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  1. #1

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    Blechabdeckung von Balken einer Dachpergola

    Hallo,
    wir haben eine fachliche Frage zu einer Blechabdeckung im Dachbereich.
    In unserer Dachgeschosswohnung wurde die Überdachung einer zuvor komplett überdachten Loggia so zurückgebaut, dass die Überdachung entfernt wurde, die eigentliche Konstruktion aber stehenblieb.
    Es ist nun also im Prinzip eine nach oben offene (nicht abgedeckte) Pergola.
    Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, die nun freistehenden Balken dieser Pergola von oben durch eine Verblechung gegen Witterung zu schützen. Die entsprechende Bleche sollen auf den Balken aufliegen und U-förmig an den beiden Seiten heruntergezogen werden.
    Das Problem und somit unsere Frage ist nun Folgende:
    Nach ersten Auskünften unseres Spenglers, können auf seiner Maschine die Bleche nur so gebogen werden, dass die Seitenteile des "U's" maximal so lang sind wie die Breite oben. Die Balken haben eine Breite von ca. 9,5 cm; es ist aber erforderlich, dass das Blech an Seiten jeweils ca. 12cm heruntergezogen wird.
    Gibt es grundsätzlich Maschinen, die Bleche U-förmig so biegen können, dass die 2 Seitenteile länger (hier ca. 3 cm) sind als die Breite des "U's". Ist also die geschilderte Einschränkung ein spezielles Problem einer bestimmten Maschine oder ein Grundsätzliches?
    Vielen Dank
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  2. Blechabdeckung von Balken einer Dachpergola

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Volker123 Beitrag anzeigen
    es ist aber erforderlich, dass das Blech an Seiten jeweils ca. 12cm heruntergezogen wird.
    Gibt es grundsätzlich Maschinen, die Bleche U-förmig so biegen können, dass die 2 Seitenteile länger (hier ca. 3 cm) sind als die Breite des "U's". Ist also die geschilderte Einschränkung ein spezielles Problem einer bestimmten Maschine oder ein Grundsätzliches?
    Vielen Dank
    ...sagt wer?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von bernix Beitrag anzeigen
    ...sagt wer?
    Empfehlung eines am Bau beteiligten Dachdecker-, Zimmerermeisters, da so einige größere quer verlaufende Risse in einigen Balken mit abgedeckt würden.
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  5. #4
    wasweissich
    Gast
    sieht garantiert klasse aus..........
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  6. #5

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    Die Notwendigkeit die Seiten zu verkleiden sehe ich nicht! Die Oberseite ist natürlich richtig und wichtig, da hier sonst das wasser drauf stehen bliebe. Ein gewisser Überstand (Tropfkante) ist auch sinnvoll. Ansonsten aber machht es nichts, wenn die Balken hin und wieder (Regen + Wind) naß werden, solnage sie dann auch wieder gut abtrockenen können.

    gruß

    Thomas
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Volker123 Beitrag anzeigen
    Empfehlung eines am Bau beteiligten Dachdecker-, Zimmerermeisters, da so einige größere quer verlaufende Risse in einigen Balken mit abgedeckt würden.
    Dann soll der die Bleche doch biegen

    Wenn die Risse so blöd stehen, dass sich Wasser darin stauen kann, mit einem passenden Glattkantbrett VOR der Verblechung abdecken.
    Oder verschiefern.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    Die Notwendigkeit die Seiten zu verkleiden sehe ich nicht! Die Oberseite ist natürlich richtig und wichtig, da hier sonst das wasser drauf stehen bliebe. Ein gewisser Überstand (Tropfkante) ist auch sinnvoll. Ansonsten aber machht es nichts, wenn die Balken hin und wieder (Regen + Wind) naß werden, solnage sie dann auch wieder gut abtrockenen können.

    gruß

    Thomas
    Hallo Thomas,

    erstmal danke Dir (und allen anderen die sinnvolle Hinweise gegeben haben).

    Ich hätte noch eine ergänzende Frage zum Überstand. Da die zu verblechenden Balken relativ dicht beieinander stehen, würden wir den Überstand gerne so gering wie irgend möglich halten. Kann man hier eine allgemeine Aussage treffen, was das geringste Maß an Überstand ist, das noch vertretbar ist.

    Vielen Dank im Voraus
    Volker
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  9. #8
    Themenstarter

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    Ergänzende Bitte um Tipps: Opferberett

    Habe gerade beim Durchwühlen des "globalen Dorfs" über die Möglichkeit gelesen, im vorliegenden Fall statt mit Verblechungen mit sogenannten Opferbrettern zu arbeiten.

    Haben auch hier jemand Erfahrungen und könnten vielleicht knapp schildern, wie das funktioniert? Was ist hierbei v.a. zu beachten?
    Wie wäre die Abwägung Opferbrett vs. Verblechung unter folgenden Aspekten:

    - Schutz der Balken
    - Dauerhaftigkeit
    - Kosten
    - Notwendiger "Mindestüberstand"

    Vielen Dank im Voraus und herzliche Grüße aus Franken
    Volker
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  10. #9

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    bleiben sie bei der variante wie auch schon von SI im weissen forum dargelegt.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von carpe Beitrag anzeigen
    bleiben sie bei der variante wie auch schon von SI im weissen forum dargelegt.
    Danke für die Auskunft.

    Da soeben die Bauherrin heimkam und vehement gegen Überstände und Tropfkanten protestiert würde ich gerne nochmals folgende Frage zur Ausgangsüberlegung stellen (wie auch im "weissen Forum"):

    Inwiefern bestünde durch "Einpacken" der Balken in Blech die Gefahr eines beschleunigten Faulprozesses, wenn man (zur Vermeidung der Tropfkante) den Balken (zu 2/3) "einpackt". Dort wo er "eingepackt" ist, das Blech also das Holz abdeckt, könnte doch gar keine Feuchtigkeit mehr eindringen (die dann nicht entweichen könnte)? Frei bliebe ja nur die Unterseite und etwa das untere Drittel der Balkenseiten. Wo liegt mein Denkfehler?

    Viele Grüße
    Volker
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    zu wenig fläche zum austrocknen.

    gehen sie mal rationell vor....es scheint ja nicht so als ob ihrerseits eine beratungsresistenz vorliegt wie leider bei vielen anderen.

    ausgangspunkt: frei liegendes bewittertes holz soll geschützt werden. holz braucht belüftung um feuchte abzutransportieren. soweit...so gut.
    möchte ich lange freude daran haben muss ich einfach gewisse grundsätze des konstruktiven holzschutzes beachten. dass diese nicht immer die ästhetisch primären lösungen sind liegt mehr oder minder auch auf der hand.

    also:

    argumentieren Sie der besseren hälfte gegenüber: holz geschützt wie die fachleute empfehlen - und es hält seinen angedachten zeitraum...oder
    ästhetisch schöne bauherrinnenlösung und in einigen jahren das gleiche vor vorn.

    den frauen gegenüber muss man ab und an mal das horrorszenario auspacken damit die technisch bessere lösung gegenüber der schönheit bestehen kann.

    viel glück.
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  14. #12
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von carpe Beitrag anzeigen
    zu wenig fläche zum austrocknen.

    gehen sie mal rationell vor....es scheint ja nicht so als ob ihrerseits eine beratungsresistenz vorliegt wie leider bei vielen anderen.

    ausgangspunkt: frei liegendes bewittertes holz soll geschützt werden. holz braucht belüftung um feuchte abzutransportieren. soweit...so gut.
    möchte ich lange freude daran haben muss ich einfach gewisse grundsätze des konstruktiven holzschutzes beachten. dass diese nicht immer die ästhetisch primären lösungen sind liegt mehr oder minder auch auf der hand.

    also:

    argumentieren Sie der besseren hälfte gegenüber: holz geschützt wie die fachleute empfehlen - und es hält seinen angedachten zeitraum...oder
    ästhetisch schöne bauherrinnenlösung und in einigen jahren das gleiche vor vorn.

    den frauen gegenüber muss man ab und an mal das horrorszenario auspacken damit die technisch bessere lösung gegenüber der schönheit bestehen kann.

    viel glück.
    Nochmals Danke, für die nachvollziehbaren Ausführungen (und danke fürs "Glück wünschen" )

    Trotzdem nochmal nachgehakt:
    Was bringt die Abwägung Blech vs. Opferbrett.

    Gruß
    Volker
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