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  1. #1

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    Frage Kombipufferspeicher zu empfehlen?

    hallo an alle,

    ich hoffe das mir hier jemand weiter helfen kann.
    um gleich offen zu zugeben habe ich nicht sehr viel ahnung vom bau. mein vater ist leider verstorben und nun habe ich so einige probleme mit dem haus.
    ich fange mit einer kurzen bestandsaufnahme an.

    heizung: gasheizung, festbrennstoffkessel (ohne pufferspeicher)
    wasser: warmwasserspeicher (500 l, läuft über nachtstrom und ist kaputt?

    so und nun dachte ich mir, wenn der der festbrennstoffkessel sowie so einen pufferspeicher benötigt und der warmwasserspeicher kaputt ist, mir eventuell einen kombipufferspeicher einbauen zu lassen.
    außerdem muss ich sagen ist strom eine teure alternative.

    könnt ihr so etwas, vorallem für meinen fall, empfehlen?

    wichtig für mich ist, dass das haus später eine solaranlage bekommen soll und das egal mit welcher heizquelle (gas und/oder nur festbrennstoffkessel) das haus warm wird.

    ein weiteres problem ist, dass der warmwasserspeicher in der 3. etage steht und wenn jetzt ein neuer kommt, möchte ich den im EG aufstellen lassen. nun meinte aber ein monteur das die querschnitte im EG wohl zu gering sind. die folge dessen wäre, das noch einmal eine leitung durch das komplette haus gezogen werden muss und davor graut es mir, da das haus innen sehr gut und vorallem fertig ausgebaut ist.
    stimmt das mit den querschnitten? er hat ja noch keine leitung gesehen...

    ich hoffe ich konnte die problematik einigermaßen rüber bringen.
    vielen dank schon jetzt!!!
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  2. Kombipufferspeicher zu empfehlen?

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  3. #2

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    1000-4000 liter speicher je nach leistung deines feststoffofens , am besten fragste den sanilöter deines geringsten mißtrauen
    grüße manfred
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  4. #3
    planfix
    Gast
    1000-4000 liter speicher je nach leistung deines feststoffofens , am besten fragste den sanilöter deines geringsten mißtrauen
    grüße manfred
    blödsinn!

    mir stellen sich erst mal einige fragen:

    wieviele personen leben in dem haus?
    hat der 500l speicher bisher gereicht?

    wie kommt der sanilöter zu der ansicht, dass die leitungsquerschnitte zu gering sind?

    es gibt zu viele varianten um dir eine pauschal zu empfehlen.

    Bei geringem Bedarf (wenige Bewohner) kann man Wasser mit einem Duchlauferhitzer elektrisch und nur bei Bedarf erhitzen. Das ist mit Sicherheit in der Anschaffung die günstigste Lösung und bei wenig Bedarf auch die, die sicherlich gute Betriebskosten hält.

    Solare Wassererwärmung ist was fürs gute Gewissen, hat geringe Betriebskosten, funzt aber nich an 365 Tagen in Jahr, benötigt einen Speicher den man, wie auch immer, zuheizen kann oder muss. Anschaffung eher hoch, Betriebskosten abhängig von Speicherverlusten / Dimensionierung und Zuheizung.

    Einen Speicher mit einem Brenner zu koppeln ist die klassische Lösung der meisten Heizis. Das macht nur bei gleichmäßier Entnahme Sinn und bei einer effektiven Speicherauslegung. Das Motto: viel hilft viel, bewirkt aich viele Standverluste. Anschaffung eher günstig, Betriebskosten eher hoch.

    Wenn Du also mit einer Holzheizung 1000l in der Übergangszeit halbherzig erwärmst, abends viel heissen Wasser verbrauchst, über Nacht nicht nachheizt, kann es unter der morgendlichen Dusche schon frisch werden. Um das zu verhindern, müssen die 1000l anderweitig hochgeheizt werden. Das sind auch alles Anschaffungs- und Betriebskosten.

    WW Bereitung mit einer WP wäre auch noch eine Option. Auch hier ist die Wirschaftlichkeit vom Bedarf und den Randbedingungen abhängig.

    Egal was es werden soll, aber die Beratung sollte immer erst mal den Bedarf und die Ansprüche analysieren.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von planfix Beitrag anzeigen
    blödsinn!
    Ich denke der Manfred meinte den Pufferspeicher und nicht die WW Aufbereitung.

    Was die Dimensionierung angeht, so müsste man sich anschauen, was letztendlich an Wärmeerzeugern vorhanden ist und wie diese (Bsp.: Holzkessel) auch genutzt werden.

    Egal wie, ICH mag diese Kombidinger nicht, denn Heizen und WW-Aufbereitung laufen meist mit unterschiedlichen Temperaturen. Das ist innerhalb eines Kombispeichers kaum zu realisieren, d.h. man bevorratet Wasser mit zu hoher Temperatur (die auch erst einmal erzeugt werden muss).

    Was die Leitung in´s EG betrifft, so könnte der Sanilöter Recht haben. Müsste man sich anschauen. Die Frage wäüre auch, wie Solar eingebunden werden soll. Da wird es mit der einen vorhandenen Leitung nur schwer zu realisieren sein. Also muss spätestens dann nachgerüstet werden.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Themenstarter

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    hallo,

    danke schon jetzt für eure antworten.
    also der festbrennstoffkessel hat 15 kW.

    morgen vormittag kommt der monteur und schaut sich noch einiges an. er brauchte erstmal etwas zeit für ein gutes konzept. ist ja auch nicht so einfach.

    zu den im haus lebenden personen. also im moment leben hier 5 personen, dazu muss ich aber auch sagen, vermiete ich 2 wohnungen somit kann die personenanzahl sinken aber eben auch steigen. zum beispiel wenn eine komplette familie einzieht.

    die 500 liter haben bis jetzt für das haus gut gereicht.

    wenn wir jetzt mal den festbrennstoffkessel aus dem "spiel" lassen, ist es doch so das die gastherme keinen pufferspeicher benötigt. wenn ich das mit dem kombispeicher richtig verstehe, hält er ja das wasser immer warm, also auch dann (im sommer) wenn ich gar keine heizung benötige.
    also denke ich das es für mich besser wäre einen warmwasserspeicher und einen pufferspeicher ein zu bauen und keinen kombispeicher zu wählen, oder?

    denn dann wird der pufferspeicher nur warm wenn ich den festbrennstoffkessel beheize und das ist in nächster zeit nicht all zu oft.

    ich hab jetzt einfach mal meine gedanken geschrieben, es kann natürlich sein das ich total daneben liege.
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  7. #6

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    wenn du vermietest würde ich auf solar verzichten, kannste nicht abrechnen
    grüße manfred
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  8. #7

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    Zitat Zitat von papanga Beitrag anzeigen
    ich hab jetzt einfach mal meine gedanken geschrieben, es kann natürlich sein das ich total daneben liege.
    Keine Angst, Du liegst richtig mit Deinen Gedanken.

    Was Solar betrifft, so wäre im MFH zumindest immer für Abnehmer gesorgt. Da stimme ich Manfred63 also nicht zu. Was das Abrechnen betrifft, so müsste ich mal nachschauen. Die Investitionskosten kannst Du sicherlich umlegen, die gelieferten kWh sicherlich nicht (kosten Dich ja auch nichts).

    Aber wie gesagt, da müsste ich auch zuerst nachlesen.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8
    Zwieback
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Egal wie, ICH mag diese Kombidinger nicht, denn Heizen und WW-Aufbereitung laufen meist mit unterschiedlichen Temperaturen. Das ist innerhalb eines Kombispeichers kaum zu realisieren, d.h. man bevorratet Wasser mit zu hoher Temperatur (die auch erst einmal erzeugt werden muss).
    Du meinst Kombispeicher wie in dieser Anlage?


    Ich verstehe, dass das vor allem im Winter ungünstig ist: Solar entfällt fast ganz und um warmes Wasser zu haben, muss der Kessel/WP/... den oberen Teil des Speichers andauernd auf Temperatur halten.

    Aber was würdest du stattdessen für einen Aufbau wählen?
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Zwieback Beitrag anzeigen

    Ich verstehe, dass das vor allem im Winter ungünstig ist: Solar entfällt fast ganz und um warmes Wasser zu haben, muss der Kessel/WP/... den oberen Teil des Speichers andauernd auf Temperatur halten.
    ähhm...und wo ist da ein Problem?
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  11. #10

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Was das Abrechnen betrifft, so müsste ich mal nachschauen. Die Investitionskosten kannst Du sicherlich umlegen, die gelieferten kWh sicherlich nicht (kosten Dich ja auch nichts).

    Aber wie gesagt, da müsste ich auch zuerst nachlesen.

    Gruß
    Ralf
    ...es ist sicher nicht ok die Investionskosten umzulegen und gleichzeitig die solaren Erträge nicht gegenzurechnen. Es sollte/muss sich hier eine Einsparung ergeben.
    Wenn allerdings die Investitionskosten nicht umgelegt wurden, warum sollte dann nicht alle solaren Erträge dem Hausbesitzer zugutekommen...?

    Wenn du da was konkretes findest, würde mich das auch interessieren...

    gruss
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  12. #11
    Zwieback
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    Zitat Zitat von bernix Beitrag anzeigen
    ähhm...und wo ist da ein Problem?
    Ich dachte an die Stillstandsverluste. Keiner zapft, aber die Heizquelle hält den Puffer heiss, falls einer zapfen will.

    Und wie man in dem Prinzip-Bild schön sieht, muss die Heizquelle deutlich mehr Volumen erwärmen, als im Trinkwasserkessel drin ist. Das ist ungünstig, oder?
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Zwieback Beitrag anzeigen
    Ich dachte an die Stillstandsverluste. Keiner zapft, aber die Heizquelle hält den Puffer heiss, falls einer zapfen will.

    Und wie man in dem Prinzip-Bild schön sieht, muss die Heizquelle deutlich mehr Volumen erwärmen, als im Trinkwasserkessel drin ist. Das ist ungünstig, oder?
    Punkt 1: Trifft auch auf ganz normale Speiche zu...

    Punkt 2: Die Oberfläche im Verhältnis zum Volumen ist geringer...d.h. die Verluste sind prozentual zumindest niedriger...letztendlich kommts aber auf die Dämmung an. Die kann man bei jedem Speicher verbessern...
    Dann wäre da noch zu bedenken...beim Kombi wird ein grösseres Volumen auf einmal aufgeheizt....
    Nächster Punkt: Was kostet mehr: Die Zirkulation (falls vorhanden) oder der Grössere Speicher...?
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  14. #13

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    Zitat Zitat von bernix Beitrag anzeigen
    ähhm...und wo ist da ein Problem?
    Dass ich den Puffer für den Heizkreis auf WW Niveau halten muss, obwohl für den Heizkreis deutlich niedrigere Temperaturen ausreichend wären.

    Zitat Zitat von Zwieback
    Aber was würdest du stattdessen für einen Aufbau wählen?
    2 getrennte Speicher.

    Zitat Zitat von bernix
    ...es ist sicher nicht ok die Investionskosten umzulegen und gleichzeitig die solaren Erträge nicht gegenzurechnen.
    Sehe ich auch so. Die solaren Erträge kommen doch allen Teilnehmern zugute, d.h. jeder hat geringere WW Kosten durch die solaren Erträge.
    Wie das mit der HKV vereinbar ist, müsste ich nachlesen. Ist nicht gerade meine Spezialität.

    Gruß
    Ralf
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  16. #14
    Themenstarter

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    also da kann ich ausnahmsweise etwas dazu sagen,
    in die von der solaranlage produzierte wärme werden wärmemngenzähler eingebaut. von denen kann man da genau errechnen welchen anteil die solaranlage gebracht hat. jedoch sind die kosten der wärmemengenzähler relativ hoch bzw. müssen die bei vermietenden ojekten oft (ich glaube alle 2 jahre) getauscht werden. somit lohnt sich das ganze nur gering.

    wie man dann für die nebenkostenabrechnung die kwh berechnet ist dann wieder eine andere frage.

    daraus folgt eigentlich das man die umwelt schont und seine mieter durch günstigere nebenkosten bei laune hält!
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  17. #15

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    Zitat Zitat von papanga Beitrag anzeigen
    (ich glaube alle 2 jahre) getauscht werden. somit lohnt sich das ganze nur gering.
    Eichfrist bei WMZ beträgt 5 Jahre.
    für WW Zähler auch 5 Jahre
    für KW Zähler 6Jahre

    Die Frage ist, ob und wie man den geernteten Solarertrag bei der Heizkostenrechnung verrechnen kann bzw. darf. Wenn ich mich richtig erinnere, dann darf man den gezählten Anteil nicht oder zumindest nicht komplett verrechnen.

    Aber genau betrachtet muss man da auch nichts umrechnen.

    Die Anlage selbst stellt Investitionskosten (Modernisierung) dar. Wäre also evtl. über eine Mietpreiserhöhung zu kompensieren.
    Die solar geernteten kWh kommen ALLEN zugute weil sich der Brennstoffverbrauch reduziert. Da gibt es nichts zu zählen oder abzurechnen, denn hier fallen ja tatsächlich auch keine Heizkosten an.

    Gruß
    Ralf
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