verfugen und versiegeln mit Dichtband, enthalten ist. Also im Prinzip alles bis auf den Dachüberstand im Flachdach, daß macht sowieso ein anderer Betrieb.
    Ist dieser Preis, wohlgemerkt ohne das Material (Dämmung / klinker), gerechtfertigt?
    Was ich gerne bestätigt hätte, wäre eigentlich nur der übliche LOHNRICHTWERT für die genannte Arbeit.
    Bitte nicht falsch verstehen!
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  11. #10
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    Da werd ich wieder böse weil da was von Verfugen im Angebot steht und wieder mal nicht richtig gelesen wurde was ich sage!!! !!! Auch will ich nix von Trägern hören! Warum soll ich was sagen wenn das sowieso nich gelesen wird?
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  12. #11
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    Zitat Zitat von Robby Beitrag anzeigen
    Da werd ich wieder böse weil da was von Verfugen im Angebot steht und wieder mal nicht richtig gelesen wurde was ich sage!!! !!! Auch will ich nix von Trägern hören! Warum soll ich was sagen wenn das sowieso nich gelesen wird?
    sorry, meine schuld

    das mit dem verfugen habe ich mir nur dazugedichtet. Das ist gar nicht erwähnt worden. Ich dachte bei den klinkern auch an die Riemchen... aber das ist was ganz anderes von der verarbeitung. Habe ich nun auch verstanden
    Bei den Trägern meinte ich die auch von dir erwähnten Konsolenauflager
    BITTE nicht böse werden... ich wollte nicht deine (offensichtliche) Kompetenz in Frage stellen!!
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  13. #12
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    Hallo,
    vielleicht redet ja noch jemand mit mir ?
    Was wäre denn der optimale (und vorgeschriebene) Wandaufbau bei der Dämmung und der Klinkerschale 10cm?
    Also laienhaft mein Wunsch:
    Alte Aussenwand, darauf 15 cm Dämmung, dann 2 cm Luftschicht, dann KLinkerschale - darf man das so machen oder gelten andere Richtlinien.
    Ich habe hier gelesen, dass der Abstand zwischen den Mauerschalen laut DIN maximal 15 cm sein darf und die Luftschicht mindestens 4 cm sein muss.
    Da würde bedeuten maximale Dämmdicke 11 cm und leider keine 15 cm.
    Wer könnte mir dazu eine INfo geben?
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  14. #13

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    Hi,

    es gibt auch folgende Lösung: 20cm Schalenabstand, 8 + 10cm Miwo, 2cm Fingerspalt. Hier benötigst Du laut Bever 9 Anker (Ösenanker, Länge 300) pro qm...

    Gruß, Dirk
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Zitat Zitat von Isolierglas Beitrag anzeigen
    Hi,

    es gibt auch folgende Lösung: 20cm Schalenabstand, 8 + 10cm Miwo, 2cm Fingerspalt. Hier benötigst Du laut Bever 9 Anker (Ösenanker, Länge 300) pro qm...

    Gruß, Dirk
    Habe auf der Bever seite mal nachgelesen und in dort den Artikel gefunden -Danke!
    Hier gibt es auch sogar Anker mit 35 cm und die erlauben einen Schalenabstand von 20cm.
    KLasse Info von dir.
    Ich frage mich nun woher der Hinweis mit den maximalabstand von 15 cm gilt, die "nur erlaubt" sind zwischen den Schalen.
    Könnte mir das bitte einer erklären ?
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  17. #15
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    Aus der DIN 1053, die ist von 11/96 da gabs noch dünnere Anforderungen an Dämmung
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