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Anfänger in Sachen Sanierung - betrifft BJ 62

Diskutiere Anfänger in Sachen Sanierung - betrifft BJ 62 im Forum Sanierungskonzept & Kostenschätzung auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage Anfänger in Sachen Sanierung - betrifft BJ 62

    Hallo Allerseits,

    hab mich schon mal durchs Forum gearbeitet, aber ich denke, ich hab einfach keine Ahnung über die ANgelegenheit.

    Wir haben eine Doppelhaushälfte aus dem Jahre 1962 im Auge.
    Es hat 105 m² und 5 Zimmer, 2 Bäder und eine Essküche. Aufteilung und die Räume passen uns genau.

    ABER: vorhanden ist eine Gas - Einzelofenheizung. Sprich, die wollen wir durch eine moderne Anlage ersetzen, wenn es geht mit SOlar für Brauchwasser.

    Dach, Fenster und Bäder wurden nach 2000 saniert.

    Jetzt ist die Frage: können noch Dinge auf uns zukommen, von denen ich hier nicht sprach??? Jemand meinte mal, man müsste ggf die Wasser - und Stromleitungen auswechseln. Nach 50 Jahren???

    Und zuletzt: was meint ihr, kommen wir mit 20 000 für die neue Heizung aus????

    Ich danke euch und sorry, falls ich wirklich "dumme" ANfänger Fragen haben, aber wie man weiß, es gibt keine dumme Fragen....

    Danke und Grützis
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  2. Anfänger in Sachen Sanierung - betrifft BJ 62

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  3. #2

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    62 -> Elektroanlage dürfte keinen separaten Schutzleiter haben.

    An sonsten der Rat einmal wie allemale:

    Eigenen Sachverständigen mitnehmen.
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  4. #3
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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    62 -> Elektroanlage dürfte keinen separaten Schutzleiter haben.

    .
    Danke für deine Antwort.

    Meinst du im og Satz, dass das noch auf uns zukommen kann? Als Problem?

    Diese Woche kommt ein Heizunsgfachmann mit, weiter bin ich überfragt, wer mitgehen sollte.
    Vielleicht ein Architkt? Aber umbauen wollen wir nix.

    Danke
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Sushi Beitrag anzeigen
    Danke für deine Antwort.

    Meinst du im og Satz, dass das noch auf uns zukommen kann? Als Problem?

    Diese Woche kommt ein Heizunsgfachmann mit, weiter bin ich überfragt, wer mitgehen sollte.
    Vielleicht ein Architkt? Aber umbauen wollen wir nix.

    Danke
    Ein Bauingenieur ist auch OK. Einfach jemand, der einen Blick dafür hat,
    ob das Dach ordentlich isoliert ist, was die Fenster taugen, der Keller feuchte Stellen hat, wie eventuelle Risse zu bewerten sind, die grauen Wasserleitungen aus Blei sind, wie es mit Schutzleitern aussieht und was einem sonst noch so alles nicht einfällt. Das hat uns einmal etwa 140
    Euro gekostet (ein Ingenieurbüro, daß auch Sanierungen betreut, die
    bei dem ersten Objekt in ziemlichem Umfang nötig gewesen wären, schriftliches Gutachten, was man etwa rechnen müßte) und
    beim zweiten Mal (Architekt, der das fast täglich für die Verbraucherzentrale
    macht) 110 Euro für eine mündliche Bewertung der sinnvollen Maßnahmen + Bewertung des Objektwerts und was sich da an Investitionen rechnet.

    Kann ich nur empfehlen und ist auch hilfreich für die Preisverhandlung!
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  6. #5
    Themenstarter

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    @Jens: danke

    Werd mich mal um so einen Architekten kümmern.

    Sind Schutzleiter nicht "Standard"?

    Kann man nach BJ davon ausgehen, dass die Wasserleitungen aus Blei sind?
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Sushi Beitrag anzeigen
    Jemand meinte mal, man müsste ggf die Wasser - und Stromleitungen auswechseln. Nach 50 Jahren???
    Ja! Erst nach 50 Jahren...???
    Bedenke, daß Elektroanlagen auf 20 Jahre Lebenserwartung hin konzipiert werden, aber in Privathäusern meist wesentlich länger benutzt!

    Die Anlage ist nicht nur in bestimmten Teilen verschlissen, sondern bietet eben auch lediglich den Sicherheitsstandard von "kurz nachm Kriech"...
    Kein Vergleich zum heute üblichen Niveau, sowohl, was Personen als auch Brandschutz angeht!
    Außerdem erfüllen derart alte Anlagen meist nicht annähernd die heutigen Leistungsanforderungen. Von Komfort gar nicht zu reden...

    Mit den Wasserinstallationen ist es ähnlich.

    Oder würdest Du heute noch täglich mit einem Borgward oder DKW herumfahren wollen (und zwar mit einem 50 Jahre alten Exemplar!)...?

    Und: Nein, (separate) Schutzleiter waren damals nur in wenigen Gegenden (TT-Gebiete) Standard. Meist gab es klassische Nullung oder auch einfach gar keine Schukosteckdosen (stattdessen Standortisolation nach alter Väter Vorkriegssitte)!


    Wenn also sowieso Installationsarbeiten erfolgen (Nachrüstung Zentralheizung und zentrale Warmwasserbereitung), dann sollte man unbedingt diese Gelegenheit nutzen und Wasser- wie auch Elektroinstallation erneuern und erweitern (Netzwerk, SAT, ggf. motorische Rolläden etc.).
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  8. #7
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    Zitat Zitat von Sushi Beitrag anzeigen
    Kann man nach BJ davon ausgehen, dass die Wasserleitungen aus Blei sind?
    Nein.

    Der Einsatz von Blei ist regional stark unterschiedlich ausgeprägt gewesen.
    (mir ist in meiner Gegend in über 30 Jahren noch kein Meter *Bleiwasserleitung* begegnet ... )
    Sichtprüfung vor Ort ergibt meistens Klarheit (zumindest für die zugänglichen Bereiche). Üblicher Weise haben die Kollegen aus der Gegend reichlich Erfahrung damit was früher verbaut wurde.

    Vom Baujahr her würde ich eher auf verzinktes Stahlrohr tippen ...
    auch eine Installation aus Kupfer wäre denkbar.

    Vor Ort prüfen (lassen) ... ergibt mehr Klarheit.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  9. #8

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    Es könnten auch frühe Kunststoffrohre sein, zumindest abschnittweise.
    Die waren übrigens gar nicht mal schlecht!
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  10. #9
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    VOW, danke für die Infos. Ich bin platt.... und immer besser informiert. Echt, danke, ich hatte gar keine Ahnung!

    @Achim K.: kann nur ein Fachmann dieses Material erkennen? Und falls nicht, gibt es überhaupt sichtbare Stellen??? *grübel*
    Kann mir da der Heizunsgmensch weiterhelfen oder muss da jemand anderer kommen?

    Danke und erstmal N8!
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  11. #10

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    Hallo!

    Blei sollte sich mit einem Taschenmesser anritzen lassen. Ansonsten ggf. eine Wasserprobe
    analysieren lassen. Wenn Ihr hartes Wasser habt, kann ggf. auch eine ausreichend dicke Kalkschicht drauf sein, daß die Leitung nicht unbedingt raus muß. In den Unterlagen
    beim Bauamt kann sowas neben anderen ggf. interessanten Dingen
    auch im Bauantrag drin stehen (kann man ggf. mit einer Vollmacht des Eigentümers einsehen, anrufen, was man braucht um ein berechtigtes Interesse nachzuweisen, wir hatten bei unserem Haus auch nicht mehr mit Blei gerechnet und der Architekt hat da leider auch keinen Blick für gehabt, Wasseranalyse läuft, Leitungen fliegen aber vermutlich eh mit raus um das WW zentral zu machen). Im Vergleich zu sonstigem Renovierungskram sind neue Wasserleitungen verblüffend günstig ...

    Viele Grüße,
    Jens
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  12. #11
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    Danke dir Jens.

    Weiter fragen: WW läuft in dem Haus über Einzelboiler. Wenn wir das ändern wollen, was wir auch möchten, dann müssen die Leitungen raus? Oder versteh ich das falsch? DANKE

    Und danke für den Tip mitm Bauamt!
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  13. #12

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    Nein. Dafür müßten nur zusätzliche REIN.
    Aber wenn, sollte man gleich alle neu machen.
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  14. #13

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    Kann es nicht vielleicht sogar sinnvoller sein, wenn man bei Einzelboilern bleibt?

    Ich meine jetzt nur für den Fall, dass das Wasser zentral auch mit einem Boiler/Durchlauferhitzer über Strom warmgemacht werden würde.

    Man hat dann ja keine Wärmeverluste über die WW-Leitung.
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Bib007 Beitrag anzeigen
    Kann es nicht vielleicht sogar sinnvoller sein, wenn man bei Einzelboilern bleibt?

    Ich meine jetzt nur für den Fall, dass das Wasser zentral auch mit einem Boiler/Durchlauferhitzer über Strom warmgemacht werden würde.

    Man hat dann ja keine Wärmeverluste über die WW-Leitung.
    Zentral und elektrisch macht denke ich wirklich keinen Sinn (irgendwie
    muß man ja auch heizen), wenn man nicht gerade wie mein Vati, der in
    einem Kraftwerk gearbeitet hat, den Strom günstiger bekommt. Er hat
    das Wasser bis vor kurzem zumindest im Sommer elektrisch gemacht, damit
    die Ölheizung Ruhe hat. Bei der anstehenden neuen Dacheindeckung hat
    er sich auch ein paar Kollektoren und einen Speicher installieren lassen.
    Bei mir selber und unserer im Herbst anstehenden Renovierung bin ich mir allerdings auch nicht so wirklich sicher, ob ich da am Ende wirklich günstiger weg komme werde, wenn
    ich die elektrischen Durchlauferhitzer in Küche und Bad durch eine zentrale
    WW Erzeugung mit Gas und ggf. Solar ersetze (letzteres wird sich
    bestenfalls über die Wertsteigerung des Hauses und ggf. weniger
    Verschleiß der Heizung irgendwie schönrechnen lassen).
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  17. #15
    Themenstarter

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    danke euch!

    Also, Fachmann war da: klar., Heizung muss raus, Wasserleitungen können bleiben, WW kann über die Heizung gemacht werden ( oh, fragt bitte nich nach Details, da bin ich schon recht überlastet.... )

    Eins muss noch geklärt werden: ist der 2. Schornstein innen mit Kupfer ( ???? ) ausgelegt, wenn ja, dann könnten wir einen Ofen noch reinstellen. Aonsten sanieren oder ohne Ofen.

    DANKE nochmals!
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