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  1. #1

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    Nachtrag zum Thema "Ausbau eines Rohbaus"

    Hallo nochmals an die Experten....

    Es gibt Neuigkeiten zu den Doppelhaushälften in der Zwangsversteigerung:

    Ich habe gestern das Gutachten bekommen.

    Leider klingt das nicht vertrauenserweckend, was meint Ihr?

    Zitate:

    -....darüber hinaus sind die Rohbauarbeiten allgemein als mangelhaft zu bezeichnen...
    -....besonders das Außenmauerwerk entspricht in Art und Maß nicht den üblichen Gepflogenheiten.Dies zeigt sich besonders im östlichen Giebel,bei dem zwei Schichten unterhalb der EG-Decke eine Steinschicht keilförmig eingearbeitet wurde, vermutlich um verschiedene Höhen durch das Aufmauern auszugleichen.
    -...ob durch die vorhandene Bauausführung eine Beeinträchtigung der Standsicherheit besteht,ließe sich nur durch ein separat einzuholendes Schadensgutachten feststellen.
    -....Die Ausführung der Mauer- und Betonarbeiten stellt jedoch eine Vertrauenserschütterung in die allgemeine Bauausführung dar......


    Was tun, sprach Zeuss??

    Mit einem Bausachverständigen habe ich schon gesprochen, aber ehrlich, ich möchte nicht schon im Vorfeld 3000 € ausgeben, wenn ich nicht weiß, ob ich dieses Haus kaufen möchte.....

    Danke für Eure Meinungen

    Gruß
    agostea
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  2. Nachtrag zum Thema "Ausbau eines Rohbaus"

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  3. #2
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    P.S.:

    ich treffe mich vor Ort gleich mit einem befreundeten Bauunternehmer...
    Ob dieser mir weiterhelfen kann, den Zustand korrekt zu beurteilen?
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  4. #3
    Avatar von Hansal
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    was billig ist das taugt auch nix
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  5. #4

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  6. #5

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    Zitat Zitat von agostea Beitrag anzeigen
    -....darüber hinaus sind die Rohbauarbeiten allgemein als mangelhaft zu bezeichnen...
    -....besonders das Außenmauerwerk entspricht in Art und Maß nicht den üblichen Gepflogenheiten.Dies zeigt sich besonders im östlichen Giebel,bei dem zwei Schichten unterhalb der EG-Decke eine Steinschicht keilförmig eingearbeitet wurde, vermutlich um verschiedene Höhen durch das Aufmauern auszugleichen.
    -...ob durch die vorhandene Bauausführung eine Beeinträchtigung der Standsicherheit besteht,ließe sich nur durch ein separat einzuholendes Schadensgutachten feststellen.
    -....Die Ausführung der Mauer- und Betonarbeiten stellt jedoch eine Vertrauenserschütterung in die allgemeine Bauausführung dar......
    1) Ein fachgerechtes Mauerwerk wirds nicht sein - OK.
    Aber das sind viele Allgemeinplätze. Das Schadengutachten steht drin, weil er aus der Haftung will, die Vertrauenserschütterung klingt gut, aber mehr auch nicht.
    Ich will nicht vertrauen, ich will WISSEN.

    Zitat Zitat von agostea Beitrag anzeigen
    Mit einem Bausachverständigen habe ich schon gesprochen, aber ehrlich, ich möchte nicht schon im Vorfeld 3000 € ausgeben, wenn ich nicht weiß, ob ich dieses Haus kaufen möchte.....
    Wie kommst Du zu dieser Zahl.
    Dafür kaufst Du fast eine Woche Arbeit eines Gutachters. Nur für eine erste Einschätzung.

    Entweder hatte der, der Dir diese Zahl genannt hat, keinen Bock oder er träumt.

    Sowas sollte 1 - 2 Stunden vor Ort dauern, das selbe nochmal für eine kleine Dokumentation, dann noch An- und Abfahrt dazu.
    Macht also 3 - 6 Stunden.
    Sagen wir mal ganz großzügig 8 Stunden a 70 € + MWST + ein paar Nebenkosten sind so rd 700 €.

    Und die sollte Dir die Gewissheit wert sein.
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  7. #6
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    Zitat Zitat von bernix Beitrag anzeigen

    Nein, es sieht so aus.

    http://www.immobilienscout24.de/4677...reis/Beckedorf

    Bringt mich nur auch nicht weiter, leider.......
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  8. #7
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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    1) Ein fachgerechtes Mauerwerk wirds nicht sein - OK.
    Aber das sind viele Allgemeinplätze. Das Schadengutachten steht drin, weil er aus der Haftung will, die Vertrauenserschütterung klingt gut, aber mehr auch nicht.
    Ich will nicht vertrauen, ich will WISSEN.

    Wie kommst Du zu dieser Zahl.
    Dafür kaufst Du fast eine Woche Arbeit eines Gutachters. Nur für eine erste Einschätzung.

    Entweder hatte der, der Dir diese Zahl genannt hat, keinen Bock oder er träumt.

    Sowas sollte 1 - 2 Stunden vor Ort dauern, das selbe nochmal für eine kleine Dokumentation, dann noch An- und Abfahrt dazu.
    Macht also 3 - 6 Stunden.
    Sagen wir mal ganz großzügig 8 Stunden a 70 € + MWST + ein paar Nebenkosten sind so rd 700 €.

    Und die sollte Dir die Gewissheit wert sein.
    Das wäre ich auch bereit, zu investieren....
    Ich möchte ja auch keine detallierte Schadensaufstellung, sondern lediglich die Info, ob es lohnt auf der vorhandenen Substanz aufzubauen ohne böses Erwachen.

    Und natürlich mit welchen Kosten ich ges. rechnen muss....
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  9. #8

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    Ich hab schon schöneres, aber auch schlimmeres gesehen.
    Da müsste man nur reinkommen.

    MfG
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  10. #9
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    Ich bin dabei, einen Termin zu bekommen....

    Ich war eben mit einem Bauunternehmer vor Ort, um den äusseren Zustand zu beurteilen.

    Er hat festgestellt, dass die Bodenplatte 10 cm nach unten schief verläuft, das Haus aber gerade gemauert wurde (deshalb wohl der gemauerte Keil...)

    Er sagte, wir müssten dringend von innen schauen, ob man wohl mit Dämmung und Estrich den Höhenunterschied ausgleichen kann und wir dann nicht zu hoch kommen im EG, nicht das wir dort Kellerniveau haben....

    Aber erst mal sagte er, die Grundsubstanz für den Preis stimmt....
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  11. #10

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    Also ich habs mir schlimmer vorgestellt.
    Wobei man die Rohbau-Raumhöhe an der niedrigsten Stelle doch eigentlich von außen halbwegs brauchbar müßte ermitteln können.
    Aber Besichtigung wäre natürlich deutlich besser.
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  12. #11
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Also ich habs mir schlimmer vorgestellt.
    Wobei man die Rohbau-Raumhöhe an der niedrigsten Stelle doch eigentlich von außen halbwegs brauchbar müßte ermitteln können.
    Aber Besichtigung wäre natürlich deutlich besser.
    Ja, kann man auch, haben wir auch von aussen.....

    Der Bauunternehmer hat eine Raumhöhe von grob 2,80 gemessen, aber wir müssten ja den Höhenunterschied von erstmal 10 cm ausgleichen und dann noch Estrich....Er sagte, wir kommen u.U. zu hoch für die schon eingesetzten Terrassentüren mit ca. 30 cm Bodenbelag....

    Wir müssen dort unbedingt rein, um zu wissen, was genau auf uns zukommt....
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  13. #12

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    die Firstfenster unten hängen bedrohlich dicht unter der Decke...ausserdem muss ein WVDS auf die Fassade...was ja auch anscheinend vorgesehen war...
    gruss
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  14. #13
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    Zitat Zitat von bernix Beitrag anzeigen
    die Firstfenster unten hängen bedrohlich dicht unter der Decke...ausserdem muss ein WVDS auf die Fassade...was ja auch anscheinend vorgesehen war...
    gruss
    Was bedeutet in dem Zusammenhang bedrohlich? Was kann da passieren?
    Gut, die Fassade ist klar, die wird ggf. verklinkert.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Ich nehme an, Bernix meint die Raumhöhe.
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  17. #15

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    ...nicht die Raumhöhe (wenn lichte 2,75 reichen) sondern die Einbauhöhe der Fenster
    -
    Wenn die Aufkantung die Lage der Kellerdecke darstellt wurden hier 11 (x 25cm) Steinreihen verarbeitet (drei unter der Pampe, 8 sichtbar)
    Die Verandafenster passen mE in etwa bei ca 15cm Bodenaufbau.
    Elementhöhe passt auch (etwas über 2m, plus 25cm Rolladenkasten)
    Die Firstfenster unten sollten aber auch gleichhoch eingebaut sein.
    Denn hier ergibt sich schon eine Brüstungshöhe von 5 Steinreihen, also 1,25 minus Fussbodenaufbau.
    Evtl also die Fenster tiefer legen...wenn die Hütte vermietet wird stört das vielleicht weniger.
    Auch die Brüstungshöhen oben scheinen nicht so ganz zu passen, das kann aber an der Perspektive liegen.
    gruss
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