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  1. #1

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    Womit muss man rechnen?

    Hallo,

    wir haben morgen den Elektriker in unserem Wunschhaus, ausm Jahr 1962. Er meinte schon am Telefon, da dürfte es eine Menge zu tun geben.
    Das passt mir nun gar nicht. Wir meinten bisher, da gäbe es nicht so viel, außer E-Herd - Anschluss legen zu lassen.

    Nun geistern mir Tausende von Euros im Kopf herum und daher möchte ich hier nachfragen.

    Was kann denn auf uns zukommen???
    Und ich weiß, man ist hier vorsichtig mit Preisschätzungen, aber was könnte es kosten, wenn alle Leitungen, etc ausgetauscht werden müssten???

    Danke euch schon mal!
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  2. Womit muss man rechnen?

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  3. #2

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    Hallo,

    wenn die komplette Elektrik neu gemacht werden muss, dann dürfte es bei euch ja fast noch teurer als bei einem Neubau werden, allein um zuerst alles zurück zu bauen.

    Wenn damals nur Stegleitungen gelegt wurden und jetzt das ganze in Rohren verlegt werden soll kommt einiges an Arbeit auf den Elektriker (oder z.B. bei den Schlitzfräsarbeiten auf euch) zu.

    Große Frage ist natürlich, wie groß euer Haus ist und was alles ausgetauscht und angeschlossen werden muss.

    Spontan würde ich gröbst über den Damen gepeilt von 4.000 bis 8.000 Euro ausgehen, je nachdem wie viel ihr unter Anleitung des Elektrikers selbst macht.

    Viele Grüße

    Johannes
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  4. #3
    Avatar von susannede
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    ...wie Schlitze stemmen und nachher wieder verputzen z.B.
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  5. #4
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    Danke euch.
    @Johannes: danke für den Richtwert.

    Also, es sind 100qm, in den Bädern muss nix gemacht werden.
    In die Küche muss def. die E-Herd Leitung, ansonsten dachten wir, dass da ggf. soweit alles ok ist, denn die alten Drehschalter sind nicht mehr drin.
    Dachte, wenn ein guter Elektriker eine Steckdose oÄ austauscht, dann sieht er doch, wie die Kabel sind.

    Ah herrjeh, das ist der letzte Punkt für unsere Entscheidung, den hätte ich scho zu gern geklärt.
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  6. #5
    Avatar von susannede
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    Die Kabel sind das eine, die Anzahl der Stromkreise, Sicherungskasten, Fi usw. das andere.
    Mach Dir da keine Illusionen. Aber man kann ja erst mal hören, was er sagt.
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  7. #6
    Themenstarter

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    ok, danke
    werd mal morgen berichten.
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  8. #7

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    Da macht man wohl vernünftigerweise ALLES neu!

    Bedenke, daß Leitungen für eine Lebensdauer von 20 Jahren ausgelegt werden. Die sind bei Eurer Hütte schon ein paarmal um...

    Und wenn das nicht zufällig ein TT-Gebiet war UND damals schon ausschließlich Schukosteckdosen verlegt wurden, ist vermutlich kein separater Schutzleiter vorhanden.
    Das bedeutet, daß keine einzige Steckdose versetzt oder zusätzlich angeschlossen werden darf! Denn es handelt sich um Technik auf dem Sicherheitsstand von vor dem 2. Weltkrieg!

    Würdest Du heute noch ein Auto aus den 1930er Jahren täglich benutzen wollen?
    Mit Blattfederung, hinten angeschlagenern Türen, ohne Zweikreisbremse, ohne Sicherheitsgurte, ohne Knautschzone, ohne Kopfstützen - von Bremskraftverstärler, Servolenkung, ABS, ASR etc. erst gar nicht zu reden...
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  9. #8

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    Zitat Zitat von susannede Beitrag anzeigen
    Die Kabel sind das eine, die Anzahl der Stromkreise, Sicherungskasten, Fi usw. das andere.
    Mach Dir da keine Illusionen. Aber man kann ja erst mal hören, was er sagt.


    Jepp. Zuerst Bestandsaufnahme. Wer weiß schon, ob in den letzten 40 Jahren nicht doch modernisiert wurde, und was dabei gemacht wurde.

    Stammt die komplette Installation noch aus 1962, dann wäre es tatsächlich sinnvoll diese komplett zu erneuern, egal wie "gut" das Material damals war. Besser jetzt eine richtige Baustelle und dann ist für die nächsten Jahrzehnte wieder Ruhe, als in ein paar Jahren wieder die Wände aufreissen.

    Was die Kosten betrifft, so werden diese maßgeblich vom Arbeitsaufwand bestimmt, vorausgesetzt Ihr habt keine Sonderwünsche die schon vom Materialeinkauf her teuer sind. Die o.g. Richtung könnte schon passen, aber das sieht man erst vor Ort.

    Gruß
    Ralf

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
    Themenstarter

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    so, ihr habt Recht gehabt, die Kabel müssen alle raus, sie sind 2fach ( nicht 3fach - richtig verstanden?? )

    Ein neuer Kasten udn ein FI müssen logo ran. Aber keine neuen Steckdosen, usw. Naja.

    Danke euch
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  11. #10

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    Wieso keine neuen Steckdosen?

    Meiner Erfahrung nach sind Installationen dieses alters sehr spartanich ausgeführt, eine Neuinstallation bzw. die fällige anpassung der Anlage an heutige Sicherheitsanforderungen ist die gelegenheit derartige Mankos auszugleichen. Die erneuerung des kompletten Schaltermaterials ist dabei selbstverständlich, solange das vorhandene nicht kürzlich angeschafft wurde.

    Wichtig dabei:
    Vorher genau festlegen was gewünscht/ausgeführt werden soll,
    Kostenexplosionen bei derartigen Sanierungen werden in den allermeisten Fällen durch die Änderungs/Erweiterungswünsche des Bauherrns herbeigeführt.
    Da kann ich leider Lieder von Singen, und dass obwohl man vorher genug Zeit in Gespräche und Planung investiert hat.
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  12. #11

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    Ich vermute mal er meint einfach nur die Schalterdosen und Klemmschalterdosen.
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  13. #12
    Themenstarter

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    @Dieter: ich meinte, keine weiteren Steckdosen, die vorhandenen reichen aus. Hab mich falsch ausgedrückt. Neue Steckdosenelemente werden wir schon bestellen.

    Da ich sehe, dass hier zwei Elektrotechniker mitmischen, eine weitere Frage:

    er meinte, man könnte die alten Kabel rausziehen, da solche Rohre vorhanden sind.
    Können wir, um Kosten zu sparen, das selbst machen, oder ist das eh verschwindend gering, was das ausmacht? DANKE
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  14. #13
    Themenstarter

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    sorry, einmal Elektroinstallateuer
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    und schreiben kann ich auch nicht mehr...
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  17. #15

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    Nein, das sollte schon der Elektriker machen.

    Er muss vor Ort individuell entscheiden wieviele Adern neu eingezogen werden müssen, um die gewünschte Schaltung erstellen zu können.
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