Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1

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    Wärmeverlust an Tiefgaragendecken

    Hallo,

    ich spiele mit dem Gedanken eine neugebaute Whg, (97qm) zu kaufen. Das Haus hat 12 Parteien und wurde dieses Jahr im Juli fertiggestellt.
    Es hört und liest sich im Expose immer alles sehr gut. Ich habe allerdings Bedenken weil die Wohnung in der gesamten Fläche über der ungeheizten Tiefgarage liegt. Das entspricht einer riesigen Außenwandfläche. Das Haus wurde nach dem KfW 60 Standard gebaut, hat eine Pelletheizung und Solarbrauchwassererwärmung auf dem Dach installiert.

    Wenn ich den Aussagen (ohne etwas schriftl. gesehen zu haben) Glauben darf, dann wurde die Decke zur Tiefgarage mit Filigranbeton, 12cm Dämmung und sog. ISO-Kimsteinen gebaut. Die Wohnung verfügt über Fußbodenhzg.

    Man sagte mir ich muss mit geringfügig höheren Heizkosten, im Vergleich zu den Wohnungen in der Mitte oder denjenigen die sich über den Kellerräumen befinden, rechnen. Das das Geragentor aus einer Art Eisengitter besteht, wird es dort im Winter annähernd so kalt wie draußen sein.

    Was meint ihr als Experten dazu?
    Sind meine Bedenken unbegründet?

    vielen Dank
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  2. Wärmeverlust an Tiefgaragendecken

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  3. #2
    planfix
    Gast
    Kritisch ist das aufgehende Mauerwerk auf der TG Decke. Ber Fußboden ist sicherlich gemäß ENEV gut gedämmt, die Frage ist nur, ob der erste Stein auf der Decke nicht eine Wärmebrücke bildet. Abhilfen sind Kimmstein in der ersten Lage, oder Dämmung der TG Decke von untern.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von planfix Beitrag anzeigen
    Kritisch ist das aufgehende Mauerwerk auf der TG Decke. Ber Fußboden ist sicherlich gemäß ENEV gut gedämmt, die Frage ist nur, ob der erste Stein auf der Decke nicht eine Wärmebrücke bildet. Abhilfen sind Kimmstein in der ersten Lage, oder Dämmung der TG Decke von untern.
    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich habe vom Bauleiter noch ein paar Details erfahren.

    Der Deckenaufbau ist wie folgt realisiert:

    Die untere Lage bildet die Betondecke. Danach kommen 10cm Styropordämmung mit einem Wert von 0.35. Danach die Fußbodenheizung und darauf dann der Zementestrich. Dieser beinhaltet die Trittschall- und Wärmedämmung unter Zugrundelegung der DIN 4018 und 4109.

    Die Innenwände bestehen in der ersten Lage aus den erwähnten ISO-Kimsteinen, danach kommen Ziegelsteine zum Einsatz. Die Außenwände bestehen aus 36,5cm dicken Ziegelsteinen.

    Ist dieser Aufbau ausreichend um keine hohen Heizkosten zu verursachen?
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  5. #4
    planfix
    Gast
    der aufbau ist ok.
    die heizkosten sind natürlich etwas höher, als bei einer wohnung, an die umliegend auch beheizte räume grenzen. der kimmstein in der ersten lage wir oft nicht gemacht.
    ein PLUS an die planung!
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  6. #5

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    Wenn die Außenwände kein WDVS besitzen, kann es sogar sein, daß sie schlechter dämmen als der Fußboden...
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    da der vertikale wärmedurchgang entscheidend ist, hilft wdvs nicht.
    tg-wanddämmung im perimeterbereich ebensowenig.

    da hilft ein zumindest am wandfuss auch vertikal dämmender "stein".
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von mls Beitrag anzeigen
    da der vertikale wärmedurchgang entscheidend ist, hilft wdvs nicht.
    tg-wanddämmung im perimeterbereich ebensowenig.

    da hilft ein zumindest am wandfuss auch vertikal dämmender "stein".
    dieser Tatsache wurde doch aber mit der ersten Lage ISO-Kimstein Rechnung getragen. Oder nicht?
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  10. #8
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von isom Beitrag anzeigen
    .. Die Innenwände bestehen in der ersten Lage aus den erwähnten ISO-Kimsteinen, danach kommen Ziegelsteine zum Einsatz. Die Außenwände bestehen aus 36,5cm dicken Ziegelsteinen..
    das kann man so und so verstehen, ich versteh´s so

    wenn die aussenwände in der untersten reihe "ISO-Kimsteine" haben
    werden, ist alles schön.
    wenn nicht .. muss man gucken.
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