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  1. #1

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    Oben Heizkörper, unten Fussbodenheizung wie geht das?

    Hi Leute,
    bin neu her und habe gleich eine Frage.
    Bin gerade mit dem Architekten am planen und es geht um die Heizung.
    Wir wollen unten im Erdgeschoss eine Fussbodenheizung und oben im ersten Stock eine Heizkörperheizung planen. Der Architekt meinte, dass eine Fussbodenheizung im ersten Stock keinen Sinn macht, da hier nur das Schlafzimmer, Büro und Bad angeordnet ist. Hier wird nur nach Bedarf (z.B. morgens Duschen) richtig geheizt.
    Nun aber zu meiner eigenlichen Frage:
    Da beides über eine Gas-Zentralheizung betrieben werden soll, frage ich mich wie das geht. Ich brauche doch für Fussbodenheizung im Erdgeschoss eine viel niedriegere Vorlauftemperatur wie für die Heizkörper im ersten Stock oder?

    Grüße und Danke
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  2. Oben Heizkörper, unten Fussbodenheizung wie geht das?

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  3. #2

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    ja, brauchst du...

    Du hast dann 2 Vorlauftemperaturen, das wird über einen Mischer geregelt
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  4. #3
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    Hi,
    danke erstmal für die Antwort.

    Findest du das auch besser, als überall die Fussbodenheizung zu montieren?
    Und vor allen Dingen ist dies wirtschaftlicher?
    Mich interessieren eure Meinungen dazu.
    In das Bad kommt eine Handtuchhalterheizkörper der auch elektrisch betrieben werden kann. Das ist dann für Temperaturen, wie jetzt, wo es abends schon etwas frischer ist.

    Grüße
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  5. #4

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    hier 2 völlig korrekte Aussagen von mir:

    Ich würde überall FBH machen

    Ich würde nirgends FBH machen...

    beides völlig richtig und beides völlig falsch...

    Kommt auf das Haus, die Umgebung, die Bewohner, die Fußbodenbeläge etc an...

    Kann man pauschal nicht sagen, vielleicht ist ja auch eine Wandheizung das richtige?
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  6. #5

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    Alles Blödsinn (sorry - es ist halt so)

    Eine fachgerechte Mischergruppe mit den getrennten Zuleitungen und allem PiPaPo ist nicht billiger als die Verlegung einer FBH überall.
    Die FBH mit einer Einzelraumregelung, elektr. angesteuert über Raumthermostate. Dann können Räume, die nicht beheizt werden sollen, runtergeregelt werden.

    Der Handtuchdingsbums mit Heizstab macht keinen Sinn. Zum Handtuchtrocknen ist Strom "unwesentlich" zu teuer und als Raumheizer - auch Zuheizer - ist das Dingen ungeeignet.

    Heutige Thermen laufen eh das ganze Jahr wg. WW. Dann lieber schon in der Übergangszeit die FBH einschalten. Dann sind die Füsse wenigstens auch warm.

    MfG
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  7. #6

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    Kann ich nicht zu 100 % unterschreiben, Ralf.

    Es kommt noch auf die Fußbodenbeläge an, da ist man schon ein bisschen gebunden (z.B. Holzdielen, Teppiche, OSB. Und in manchen Räumen braucht man schnell Wärme, oder halt nur mal eben Abends ein bisschen. Da wäre es unpraktisch, FBH zu legen weil zu träge ( manche Wintergärten z.B.)...


    Hat halt beides Vor-und Nachteile...

    Wobei ich ja meine Nachtspeicherheizung liebe, nirgends kann man schneller Wäsche trocknen und wärmer sitzen als auf so einem Wärmespeicher...

    Und erstaunlich günstig ist es auch, billiger als Gas.... (zumindest bei mir...)
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  8. #7
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    Hi,
    genau das war auch mein Gedanke.
    Da wir keine Kinder haben, sich im ersten Stock wie schon gesagt, nur Schlafzimmer, Büro und Bad befinden, brauche ich doch auch nur mal für höchstens einige Stunden mehr Wärme.
    Der Nachteil ist halt, dass ich im Bad keine Fussbodenheizung habe.
    Da wäre das eigentlich ganz nett.

    Mein Architekt meinte, es ist halt günstiger, wenn ich das mit 2 Kreisläufen mache, also oben HK unten Fussbodenheizung.

    Grüße
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Eliott Beitrag anzeigen
    Mein Architekt meinte, es ist halt günstiger, wenn ich das mit 2 Kreisläufen mache, also oben HK unten Fussbodenheizung.
    Günstiger wird das kaum. Heizkörper und deren Verrohrung kosten auch Geld, und einen 2. Heizkreis gibt es auch nicht umsonst.

    Mal ein grundlegender Gedanke.
    Möglichst große Heizflächen erlauben geringe Vorlauftemperaturen. Dadurch wird man für die Zukunft flexibler, denn wozu hohe Temperaturen erzeugen wenn diese nicht benötigt werden? Jeder Wärmeerzeuger profitiert von niedrigen Vorlauftemperaturen. Ob Wärmepumpen oder Solaranlagen, je niedriger die Temperatur mit der ich die Hütte heizen kann, um so effizienter funktionieren die Wärmeerzeuger.
    Auch dem Brennwerteffekt bei Deiner Gastherme kommt das entgegen.

    Nun zur FBH. Ja, eine FBH hat auch Nachteile. Ein System das auf niedrige Temperaturen ausgelegt ist, benötigt zwangsweise mehr Zeit um die Räume zu beheizen. Entsprechende Oberbeläge verstärken diesen Effekt zusätzlich. Thermostat rauf- oder runterdrehen, und schon wird´s warm, ist nicht.

    Aber wer braucht das?

    In einer alten Hütte deren Raumtemp. innerhalb weniger Stunden drastisch fällt wenn der Heizkörper abgeschaltet wird, kann ich mir so etwas noch vorstellen, aber bei einem modernen hoch gedämmten Haus, ist die "Reglerei" für die Katz´. Da müsste man schon mit dem Fenster zwangskühlen um die Raumtemperatur innerhalb kurzer Zeit zu senken.

    Ich bevorzuge möglichst kontinuierlich durchheizen, dafür auf niedrigstem Temperaturniveau. Nur Räume die längere Zeit (mehrere Tage) ungenutzt bleiben kann man versuchen abzusenken, aber das wird innerhalb der thermischen Hülle nur schwer funktionieren. Dafür gleichen sich die Temperaturen zwischen den einzelnen Räumen zu sehr an.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
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    Hi,
    folgende Überlegung:
    Wenn ich nun alles mit Fussbodenheizung mache und im Bad einen zusätzlichen Heizkörper (ich dachte an einen Handtuchhalter groß), der an die Fussbodenheizung angeschlossen ist installiere,
    dann müsste ich doch im Bad genug Wärme haben ohne dass ich die VL Temperatur für das Bad extra erhöhen müsste oder?
    Hat da jemand schon Erfahrung mit gemacht?
    Ich möchte halt vermeiden, was einem Bekannten von mir passiert ist, dass das Bad nicht heiß genug wird.
    Bei Innenisolierung, wie in Frankreich üblich, geht das halt mit der Wandheizung nicht.

    Grüße
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  11. #10

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    eg - fbh , og - heizkörper
    sind in der regel günstiger, da sich beim typischen häusle im og mehr regelkreise (zimmer) befinden und diese auch anders genutzt werden.
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  12. #11
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    Mooorgen,
    ich finde ein rießen Gegenargument ist immer noch, dass ich dann höhere Vorlauftemperaturen brauche. Ich denke da an die Zukunft.
    Mmmmh, weiß momentan echt nicht wie ich mich (wir) uns entscheiden sollen.

    Hier mal Vor- und Nachteile, bitte ergänzen wenn euch was einfällt:

    Für FBH im ersten Stock:
    - zukunftsorientiert durch geringere Vorlauftemperatur
    - warmer Boden im Bad
    Nachteil:
    - wahrscheinlich teurer
    - Wird das Bad warm genug?

    Für HK im ersten Stock:
    - günstiger im Bau
    - schnellere Reaktionszeit
    Nachteil:
    - höhere Vorlauftemperatur
    - Platz für Heizkörper


    Grüße
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  13. #12

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    entschuldige...aber das Thema ist schon sowas von durchgekaut (in allen namhaften Foren), da gibts nichts mehr was noch kaubar wäre...
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  14. #13
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    Hi,
    sorry für mich ist das Thema neu und wichtig.

    Bitte poste einige Links zu den Diskussionen über dieses Thema,
    so kann ich mich informieren.

    Grüße und Danke um Vorfeld
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Eliott Beitrag anzeigen
    Nachteil:
    - wahrscheinlich teurer
    - Wird das Bad warm genug?

    Ob eine FBH teurer wird, möchte ich bezweifeln. Gründe hatte ich oben bereits genannt. Überlegen wir mal logisch. Eine FBH besteht an sich nur aus ein paar Metern Verbundrohr im Estrich. Dämmung braucht´s ja sowieso.

    Kostenpunkt für das Rohr, ca. 0,70,- € bis 1,- €/m, dazu noch ein paar Tackernadeln (xx Cent). Heizkreisverteiler, je nach Anzahl der Kreise, irgendwas zwischen 100,- € und 200,- €. Stellantriebe typ. 15,- €/Stck., und Raumthermostat (falls gewünscht) noch einmal 15,- €.
    Ein paar Meter NYM um die Raumthermostate zu verdrahten.
    Montageaufwand für das OG liegt bei vielleicht 1 Tag (gemütlich inkl. ausreichend Kaffeepausen).

    Und jetzt vergleichen.
    Was kosten die Heizkörper?
    Montagematerial, Ventile, Thermostatkopf?
    Leitungen zum Anbinden der HK?
    Material für zusätzlichen Heizkreis (Mischer etc.)
    Montageaufwand?

    Selbst mit den billigsten Heizkörpern die zu klein dimensioniert werden, und daher eine sehr hohe VL Temp. benötigen, wird diese Variante nicht billiger. Da müsste das Material schon vom LKW fallen.

    Nun zur Überlegung ob das Bad warm genug wird.

    Das ist nur eine Frage der Heizlast und Dimensionierung der Heizflächen. In Badezimmern besteht meist das Problem, dass die verfügbare Bodenfläche nicht ausreicht. Also müsste man sich überlegen, wie man die Heizfläche vergrößern kann.
    Denkbar wären einzelne Kreise für eine Wandheizung oder ein überdimensionierter Heizkörper. Die Handtuchwärmer geben bei den niedrigen Temperaturen einer FBH kaum Wärme ab. Schaut man sich die Daten genauer an, dann liefern die Dinger bei 35/30/24 noch 100W oder 200W, das war´s.
    Da wird nicht einmal ein Handtuch "warm".
    Falls die Handtuchwärmer einen wesentlichen Beitrag zur Heizleistung liefern sollen, dann müsste man diese mit höheren Wasserzemperaturen fahren, oder einen E-Heizstab einbauen. Ich kenne auch Leute die haben für die Übergangszeit ein IR-Paneel eingebaut, auch das wäre eine denkbare Lösung.

    Was als "Nachteil" bleibt, und da stimme ich zu, wäre die Trägheit einer FBH Konstruktion. Trägheit beim Aufheizen bedeutet aber auch Trägheit beim Ausschalten. Falls man, warum auch immer, die Heizung absenken möchte, dann muss man diese Trägheit mit berücksichtigen. Aber ich hatte oben bereits erwähnt, dass ein Absenken der Raumtemperatur in einem hoch gedämmten Haus nicht so einfach ist. In einem 60er Jahre Bau sieht das schon ganz anders aus.

    Gruß
    Ralf
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  17. #15
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    Hi,
    ich tendiere mitlerweile auch zur FBH.
    Wenn ich dich richtig verstehe ist ein überdimensionierter Heizkörper im Bad an die Fussbodenheizung angeschlossen das richtigere.
    Warum bringt der Handtuchhalter eigentlich nicht diese Leistung, der hat doch auch ziemlich viel Fläche.
    Was ist ein IR-Paneel?

    Grüße
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