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  1. #1

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    Kabel o. Sat? - Welche Kabel

    Moin!
    Wir machen uns Gedanken über die Frage Kabelanschluss mit Kosten von ca. €16,- monatlich oder Einmalkosten von (?) für die Sat-Anlage. Wir haben 7 Räume für TV und 4 bekommen auch einen Netzwerkanschluss. Mit der Frage verbunden ist auch die Wahl des Telefonanbieters. Ein Hausanschluss wurde gelegt. Wir brauchen 4 Telefonnummern, so brauchen wir wohl einen ISDN /DSL Anschluss. Als Basis habe ich F....box 72.. mit WLAN und DECT. Telefon soll über DECT im Haus (UG,EG,OG) mittig im EG gestellt. Von dort das Netzwerk in den Anschlussraum geführt und von dort verteilt.
    Was spricht für KABEL, was spricht für SAT?
    Welche Kabel sollen ausgefürt werden für TV-Dosen, PC-Dosen?
    Danke!
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  2. Kabel o. Sat? - Welche Kabel

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Für Kabel spricht garnichts, es sei denn Du kommst nicht anders an eine schnelle Datenleitung ran. Ansonsten Dauerkosten, vorgeschriebene Sender, selbst FreeTV muss bezahlt werden. Die Totalentmündigung.....

    Die dürften bei mir nocht nicht mal den Schacht vor dem Haus ausgraben....

    Gruß

    windtalker
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  4. #3

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    Auf keinen Fall auf ein Monopol einlassen.

    Kabelfernsehen ist nicht grundsätzlich schlecht. Die Kosten für TV, Telefon und Internet als Gesamtpaket sind bei uns konkurrenzfähig, die Installationskosten deutlich geringer.

    Die Astra plant gerade, bisher frei empfangbare Privatkanäle in HDTV nur noch als Pay-TV über Satellit auszustrahlen. In vielen anderen Ländern kostet SAT-TV Gebühren. Daher war meine Idee: Hausanschlüsse und Verkabelung möglichst nicht nur von einem einzigen Anbieter abhängig machen, sonst ist man später geknebelt. Die Preisgestaltung kann in 10 Jahren komplett anders sein, dann ist man gut beraten, von DSL/SAT auf Kabel oder umgekehrt wechseln zu können, ohne den Vorgarten aufbuddeln zu müssen.

    Zur Verkabelung im Haus: SAT-taugliches Koaxkabel sternförmig von einem zentralen Verteilerpunkt aus verlegen, möglichst 2 Kabel je Dose. Damit kann man auch prima Kabel-TV gucken und kann bei einem späteren Systemwechsel die Kabel liegen lassen.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von ghneumann Beitrag anzeigen
    Daher war meine Idee: Hausanschlüsse und Verkabelung möglichst nicht nur von einem einzigen Anbieter abhängig machen, sonst ist man später geknebelt. Die Preisgestaltung kann in 10 Jahren komplett anders sein, dann ist man gut beraten, von DSL/SAT auf Kabel oder umgekehrt wechseln zu können, ohne den Vorgarten aufbuddeln zu müssen.
    Gute Idee, aber einfacher gesagt als getan.
    Wir hatten zuletzt in unserer Mietwohnung Kabel. Damit sind wir recht gut gefahren u. ich wollte im Häusle wieder Kabel. Kabel-BW hat sich aber geweigert das Kabel zu legen --> aus wirtschaftlichen Gründen. Das Kabel endet 80 m vor dem Grundstück. Ich habe ja nicht mal ein Angebot bekommen, "Wir legen das Kabel, kostet aber 4000€" o.s.ä.
    Na gut, dann eben Schüssel...

    Vorteile Schüssel (bis jetzt):
    *keine laufenden Kosten
    *deutlich bessers Bild (selbst an einem 10 Jahre alten Sony...)
    *deutlich mehr Programme (wer's braucht)

    Nachteile Schüssel
    *Einmalkosten (Schüssel, LNB, Multischalter etc.), sind aber rel. gering (~200 €)
    *an jeder Dose nen Receiver (~39 €....600 €....800 €....)


    Früher hat man die hässlichen Antennen vom Dach geholt und Kabel verlegt, heute muss man wieder ne Schüssel an's Haus schrauben. In manchen Gegenden sieht das sowas von furchtbar aus. 10 u. mehr Schüsseln am Hausblock "kleben"

    Ich habe unsere wenigsten etwas "versteckt" und windgeschützt ist sie auch noch.
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  6. #5

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    Die Antwort ist ganz einfach:
    Installation für SAT ausrichten, also alle Leitungen an einem Ort zusammenlaufen lassen, der möglichst nah am Multischalter liegt.
    Von der Schüssel pro empfangbaren Stallit (mir reicht ASTRA leicht, ...) 4 Leitungen zum Multischalter plus eine oder zwei extra für DVB-T bzw. UKW.
    Vom Mulitschalter dann Sternförmig zu allen Zimmern, Wohnzimmer etc. auch gerne zwei für Twin-Receiver, auf keinen Fall sparen.

    Dann noch eine zusätzliche Leitung vom Mutlischalter in den Keller, wo vermutlich Kabel-Anschluss reinkommen könnte.
    Gute Koax-Leitungen verwenden, keine billigen vom Baumarkt.

    Netzwerkanschluss bei den TVs nicht vergessen.

    Mit dieser Verkabelung kann man ohne Probleme SAT-TV und Kabel nutzen, auch beides zugleich.
    Jeder gute Multischalter hat einen Eingang für terrestrische Signale, da kann man UKW-Antenne und/oder Kabelanschluss anschließen.
    Dosen mit drei Auslässen (Radio, TV (Kabel bzw. DVB-T) und Sat) verwenden, bei Twin-Receiver gibts auch welche die noch einen zweiten Sat-Anschluss haben mit eigenem Anschluss natürlich.

    Ansonsten einfach mal die Suche verwenden.
    Ich seh keinen Grund, Kabel zu verwenden, wenn man nicht einen sehr günstigen und guten Kombi-Tarif inkl. Internet haben möchte.

    Gruß
    Baumeister
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  7. #6

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    Bei uns ist der Kabelanbieter gerade wegen diesem Kombiangebot in diversen Baugebieten stark im Vorteil.
    Zur Zeit habe ich in meiner jetzigen Immobilie an jedem "TV-Platz" 2xSat, 1xKabel und 1xCAT7.
    Ob ich das nochmal so machen würde, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Die Netzwerkverkabelung wird meiner Meinung nach gegenüber dem immer schnelleren WLAN überschätzt. Kabel-TV funktioniert oftmals störungsloser als SAT-TV. Wobei ich sagen muss, dass meine SAT-Anlage max. 3 Ausfälle pro Jahr hat (Bindfaden Regen oder Schneefall).
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  8. #7

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    Zitat Zitat von marlboro Beitrag anzeigen
    ...
    Ob ich das nochmal so machen würde, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Die Netzwerkverkabelung wird meiner Meinung nach gegenüber dem immer schnelleren WLAN überschätzt.
    ...
    Dann zeig mir mal WLAN-Verbindungen, die 10GB/sec leisten!

    Das Kabel kommt tatsächlich auch schon auf solche Werte. Und bedenke: Funk ist ein shared Medium. ALLE Teilnehmer teilen sich die BRUTTO Datenrate von der noch Verwaltungsdaten abgezogen UND bei verschlechterter Verbindung (Dämpfung) aus einer geringeren Datenrate die Nutzdaten gezogen werden.

    Falk
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Falk Beitrag anzeigen
    Dann zeig mir mal WLAN-Verbindungen, die 10GB/sec leisten!
    Den Internetanbieter will ich sehen, der 10GB/sec anbietet

    Ich denk mal, Du hast Dich da verschrieben ^^
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  10. #9

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    Nabend,

    ich denke mal, hier war ausschließlich die Geschwindigkeit der hausinternen Verkabelung gemeint und nicht die des Providers. WLAN hat momentan eben max. 108Mbit/s, da kann das Kabel deutlich mehr.

    Internetanbindungen in einer solchen Größen werden auch wohl bald kommen, wenn auch nicht im privaten Bereich. 622Mbit/s kann man als Geschäftskunde bei der Telekom schon kriegen, evtl. sogar noch mehr, aber über Preise wollen wir da mal lieber nicht sprechen
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  11. #10

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    Zitat Zitat von DaleCooper1980 Beitrag anzeigen
    . 622Mbit/s kann man als Geschäftskunde bei der Telekom schon kriegen, evtl. sogar noch mehr, aber über Preise wollen wir da mal lieber nicht sprechen
    Jepp. Und welcher Privatkunde braucht diese Geschwindigkeit? Es hat ja nicht jeder ein Call Center zuhause, oder muss xx Videos parallel streamen.

    Es wird irgendwann in der Zukunft sicherlich entsprechende Anwendungen geben, denn ist die Technik vorhanden, wird sie auch genutzt. Das zeigt die Erfahrung.

    Ob ich deswegen heute bereits meine Hausinstallation auf diese Geschwindigkeiten auslegen muss? Wer weiß, vielleicht nutzt die zukünftige hardware nur noch LWL. Das kann heute noch niemand sagen.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11

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    Zitat Zitat von DaleCooper1980 Beitrag anzeigen
    622Mbit/s kann man als Geschäftskunde bei der Telekom schon kriegen
    Von 10GB/sec biste aber dann immer noch weit entfernt.

    Auch eine hausinterne Verkabelung mit 10 GB/sec halte ich für eine sehr gewagte Aussage.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Falk Beitrag anzeigen
    Dann zeig mir mal WLAN-Verbindungen, die 10GB/sec leisten!

    Das Kabel kommt tatsächlich auch schon auf solche Werte. Und bedenke: Funk ist ein shared Medium. ALLE Teilnehmer teilen sich die BRUTTO Datenrate von der noch Verwaltungsdaten abgezogen UND bei verschlechterter Verbindung (Dämpfung) aus einer geringeren Datenrate die Nutzdaten gezogen werden.

    Falk
    Selbstverständlich kann ich dir keine WLAN Verbindung zeigen, die mit einer kabelgebundenen Lösung mitkommt. Zwischen meinem Rechner und dem Rechner meiner Frau tausche ich auch gerne ab und zu Bilder via Gigabit Netzwerk aus.
    Wir haben in jedem Raum eine Cat7 Ethernet-Dose. Meine SAT-Receiver sind mit dem LAN verbunden etc. etc.

    Ich frage mich nur, was man in seinem privaten Haushalt ständig und dauerhaft austauscht um unbedingt ein Kabelnetzwerk zu betreiben (das war bei mir früher mal mehr). Selbst für T-Home Entertain reicht WLAN doch locker aus. Selbstverständlich spreche ich von 802.11n und nicht irgendwelche alten Vorgängerstandards.

    Natürlich wollte ich mich nicht total gegen das Kabel aussprechen. Macht schon Sinn einzelne Rechner untereinander mit Gigabit Netzwerk annzuschliessen. Vor allem natürlich wenn die auch noch ein einem Zimmer stehen. Ob ich mein nächstes Haus nochmal komplett mit Netzwerkkabel versorgen würde, wage ich aber stark zu bezweifeln.
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  14. #13
    Avatar von fmw6502
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    Reden wir doch mal von der Zuverlässigkeit bzw. Verfügbarkeit von WLAN. In unserem Haus dämpfen die Stahlbetondecken so sehr, daß von OG bis KG nur noch in einzelnen Ecken Empfang mit miserabler Datenrate ist. Ok, könnte man mit Repeatern oder weiteren Basisstationen lösen. Andererseits sehe ich die WLAN-Stationen der Nachbarn, d.h. das Band ist fast voll.

    Daher lieber konservativ auf Kabel setzen...

    Gruß
    Frank Martin
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von stefanSmi
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    egal was du macsht IM Haus würde ich sicherheitshalber entsprechende Kabel mit notfalls Bilddosen legen.

    wer weiß den heute schon ob er in 3-5 Jahren SAT, DVBT, Kabel oder IPTV Nutzt.
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  17. #15

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    Hallo,

    naja in jedes zimmer x kabel durchs ganze haus legen ??
    das hab ich nicht gemacht, ich hab aber in jeden geschoss (keller eg og) die stromverteiler übereinender und 2 sehr dicke leerrohre leer drinliegen um evtl kabel einziehen zu können (weiß ich heute welche kabel in 5 jahren standard sind?? vielleicht läuft bis dahin alles über glasfaserbus ect......

    in so bestimmte zimmer wie büro, wohnzimmer, geschäft, männerzimmer(ja sowas hab ich harr harr harr) ect. hab ich auch noch je ein leerrrohr vom verteiler ins zimmer gelegt das in einer leeren dose endet, man weiß ja nie...

    das kostet nicht die welt und man ist doch flexibel.

    ach ja meine twinsatanslage (digital) hat mit 2 recivern 39€ gekostet
    mir reicht das zum fernsehschaun! hat 3 jahre garantie, und wennse dann kaputt ist giebts ne neue........
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