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Heizlastberechnung und kontrollierte Lüftung

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  1. #1

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    Heizlastberechnung und kontrollierte Lüftung

    Hallo ,

    im Rahmen eines Neubaues kommt man immer wieder auf Themen, die man nicht erklären kann. daher frage ich mal wieder hier an:

    Es geht um eine Heizlastberechnung für einen KFW40 Neubau mit kontrollierter Lüftung und WRG (zentral)

    Es gibt inzwischen die dritte Berechnung, wobei eigentlich keine stimmt. Die erste hat einfach die Lüftunsganlage ignoriert und war nicht bereit da nachzuarbeiten. Die zweite hat mir mein Architekt erst gar nicht gezeigt und nun liegt die dritte vor mir.

    Es geht im wesentlichen um die Heizlast der Ablufträume (Küche, Bäder, Waschküche). Es wird dort immer der Volumenstrom als Lüftungsverlust genommen, das kann ich verstehen. Aber nun wird so gerechnet aslob die Luft mit -10 Grad (Auslegungstemperatur) nachströmt und erwärmt werden muss. Die Luft strömt doch aber aus den Nachbarräumen mit ca 20 Grad nach und nur ein kleiner teil kommt von aussen (dieser wird hier natürliche Infiltration genannt). Die Zulufträume haben einen Lüftungswärmeverlust zwischen 10 und 40 Watt. Es wird mit einer WRG von 95 % gerechnet.Die Ablufträume haben einen Lüftungswärmeverlust von biszu 400 Watt.

    Kann mir jemand die Berechnug erklären und sagen, wo man die Berechnung ggf korrigieren muss ? Es ist aktuell keine Hilfe von anderer Seite zu erwarten.

    Die Heizlast beträt 32W/qm und der Transmissionswärmeverlust 0,19

    Vielen Dank

    Angostura
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  2. Heizlastberechnung und kontrollierte Lüftung

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  3. #2

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    Das Thema hatte wir doch schon....oder irre ich mich?

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
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    Moin R.B.

    wenn es schon mal Thema war, habe ich es nicht gefunden. Vielleicht kann ja jemand, der weiss , wo es ist, einen Link hier einstellen.
    Ich habe nach Heizlast und Lüftung gesucht und nichts gefunden. Muss ich andere Suchworte wählen ??

    Danke

    Angostura
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  5. #4
    Avatar von OldBo
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    Auf jeden Fall sieht das hier > Die Heizlast beträt 32W/qm und der Transmissionswärmeverlust 0,19 < nicht nach einer Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 aus

    Gruß

    Bruno
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  6. #5
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    Vermutlich ist das Thema dem Server-Crash zum Opfer gefallen und die alten Antworten sind wohl Geschichte.

    Je nach Berechnungsprogramm muss man etwas Fummeln bis das Ergebnis passt.

    Bei meiner ersten Heizlastberechnung mit KWL hatte ich da auch so meine Schwierigkeiten mein Berechnungsprogramm entsprechend zu füttern, so dass das richtige Ergebnis berechnet wurde.

    Die höhere Heizleistung wird in den *Zuluft*-räumen benötigt.

    In den *Abluft*räumen tritt keine zusätzliche Heizlast durch den höheren Luftwechsel auf, denn die Luftzufuhr erfolgt ja nicht von aussen, sondern über die *Zuluft*-räume.

    Es kommt auf das Berechnungsprogramm an wie zu verfahren ist und ob programmtechnisch *KWL* berücksichtigt wurde.
    Ansonsten muss man *von Hand* korrigieren ....

    Gruß
    Achim Kaiser
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  7. #6
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    Guten Morgen,

    ja der Server war zwischendurch gecrasht. Schade, dass ich die Antworten nicht lesen konnte.

    @OldBo: Doch es sind Heizlastberechnungen nach DIN EN 12831. Jeder Raum mit U Werten und Transmissionsverlsuten etc.

    Die Frage ist, ob die angebenen Zahlen einigermaßen korrekt sind für ein KFW40 Haus. Ich weiss, dass KFW 40 nichts mit Heizlast zu tun hat. Aber ein gut gedämmtes Haus sollte doch eine niedrige Heizlast haben. Nun gibt es scheinbar Häuser aus den 80igern , die eine ähnliche Heizlast pro qm.

    Das mit den Zulufträumen habe ich mir auch so gedacht. Dort strömt die Luft ja mit ca 17-18 Grad nach WRG zu. Muss also um 3 Grad auf 20 Grad gewärmt werden.

    Warum ist es so schwierig eine korrekte Heizlastberechnung abzuliefern, obwohl es doch Pflicht für jeden Neubau ist ?

    Etwas verzweifelte Grüsse am Morgen

    Angostura
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  8. #7
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    Warum ist es so schwierig eine korrekte Heizlastberechnung abzuliefern
    Weil die Hütten immer komplexer werden und immer mehr Periferie zu berücksichtigen ist, die nicht unbedingt in den Berechnungsprogrammen einfach zu integrieren ist.

    Wenns passen soll ist das heftig arbeit ... und wer die arbeit kennt und sich nicht drückt .....

    Gruß
    Achim Kaiser
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  9. #8
    Themenstarter

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    Hallo,

    es gibt Neuigkeiten.
    Ich habe gerade mit dem Ingenieur telefoniert.
    1. Wenn er eine Lüftungsnalage mit WRG einplant, steigt die Heizlast des Gebäudes formal an. Bei uns um ca 1 kW.
    Das habe ich nicht verstanden und es hat lange gedauert bis ich es, glaube ich, verstanden habe. Da eine Lüftung erzwungen wird, wird warme Luft regelmäßig aus dem Haus geblasen. Damit steigt erst einmal die Heizlast an. Da die WRG diese aber zurückholt, soll irgendwo ein Gewinn von ca 3,5 kW für die Lüftungsanlage stehen. Somit scheint die raele Heizlast von 7,7 auf ca 5,5kW zu sinken. Dies würde aber nicht explizit ausgewiesen. Auf die Frage, wie man den die realen heizlasten der Räume mit WRG bestimmen sollt, überlegt er sich jetzt noch eine Lösung. Das verwendete Programm scheint dies nur pauschal herauszugeben.

    Meine Frage: Ist diese Erklärung schlüssig ? Ich finde es komisch, dass man mir eine höhere Heizlast andrehen möchte und hinterher pauschal 3,5 kW abzieht. So kann man doch nicht die einzelnen Räume genaus auslegen.

    Nun bin ich komplett verwirrt und kurz davor zu sagen:

    Hauptsache es wird warm, egal wie



    Tschüss Angostura
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  11. #9
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    Wie soll dir das jemand *von hier aus* beantworten können ohne zu sehen was da im Detail veranstaltet wurde ? (Pauschalantworten auf Detailfragen können weit daneben liegen)

    Ich hab ein paar Beiträge weiter oben schon mal dezent angedeutet, dass es je nach Berechnungsprogramm minimale Verrenkungen bedarf um das richtige Ergebnis zu erzielen .... (auf gut deutsch, manchmal könnte man mit dem Hintern Nüsse knacken ... aber das interessiert keinen )

    Auch bei der Berücksichtigung der Lüftungsanlage sollte man eher etwas konservativ herangehen was den Wirkungsgrad angeht und nicht den hinterletzten Drops der Tabelle lutschen.

    Geht der Wärmerückgewinnungsgrad im Laufe der Jahre entwas in den Keller brauchts auch da wieder ein paar Watt Heizleistung mehr um das auszugleichen.

    Der Zeitaufwand für Berechnungen, Nachweise und Details ausknobeln liegt manchmal höher als der Montageaufwand der Anlage ... deswegen schlagen sich auch die Planer nicht um EFH´s vollgestopft mit Technik

    Gruß
    Achim Kaiser
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  12. #10
    Zwieback
    Gast
    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Der Zeitaufwand für Berechnungen, Nachweise und Details ausknobeln liegt manchmal höher als der Montageaufwand der Anlage ... deswegen schlagen sich auch die Planer nicht um EFH´s vollgestopft mit Technik
    Das Gefühl habe ich auch.

    Dank kostenloser Software im Internet kann sich der Bauherr die Nächte um die Ohren schlagen und versuchen, das selbst auszuknobeln - vielleicht auch nur, um beim Planen mitreden zu können.
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