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Löschwasserversorgung Außenbereich

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  1. #1

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    Löschwasserversorgung Außenbereich

    Hallo,

    aufgrund eines Zeitungsartikels (ein Anwesen im Außenbereich ist fast völlig ausgebrannt, da erst 1000 Meter Schlauch zum nächsten Fluß gelegt werden mußten), mache ich mir Gedanken über die Löschwasserversorgung bei mir.

    Der nächste Hydrant ist ziemlich genau 500 Meter entfernt.
    Wieviel Wasser sollte vorhanden sein, um die Zeit bis 500 Meter Schlauch verlegt sind (haben die überhaupt immer soviel mit auf dem Feuerwehrauto??) zu überbrücken?

    Ich habe hier einen Schachtbrunnen, da sind vielleicht 2000-3000 Liter drin, das reicht ja wohl nicht lange.
    Öffentliche Wasserversorgung existiert nicht.

    Gruß,
    Martin
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  2. Löschwasserversorgung Außenbereich

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Gib der örtlichen Feuerwehr eine größere Spende zur Anschaffung eines (weiteren) Tanklöschfahrzeugs...
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  4. #3
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    LOL - die haben ja schon Probleme, wenigstens EINEN Fahrer immer zur Verfügung zu haben, der das große Löschfahrzeug fahren darf.

    Vor einiger Zeit ist hier eine Bühne aufgrund von Brandstiftung abgebrannt. Die Feuerwehr ist zwar nur ca. 1km weit entfernt - da das Löschfahrzeug über 7.5t hat, fehlte in dem Moment der Fahrer mit LKW-Führerschein
    Irgendwann haben sie dann einen örtlichen Bauern aufgetrieben, der fahren durfte, aber da war es schon zu spät.

    Gruß,
    Martin
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  5. #4

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    hallo
    wegen grösse löschteich feuerwehr fragen

    gruss aus de pfalz
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  6. #5

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    Wenn du dir hier Sorgen machst, kannst du durchaus bei der Feuerwehr nachfragen und um einen Ortstemrin bitten. Die Feuerwehr ist nicht nur dazu da im Falle eines Falles zu helfen, sondern bietet auch kompetente Beratung im Vorfeld an.


    Wasser, Schaum, sonstiges: Goggel und wiki sagt:
    Das Tanklöschfahrzeug 16/24 mit Truppbesatzung (kurz: TLF 16/24-TR) ist das kleinste zur Zeit genormte Tanklöschfahrzeug in Deutschland (DIN 14530 Teil 22) und ersetzt das ehemals genormte Tanklöschfahrzeug 8/18. Es verfügt über einen Löschwasserbehälter mit einem Fassungsvermögen von 2400 Litern sowie eine fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Förderleistung von 1600 l/min bei 8 bar Ausgangsdruck. Hinzu kommt ein Vorrat an Schaummittel von 60 Litern und eine Schnellangriffseinrichtung. Wie bereits seine Bezeichnung zeigt, wird das TLF 16/24-TR von einem Trupp (1 Truppführer, 2 Truppmänner) bedient; der Namenszusatz dient primär der Unterscheidung vom TLF 16/24. Seine Beladung ist vor allem auf einen Einsatz in der Vegetation ausgelegt und umfasst diverse wasserführende Armaturen, eine Motorsäge und Hitzeschutzkleidung. Für Gebäudebrände werden auch Atemschutzgeräte und eine vierteilige Steckleiter mitgeführt. Das Fahrzeug verfügt über einen Allradantrieb, um im Gelände einsetzbar zu sein und hat eine zulässige Gesamtmasse von 10 Tonnen

    Tanklöschfahrzeug 20/40 [Bearbeiten]
    Das Tanklöschfahrzeug 20/40 (kurz: TLF 20/40) ist ein genormtes Großtanklöschfahrzeug und ersetzt das nicht genormte Tanklöschfahrzeug 16/45. Es verfügt über einen Löschwasservorrat von mindestens 4000 Litern umfang und eine fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Mindestförderleistung von 2000 Litern pro Minute bei 10 bar Ausgangsdruck. Ferner verfügt es über 12 kg Löschpulver. Auf dem Fahrzeugdach befindet sich zudem ein kombinierter Schaum-Wasser-Werfer und eine vierteilige Steckleiter. Seine Beladung ist insbesondere auf die Bekämpfung von Vegetationsbränden ausgelegt und umfasst unter anderem auch Brandpatschen und Dunghacken. Ferner verfügt es über eine Motorsäge und Atemschutzgeräte. Zusätzlich kann es mit einer weitergehenden Beladung zur Löschschaumerzeugung und/oder einer Schnellangriffseinrichtung ausgestattet werden. Dieses Fahrzeug ist grundsätzlich mit Allradantrieb ausgestattet und hat eine zulässige Gesamtmasse von 14 Tonnen

    Das Tanklöschfahrzeug 20/40 - SL (kurz: TLF 20/40-SL) ist ein genormtes Großtanklöschfahrzeug und ersetzt das nicht mehr genormte Tanklöschfahrzeug 24/50. Es verfügt über einen Löschwasservorrat von mindestens 4000 Litern und eine fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Mindestförderleistung von 2000 Litern pro Minute bei 10 bar Ausgangsdruck. Ferner besitzt es einen fest eingebauten Schaummitteltank mit mindestens 500 Litern Fassungsvermögen, über 12 kg Löschpulver und 10 kg Kohlenstoffdioxid. Auf seinem Fahrzeugdach befindet sich ein Schaum-Wasser-Werfer. Gegenüber dem TLF 20/40 hat es zudem eine weitergehende Beladung zur Löschschaumerzeugung, die es auch ermöglicht Einsatzstellen bei Brandgefahr durch ausgelaufenen Kraftstoff schnell einzuschäumen. Das Fahrzeug ist für die alltäglichen Brandbekämpfungsaufgaben von Feuerwehren ausgelegt und kann auch überörtlich zur Unterstützung bei Einsätzen auf Autobahnen oder bei Waldbränden zum Einsatz kommen. Es verfügt deshalb nicht zwingend über einen Allradantrieb, wenngleich dieser empfohlen wird. Seine charakteristische Gesamtmasse beträgt 16,5 Tonnen, seine zulässige Gesamtmasse jedoch 18 Tonnen, so dass der Benutzer genug Gewichtsreserve für eigene Anpassungen und eine zusätzliche Ausrüstung hat

    Die freiwilligen Feuerwehren haben das finanzielle Problem, dass nicht genügend Personal den LKW-Führerschein für Fahrzeuge 7,5to machen kann.
    Hier gibt es demnächst eine Ausnahmegenehmigung seitens Bundesverkehrs-ministerium, dass in solchen Notfällen das Ausrücken von Rettungsfahrzeugen gewährleistet werden kann.
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  7. #6
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    Inzwischen bekommen alle Hilfswerke auch Probleme mit den 7,5 to Fahrzeugen.
    Aber bis man das geregelt hat, brennt noch einiges ab.
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  8. #7
    Avatar von drulli
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    Dann soll der Staat den interessierten Freiwilligen doch den Führerschein spendieren (mit entsprechender Verpfllichtung auf X Jahre...) Dann gäb's sicher auch keine Nachwuchsprobleme...
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  9. #8

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    Wie geschrieben: es wird eine Ausnahmegenehmigung für diesen Bereich erteilt
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  10. #9
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    Die Ausnahmegenehmigung gibts hier bereits, beinhaltet aber nur, daß diejenigen, welche nur die EU-Klasse B bis 3.5t haben auch Feuerwehrfahrzeuge bis 7.5t (wie mit dem alten Klasse 3) fahren dürfen.

    Das nutzt aber nicht viel, da gerade die Löschfahrzeuge über 7.5t haben.
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  11. #10

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    Lenin hat mal gesagt:"Wenn die deutsche eine Revolutionäre einen Bahnhof besetzen wollen, kaufen sie sich vorher eine Bahnsteigkarte".
    Ich verbrenne hoffentlich nicht irgendwann mal in einem Haus, weil niemand einen Führerschein für einen LKW hat. Dann fährt man halt ohne.
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  12. #11
    Avatar von drulli
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    Ja schon.
    Ich werde aber hoffentlich nicht mal auf der Straße von einem außer Kontrolle gerateten Feuerwehrauto überfahren...
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  13. #12
    Avatar von Lukas
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    Zitat Zitat von kehd Beitrag anzeigen
    Dann fährt man halt ohne.
    Absolut richtig!

    Es ist immer wieder gruselig, was die Regulier- und Zettelwut in Verbotland für Possen treibt.
    Wer 7,5t fahren kann (ungleich "darf") wird wohl auch 10 oder mehr Tonnen bewegen können.

    Man stelle sich einfach vor, man kommt nach Hause und sieht die abgefackelte Hütte, nur Frau und Kinder nicht und es wird einem erklärt, daß man mangels Führerschein nicht löschen und retten konnte...

    Gruß Lukas
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  14. #13

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    Tja, selbst ein Panzerfahrer der Bundeswehr, der die 50-Tonner auf Ketten durch die Gegend wedelt, darf seit Jahrzehnten mit diesem Führerschein (Klasse BF) KEINEN LKW mit 7,5t oder gar mehr fahren. Nur bis 3,5t.
    Ganz früher war das mal anders (da wurden die auf BCF bzw. BCEF ausgestellt).
    Auch da hat sich die Gelddruck-Lobby der Fahrschulen durchgesetzt...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    MoRüBe
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    zu meiner Zeit...

    ... kam bei der BW der Führerschein BC 7,5 auf. Das waren die ärmsten Schweine. Bremsenbogen, Theorie alles gleich mit dem BCE. Nur fuhren die mit nem 408 durch die Gegend, während wir nen 1116 fuhren. Der Anhänger war der selbe. Und was fuhr man nach der Fahrschule? Nen 1,5 to Unimog

    Man, was hab ich den Rückwärtsgang gesucht
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  17. #15
    wasweissich
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    lass dir von einem der es kann einen schwimmteich bauen

    hier ist der hydrant über einen kilometer weit weg , und da sind 220m³ für den notfall nicht zu verachten........ http://www.brakelmann.de/vergroesser...ch08_gr02.html der zaun ist wegen der pferde , ist ein gestüt
    wir haben fast 10 tage gebraucht , bis wir sie drin hatten .

    und wenn es nicht brennt , kann man prima relaxen .
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