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  1. #1

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    Abdichtung Pfetten/Verblendmauerwerk

    Bei meinem zweischaligen Mauerwerk (17,7er KS, KD, 11,5 Klinker) habe ich festgestellt, dass die Fuge zwischen Pfette und Klinkeraussenwand teilweise ausbröselt. Um die Pfette herum wurde so ein blauer Estrichrandstreifen gelegt. Soll wohl das Arbeiten des Holzes ausgleichen. Der Fugenmörtel hat somit wohl nicht genügend Haftung zwischen den Klinkern, weil der Streifen zudem noch ziemlich bündig mit der Klinkeraussenwand ist. Kann man das auch mit Silikon oder dergleichen abdichten, wie es auch bei den Dehnungsfugen der Klinkerwänden gemacht wurde?
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  2. Abdichtung Pfetten/Verblendmauerwerk

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Das zufugen mit Mörtel war schon falsch. Spritzbarer Dichtstoff geht. Aber eine Dichtigkeit ist von einer Verblendschale eh nicht zu fordern.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Mir ist schon klar, dass eine Verblendmauerschale nicht Wasserdicht ist, sondern nur diffusionsoffen. Meine Frage zielte mehr darauf ab, ob es überhaupt Sinn macht, das mit einem dauerelastischen Material (z.B Silikon) zuzuschmieren, oder es besser so lassen, da es keine Auswirkungen auf die Kerndämmung hat. Wie gesagt, es ist ja keine Öffnung vorhanden. Da wo ein Teil Fugenmaterial raus ist, sieht man halt den blauen Randstreifen zwischen Pfette und Klinker.
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    Hat auch nix mit Diffusion zu tuen, aber egal. Auch Fugen müssen schlagregensicher sein, aber nicht dicht. Die Idee ist nicht schlecht
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  6. #5
    Themenstarter

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    Wie sieht denn die fachmännische Ausführung für den Pfettendurchgang zum Übergang Klinker nach DIN aus? Oder gibt es dafür keine Ausführungsvorschrift?
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  7. #6
    Bauexpertenforum
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    Eine DIN ist keine Vorschrift, Anforderung ? Schlagregensicher, das geht auch mit spritzbarem Dichtstoff, oder Kompriband oder oder
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  8. #7
    Themenstarter

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    Guten Morgen!

    Der BL hat jetzt vorgeschlagen, die Fugen bzw. den Spalt zwischen Klinkermauerwerk und Pfetten so zu belassen. Dies habe ich bei diversen Bauten auch schon gesehen. Allerdings war das dort mehr ein Spalt als eine Fuge. Bei mir wurden jetzt alle Mörtelfugen rausgerissen und die Fugen sind ca. 1,5 bis zu 3cm breit. Ist das dann noch schlagregensicher? Bei anderen Bauten, wo weder mit Mörtel noch mit dauerelastischem Material gearbeitet wurde ist der Spalt wesentlich geringer. Bei 3cm Fugenbreite unter der Pfette könnten sich ja schon Vögel in die dahinterliegende Kerndämmung einnisten.

    Danke für Antworten.
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  10. #8
    Bauexpertenforum
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    DIN 1053-1: 1996-1 Mauerwerk; Berechnung und Ausführung, stellt in Abschnitt 8.1.1 folgendes dar.
    „Unmittelbar der Witterung ausgesetzte, horizontale und leicht geneigte Sichtmauerwerksflächen ... (Mauerkronen, Brüstungen) sind durch geeignete Maßnahmen (z.B. Abdeckung) so auszubilden, dass Wasser nicht eindringen kann.“

    Hier also eine horizontale Fläche.
    Stellt sich nur die Frage, ob die der Witterung ausgesetzt ist (Dachüberstand)
    Aber 3 cm geht schon mal garnicht. Da kann man immernoch ein 2 cm Scheibe reinmauern.
    Wenn 1,0 cm rundumlaufend - würde ich es auflassen.
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  11. #9
    Themenstarter

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    Vielen Dank für die schnelle und kompetente Auskunft. Die Pfettenköpfe (Fuß, Mittel, First) befinden sich unter einem 60cm breitem Dachüberstand. Der eine Giebel ist voll die Wetterseite (Westen) der andere ist Osten. Der Dachdeckermeister sagt, die Pfetten können sie max. 1cm ausdenen, z.B. auf Grunsd von Rißbildung, was ja kein Mangel darstellt. Aus seiner Sicht reicht ein Rundumspalt von mindestens 5mm aus. Insofern stimme ich Ihnen mit 1cm absolut zu. Aber alles was darüber hinausgeht erscheint mit zu viel, sieht auch unschön aus.
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