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Außenwand gegen Erdreich abdichten?

Diskutiere Außenwand gegen Erdreich abdichten? im Forum Abdichtungen im Kellerbereich auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Außenwand gegen Erdreich abdichten?

    Hallo,

    wollte mich vor der Regensaison daran machen, meine Außenwände aufzugraben und gegen das Erdreich abzudichten. Das Haus ist uralt, da ist also nie was gemacht worden. Da ich auch keine Dachrinne am Haus habe, kann man sich vorstellen, daß das ganze auf der Wiese und dem Hof versickernde Wasser seinen Weg in die 70cm-Wände findet. Nun will ich auf einfachste Weise etwas gegenarbeiten. Styropor/Styrodur o.ä., Kalt-/Heißanstrich, Noppenbahnen oder was auch immer.

    Kann mir mal jemand eine Richtung für diese Arbeiten geben?

    Vielen Dank
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  2. Außenwand gegen Erdreich abdichten?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Hallo,
    mit einfachste Weise ist es nicht getan, entweder sie dichten das Vollständig und fachgerecht ab oder ersparen sich die ganze arbeit.
    Wieso 70 cm?
    Wände freilegen, säubern, mit KMB (Dickbeschichtung) abdichten, Dämmung oder andere abdichtungsschutz anbringen.
    Das problem wäre dann die querschnittabdichtung.
    Mfg.
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  4. #3
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    Zitat Zitat von Yilmaz Beitrag anzeigen
    Hallo,
    mit einfachste Weise ist es nicht getan, entweder sie dichten das Vollständig und fachgerecht ab oder ersparen sich die ganze arbeit.
    Wieso 70 cm?
    Wände freilegen, säubern, mit KMB (Dickbeschichtung) abdichten, Dämmung oder andere abdichtungsschutz anbringen.
    Das problem wäre dann die querschnittabdichtung.
    Mfg.
    Hallo Yilmaz,
    mit "einfachste Weise" meinte ich nicht "unfachgerecht". Ich meinte damit lediglich eine einfach anzubringende und in seinen Kosten dem wie beschrieben Uralt-Haus entsprechende Möglichkeit.
    Die Außenwände im EG haben eine Dicke von 70 cm. Ich habe den Putz im unteren Bereich noch nicht abgeschlagen, könnte mir aber vorstellen, daß darunter, wie auch an anderen Gebäuden auf dem Grundstück... Naturstein/ roter Sandstein vermauert wurde. Ich wollte die Wände in Etappen aufgraben, abdichten und dann wieder auffüllen. Ggf. Kies o.ä. einbringen.

    Ich bedanke mich für die Info.

    Ich
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  5. #4

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    Uraltes Haus

    Das heißt das es auch aus Sandstein gebaut sein könnte...? Ich weiß nicht ob da dann das KMB das richtige ist.

    Wenn es wirklich was gutes werden soll, würde ich mit der Dachrinne anfangen (schnell und effektiv). Dann seitlich das Erdreich wegschaufeln oder baggern. Dann Erdreich entfernen von der Wand und schauen mit was die Wand gemauert wurde. Evt. würde dann auch schon eine Noppenbahn und eine gute Drainage reichen. Ich will aber den Spezis hier nicht vorgreifen.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Odin Beitrag anzeigen
    Das heißt das es auch aus Sandstein gebaut sein könnte...? Ich weiß nicht ob da dann das KMB das richtige ist.

    Wenn es wirklich was gutes werden soll, würde ich mit der Dachrinne anfangen (schnell und effektiv). Dann seitlich das Erdreich wegschaufeln oder baggern. Dann Erdreich entfernen von der Wand und schauen mit was die Wand gemauert wurde. Evt. würde dann auch schon eine Noppenbahn und eine gute Drainage reichen. Ich will aber den Spezis hier nicht vorgreifen.
    Na, das nenne ich doch mal eine unkomplizierte und direkte Antwort ;-).
    Stimmt, ich werde den Putz einfach mal abschlagen, um zu sehen, was drunter ist. Ich denke auch, daß die Tragfähigkeit von Sandstein für den Auftrag einer Dickbeschichtung fast unzureichend sein könnte. Ich wäre überrascht, wenn die Wände vor 60-70 Jahren tatsächlich massiv aus Ziegeln gemauert worden sind. Zumindest im unteren Bereich ist das vorstellbar und hier auf den Dörfern nicht unüblich.
    Die Sache mit der Dachrinne habe ich theoretisch schon begonnen. Da ich aufgrund fehlender Sparren im Außenbereich etwas "schnitzen" muß, war ich genötigt, die Baumärkte nach einer Lösung abzusuchen. Ich bin jetzt auf eine Kombination von Stahlwinkel und verstellbarem Rinnenhalter gekommen. Würde entsprechend korrosionsgeschützt auch ewig halten und eine Alternative zu tueren Dacharbeiten.
    Also werde ich diese Woche mal das Material für die Rinnen holen und mit viel Mut auf der Leiter in 6 m Höhe anbauen :-O. Vorsichtshalber lege ich mal ein paar alte Matratzen auf den Hof. Falls ich abstürze, bleiben wenigstens die Rinnenhalter kratzerfrei :-D.
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  7. #6

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    Also ich hab ja auch schon zwecks Umständen Sachen gemacht die gefährlich waren aber eine Dachrinne in 6m Höhe montieren und dann auch noch basteln und pfrimeln.....
    Was passiert eigentlich wenn wirklich was passiert als Selbstständiger schon mal dran gedacht?
    Das Geld oder die Beziehung damit man ein Gerüst leihen kann sollte UNBEDINGT sein !!!!
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  8. #7

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    Zitat Zitat von webber Beitrag anzeigen
    Ich denke auch, daß die Tragfähigkeit von Sandstein für den Auftrag einer Dickbeschichtung fast unzureichend sein könnte.
    Ich meinte das anders. Ich versuchs mal in meiner ungeschickten Art:
    Ein Bekannter hat sich von einer Fachfirma (!!!) vor vielen Jahren einen neuen Putz auf´s Bauernhaus aufbringen lassen. Die Spezialisten haben leider den falschen Putz gewählt und falsch beraten, denn der Putz zog Waser an und hielt es im Stein (nicht Atmungsaktiv). Die Zerstörung des Steines war die Folge (und teuere Sanierungskosten). Nicht jeder Putzer scheint sich damit auszukennen. Von daher würde ich wirklich fachlichen Rat einholen (von mehreren), wie verträglich ein evt. aufzubringender Putz wäre, oder ob eine Dickbeschichtung sinnvoll ist. Die Zerstörung von Sandstein kann u.U. in wenigen Jahren die Folge sein. Im Erdreich noch dazu unbemerkt.

    Also werde ich diese Woche mal das Material für die Rinnen holen und mit viel Mut auf der Leiter in 6 m Höhe anbauen :-O. Vorsichtshalber lege ich mal ein paar alte Matratzen auf den Hof. Falls ich abstürze, bleiben wenigstens die Rinnenhalter kratzerfrei :-D.
    Die Rinnenhalter werden es dir danken. Ich denke, ich weiß deinen Smiley richtig zu werten, aber denk dran das man es mit der Sparsamkeit auch übertreiben kann. Mein Blechpatscher hat mir eine Rinne hingenagelt, die nicht teuerer war als im Baumarkt (Kupfer).
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  9. #8
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    Zitat Zitat von Odin Beitrag anzeigen
    Ich meinte das anders. Ich versuchs mal in meiner ungeschickten Art:
    Ein Bekannter hat sich von einer Fachfirma (!!!) vor vielen Jahren einen neuen Putz auf´s Bauernhaus aufbringen lassen. Die Spezialisten haben leider den falschen Putz gewählt und falsch beraten, denn der Putz zog Waser an und hielt es im Stein (nicht Atmungsaktiv). Die Zerstörung des Steines war die Folge (und teuere Sanierungskosten). Nicht jeder Putzer scheint sich damit auszukennen. Von daher würde ich wirklich fachlichen Rat einholen (von mehreren), wie verträglich ein evt. aufzubringender Putz wäre, oder ob eine Dickbeschichtung sinnvoll ist. Die Zerstörung von Sandstein kann u.U. in wenigen Jahren die Folge sein. Im Erdreich noch dazu unbemerkt.



    Die Rinnenhalter werden es dir danken. Ich denke, ich weiß deinen Smiley richtig zu werten, aber denk dran das man es mit der Sparsamkeit auch übertreiben kann. Mein Blechpatscher hat mir eine Rinne hingenagelt, die nicht teuerer war als im Baumarkt (Kupfer).
    Hallo,

    das Haus ist ja seit Jahrzehnten verputzt. Der Putz ist auch nicht das Problem, der hält ja. Es ging mir lediglich um eine Abdichtung der unter Bodenniveau befindlichen Mauerwerksbereiche. Das Haus ist größtenteils nicht unterkellert. Die Wände auch nicht tropfnass oder so. Es ist eine Maßnahme, die mir ggf. späteren Ärger oder spätere Arbeiten ersparen soll. Andererseits bin ich gelernter Naurer, wobei die Lehre und mein letztes Engagement in dieser Branche doch schon 20-25 Jahre zurückliegen. Das Haus hat die letzten 60-70 Jahre in dieser Bauweise überlebt.... ich denke nicht, daß es ein Nachteil sein wird, wenn ich jetzt die Wand gegen das Erdreich hin abdichte und eine Regenrinne montiere(n lasse).

    Ich hatte schon einem Dachdecker die Sache dargelegt. Sei es seine Berufsehre, die gesetzl. Gewährleistungspflicht oder Geschäftssinn... er wollte mein Dach teilweise aufnehmen, die Sparren verlängern und und und. Ich denke, der hatte in den letzten Monaten nix zu tun und freut sich jetzt, daß ein trottliger Stadtmensch auf's Dorf gezogen ist, der (vermeintlich) keine Ahnung und 2 linke Hände hat.
    Ich überlege mir aber, ob ich mir nicht ein kleines Gerüst kaufe, denn das werde ich spätestens bei der farblichen Gestaltung des Hauses wieder benötigen. Vielleicht nicht heute oder morgen. Aber irgendwann.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von webber Beitrag anzeigen
    Das Haus hat die letzten 60-70 Jahre in dieser Bauweise überlebt.... ich denke nicht, daß es ein Nachteil sein wird, wenn ich jetzt die Wand gegen das Erdreich hin abdichte und eine Regenrinne montiere(n lasse).
    Kann nur nützlich sein.

    Ich hatte schon einem Dachdecker die Sache dargelegt. Sei es seine Berufsehre, die gesetzl. Gewährleistungspflicht oder Geschäftssinn... er wollte mein Dach teilweise aufnehmen, die Sparren verlängern und und und
    Tja, solche gibts bei uns auch. Irgendwie ist man einen Haufen Kohle los und hat doch ein altes Gewerk...

    Ich überlege mir aber, ob ich mir nicht ein kleines Gerüst kaufe, denn das werde ich spätestens bei der farblichen Gestaltung des Hauses wieder benötigen. Vielleicht nicht heute oder morgen. Aber irgendwann.
    Ein guter Gedanke. Sowas braucht man immer, wirst sehen. Und wenn nicht, in ebay kriegt man sowass immer wieder los.

    Viel Spass beim Abdichten
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Odin Beitrag anzeigen
    Das heißt das es auch aus Sandstein gebaut sein könnte...? Ich weiß nicht ob da dann das KMB das richtige ist.

    Wenn es wirklich was gutes werden soll, würde ich mit der Dachrinne anfangen (schnell und effektiv). Dann seitlich das Erdreich wegschaufeln oder baggern. Dann Erdreich entfernen von der Wand und schauen mit was die Wand gemauert wurde. Evt. würde dann auch schon eine Noppenbahn und eine gute Drainage reichen. Ich will aber den Spezis hier nicht vorgreifen.
    Danke,

    also eine Noppenbahn ist der Schutz der Abdichtung, nicht mehr. Keinesfalls ein Ersatz. Und die heute immer noch erhältlichen einfachen Ausführungen, noch dazu falsch rum verbaut, sind nicht mal ein Schutz sondern Schadensursache.
    Eine Drainage unterstützt eine vorhandene Abdichtung, kann sie aber ebenfalls nicht ersetzen.

    Lösung: Vertikalabdichtung mit passendem System, KMB, Schweißbahn o.ä., Horizontal im Idealfall auch, ist halt teuer bei 70 cm Mauerwerk. Ich rechne immer gaaaanz grob mit ca. 2-3€ pro cm Wandstärke auf einen Meter Wandlänge.
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  12. #11

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    Hallo zusammen,

    wenn ich die Profimeinungen hier lese, dann bin ich mal auf die Kommentare gespannt...

    Also ich hab mir mal die Arbeit gemacht, an meinem Reihenhäuschen aus den 20iger Jahren den Keller abzudichten. Das Haus ist unterkellert, die Kellermauern bestehen aus gutem fränkischen Muschelkalk mit dem damals üblichen zementfreien Kalksandkleber
    Bei der Prüfung des Mauerzustandes viel auf, dass der Vorbesitzer schon eine Horizontalsperre mit Kapillarflüssigkeit gemacht hat. Soweit war ich also etwas beruhigt.

    Um die Sache abzudichten kam für mich nur die Aussenseite in Frage, innen wäre mir zu unsicher gewesen.
    Beim Aufgraben konnte ich aufgrund der Platzverhältnisse keine Maschinen verwenden und so war gute alte Handschufterei angesagt. Lehmboden und 6 laufende Meter, 2 Meter tief, das hat gedauert.
    Unten angekommen konnte aufgrund eines nicht vorhanden Kanalanschlusses leider nicht ausgeführt werden.
    Untern habe ich einen Sockel mit kleiner Armierung betoniert, da die Steine auf blankem Erdboden gegründet waren. Nachdem ich die Fugen etwas ausgekratzt habe, wurde mit Fertigbeton jede Fuge per Hand!!! ausgefugt. Um eine ebene Fläche zu erhalten habe ich die, durch den Naturstein unregelmäßige, Wand mit Fertigbeton verputzt. Anschließen Dickbeschichtung drauf, dann 6cm Styrodur und zum Schluß eine Noppenbahn. Der aus der Erde liegende Teil wurde normal verputzt.
    Auf der Rückseite des Gebäudes, an der Terrasse, wurde im Prinzip geich gearbeitet, nur dass ich mir das mühselige Ausfugen und planputzen erspart habe, indem ich aus 11er Schwerbetonsteinen (heißen hier so) eine Vorsatzwand gemauert habe.
    Ergebnis:
    Sauviel Arbeit, als Kellerkind bezeichnet worden, viel Geld gespart und nen trockenen Keller bekommen.

    Ich hoffe, mein erster Beitrag war nicht zu langweilig und hat geholfen...

    In diesem Sinn, frohes Schaffen
    Holgi vom Dreamteam
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  13. #12
    wasweissich
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    du bist ein held , und wir sind alle stolz auf dich ........
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  14. #13
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    wo kein anstehendes Wasser = da kein Wasserschaden.
    Aber das war schon immer so und rettet die meisten Keller.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Die Richtung ohne ......

    Zitat Zitat von webber Beitrag anzeigen
    Hallo,

    wollte mich vor der Regensaison daran machen, meine Außenwände aufzugraben und gegen das Erdreich abzudichten. Das Haus ist uralt, da ist also nie was gemacht worden. Da ich auch keine Dachrinne am Haus habe, kann man sich vorstellen, daß das ganze auf der Wiese und dem Hof versickernde Wasser seinen Weg in die 70cm-Wände findet. Nun will ich auf einfachste Weise etwas gegenarbeiten. Styropor/Styrodur o.ä., Kalt-/Heißanstrich, Noppenbahnen oder was auch immer.

    Kann mir mal jemand eine Richtung für diese Arbeiten geben?

    Vielen Dank
    Zitat: Nun will ich auf einfachste Weise etwas gegenarbeiten
    ......großes rumgeeiere !
    Wenn kein Wasser vorhanden, dann braucht man logischerweise - und ohne sogar ganz ohne Gutachten - auch keine Abdichtung.
    Wenn aber - nach deutscher DIN - ein wenig tröpfelndes Wasser, ein wenig mehr aufstauendes Wasser (ab wann ist das dann Druckwasser?) evtl. doch kommen sollte, dann wäre eine Abdichtung doch empfehlenswert.
    Es gibt - druckwasserdichte - Folien mit 3 bar geprüften Stoßüberdeckungen, die man ohne große Vorarbeiten des Untergrundes auf der Wand anbringen kann, sogar in Eigenleistung incl. einer Dämmung die davor gehört.
    Dabei sollte man sich aber darüber im Klaren sein, daß der Anschlußpunkt unten und die Bodenplatte (falls überhaupt vorhanden) nach wie vor ungeschützt bleiben.
    Da müsste man sich dann noch besonders zu äußern.
    Fakt ist, es gibt eine Lösung, aber keine nach DIN ! (wie so oft im Leben)
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  17. #15
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    Zitat Analyst1
    (ab wann ist das dann Druckwasser?)
    ist per Definition eigentlich doch festgelegt. Obs das Wasser immer interessiert?

    Flächen Dicht zu bekommen ist idR kein Problem. Ob mit Folien, Bahnen und / oder spachtelbaren Abdichtungsstoffen.
    Wie Sie schon schrieben, die Anschlusspunkte sind das Problem.
    Was nutzt mir also ein 3 Bar dichter Stoß (30 m Wassersäule stehe eh eher selten an)
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