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  1. #1

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    Haus mit Schieflage kaufen?

    Hallo liebe Forummitglieder,

    ich habe mir in den letzten 3 Jahren viele Häuser angeschaut und interessiere mich wieder für den Erwerb eines Reihenhauses. Bei den bisherigen Häusern hat immer irgendwas nicht gepaßt. Bei dem jetzigen Haus passt alles, aber das Haus hat eine Schieflage von 1%, d.h. auf 10 Meter ca.10cm. Ich kenne die Nachbarn sehr gut (wohne seit Jahren nur eine Straße weiter). Diese haben mich auf die Schieflage aufmerksam gemacht aber wohnen seit 20 Jahren ohne Probleme. Es sind auch nirgendswo Risse zu sehen. Würdet Ihr mir aufgrund der Schieflage abraten?? Im Ruhrgebiet haben viele Häuser eine Schieflage, aber bis zu welchem Grad ist es akzeptabel????
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  2. Haus mit Schieflage kaufen?

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  3. #2
    gast3
    Gast

    jopp ..

    Zitat Zitat von adilhan Beitrag anzeigen
    Im Ruhrgebiet haben viele Häuser eine Schieflage, aber bis zu welchem Grad ist es akzeptabel????
    aber bei uns geht Schieflage auch mal in kaputtttt über. Und ein generelles "akzeptabel" gibt es nicht, wobei ich kein Haus ohne Schäden kenne, dass auf 10 m 10 cm Höhenunterschied hat.

    Zu klären wäre mal, warum das denn schief steht, wenn es denn so schief steht (schon mal den Boden vermessen oder nur vo außen mal geschaut ?).

    Und einfach nur schief ohne Beeinträchtigung - glaube ich erst mal nicht (Fenster, Türen, Böden, Risse: keine ? sicher ? - oder nur auf den ersten Blick nicht sichtbar ?)

    Vor Ort prüfen

    Gruß

    Helge
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  4. #3
    Themenstarter

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    Also, ich als Laie, habe an den Außenwänden, Innenwänden und Kellerboden keine Risse gesehen. Wenn die Nachbarn mich schon auf Schieflage aufmerksam machen, dann hätten sie Risse nicht verneint.
    Ich bin mir selbst unsicher, aber das war ich bei allen Objekten, die ich mir angeschaut habe. Entweder ist es die Lage, Sanierungsbedarf, Größe, beim letzten Haus war es die Asche unter der Decke. Hier paßt alles bis auf die Schräglage.
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  5. #4
    gast3
    Gast
    mag sein, aber die Schieflage (wiederhole mich: wenn es denn wirklich so ist) kann dich echt in "Schieflage" bringen - so wirtschaftlicher Totalschaden - kann (nicht muss) dich dann schnell ereilen.


    Im Vergleich dazu, erscheint mir eine qualifizierte Beratung ziemlich gut angelegtes Geld.

    Also: mach es richtig oder lasse es lieber bleiben und such weiter ..

    Gruß

    Helge
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  6. #5
    Themenstarter

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    Wäre ich da bei einem "normalen" Bausachverständiger richtig?? Oder Bergbauspezialisten? Ich frage mich, ob die Ruhrkohle mir Auskunft geben könnte.
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  7. #6
    Avatar von Lukas
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    Es soll Geologen in der Gegend geben.

    Gruß Lukas
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  8. #7

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    Hallo!

    Was für ein Baujahr ist das Haus?

    Ich lebe auch in einer typischen Bergbauregion in der zwischen 1915 und 1990 Steinkohle abgebaut wurde.Hier gibt es jede Menge alter Häuser mit mächtig Schieflage.1% wären hier teilweise ein Taum..
    Zusammengebrochen ist noch keines dieser Häuser, allerdings sind Entschädigungszahlungen für Risse und Senkungen von Seiten der Bergwerksbetreiber bzw. deren Nachfolger mittlerweile ausgeschlossen da laut deren Aussagen "keine Bergschäden mehr auftreten da sich alles gesetzt hat".

    Meine Schwiegereltern wohnen in einem dieser Häuser. Regelmäßig alle paar Jahre auftretende Risse (0.5-1mm) im Keller und in der Fassade werden halt so gut es geht nach alter Handwerksmanier verschlossen und überpinselt.
    Ich habe hier in der Region noch nie gehört das ein Haus auf Grund von Grubenschäden abgerissen werden musste. Dass kann aber natürlich regional unterschiedlich sein.

    Ich persönlich würde eines dieser Häuser niemals kaufen. Für mich ist die eigene Immobilie auch eine Geldanlage bzw. vielleicht mal (hoffendlich!) ein Teil meiner Altersversorgung.
    Ich frage mich wer im Jahr 2030 +X ein Haus kauft das weit über 100 Jahre alt ist und das ausserdem noch massive Bergschäden aufweist. Soviel Liebhaber wird's da nicht geben.

    Der Vorteil bei so einem 1% Haus ist aber das Du das Putzwasser in der Küche auskippen kannst und der Flur und das Wohnzimmer direkt mit Nass werden.


    Gruß,
    Rene'
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  9. #8

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    Ausrufezeichen also die Ruhrkohle

    hilft dir da bestimmt nicht und bei einem örtlichen SV würde ich erst mal sicher stellen dass er noch nicht für die RAG tätig war/ist.
    Wenn die Fakten stimmen: Finger weg und weitersuchen
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  10. #9

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    [QUOTE=Rene';389919]Hallo!




    Zusammengebrochen ist noch keines dieser Häuser, allerdings sind





    na, da hat wohl einer den tagesbruch in Bochum Höntrop vergessen, da sind drei häuser in einem alten schacht gefallen !!!

    im übrigen gibt es eine menge verdachtsfälle für hohlräume ...
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  11. #10

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    Hi!

    Du solltest deinen Namen von "weissnix" in "lesnix" umbenennen lassen.

    Ich hab geschrieben das hier bei uns in der Region noch kein altes Haus auf Grund von Grubenschäden zusammengebrochen ist, mit dem Zusatz das sowas woanders sicherlich passieren kann.

    Und einem Tagesbruch oder einem Grundbruch kann sogar ein Neubau zum Opfer fallen. Das hat nix mit den Grubenschäden zu tun von denen hier gesprochen wird.


    Gruß,
    Rene'
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  12. #11

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    sachte rene,

    erst mal: persönlich werden ist nicht...

    du wohnst doch in nrw, gell
    das tolle ist: bochum liegt auch in nrw
    so viel zu thema -in der region-

    mit dem tagesbruch hast du durchaus recht,

    aber jedes jahr wie bei deinen schwiegereltern einen riss von 1mm zu verspachteln, macht in zehn jahren einen riss von 1 cm im mauerwerk, welcher garantiert nicht kraftschlüssig verschlossen wurde...
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  13. #12
    gast3
    Gast

    wenn ..

    ich kurz unterbrechen darf:

    worum gehts ?

    ihr wisst schon: biepbiebiep etc.

    ihr kommt vom Thema ab: ggf. so ein paar kleine PN's


    Nix für ungut - wollen doch alle nur spielen
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13
    Avatar von Terra
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    Hauptsache es sieht dann nicht in 20 Jahren von innen und außen so aus
    http://www.wdr.de/mediathek/html/reg...mund-kamen.xml
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  16. #14
    Themenstarter

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    Nach hilfreichen Informationen von einem Spezialisten : habe ich noch einiges zu ergänzen:
    Das Haus hat zwar eine Schieflage, aber keine Risse. Denn die Häuser wurden sehr steif gebaut. Laut Baubeschreibung von 1957 "Fundament: Kiesbeton mit Ringarmierung gegen Berschädensicherung".

    Ich habe jetzt mit 3-4 Nachbarn dieser Reihenhäuser gesprochen. Alle bestätigen die Schieflage, aber Risse hat keiner von denen. Da ich seit 5 Jahren gegenüber von diesen Häusern wohne(Mehrfamilienhaus zur Miete) und in einer Entfernung von 40 m Luftweg (eine Straße weiter) von diesen Häusern aufgewachsen bin, gehe ich die Sache locker an. Kohle wird hier nicht mehr abgebaut. Vor ca.15-20 Jahren wurden mein Elternhaus "angehoben". Wahrscheinlich damals von der RAG aufgrund von Bergschäden.

    Ich habe mich jetzt 5-6 Jahre mit Hauskauf beschäftigt. Zahlreiche Bücher zum Thema "Gebäudetypologie" gelesen.Das perfekte Haus für einen "Normalsterblichen" gibt es glaube ich nicht. Entweder zu teuer(über 250T), die Lage, das kleine Grundstück, Totalsanierungsbedarf, Aufteilung, geringe Wohnfläche.

    Ich überlege ernsthaft das Haus mit der leichten Schräglage zu kaufen. Die Schräglage fiel uns bei der ersten Besichtigung nicht auf. Erst bei der zweiten, wo wir die Hängeschränke der Küche gesehen haben. Ich muss mich nur noch erkundigen, ob weitere Senkungen zu erwarten sind, Bergschadenersatzansrpüche etc.
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