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vertikale Dämmung Bodenplatte

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  1. #1
    Dagmar23
    Gast

    vertikale Dämmung Bodenplatte

    Liebe Experten,

    wir sind gerade mitten im Hausbau ( Bodenplatte ist seid gestern fertig)und schon gibt`s das erste Problem.
    Laut Vertag sollte die Bodenplatte wie folgt aufgebaut sein:

    Aufbau erdanliegender Fußböden mit Fußbodenheizung :
    - Nutzschicht (Fliese, Teppich, Laminat, etc.
    - 6,5 cm Zementestrich als Heizestrich
    - PE - Folie als Trennlage
    - 12 cm Styropor WLG 035
    - PE - Folie verklebt
    25 cm Stahlbeton mit umlaufender Dämmung, 6 cm stark, vertikal 40 cm, Styrodur, WLG 035
    PE Folie als Trennlage
    - Kiespolster
    - Erdreich


    nun wurde allerdings eine nur 5cm breite und 25 cm tiefe Styrodurdämmung verarbeitet; unabhängig davon, dass dies natürlich gegen den Bauvertrag verstößt( angeblich haben die Arbeiter Mist gebaut, weil man noch nieeeee 40 cm tief gedämmt hat, weils ja keinen Sinn ergibt..)
    will man uns nun davon überzeugen, dass eine 40 cm tiefe Dämmung Unsinn ist, weil:

    in unserer GegendOsten, südl. von Berlin) im Winter der Frost bis ca, 1m reicht und man dann mind. 1,5 m tief dämmen müsste bzw. eine , wenn man es dann unbedingt will, horizontale Dämmung gemacht werden müsste.
    Also lange Rede kurzer Sinn:
    ist grad egal ob 25 oder 40 cm.

    Stimmt das?

    Vielen Dank für eure Antworten
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  2. vertikale Dämmung Bodenplatte

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    07.2003
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    5,056
    Gemeint ist offenbar die Perimeterdämmung: 6 cm dick ( stark ) und 40 cm hoch gemessen ab UK Bodenplatte. Verschwindet dann unter dem Gelände = Kiespackung. Darüber solls dann wahrscheinlich später mit einem WDVS weitergehen.

    Zusatzfrage: Haben die denn auf der seitlichen Ansicht der Bodenplatte und auf den hierauf aufstehenden Außenwänden eine KMB-Abdichtung vor Anbringung/Verklebung der zu dünnen und nicht ausreichend hohen Perimeterplatten angebracht.

    Was sagt Dein Architekt zu der Aussage der Arbeiter ?
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  4. #3
    Dagmar23
    Gast
    Hallo eric,

    ich bin ja absoluter Laie, deshalb weiß ich gar nicht genau was Sie meinen:

    es ist eine 25 cm Styrodurschicht direkt anschließend an die Bodenplatte, nicht UK, sondern parallel zur BodenPlatte.

    Der Architekt sagt, dass es egal ist ob man 25 cm oder 40 cm tief mit Styrodur dämmt...........wie gesagt, we4il wir ja angeblich jeden Winter fast 1m Bodenfrost haben.
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  5. #4

    Registriert seit
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    Beiträge
    701

    Tach auch,

    lass mich mal raten.
    - Gedämmt ist nur die Stirnseite der Bodenplatte, weil die Frostschürzen (uneben) gegen Erdreich betoniert wurden und man da jetzt im guten gar keine Dämmung mehr rankriegt..

    -"Der Architekt" ist gar nicht DEIN Architekt, sonder der der Baufirma

    Wozu gips eigentlich Verträge, wenn dann jeder frei nach Gusto was anderes bauen kann?
    Nagut: Hast halt nicht 6, sondern nur 5cm Stärke und nicht 40, sondern nur 25cm Höhe - dafür evtl. statt WLG035 WLG040; gleicht sich also irgendwie schon wieder aus...

    Klar spielt das eine Rolle, wie tief ins Erdreich gedämmt wird - macht sicher keine gigantischen Unterschiede im Energieverbrauch aus; müßte man einfach mal rechnen.

    we4il wir ja angeblich jeden Winter fast 1m Bodenfrost haben.
    Das ist schlicht Blödsinn!

    Gruss
    Sven
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  6. #5
    Bauexpertenforum
    Registriert seit
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    5,056
    Siehe Bild. Hinter der hellen Dämmung ist die Stirnseite der Bodenplatte. Darüber gedämmter Bodeplattenüberstand und gedämmte Außenwand über der Bodenplatte.


    http://www.heiz-tipp.de/ratgeber-887-wanddetails.html


    Unter der Dämmung muß vor deren Anbringung auf dem Beton und Mauerwerk abgedichtet werden und zwar mindestens 15 cm an der Stirnseite der Bodenplatte herunter, auf dem Überstand und nach oben bis mindestens 15 cm über Oberkante fertiges Außengelände.

    Gibt es ein Foto von der örtlichen Situation?
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  7. #6
    Dagmar23
    Gast
    Zitat Zitat von S.Oertel Beitrag anzeigen
    lass mich mal raten.
    - Gedämmt ist nur die Stirnseite der Bodenplatte, weil die Frostschürzen (uneben) gegen Erdreich betoniert wurden und man da jetzt im guten gar keine Dämmung mehr rankriegt..

    -"Der Architekt" ist gar nicht DEIN Architekt, sonder der der Baufirma

    Gruss
    Sven
    Stimmt


    Zitat Zitat von Eric Beitrag anzeigen

    Gibt es ein Foto von der örtlichen Situation?
    Ja, gibts jetzt .

    Wir haben uns jetzt entschlossen einen Fachmann als Baubegleiter zu bezahlen, wer weiß was da noch alles kommt.
    Der hat auch schon das Problem mit der Dämmung geklärt.

    Trotzdem vielen Dank für eure Antworten, aber ich denke es ist beser so, als als Laie im Nebel rumzustochern.....
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7

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    Wir haben uns jetzt entschlossen einen Fachmann als Baubegleiter zu bezahlen,
    Gute Idee! Wenns unten schon so losgeht....
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  10. #8
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    @sven: 100 schweinderlkennerpunkte!

    für den hinzuzuziehenden fachmann:
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    - enev
    - lineare wärmebrücken
    - bereich bodenplattenstirn
    - ggfs. bauteiltuning
    es ist noch nicht zu spät ..
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