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  1. #1

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    Holzspan-Schalungsstein

    Hallo.
    Ich wollte mal wissen, was ihr von den Holzspan-Schalungssteinen haltet? Habe die Suchfunktion benutzt, und nichts dazu gefunden. Da ich beim Rohbau möglicherweise auch schon Eigenleistung einbringen möchte, habe ich gedacht, wäre dieser Sein geeignet. Bei einer 30er Wandstärke liegt das Schalldämmmaß bei 50 dB, und der K-Wert mit Putz bei 0,248.
    MfG.
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  2. Holzspan-Schalungsstein

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Re: Holzspan-Schalungsstein

    Original geschrieben von Wolfgang F.
    .. möglicherweise ... Eigenleistung ...
    bedeutet je nach leseart:
    - ich weiss nicht, ob ich mich trauen soll
    - ahnung vom mauern hab ich keine, aber das sieht so einfach aus
    - das würde hoffentlich die baukosten verschlanken
    - sooo schlecht werden die werte (schall, wärme) hoffentlich nicht sein
    usw. ..
    dann stellen sich einige fragen:
    was bleibt an "pro-holzspan"-argumenten über, wenn man "möglicherweise eigenleistung" abzieht?
    wie gross ist der um "eigenleistungseinsparungschancenkosten" bereinigte gewinn?
    wie sind die preisrelationen zu anderen massivbauweisen (ziegel, porenbeton, ks+wdvs)?

    einiges zu diesen fragen ist in älteren beiträgen zu finden.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo.
    Danke für die Antwort.
    Für eine Auskunkt von eurer Seite, muß ich es wohl ein wenig präzisieren.
    Trauen würde ich mich schon, da ich einen Maurer im Bekanntenkreis hätte, der mir zur Hand gehen würde.
    Das Haus würde auf der einen Seite auf der Grundstückgrenze stehen(Nachbar wird vielleicht irgendwann auch bauen). Daher hatte ich an einen hohen Schallschutz mit guter Isolierung gedacht(ich weis ja nicht, ob der Nachbar in gleicher Höhe und Breite baut). Der Keller soll ein Betonkeller(weisse Wanne) werden.
    Meine Frage ist, ob dieser Stein im Vergleich mit anderen Steinarten für ein ähnliches Wohnraumklima sorgt. Nach den Werbeaussagen hört es es sich ja vielversprechend an(Werbung!). Wenn auch jemand in einem so gebauten Haus wohnt, wäre ich für Erfahrungen in Bezug auf Bau und Lebensqualität dankbar.
    MfG.
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "es" ist "nicht" alles Gold was glänzt (!)

    will heissen erst mal die Fakten des Selbstbau´s auf Tisch sprich was bringt das System untern Strich (!)

    siehe Bausatz contra Bauunternehmer

    "UND" egal was in den Hochglanzprospekt steht für dieses System bedarf es beim Aussenputz eines Faserleichtputzes samt
    Gewebespachtelung und Gewebe was mit einen Mehrpreis von ca. 18-20.-€ pro qm zu Buche schlägt (!)
    .
    "UND" der halbwegs auf gewährleistungsicherheit arbeitende Putzer wird beim Innenputz "nicht" ohne vollfächigen Gewebe ausführen wollen ... was zusätzlich mit ca. 3.-€/qm zu Buche schlagen wird (!)

    Lust auf einen ehrlichen Vergleich alla Bausatz contra Baumeister ????
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  6. #5
    Avatar von JEST71
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    Hallo Wolfgang!

    Also hier misch ich mich dann auch mal wieder ein. Der Thread, in dem mein Bauvorhaben verhackstückt wird, hat J.T. ja schon angegeben.

    Hinsichtlich des Einsparungspotentials sage ich folgendes:

    - Offenbar sind die Angebote von Bausatzanbietern nur auf den ersten Blick günstig ("Sparen Sie bis zu 50.000 EURO.." usw.) Viele Positionen müssen dann noch extra "gekauft" werden (z.B. Bodenplatte usw.)

    - Die Gewinnmargen scheinen bei solchen ANbietern etxrem hoch zu sein (Josef hat ja überlegt ob er doch noch umsatteln und Bausätze vertreiben sollte )

    - Beim Rohbau wirklich sparen kann man - so meine vorsichtige EInschätzung -, wenn man sich das Material möglichst günstig selbst besorgt und dann mit Bekannten / Freunden in Eigenregie baut. Aber auch das würde ich trotzdem von einem Bauleiter begleiten lassen. Voraussetzung dabei ist, dass man die viele, viele Zeit erübrigen kann und zudem mindestens einen, besser mehrere Fachleute (Maurer) mit im Boot hat. Alles andere wird glaube ich ziemlich aufreibend.

    Für Rückfragen stehe ich ansonsten gerne zur Verfügung....
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  7. #6
    Themenstarter

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    Danke für die Antworten.
    Den Preisvergleich zwischen Selbstbauhaus und Bauunternehmer hatte ich mir auch schon durchgelesen, hatte aber nicht mit diesem Ergebnis gerechnet. Daß diese Selbstbauangebote nicht die beworbenen bis zu 30.000 € einsparen können, war mir klar, aber daß es teurer ist, finde ich eine Frechheit. Ich will nicht wissen, wieviele Selbstbauer(Vertrag schon unterschrieben) nach lesen dieses Berichtes nochmal ihre "Kostenersparnis" nachrechnen. Das mit dem Einkaufen der Baustoffe direkt beim Hersteller, habe ich mir deshalb auch schon überlegt(Rau-Betonwerk). Der Holzspanschalungsstein hat nur mein Interesse geweckt, da mit diesm ein schnelleres Bauen möglich ist(lasse mich gerne eines besseren belehren). Aber nach längerem Vergleich der einzelnen Baustoffe, sind die Tonziegel auch wieder in der engeren Auswahl. Ich denke, daß bei einem Einfachen Grundriß(ohne Erker,...) das mit dem v-plus Verfahren bei einem Bauunternehmer auch nicht viel teurer ist. Dies selbst zu tun, traue ich mir, trotz Maurer als Helfer, nicht zu.
    MfG.
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  8. #7
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    Man kann auch mal anders fragen:

    Warum werden bestimmte Dinge (fast) nur für die Selberbauer beworben? Wenn es doch so toll und günstig wäre - jeder Bauträger wäre schon drauf angesprungen. Und so ein gelerneter Mauer, bei ihm müßte es in Windeseile von der Hand gehen?!
    Am Rohbau spart man in der Regel am wenigsten.
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8
    Themenstarter

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    Ja, das hab ich mir auch schon überlegt.
    Aber ich denke, daß bei der Baustoffwahl nicht nur nach Vor- und Nachteile entschieden wird. Viele Bauunternehmer, die sich auf einen Baustoff spezialisiert haben, haben diesen in der Verarbeitung so weit perfektioniert, daß es neue Systeme einfach schwer haben sich durchzusetzen. Keine Frage, daß ein Ziegelhaus von einem erfahrenen Unternehmer(Herr Thalhammer) erstellt, sehr gut ist, aber für einen Selbstbauer ungeeignet. Hier sehe ich einfach mehr Fehlerquellen, die beachtet werden müssen.
    MfG.
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  11. #9

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    Original geschrieben von PeMu
    Man kann auch mal anders fragen:

    Warum werden bestimmte Dinge (fast) nur für die Selberbauer beworben? Wenn es doch so toll und günstig wäre - jeder Bauträger wäre schon drauf angesprungen. Und so ein gelerneter Mauer, bei ihm müßte es in Windeseile von der Hand gehen?!
    Am Rohbau spart man in der Regel am wenigsten.
    Tach,
    Ein Grund könnte es sein sich materialmäßig nicht festlegen zu müssen. Die Masse machts.

    Beim Holz-Schalungstein sind es nur 1-2 Hersteller, da kann man schlecht den Preis drücken.

    Beim Beton-Schalungstein, von den man hier nicht begeistert ist, gibts überall. Da kann man sich aussuchen wo es den am günstigten gibt. Wer keinen Rabatt gibt, ist raus.
    Und wenn man als BT weit weg von zuhaus ist, gibts zur Not den örtlichen Baustoffhändler und kann welche nachkaufen.

    Würde ein BT im Norden mit den T9 bauen. müßte er sicher sein, das die Vorratsmenge aus Bayen auch verbaut wird, ein Lager kostet nur Geld.
    Nimmt man den T12, T14 gibt es ähnliche Ziegel überall in Deutschland. Zur Not wirds von Wienerberger-Werken aus Polen reimportiert, können die Mitarbeiter gleich mitbringen, wenn´se aus dem Urlaub kommen.
    Röben hat ja auch mindestens 1 Klinkerwerk in Polen, glaube kaum, das die da deutsche Marktpreise haben.

    Iss aber nur eine Vermutung.
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