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Kaufvertrag Notar

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  1. #1

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    Kaufvertrag Notar

    Hallo zusammen,

    ich hätte noch mal ein paar Meinungen zu dem bevorstehenden Kaufvertrag unserer DHH.

    Geplant ist die Übergabe / Abnahme am 17.11.2009. Wenn alles i.O. ist, würden wir der Bank den Auszahlungsauftrag an den Verkäufer erteilen.

    Den Notar-Termin haben wir allerdings schon am 15.10.2009. Die jetzige Verkäuferin wohnt also noch vier Wochen in der DHH.

    Sollten wir bei dem Kaufvertag auf bestimmte Sachen achten. Denn schließlich kann innerhalb der vier Wochen eine Menge passieren. Was ist beispielsweise wenn ein paar Fliesen kaputt gehen. Haben wir dann Pech gehabt!

    Viele Grüße

    anonymous
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  2. Kaufvertrag Notar

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  3. #2

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    [Da kümmert sich der Notar schon drum. Der Verkäufer hat sicherzustellen,
    daß der Kaufgegenstand im Zustand bleibt, wie er zu Vertragsabschluß
    war bzw. muß dafür gerade stehen. D.h. muß dafür aufkommen, wenn
    Fließen oder die Heizung kaputt geht. Bei uns waren das mehrere
    Monate.
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  4. #3

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    Die Zahlungsanweisung sollte erst nach Eintrag der Auflassungsvormerkung kommen, aber auch das wird euer Notar euch erklären.
    Ob das innerhalb von 4 Wochen alles über die Bühne geht?
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  5. #4
    Themenstarter

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    Laut der Notar-Vorzimmerdame passt zeitlich alles.

    Der Kaufvertragsentwurf beschreibt ja unter anderem auch die "Ansprüche und Rechte des Käufers wegen Mängeln".

    Wenn nicht gerade Vorsatz oder Arglist vorliegt (das muss man erst mal beweisen), habe ich als Käufer ja scheinbar keine Rechte.

    Oder sehe ich das falsch!
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  6. #5
    Baufuchs
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    Eine

    Auflassungsvormerkung ist in 4 Wochen problemlos hinzukriegen.
    (Sollte aber als Voraussetzung für die Fälligkeit der Zahlung im Notarvertrag vereinbart sein).

    Übergang von Nutzen/Lasten/Gefahren ist ebenfalls im Notarvertrag zu regeln, erfolgt i.A. zum Zeitpunkt der Übergabe.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Mir wurde von einem Bekannten nahegelegt, ein paar Dinge expliziert dem Kaufvertrag hinzuzufügen.

    Beispielsweise das die Verkäufer versichern, dass kein Schimmelbefall, Kein Schädlingsbefall (Holzbock usw.), keine Pilze (Hausschwamm usw.) und auch keine Fäulnis im Haus vorhanden sind.

    Im Vertrag steht zwar:
    "Der Verkäufer versichert, dass nach seiner Kenntnis der Vertragsgegenstand nicht mit Mängel behaftet ist, auf deren Vorhandensein der Käufer angesichts ihrer Bedeutung nach Treu und Glauben einen Hinweis erwarten dürfte."

    Wobei das ja auch wieder eine Auslegungssache ist.
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  8. #7
    Baufuchs
    Gast

    Als verkaufender

    Laie würde ich eine solche Klausel nicht unterschreiben.

    Wenn der Käufer sichergehen möchte, dass er ein Mängelfreies Objekt erwerben wird, steht es ihm doch frei einen Sachverständigen zu beauftragen (und zu bezahlen), der das Objekt auf Mängel untersucht.
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  9. #8

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    Würde ich auch als Fachmann nicht unterschreiben.

    Wer sagt denn, dass nicht irgendwo ganz versteckt sich nicht zwei Schimmelflecke verstecken, die kein Mensch (ehrlich) je bemerkt hat.

    Wer das SO präzise haben will, der sollte auf seine Kosten entsprechende Analysen oder Suchhunde beauftragen.

    MfG
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  10. #9
    Themenstarter

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    Das wurde bereits gemacht (Architekt). Wir vertrauen der Verkäuferin auch und haben ja bereits mehrfach einen guten Eindruck erhalten.

    Bei einem 10 Jahren jungen Haus ist sind Schimmel usw. in der Regel ja auch nicht zu erwarten.
    Wir möchten halt auf Nummer sicher gehen und stellen deshalb solche Fragen.

    Und warum sollte sie es nicht unterschreiben, wenn es nichts zu verbergen gibt!

    @Ralf Dühlmeyer
    Es geht ja auch nicht um Dinge die sie nicht wissen kann..., also bitte nicht missverstehen.
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  11. #10

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    Es geht nicht darum, worum es Euch derzeit geht, sondern darum, wohin solche Klauseln aus welchen Gründen auch immer führen können.
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  12. #11
    Themenstarter

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    Ich erkundige mich halt lieber vorher und ärgere mich anschließend nicht, wenn etwas vergessen wurde.

    Dafür ist so ein Forum ja auch gedacht. Und wenn solche Klauseln nicht üblich sind und auch keinen Sinn ergeben, ist es doch in Ordnung.
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  13. #12
    Avatar von greentux
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    Ich hatte damals ein paar Euro in einen Anwalt investiert. War schließlich unser erster Immobilienerwerb (Grundstück). Konnte ich ruhiger schlafen
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  14. #13

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    Zitat Zitat von anonymous Beitrag anzeigen
    Bei einem 10 Jahren jungen Haus ist sind Schimmel usw. in der Regel ja auch nicht zu erwarten.
    Da würde ICH so nicht zustimmen... Bin aber Laie. Vielleicht kann den Punkt ja nochmal ein Fachmann kommentieren.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Klar, kommt sicher auch immer auf die Lüftungsgewohnheiten der Vorgänger an.
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  17. #15

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    Ich denke, im Punkt Mängel ist es bei einer gebrauchten Immobilie wichtiger, sich das Haus genau mit einem Sachverständigen anzusehen. Durch Vertragsklauseln kann man realistisch nicht viel an Haftung durchsetzen. Evtl. kann man eine Haftung dafür aufnehmen, dass im Hinblick auf Statik, Baugenehmigung etc. alles in Ordnung ist.

    Wichtiger fände ich Punkte wie z.B. eine Unterwerfung unter die sofortige Zwangsvollstreckung hinsichtlich der Übergabe, um den Verkäufer notfalls zügig vor die Tür setzen zu können.
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