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Hilfe! KFW40/55 nicht ohne Solarthermie möglich???

Diskutiere Hilfe! KFW40/55 nicht ohne Solarthermie möglich??? im Forum EnEV 2002 / 2004 / 2007 / 2009 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Hilfe! KFW40/55 nicht ohne Solarthermie möglich???

    Hallo,

    nach monatelangen Passiv-Lesen kommt jetzt doch mein erster Beitrag, da ich einfach nicht glauben kann, was ich gerade von unserem Archiekten gehört habe. Gebaut werden soll ein Einfamilienhaus, freistehend, ca. 180 qm Wohnfläche plus Keller. Mauerwerk mit Ziegel und WDVS, überall Fussbodenheizung, augenblicklich ist eine Wärmepumpe (Erdsole) sowie eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung geplant, Details über die verwendeteten Geräte gibt es noch nicht. Laut Aussage der Energieberechung liegt der Verbrauch bei ca. 8 kW, allerdings sieht sich der Architekt / Energieberater leider nicht in der Lage, die alten KFW40 / neuen KFW55 Kriterien zu erfüllen, OHNE dass auch noch Solarthermieanlage aufs Dach kommt. Kann das denn wirklich möglich sein?

    Da die Beschreibung noch etwas dürftig ist, kann ich Details der Energieberechung gerne nachliefern, sobald ich sie erhalten habe. Ich kann es momentan nur einfach nicht glauben, dass das technisch nicht möglich sein soll, auf die Solarthermieanlage zu verzichten. Mit Pellets soll es angeblich gehen....

    Hilfe!!!!
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  2. Hilfe! KFW40/55 nicht ohne Solarthermie möglich???

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Wenn das trotz WP nicht ohne solares "Schönheizpflästerchen" klappt, dürfte die Hütte entweder arg schlecht gedämmt sein oder höllisch ungünstig geschnitten...
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  4. #3

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    Gehen geht immer was. Die Frage ist, mit welchem Aufwand für alle Beteiligten!
    Es mag also sein, dass die ST 10 cm Mehrdämmung an allen Aussenbauteilen auffängt.

    Aber das sollte erläutert werden können.

    ***********************

    Ist das wirkliche EUER Architekt - oder der eines Unternehmers, der das Haus planen und bauen soll???

    MfG
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  5. #4
    Themenstarter

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    Ist wirklich unsere Architekt, über diverse Ecken sind wir sogar verwandt... lasse mir jetzt mal alle Berechnugsunterlagen zukommen, vielleicht kann ich dann ein paar Details mehr geben. Mir geht es jetzt nur darum, ob es wirklich sein kann, dass man trotz dem Heizungshightech, 3-fach verglasten Fenstern und einem 26er Ziegel mit 20er Dämmung wirklich noch Solar braucht....
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  6. #5

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    Wenns EUER Architekt ist, dann ist es eine schwache Leistung, so etwas nicht begründen zu können.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Der Eindruck drängt sich leider auch bei mir gerade auf....
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  8. #7
    planfix
    Gast
    ich weiß ja nicht mit welcher saftware der archi den enev rechnet, aber ....
    wenn ich hier zu meinen häusern die passenden anlagendaten zu einer von MIR gewählten WP eingebe, dann liegt das kriterium für EEH55 / KfW40 immer in den transmissionswärmeverlusten und nicht in den anlagendaten. eine solaranlage brauchen diese häuser garantiert nicht!
    sicherlich kommt es darauf an eine WP zu wählen, die auch diese kriterien erfüllt, eine erdsonndenanlage könnte schon viel hilfsenergie benötigen (und die bohrkosten sind auch nicht gerade wirtschaftlich), daher favorisiere ich DV WP. solche WP gibt es nicht standardmäßig in den rechenprogrammen, dazu benötigt ma ein EnEV programm, in dem es möglich ist die herstellerdaten zu den WP-anlagen einzupflegen.
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  9. #8
    Zwieback
    Gast
    Zitat Zitat von carbarazzi Beitrag anzeigen
    Mir geht es jetzt nur darum, ob es wirklich sein kann, dass man trotz dem Heizungshightech, 3-fach verglasten Fenstern und einem 26er Ziegel mit 20er Dämmung wirklich noch Solar braucht....
    Schau mal, ob er bei den Wärmebrücken nicht doch das Häkchen bei 0,1 W/m²K gemacht hat. Kann ja mal vorkommen. Zirkulationsleitung ist schon draussen? Und was ist mit dem Wärmerückgewinnungsgrad des Lüftungsgerätes. Der wird gerne mit dem Korrekturfaktor der Lüftungswärmegewinne verwechselt. Wenn er den dann nach oben dreht, geht der Lüftungsbeitrag an Qh in den Keller.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Zwieback Beitrag anzeigen
    Schau mal, ob er bei den Wärmebrücken nicht doch das Häkchen bei 0,1 W/m²K gemacht hat.
    Kann ja auch mal Absicht sein!
    Das Häkchen darf nämlich nicht automatisch bei 0,05 gesetzt werden.

    Und vielleicht ist Zirkulation ja sogar gewollt. Solls geben
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  11. #10
    Themenstarter

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    Hallo,

    schon mal vielen Dank für die ganzen Anregungen und Hilfe! Jetzt kann ich mit ein paar mehr Details aushelfen, 22 Seiten PDF, kann ich auch gerne per Mail verschicken, wenn es jemand interessiert.

    Zu den schon angesprochenen Punkten:


    Wärmebrücken wurden mit einem Aufschlag von 0,05 W/m2K berücksichtigt --> ist wohl so in Ordnung, oder?


    Beim Luftwechsel sehe ich einen Ansatzpunkt:

    Luftwechsel

    Lüftungsverluste Qv 15599 kWh/a
    Luftvolumen: 871,7 m3
    Luftwechselrate 0,60 /h
    Arte der Lüftung: maschinelle Lüftung mir Wäremtauscher

    Nutzungsfaktor des Abluft-Zuluft-Wärmetauschersystems: 0%
    Anlagenluftwechsel 0,4 /h
    Luftwechsel infolge Undichtigkeiten und Fensteröffnungen 0,2 /h

    Warum wird der Nutzungsfaktor des Abluft-Zuluft-Wärmetauschersystems mit 0% berechnet, wenn wir eine Wärmerückgewinnung haben?
    Und warum ein Luftwechsel infolge Undichtigkeiten und Fensteröffnungen mit 0,2 /h ??? Ich dachte, ich hätte ein dichtes Haus. Und so oft werden ja insbesondere im Winter Fenster und Türen nicht offen stehen, wenn ich eine kontrollierte Belüftungsanlage nutze... oder ist das ein gesetzlich vorgeschriebener Wert?


    Die Fenster werden beschrieben mit "zertifizierte Fenster 1,1"
    Glas + Rahmen Uwert: 1,10 W/m2K
    g-Wert 53%

    Sicherlich auch nicht mehr Stand der Technik......

    Die Aussendämmung ist aus meiner Sicht mit 16 (nicht wie ursprünglich vereinbart 20cm) zu dünn und mit einem Lamda von 035 auch eher zu schlecht.

    Die TRANSMISSIONSVERLUSTE erscheinen mir sehr hoch, ist das wirklich glaubhaft, oder resultiert das einfach aus der zu schlechten Dämmung?


    Ansonsten hier mal ein paar Auszüge:



    ----------------------------

    Verwendete Bauteile:

    Wand 348,61 m2
    Fenster, Fenstertüren 67,66 m2
    Decke zum Dachgeschoss, Dach 136,62 m2
    Grundfläche, Kellerdecke 136,11 m2
    Decke gegen Aussenluft 1,36 m2


    U-Wert x Faktor [W/m2K]
    Wand 0,178 W/m2K
    Fenster, Fenstertüren 1,124 W/m2K
    Decke zum Dachgeschoss, Dach 0,159 W/m2K
    Grundfläche, Kellerdecke 0,103 W/m2K
    Decke gegen Aussenluft 0,140 W/m2K

    Gewinn in %
    Wand 2,25 %
    Fenster, Fenstertüren 39,72 %
    Decke zum Dachgeschoss, Dach 1,15 %
    Grundfläche, Kellerdecke 0 %
    Decke gegen Aussenluft 0 %

    Verlust in %
    Wand 36,07 %
    Fenster, Fenstertüren 42,47 %
    Decke zum Dachgeschoss, Dach 12,10 %
    Grundfläche, Kellerdecke 10,65 %
    Decke gegen Aussenluft 0,11 %

    ------------------------------

    Energiebilanz:

    Gewinne:

    Solare Gewinne 6239 kWh/a
    Intere Gewinne 11237 kWh/a
    Gesamt: 17475 kWh/a

    Verluste

    Transmission 15926 kWh/a
    Wärmebrücken 3028 kWh/a
    Lüftungsverluste 15599 kWh/a
    Nachtabsenkung -834 kWh/a
    solar opake Bauteile -534 kWh/a
    Gesamt: 33184 kWh/a

    -------------------------------

    Endergebnis der EnEV-Berechung

    Jahres-Primärenergiebedarf: 40,0 kWh/m2a
    spezifischer Transmissionswärmeverlust 0,298 W/m2K
    max. zulässiger Transmissionswärmeverlust 0,302 W/m2K


    ------------------------------


    Gebäusevolumen Vc: 1147 m3
    Gebäudehüllfläche A: 690,4 m2
    A/Vc: 0,602 l/m
    Aussenwandfläche Aaw: 416,1 m2
    Fensterfläche Aw: 64,6 m2
    Fensterflächenanteil f: 13,4%



    Der Wandaufbau (insbesondere die Dämmung) scheint nach meinem laienhaften Verständnis nicht mehr Stand der heutigen Technik zu sein, da ist wohl noch deutlich mehr drin:

    ---

    Aussenwand 237,35 m2:

    Gipsputz 15mm Lamda 0,510
    Kalksandstein DIN 106 240 mm Lamda 0,500
    PUR Polyurethanschaum 035 160 mm Lamda 0,35
    Leichtputz 15mm Lamda 0,380

    U-Wert gesamt 0,189 W/m2K

    ---

    Aussenwand 7,49 m2:

    Gipsputz 15mm Lamda 0,510
    Kalksandstein DIN 106 240 mm Lamda 0,500
    Perimeterdämmung 035 160 mm Lamda 0,35
    Kalkzementputz 15mm Lamda 0,870

    U-Wert gesamt 0,191 W/m2K

    ---

    Aussenwand 103,78 m2:

    Beton normal DIN 1045 240mm Lamda 2,10
    PUR Polyurethanschaum 035 160 mm Lamda 0,35

    U-Wert gesamt 0,206 W/m2K

    ---

    Decke zum nicht ausgebauten Dachraum 116,7 m2:

    Kalkgipsputz 15mm Lamda 0,7
    Beton normal DIN 1045 240mm Lamda 2,10
    PE-Folie my*s=50m 0,20mm Lamda 0,3
    Polystyrolhartschaum 035 240mm Lamda 0,040 (da ist wohl ein Fehler in der Berechung 0,35 vs 040)

    U-Wert gesamt 0,160 W/m2K

    ---

    Flachdach 19,92m2:

    Beton normal DIN 1045 240mm Lamda 2,10
    Dampfsperre PE-Folie 1,4mm Lamda 0,200
    PUR Polyurethanschaum 035 160 mm Lamda 0,35
    Abdichtung 10mm Lamda 50,00

    U-Wert gesamt 0,153 W/m2K

    ---

    Wohnraum gegen Erdreich 136,11m2:

    Zementestrich 50mm Lamda 1,400
    Polyethylenfolie 0,3mm Lamda 0,300
    Dampfsperre PE-Folie 2mm Lamda 0,200
    Polystyrol Extruderschaum 030 140mm Lamda 0,030
    Bitumendachbahn Glasvlies 2mm Lamda 0,170
    Beton normal DIN 1045 160mm Lamda 2,10

    U-Wert gesamt 0,201 W/m2K
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  12. #11
    Zwieback
    Gast
    [Mod]Unsinnige Werte gelöscht. Bitte keine Kommentare zu Themen mit Halbwissen abgeben[/Mod]


    Ich denke, die weiteren Punkte hast du bereits gefunden:
    - Uw der Fenster senken
    - Dämmdicke auf 20cm erhöhen
    - Nutzungsfaktor des Abluft-Zuluft-Wärmetauschersystems korrekt ansetzen
    - Dichtigkeitsnachweis durchführen
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  13. #12

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    Hallo carbarazzi!
    Bzgl. der Nutzungsfaktor des Abluft-Zuluft-Wärmetauschersystems: Dies ist ein Softwarefeler. Ich weiß nicht wieso die Firma das bis jetzt noch nicht geändert hat (wie so viele dinge...). Aber die WRG sollte in der Berechnung mit drin sein. Sollte dir der Ersteller auch nochmal schriftlich bestätigen.
    Der Fehler bei der Decke zum ausgebauten Dachraum: Softwareseitig kann man die Werte hier relativ schnell anpassen, da hat der Ersteller nur leider den Bauteilnamen nicht mit angepasst.
    Mal generell Ist PU jetzt in Hamburg so günstig zu haben oder hast du nur gute Beziehungen? Und warum ist dann der Wert so schlecht? PU würde ich persönlich nur einsetzen, wenns besser als 032 sein muss. Aber das ist ja Ansichtssache.

    Bei der Aussenwand ist die WLG 035 eigentlich ok, 16cm ist wirklich schon untere Grenze. Was mich mehr interessiert ist dieser Super-KS-Stein mit einem Lambda von 0,5. Das grenzt ja schon fast an nem Iso-Kimmstein mit 0,33. Was für eine Rohdichteklasse soll denn da verbaut werden?

    Gruß
    Dave
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  14. #13
    Zwieback
    Gast
    [QUOTE=Zwieback;395741][Mod]Unsinnige Werte gelöscht. Bitte keine Kommentare zu Themen mit Halbwissen abgeben[/Mod]



    Ich lerne gerne dazu, deshalb hätte ich mich gefreut, wenn du die Werte korrigiert anstatt einfach nur gelöscht hättest.

    Ich erinnere mich nicht mehr, was hatte ich denn geschrieben?

    Ging es um die Frage "Luftwechsel infolge Undichtigkeiten und Fensteröffnungen mit 0,2 /h"?

    Meine Erklärung ist, dass der Anlagenluftwechsel nA nicht geringer als 0,4 1/h angesetzt werden darf. Dieser Wert ist aber nur wichtig für die Berechnung der Lüftungsbeiträge zur Heizwärme (durch die Wärmerückgewinnung). Es gibt aber noch einen weiteren Wert für den Luftwechsel. Damit werden die Lüftungswärmeverluste berechnet. Und dieser Luftwechsel ist bei durchgeführtem Blower-Door Test 0,6 1/h.

    Ist das jetzt richtig oder nicht?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    So, nach mehreren Tagen Denkpause und einem langen Gespräch mit Architekt, Statiker ("ENEV-Berechner") sowie Heizungsbauer kamen wir zu dem Schluss, dass KFW 40/55 mit der derzeitigen Planung wirklich nicht funktioniert. Ich glaube es zwar immer noch nicht, was mir der Statiker vorgerechnet hat, aber gut.... immerhin haben alle zusammen zugegeben, dass sie es (bei mehr als 100 individuell gebauten Einfamilienhäusern NOCH NIE geschafft haben, ein KFW40 Haus zu bauen, sondern nach der ENEV-Berechung immer irgendwo zwischen KFW40 und 60 rausgekommen sind. Hat wohl bislang auch noch nie jemanden gestört...

    Jetzt haben wir folgende Möglichkeiten:

    1)
    ENEV durch anderen Anbieter neu rechnen lassen (immerhin werden KFW40/55Häuser an jeder Ecke angeboten, warum soll das nicht auch bei uns klappen)

    2)
    doch die Variante mit Sole-Wasser-WP sowie ein paar Quadratmetern Solarthermie aufs Dach zur Warmwasserunterstützung. Kostet ca. 4000 bis 5000 Euro Aufpreis und wird sich in ca. 20 Jahren auch amortisiert haben.

    3)
    neue Alternative: zusätzlich zur Sole-Wasser-WP Einbau eines raumluftunabhängigen Primärpelletofens ins Wohnzimmer. Die KFW-Kriterien sollten damit erfüllt sein, einen RLU-Ofen im Wohnzimmer wollten wir sowieso, und dann verbrennen wir halt Pellets statt Scheitholz. Ausserdem hätte man die Möglichkeit der kostengünstigen Zuheizung in kalten Wintern, bevor man bei der WP den Heizstab einsetzt. Der ganze Spass würde ca. 3000 bis 5000 Euro Aufpreis gegenüber einem RLU-Scheitholzofen kosten.

    4)
    Architekt und alle Planer wechseln steht wegen familiärer Beziehungen nicht zur Auswahl

    Was würdet ihr machen?
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  17. #15
    Avatar von fmw6502
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    ich würde ganz klar 1) machen, einen mit der Berechunung und Planung individueller Eff55-Häusern erfahrenen Architekten oder BauIng holen. Erstmal schauen, was man legal aus der ENEV Berechnung noch herausholen kann, bevor man irgendwas blind investiert.

    Die Amortisationszeit in 2) kann ich für eine EFH nicht ganz nachvollziehen. Wer hat die berechnet?

    Gruß
    Frank Martin
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