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  1. #1
    Gast
    Gast

    Unipor 36,2 Delta 12 8 cm überstehend auf WU-Wanne?

    Plan: Unipor Delta 12 - 36,5 cm Ziegel / LM 21 wird 8 cm aussen überstehend auf eine WU Kellerwanne (mit 24 cm Wänden) aufgesetzt, die 8 cm Überstand aussen werden dann mit Perimeter XPS belegt. Das ganze Haus wäre 2-stöckig (EFH) mit Holzbalkendecke und Satteldach. Sehen Sie hier bedenkliches?

    Danke Gruss
    MR
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  2. Unipor 36,2 Delta 12 8 cm überstehend auf WU-Wanne?

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  3. #2
    MB
    Gast

    Wenn ich es richtig verstehe

    ... dann steht der Stein mehr als ein Drittel "im Freien". Und das ist nicht zulässig.
    Mal nachgefragt: 36,5 cm wegen Wärmedämmung? Und sind Sie sicher, daß die weiße Wanne richtig geplant/ ausgeführt wird? Mit 24er Wänden?
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  4. #3
    Avatar von JDB
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    05.2002
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    Weserbergland
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    Tragwerksplaner
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    Wenn ich es richtig verstehe

    ... dann steht der Stein weniger als ein Drittel "im Freien". Und das ist zulässig.
    Nehmen Sie doch 10cm, dann haben Sie noch 2 mehr.
    -
    Dann haben Sie eine optische Trennung (Sockel,Tropfkante) und keine potentielle Rissbildungsgefahr. (Waagerechter Riss im Putz)
    -
    Gruß JDB
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  5. #4
    Gast
    Gast

    Nochmals detaillierter (MR).....

    Sorry-hab mich nicht exakt ausgedrückt. Also wie gesagt: 36,5 er Ziegel (Unipor Delta 12/LM21)wie bereits beschrieben, WU-Wanne mit 25 cm (nicht 24) dicken Wänden und der Ziegel steht aussen 8 cm über und sitzt auf einer 16 cm Stahlbetondecke. Eins versteh ich nicht, Sie antworten "steht ein Drittel" im Freien.Wobei 8 cm von 36,5 cm wäre ziemlich genau 1/5 Überstand nicht 1/3(=21% Ü-Stand).

    Ja - der Ziegel soll natürlich bei 36,5 cm Dicke gut warmhalten, und das es von unten nicht kalt "reinkriecht", soll die Wanne aussen mit 8 cm XPS gedämmt werden, wodurch sich mit dem Ziegelvorsprung eine insgesamt glatte Fassade ergibt. Der Keller geht wg. mögl. Feuchte auch 1,2 m aus dem Erdreich raus.

    Ich hoffe, jetzt kann man sichs vorstellen.

    Viele Grüsse und Danke für Ihre bisherige Antwort ;-)
    MR
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  6. #5
    MB
    Gast

    Stahlbeton?

    Sie schrieben Holzbalkendecke. Davon ausgehend ergeben sich eben mehr als ein Drittel (innen und außen zusammengezählt). Wenn ich jetzt richtig verstehe, ist es aber eine Stahlbetondecke? Also die Holzbalkendecke nur über dem EG?
    Sie haben dann aber eine Wärmebrücke am Übergang Stahlbetondecke und Mauerwerksfußpunkt. Hier wäre ein tragendes Wärmedämmelement (z.B. Adumur, Perinsul etc.) erforderlich.
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  7. #6
    Avatar von JDB
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    05.2002
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    Weserbergland
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    Tragwerksplaner
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    Keine Wärmebrücke

    unten : 8cm Perimeterdämmung
    oben : Ziegel mit Lamda 0,12 W/mK

    Wo ist da eine Wärmebrücke?
    Es gibt keine.
    Sie haben eine gute Lösung gewählt.

    Einziges (eventuelles) Problemchen: Ihr Leichtmörtel.
    Diesen Stein kann man doch problemlos kleben.


    Aber da gibt Herr Thalhammer die fundierteren Tipps.
    Geändert von JDB (05.10.2002 um 12:05 Uhr)
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  8. #7
    Gast
    Gast

    Erklärung

    Erstmal danke für den response!

    Die Erklärung nochemal, von unten nach oben gehts: Bodenplatte 25 cm, hochmoniert -> Wu-Keller 24cm Wand, Bandfuge in Doppelnut, hochmoniert -> Betondecke Keller 25cm -> EG-ziegelmauerwerk 36,5, 8 cm überstehend -> Betondecke EG/OG wie unten -> OG-Ziegelmauerwerk 36,5 -> Ringanker -> Holzbalkendecke -> Satteldach (Pfetten) mit Schalung + 18 cm Zw.Sparrendämmung Isover 0,035 + Dampfsperre innen drauf. Die Wärme soll der Ziegel, die Perimeterdämmung XPS am Keller und das Wollmützchen aus Deckenbalkendämmung + Zwischensparrendämmung Isover bringen.

    Meine Bedenken (erstmal bewusst nicht geäussert) gehen in Richtung von Spannungen im Bereich wo im Übergang Kellerdecke/EG der Ziegel auf der Betondecke aufsitzt - und zwar genau an der Stelle wo der Ziegel nach aussen "überhängt" (besagte 8 cm). Laut vorigen Meldungen ist ein Überhang kleiner als 1/3 der Steinbreite ok. Hier hätten wir 1/5 Überhang - was wohl passt - oder?

    Hab ichs jetzt ?

    Noch mehr dankende Grüsse
    MR
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  9. #8
    MB
    Gast

    Keine Bedenken

    Bezüglich zu großen Spannungen. Ich mache mal ne Zeichnung, dann sieht mann, wo die Wärmebrücke ist.
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  10. #9
    MB
    Gast

    Böse Naja

    Die Umwandlung haut nicht ganz hin, dürfte aber klar sein, was gemeint ist.
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  11. #10
    Gast-Bakel
    Gast

    Mann ey

    Herr Beisse, bitte nicht stumpfe Behauptungen aufstellen, sondern Fakten auf den Tisch.

    Bemerkung: Wir setzen hier alle voraus, daß der Keller beheizt ist. Das wurde aber noch nicht bestätigt.

    Der Regelquerschnitt 'Kellerwand' geht schnurstraks in den Regelquerschnitt EG-Wand über.
    Da auch die Kellerwand aus Beton ist, kann ich hier beim besten Willen -auch ansatzweise - keine Wärmebrücke erkennen.


    Herr Beisse hat sich aber schon bei den möglichen Maßnahmen als 'danebenliegend' geoutet. Ich denke die Lamdawerte der genannten Dämmsteine sind schlechter als der Lamdawert des EG-Ziegels.
    Kann ich aber im Moment nicht belegen.

    Seine Maßnahmen wären dann gerechtfertigt, wenn ich z.B.
    einen unbeheizten Keller
    und
    im EG KS-Mauerwerk oder HLz-Mauerwerk (lamda >0.21)
    hätte.
    Habe ich aber nicht.

    Also nochmal: Alles wunderbar. Bauen Sie.
    Geändert von JDB (05.10.2002 um 12:04 Uhr)
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  12. #11
    MB
    Gast

    Noch mal deutlicher

    Ich hab die Übergangswiderstände mal weggelassen:
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  13. #12
    MB
    Gast

    Falls....

    ... der Keller nicht beheizt ist (davon bin ich ausgegangen, warum sonst teures XPS?) geht es auch ungefähr so (die Dämmung unter der Kellerdecke nur bei beheiztem Keller):
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  14. #13
    MB
    Gast

    Ach ja

    Keine Zeichnung, aber mal nach Glaser gerechnet (mit Programm natürlich).
    Unbeheizter Keller: Tauwasser 0,58 kg/m², verdunstend 0,79, also geht wieder weg.
    Beheizter Keller: 0,92 gegen 0,8, also Schimmel
    Soweit zu unbewiesenen Behauptungen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    JDB hat hier Recht

    das ganze ist KEIN Problem (!) ... ABER Bitte bringen Sie die Permerimeterdämmung "VOR" dem Mauern an ... damit die sicher notwendige Horizontalabdichtung auch bis Aussenkante Mauerwerk reicht (!) ... und noch ein kleiner Tip von mir ... bei anbringen die Perimeterdämmung ca. 5mm über die Decke schauen lassen (zwecks Wärmebrückenminimierrung in der Mörtelfuge)
    -
    Anmerkung: bei 8 cm habe sehe ich statisch NOCH kein Problem ... erst ab 10cm wird´s mir selber zur mulmig

    MfG
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  17. #15
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    Womit hat er Recht?

    Das JDB hier keine Wärmebrücken sieht?
    Oder das er uns hier versucht seine Göttlichkeit zu verkaufen.
    Oder das er uns hier versucht vor den Kopf zu stoßen.

    Merkst du garnicht was hier abgeht, Josef?

    Warum bitte macht der bauherr eine Dämmung an den Keller, weil er einen guten Wärmedämmverkäufer kennt?

    JDB setzt selber sachen voraus! Und wenn es nämlich andersrum ist dann haben wir den Baumangel. Wer setzt denn da also einfach etwas voraus. Wie wärs denn mal mit ner Rückfrage an den Bauherrn? Aber darum gehts ja garnicht, das hat hier nur einen einzigen Grund ... zu stänkern.
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